Noch ein #Wortbruch ❗️🤬
Ein #Scherbenhaufen nach dem anderen das werden "tolle" 4 Jahre ich hoffe die #verziehen sich schon #vorher und #kommen #NIE #wieder ❗️🤬

#cdu @spdbt

„Brandmauer umstürzen“: So will die AfD an die Macht kommen

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Neue Rechte

„Brandmauer umstürzen“: So will die AfD an die Macht kommen

Die AfD will die sogenannte Brandmauer der Union „umstürzen“: Laut einem internen Papier soll die Regierungskoalition mit Angriffen auf die CDU und CSU gespalten werden. Dort reagiert man kämpferisch.

von Marcus Bensmann
, Justus von Daniels
, Till Eckert

11. Juli 2025

Die AfD will die Brandmauer der Union gezielt „stürzen“. (Collage: Mohamed Anwar / CORRECTIV)

Mit der AfD gibt es keine Zusammenarbeit, das wiederholen CDU- und CSU-Politiker immer wieder. Das Konzept nennt sich Brandmauer. Es beschreibt die Abgrenzung zur rechtsextremen Partei. Doch wie stabil diese Mauer ist, steht immer wieder in Frage.

Erst kurz vor der Bundestagswahl im Januar wurde der CDU vorgeworfen, bewusst einen Antrag zur Migrationsverschärfung im Bundestag einzubringen – obwohl klar war, dass ohne die Stimmen der AfD keine Mehrheit zu erreichen war. Viele deuteten das so: Die vielbeschworene Brandmauer, sie wackelt. 

Bei der AfD hat man offenbar erkannt, dass sie die entscheidende Hürde auf dem Weg zur Macht ist. Die Partei arbeitet gezielt daran, sie einzureißen: Laut einem internen Papier werden dafür konkrete Strategien erarbeitet. Zuerst hatte Politico in einem Newsletter darüber berichtet.

Auf der Klausurtagung der AfD-Fraktion im Bundestag ging es kürzlich darum, wie die Partei ihrem großen Ziel – Regierungsverantwortung – näher kommen kann.

Dafür stellte Beatrix von Storch, die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende, einige Punkte vor. So sollen neue Wählerschichten erschlossen und die Akzeptanz gegenüber der Partei erhöht werden. Ein strategischer Fokus liegt offenbar darauf, die Brandmauer zu „stürzen“.

„Brandmauer stürzen“: AfD will Union und SPD auseinander treiben

Die Partei will die Brandmauer „von oben“ und „von unten“ stürzen. Dafür soll die Regierungskoalition gespalten und die Akzeptanz der AfD erhöht werden. Wie genau die Partei dabei vorgehen will, beschreibt von Storch im Verlauf einer Präsentation: 

Erstens soll ein Kulturkampf geführt werden: „Durch Polarisierung zwischen AfD und Linke“ sollen „SPD und Grüne nach links“ gezwungen werden.

Zweitens will man „die Gegensätze zwischen Union und SPD unüberbrückbar machen“.

Drittens soll der Druck auf die Union erhöht werden, indem man ihr den „Markenkern“ streitig macht: soziale Marktwirtschaft. Zudem will man Wählergruppen der Union ansprechen und innerhalb der Union „die Angst vor Stimmverlusten an die AfD erhöhen“.

Auffällig ist, dass das Papier die Gegensätze zwischen der Union und AfD in der Außenpolitik ausklammert. Das betrifft vor allem die Haltung zur EU, zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und zum Verhältnis zu den USA unter Donald Trump.

Auf weiteren Folien heißt es, eine Arbeitsgruppe soll sich mit dem Ziel beschäftigen und dem Parteivorstand im November Ergebnisse vorlegen. So sollen „Themen und Forderungen“ identifiziert werden, “die die Union mittragen kann, die SPD nicht“. 

Weiter soll die „Kommunikation im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit der Union“ ausgerichtet werden. Letztlich sollen „Hürden und Problemfelder“ identifiziert werden, „die einer Mitte-Rechts-Koalition entgegen stehen“.

Jens Spahn, der CDU-Fraktionsvorsitzende, reagiert kämpferisch. Gegenüber CORRECTIV sagte er zum Papier: „Die AfD kann planen, was sie möchte. Unsere Haltung ist klar: Wir wollen die Radikalen wieder aus dem Parlament drängen.“ 

Partei will sich künftig „gemäßigter“ verhalten

In der vergangenen Woche wurde in Bezug auf die Fraktionsklausur der AfD berichtet, dass die Fraktion künftig auf den Begriff der „Remigration“ verzichten will. Das politische Konzept, das maßgeblich von dem rechtsradikalen Martin Sellner geprägt ist, sieht vor, massenhaft Ausländer und auch „nicht assimilierte“ Deutsche aus dem Land zu drängen. Die AfD hatte den Begriff verschiedentlich übernommen und ihn offiziell auf Ausländer bezogen. 

Auf der Klausur wurde zudem besprochen, dass sich die Fraktion im Bundestag künftig gemäßigter verhalten solle. Der Auftritt Weidels in der Generaldebatte am Mittwoch zeigte dagegen, dass sie am aggressiven Ton, mit dem sie auch bisher im Bundestag auftritt, nichts ändert.

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Author: Till Eckert

#brandmauer #kommen #macht #umsturzen

Das #unsere #Politiker darauf nicht #kommen & #reagieren, #zeigt #deutlich was wir da #gewählt #haben 🤦‍♂️🤬

Während die USA zugunsten biblischer Märchen in den Antiintellektualismus und die Wissenschaftsfeindlichkeit verfallen, bietet #Frankreich an, #amerikanische #Wissenschaftler #aufzunehmen und zu #finanzieren, die vom Trump-Regime unterdrückt werden. Großes W für Frankreich und großes L für die USA. 🇫🇷

schwäbische: Sichtkontrolle in der Sauna – Bei dieser Situation kann’s dazu kommen

Was passiert, wenn ein Mensch, der eindeutig männlich aussieht, sein Geschlecht aber auf dem Papier hat ändern lassen, in die Damensauna möchte?

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#dieser #kommen #sauna #schwabische #sichtkontrolle #situation

Sichtkontrolle in der Sauna: Bei dieser Situation kann's dazu kommen

Was passiert, wenn ein Mensch, der eindeutig männlich aussieht, sein Geschlecht aber auf dem Papier hat ändern lassen, in die Damensauna möchte?

Trump: Warum die „Massenabschiebungen“ wieder nicht kommen werden

Gastbeitrag: Carsten Wolf

Heute wird Donald Trump wieder US-Präsident. Er sagte, er werde „Diktator“ am ersten Tag sein und „Massenabschiebungen“ vornehmen. Der notorische Lügner wird seine Versprechen wieder nicht halten können.

Donald Trump ist wieder US-Präsident. Und Migranten sollten diesen Tag fürchten – dafür hat er gesorgt. Schon im Wahlkampf war es Hauptthema: Er plane die „größte Abschiebeaktion der Geschichte der USA“. „Massenabschiebungen“ zuerst von Kriminellen, dann von anderen. Das seien „Tiere“. Noch am Tag der Amtseinführung werde er mehrere Dekrete gegen illegale Migranten erlassen.

Aber: Trumps Abschiebepläne werden scheitern. Wie beim ersten Mal.

Was viele vergessen: Trump hatte schon einmal versprochen, Millionen Menschen abzuschieben. Und war gescheitert. Sowohl sein Vorgänger Obama als auch sein Nachfolger Biden haben mehr Menschen abgeschoben als er. Sie haben daraus aber kein Spektakel gemacht.

Trump geht es um dramatische Bilder: Grenzpolizisten, die bei Razzien junge Männer gefesselt in Autos schieben. Kinder, die von ihren Eltern in Abschiebehaft getrennt werden. Um diese Bilder geht es ihm, nicht um die wirklichen Probleme.

Trump wird es schnell langweilig. Auch bei Abschiebungen.

Trumps erste Amtszeit hat gezeigt: Er verliert irgendwann das Interesse. Seine Mauer zu Mexiko kam kaum voran. Abschiebungen scheiterten an überlasteten Gerichten. Kinder durften nicht von ihren Eltern in Abschiebehaft getrennt werden. Bei solchen Details wird Trump schnell langweilig.

Drastische Aktionen der Bundes-Zollbehörde sind leicht zu starten. Aber danach wird es rechtlich kompliziert. So haben etwa illegale Migranten auch das Recht auf eine Anhörung. Damit ist die Zollbehörde dann schnell überlastet. Es gibt nicht genug Haftplätze. Die Gerichte haben zu wenig Personal.

Auch für provisorische Abschiebelager wie im Zweiten Weltkrieg fehlen die Grundlagen. Die wären teuer und einige Bundesstaaten wären dagegen. Kurz: Damals wie heute reichen die Strukturen nicht, um Abschiebungen von bis zu 11 Millionen illegaler Einwanderer im Land zu bewältigen.

Abschiebungen würden Milliarden kosten – und die Wirtschaft würde kollabieren

Die Abschiebung von einer Million Migranten würde den Staat etwa 88 Milliarden Dollar pro Jahr zusätzlich kosten, so Schätzungen einer Rechtshilfe-Organisation für Migranten. Außerdem würden viele Steuereinnahmen wegfallen, nämlich rund 100 Milliarden Dollar Steuern, die irreguläre Migranten jährlich zahlen. Aber das ist noch nicht alles.

Die US-Wirtschaft würde wahrscheinlich zum Stillstand kommen: Illegale Migranten machen rund fünf Prozent der US-Arbeitskräfte aus. Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, in der Fleischproduktion, als Taxifahrer, Babysitter oder Paketlieferer. Sie alle würden plötzlich fehlen. Und sie werden gebraucht. Die boomende US-Wirtschaft ist der Haupt-Pullfaktor für illegale Migranten, wie die Forschung gezeigt hat.

Trump-Lager zerstritten über Migration

Auch die legale Migration würde leiden. In seiner ersten Amtszeit hat Trump vor allem die Visa zurückgefahren, zum Beispiel mit seinem „Muslim Travel Ban“. Aber schon bald drängte die Tech-Industrie auf mehr Visa für Fachkräfte. Und hier zeigen sich auch heute wieder interne Streitereien im Trump-Lager. Die Maga-Fans um Steve Bannon wollen weniger Einwanderung, das Lager um Tech-Milliardär Musk verlangt Ausnahmen für Arbeitskräfte.

Abschiebepläne lenken von wirklichen Themen ab

Es wäre nicht das erste Mal, dass Rechtspopulisten weniger Migration versprechen – und das Gegenteil machen, sobald sie an der Macht sind. Sie lenken damit von anderen wichtigen Themen ab wie etwa dem Abbau des Sozialstaats oder der Überalterung der Gesellschaft.

Warum Rechtspopulisten Wählen zu MEHR Migration führt

Dabei hat Bidens Migrationspolitik in den letzten Jahren tatsächlich zu sozialen Problemen geführt. Von den 8 Millionen zusätzlichen Migranten im Land kamen fünf Millionen ohne legale Papiere. Das ist ein Höchststand in der US-Geschichte, auch wenn die Gesamtzahl relativ stabil blieb.

Besonders in den grenznahen Bundesstaaten ist die Kinderarbeit angestiegen. Obdachlose finden kaum noch Schlafplätze in Unterkünften. Auch in New York sorgen die sprunghaft gestiegene Zahl von Straßenverkäufern für chaotische Zustände. All das sind Themen, die mit Migration zu tun haben. Und die Demokraten im Wahlkampf zu wenig angesprochen haben. Aber um diese konkreten Probleme geht es Trump mit seiner Kampagne nicht. Es geht erstmal um die Abschiebe-Show.

Hat Trump diesmal mehr Macht?

Ein Unsicherheitsfaktor bleibt: Trump könnte dazu gelernt haben. Er könnte rechtliche Grauzonen und Schlupflöcher dieses Mal besser nutzen, um seine Abschiebe-Agenda durchzusetzen. Es gibt Befürchtungen, dass er die staatliche Ordnung in den USA grundlegend verändern will, auf Kosten von Kongress und Bundesstaaten – ganz nach dem „Playbook“ des „Projects 2025“ einer rechten Denkschrift für den Umbau des Staates.

Das wäre dann ein noch viel größeres und dauerhafteres Problem als seine Parolen zur Migration.

Artikelbild: shutterstock.com, Jonah Elkowitz

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#kommen #massenabschiebungen #nicht #trump #warum #werden #wieder

Das Gewalthilfegesetz muss jetzt kommen

Der 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Der Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt hat bei der SPD-Bundestagsfraktion immer Priorität. Wir stehen an der Seite der Frauen und machen uns dafür stark, dass Betroffene und ihre Kinder bestmöglich unterstützt und geschützt werden.

Ariane Fäscher, zuständige Berichterstatterin:

„Gewalt gegen Frauen muss mit aller Kraft und auf allen Ebenen entschieden entgegengetreten werden. Wie das aktuelle Lagebild zeigt, gehört geschlechtsspezifische Gewalt zum Alltag vieler Frauen. Die Zahlen dazu sind erneut gestiegen. Im Jahr 2023 wurde fast jeden Tag eine Frau Opfer eines Femizids. Das ist unerträglich und muss unbedingt ein Ende haben. Deshalb wollen wir die vollständige Umsetzung der Istanbul-Konvention. Mit einem Gewalthilfegesetz soll ein Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für alle in Deutschland lebenden Frauen und ihre Kinder garantiert werden. Neben einer bundeseinheitlichen Finanzierung von Frauenhäusern legt das Gesetz einen Schwerpunkt auf eine umfassende Prävention. Dies unterstützen wir sehr. Unser gesamtgesellschaftliches Ziel muss sein, Gewalttaten gegen Frauen ein Ende zu setzen – die Prävention ist dabei das beste Mittel.“

Leni Breymaier, frauenpolitische Sprecherin:

„Der Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt muss immer Priorität haben. Es gilt jetzt, keine weitere Zeit zu verlieren – und betroffenen Frauen und ihren Kindern schnellstmöglich und bestmöglich ausreichend Schutz und niedrigschwellige Unterstützung zu garantieren. Die SPD-Bundestagsfraktion sucht mit allen demokratischen Bundestagsfraktionen Gespräche, um noch in dieser Legislaturperiode ein Gewalthilfegesetz zu verabschieden. Parteipolitische Machtspiele sind hier nicht angebracht. Das Gesetz muss jetzt kommen.

‚Die Scham muss die Seite wechseln‘ – dieser Satz der Französin Gisèle Pélicot kann ein neues Verständnis für und einen anderen Blick auf von Männern ausgehende Gewalt sein, nicht nur in Frankreich, auf der ganzen Welt und auch bei uns. Darum ist es so wichtig, das Schweigen zu brechen. Wenn nicht geschwiegen und weggeschaut wird, dann kann sich für die Betroffenen viel ändern.“

Hier weiter lesen…

#gewalthilfegesetz #jetzt #kommen

Das Gewalthilfegesetz muss jetzt kommen – Die SPD im Kölner Norden

Report-K

Das Symbolfoto zeigt Sonnenblumen

Köln | Die Grünen sind aus der Gesellschaft heraus entstanden, anders als etwa das Bündnis Sahra Wagenknecht heute, das eine Abspaltung innerhalb einer Partei war. Vor 40 Jahren saßen die ersten Grünen im Kölner Rat.

Die Grünen sind aus Bewegungen innerhalb der Gesellschaft entstanden. Das beginnt viele Jahre vor ihrer eigentlichen Gründung. Es sind die 1960 Jahre als sich eine außerparlamentarische Opposition formierte. Daraus entwickelten sich Bewegungen mit Zielen innerhalb eines Themenkorridors. Die Umweltbewegung, die Friedensbewegung, die Anti-Atomkraft-Bewegung oder die Frauenbewegung. Mit dem Zusammenschluss der beiden deutschen Staaten kam mit Bündnis 90 die Bürgerrechtsbewegung der DDR hinzu. Als die Grünen entstanden, waren sie eine radikale Protestpartei in den 1970er Jahren. Es ist die Zeit der bunten und alternativen Listen. Nach dem Bericht des Club of Rome im Jahr 1972 wurden vielen Menschen die ökologischen Folgen der Industriepolitik erstmals klar. Es war die Europawahl 1979 in der zum ersten Mal ein Wahlbündnis „Sonstige Politische Vereinigungen Die Grünen“ antrat. Die politische Bandbreite immens. Im Januar 1980 gründeten sich die Grünen offiziell. Gleich zu Beginn spaltete sich die ÖDP ab. Bei der ersten Bundestagswahl an der die Grünen im Jahr 1980 teilnahmen errangen sie 1,5 Prozent der Stimmen. Das enttäuschte viele Grüne, hatten sie mit mehr gehofft, da 1979 bereits eine grüne Liste im Bremer Landesparlament saß.

1983 hüpften die Grünen über die 5 Prozent-Hürde bei den vorgezogenen Neuwahlen zum Deutschen Bundestag. Acht Landesparlamente folgten. Nur in Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und im Saarland zogen die Grünen erst in den 1990er Jahren in die Landesparlamente. Heute regieren sie in NRW und in Schleswig-Holstein mit. Die Grünen verfolgten damals einen basisdemokratischen Ansatz und hatten sogar ein Rotationsprinzip eingeführt. Das gaben die Grünen auf. Ein anderes Prinzip nicht: Die Trennung von Amt und Mandat. Abgeordnete und Minister dürfen keine Parteiämter bekleiden, wie dies etwa bei der CDU oder CSU gang und gäbe ist. Das ist bis heute auch in Köln so. Die Kommunalpolitiker:innen der Grünen im Stadtrat haben kein Parteimandat.

1984 in den Kölner Rat

Bei der Kommunalwahl am 30. September 1984 zogen die Kölner Grünen zum ersten Mal in den Kölner Stadtrat ein. Sie errangen 10,8 Prozent der Stimmen und damit 10 Sitze. Die FDP schaffte damals den Einzug nicht. Die SPD wurde 1984 mit 46,4 Stimmen stärkste Kraft vor der CDU mit 37,8 Prozent der Stimmen. Die SPD hatte 45 und die CDU 36 Sitze. Bis zur Kommunalwahl 2020 blieben die Grünen im Kölner Stadtrat immer drittstärkste Kraft. Er bei der Wahl 2020 überflügelten die Grünen sowohl SPD, wie auch CDU, die beide 19 Sitze und die Grünen 26 Sitze erhielten. 1979 traten die heutigen Kölner Grünen als Die Kölner Alternative an mit der sie 4 Prozent erreichten. Es waren wilde Zeiten damals in Köln: Der wilde Streik bei Ford im Jahr 1973, das Biermann-Konzert in der Sporthalle und Anfang der 1980er Jahre die Besetzung des Stollwerck. Das ist dort, wo heute das Bürgerhaus in der Kölner Südstadt steht. Besetzte Häuser und Köln machte in der links-alternativen Szene bundesweit Schlagzeilen.

Nehmen wir die Besetzung der Stollwerck-Schokoladenfabrik. Mehr als 100 Jahre hatte Stollwerck in der Kölner Südstadt Schokolade produziert. 1975 wurde der Komplex aufgegeben. Es folgte eine kommunalpolitische Auseinandersetzung um die Neugestaltung der Südstadt. Am 20. Mai 1980 begann die Besetzung des Fabrikkomplexes. 49 Tage besetzten teilweise mehr als 600 Besetzer:innen die Häuser. Bis heute gilt diese Besetzung als die größte Besetzung in Köln, auch wenn später Besetzungen wie am Barmer Viertel folgten. Am 6. Juli 1980 endete die Besetzung. Es war die links-alternative Künstlerszene, die sich angesiedelt hatte im „Autonomen Kulturzentrum Stollwerck“. Ein Teil des Geländes war sogar an den Circus Roncalli vermietet.

Als die Grünen in den Rat einzogen gab es in Köln mannigfache Initiativen: Die Nippeser Baggerwehr, das Kölner Komitee gegen Isolationshaft, die Chile Solidarität oder die Sozialistische Selbsthilfe. Ohne diese engagierten Bürgerinitiativen und Kölner Bürger:innen gäbe es heute vieles nicht in Köln: Der „Baui“-Friedenspark, das NS-Dokumentationszentrum im ELDE-Haus das der Rat 1979 beschloss, die Bürgerzentren, die Alte Feuerwehr, alles das gäbe es ohne die Kölner Alternativszene nicht. Nicht alles ist alleine den Grünen zuzuschreiben, aber sie gehören in diesen Kontext, vor allem kamen die Grünen der ersten Stunden nicht selten aus diesen Initiativen.

Wer waren diese Grünen im Kölner Rat 1984

Es waren Jörg Frank, Barbara Moritz, Anne Lütkes, Alexandra Landsberg, Ralf Fücks, Dieter Göbel und Manfred Waddey. In der ersten Sitzung sprachen sich die Kölner Grünen damals gegen die Namensgebung „Fregatte Köln“ aus. Am 30. Oktober 1984 war bereits der Kölnpass auf der Tagesordnung. Zu Beginn waren die Grünen in ihrem Selbstverständnis Fundamental-Opposition und Sprachrohr für die vielen Initiativen in der Stadt. Man identifizierte sich nicht mit der Stadtgesellschaft. Auch nicht mit dem klassischen Karneval. Heute gehen die Grünen wie selbstverständlich auf die Prinzenproklamation und der ein oder andere grüne Funktionär ist Ehrenmitglied in einem Traditionskorps.

Report-K berichtete ausführlich über das Fest zu 30 Jahren Kölner Grüne im Rat. Den entsprechenden Artikel finden Sie hier:

30 Jahre Kölner Grüne im Rat und der BV: „Wir haben die besseren Antworten“

Ob die Grünen, die in diesem Jahr 40 Jahre Kölner Grüne im Stadtrat feiern werden, noch den Fehlfarben Hit „Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran“ kennen? Bei der Feier zum 30-Jahre Jubiläum waren noch Grüne der ersten Stunde im Kölner Rat vertreten, die sicher mal auf den Song getanzt haben. Heute nachdem die Grünen stärkste Kraft in Köln wurden, finden sich keine Urgesteine mehr im Kölner Rat.

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https://www.bachhausen.de/vor-40-jahren-koelns-gruene-kommen-in-der-kommunalpolitik-an/

#grune #jahren #kolns #kommen #kommunalpolitik

Vor 40 Jahren: Kölns Grüne kommen in der Kommunalpolitik an - Report-K

Report-K ist die Internetzeitung von Köln und berichtet aus Köln, NRW, Deutschland und der Welt.

Report-K

Bürger stimmen über Geräte abNeue Bewegungsstation in Merkenich soll dieses Jahr kommen

Von

Christopher Dröge

12.09.2024, 17:01 Uhr

Lesezeit 2 Minuten

Die Bewegungsstation in Merkenich soll sechs Geräte umfassen, die nach den Präferenzen der Teilnehmenden ausgewählt wurden. Unser Bild zeigt die Station im Nippeser Lohsepark.

Copyright: Christopher Dröge

Das Angebot an Bewegungsstationen im Bezirk Chorweiler soll vergrößert werden: Neben der neuen Anlage in Merkenich sind zwei in Esch und Lindweiler geplant.

Im vergangenen Mai und Juni hatte die Öffentlichkeitsbeteiligung für die geplante neue Bewegungsstation in Merkenich stattgefunden, bei der Bürgerinnen und Bürger auf die Auswahl der Trainings-Geräte Einfluss nehmen konnten. 331 Personen nahmen an der Befragung teil, teils per Online-Dialog, teils per Fragebögen. Der Entwurf, der sich nach der Auswertung ergab, wurde der Bezirksvertretung Chorweiler nun in ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause zum Beschluss vorgelegt.

Kraftübungen mit Eigengewicht, Bauch für Bank und Rücken, Kletterwand

Demnach soll die neue Station sechs Geräte umfassen, die nach den Präferenzen der Teilnehmenden ausgewählt wurden – darunter ein Gerüst für „Calisthenics“, also Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht, eine Bank für Bauch- und Rückenübungen, ein Balancierbalken und eine Kletterwand. Ebenfalls unter der Auswahl, und an Kölner Bewegungsstationen bisher relativ selten zu finden, ist ein Satz „Battle Ropes“: zwei schwere Seile, die mit jeweils einer Hand in Schwingung versetzt werden sollen, um Kraft und Ausdauer zu trainieren.

Mit der Hinzunahme zweier Bänke wurde dem Wunsch der Bürger nach Aufenthaltsmöglichkeiten Rechnung getragen – die Kosten für die beiden Sitzgelegenheiten von gut 3100 Euro übernimmt die Kölner Grünstiftung. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 50.500 Euro, die Fertigstellung der Bewegungsstation ist für Endes dieses Jahres angepeilt.

Bürgerbefragungen auch in Esch und Lindweiler

Als Nächstes stehen die geplanten Bewegungsstationen in Esch und Lindweiler auf dem Plan, auch hier sollen die Anwohner im Rahmen des Beteiligungsverfahrens auf die Gestaltung Einfluss nehmen können. Die Escher werden sich jedoch dennoch noch etwas gedulden müssen, denn dort soll die Station an der Martinusstraße in der Nachbarschaft der dortigen Sportanlagen entstehen – das Gelände wird jedoch zurzeit von den Arbeiten am neuen Pumpwerk der StEB in Beschlag genommen, darum kann die Station frühestens 2026 umgesetzt werden.

Sporttreibende in Lindweiler können sich dafür freuen, denn damit das für den Bau der Escher Station geplante Budget aus den Stadtverschönerungsmitteln nicht verfällt, soll dieses für die Lindweiler Station verwendet werden, deren Planung und Umsetzung auf dieses Jahr vorverlegt werden. Standort wird die Grünanlage am Erbacher Weg im Bereich des Chorweiler Zubringers sein – diese bietet sich an, da sich dort bereits ein Basketballplatz befindet.

https://www.bachhausen.de/buerger-stimmen-ueber-geraete-ab-neue-bewegungsstation-in-merkenich-soll-dieses-jahr-kommen/

#bewegungsstation #burger #dieses #gerate #kommen #merkenich #stimmen

Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

Kölner Stadt-Anzeiger

Zeitpunkte

„Zeitpunkt der Weiterfahrt in Abklärung“ hiess es beim Screen an unserem Bahnhof. Es war Morgen, ich war eine Stunde später dran als normal, und ich wartete auf meine S11. „Zeitpunkt der Weiterfahrt“: Wo? In Wila? In Turbenthal? Dass der Zug ausfiele, stand da jedenfalls nicht.

Wir hatten beim Frühstück nicht wie an anderen Tagen beachtet, ob die S11 überhaupt das Tösstal hochgefahren sei, oder nicht. Deshalb hatte ich auch keine Ahnung, ob da noch etwas käme.

Laut Anzeige blockierte ein Zug die Strecke zwischen Effretikon und Winterthur. Ob dies wohl unsere S11 war? Dann wäre auch klar, wo sie steckte.

Für mich jedenfalls hiess es wieder einmal: Hallo, S26!

#Abklärung #ausfallen #Bahnhof #blockieren #Effretikon #Frühstück #Hallo #hochfahren #keineAhnung #kommen #Morgen #RämismühleZell #S11 #S26 #Screen #später #Tösstal #Turbenthal #Weiterfahrt #Wila #Winterthur #Zeitpunkt #Zeitpunkte #Zug

https://derpendler.ch/zeitpunkte/

Zeitpunkte – Der Pendler