
Im Kampf gegen die zunehmende Dominanz der chinesischen Wirtschaft rät das IW Köln der Bundesregierung zur Einführung sogenannter "Ausgleichszölle". "Wir brauchen Zölle als Ausgleich für unfairen Wettbewerb, den China mit großer Skrupellosigkeit praktiziert", sagte IW-Handelsökonom Jürgen Matthes dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".
Vorwurf der #Zweckentfremdung – laut #IW #Köln wird jeder zweite Euro aus dem Extrabudget nicht für zusätzliche Projekte ausgegeben
IW-Analyse: Krisen kosten Deutschland fast 1.000 Milliarden Euro
Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Zoll-Streit: Seit 2020 reiht sich eine Krise an die andere. Das kommt die deutsche Wirtschaft teuer zu stehen. Die Einbußen stellen frühere Krisen in den Schatten.

Die Ausgaben des Bundes sind in den Jahren 2014 bis 2024 sehr viel schneller in die Höhe geschossen als die Einnahmen - und zwar nicht so sehr wegen der teils hohen Inflationsraten, der Corona-Pandemie, des Ukraine-Kriegs oder mehrerer staatlicher Investitionsoffensiven, sondern vor allem aufgrund gestiegener Sozial- und Zinskosten.
Aktueller Trend: Die ganze Bagage aus #FDP, #CDU, #INSM, #IW und wie die ganzen Apologeten des schlanken Staates und des entfesselten Marktes sonst noch heißen, jammern darüber, dass "der Staat" seine Kernaufgaben nicht mehr bewältigt bekommt, weil ihm Mittel und dank Privatisierung auch oftmals die Möglichkeiten fehlen.
Die Transferleistung der Verantwortlichkeit ihrer eigenen Ideologie bekommen sie aber irgendwie nicht hin.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnt davor, dass die Unternehmen hierzulande möglicherweise nicht ausreichend auf einen Spannungs- und Verteidigungsfall vorbereitet sind. "Gesamtverteidigung und Abschreckung gegenüber Russland kann nicht allein militärisch gedacht werden, sondern erfordert die systematische Einbindung der Wirtschaft", heißt es in einer noch unveröffentlichten Studie des IW, über die die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Die IW-Volkswirte stützen sich unter anderem auf eine Befragung von mehr als 1.000 Firmen - mit gemischtem Ergebnis: 86 Prozent geben an, sich bereits wirksam gegen Cyberattacken zu schützen.