Allmählich bleibt mir echt die Spucke weg, auch wenn das keine grundsäzlich neue Entwicklung bei der IG Metall ist. Ich vermeide übrigens bewußt das Pronom "meine" und setze dafür "Zum Kotzen" ein.
Neue Gemeinschaft: IG Metall für mehr Rüstung
Zwölf Seiten umfasst das gemeinsame #Positionspapier des #SPD-#Wirtschaftsforums, der IG Metall und des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (dBDSV), das am 9. Februar unter dem nichts Gutes versprechenden Titel »Souveränität und Resilienz sichern« veröffentlicht wurde. Untertitel: »Industriepolitische Leitlinien und Instrumente für eine zukunftsfähige Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.« Das #Handelsblatt hatte bereits am Vortag daraus zitiert.
Der Text dokumentiert, dass eine neue Gemeinschaft deutscher #Kriegspolitik mit der #Superprofite witternden #Rüstungsindustrie und der größten #Industriegewerkschaft der Welt, der #IGMetall, entstanden ist – staatsmonopolistischer #Kapitalismus im 21. Jahrhundert. Der »#Burgfrieden« der SPD-gelenkten #Gewerkschaften im Ersten Weltkrieg war im Vergleich dazu dürftig, die #Wiederaufrüstung des rekonstruierten deutschen #Imperialismus in #Westdeutschland nach 1945 von vielen Vorbehalten begleitet. Jetzt scheint die Stunde für den »nötigen Mentalitätswechsel« (Generalinspekteur Carsten Breuer in Welt am Sonntag) günstig, d.h. für den reaktionär-militaristischen Staats- und Gesellschaftsumbau.
https://www.jungewelt.de/artikel/469109.neue-gemeinschaft.html