"Länder mit hohem Zusammenhalt sind wirtschaftlich erfolgreicher. Das belegt eine neue Studie [...]

Je stärker eine Gesellschaft zusammenhält, desto stärker wächst das Bruttoinlandsprodukt des Landes. Und im Umkehrschluss: je gespaltener eine Gesellschaft, desto größer das Risiko auch für die Wirtschaft. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Wirtschaftswissenschaftlers Nils Goldschmidt und seiner Kollegen im Auftrag des Roman Herzog Instituts. [...]"

https://www.zdfheute.de/wirtschaft/wirtschaft-wachstum-zusammenhalt-gesellschaft-100.html

Ich bnin sehr gespannt auf die Einordnungen von professioneller Seite, wenn die Studie am Donnerstag offiziell vorgestellt wird.

#GoodNews
#wirtschaft
#bruttoinlandsprodukt
#Ellbogengesellschaft
#GesellschaftlicheSpaltung
#Gesellschaft

Wirtschaftlicher Erfolg: Zusammenhalt in der Gesellschaft lohnt

Länder mit hohem Zusammenhalt sind wirtschaftlich erfolgreicher. Das belegt eine neue Studie, die ZDFheute exklusiv vorliegt. Was heißt das für Deutschland - und für die USA?

ZDFheute
Warum einseitige Negation von Diktatur für gesellschaftliche Weiterentwicklung nicht ausreicht...

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In der Physik gilt … Aktion = Reaktion. In der Gesellschaft gilt … Wer immer weiter nach rechts wählt, wählt auch die unvermeidlicheGegenreaktion & damit Konflikt statt Fortschritt. Wer rechte, teils #faschistischePolitik sät, darf sich nicht wundern, wenn er #gesellschaftlicheSpaltung erntet.🖖

Sarkastischer Kommentar über den gesellschaftlichen Irrsinn, in dem Umwelt, Mitgefühl und Wissenschaft als ‚links‘ abgestempelt werden und Rechte sich als Opfer inszenieren.

https://polente.de/2025/07/19/wie-der-rechtsruck-alles-zu-links-macht-und-wir-uns-wundern-warum-nichts-mehr-geht/

Wie der Rechtsruck alles zu „Links“ macht und wir uns wundern, warum nichts mehr geht – Holger Hellingers' Polente

#israel #palästina #gedenktag #gewalt #gesellschaftlichespaltung

Siehe auch:

„Ultrarechte Aktivisten haben am israelischen Gedenktag Teilnehmer einer israelisch-palästinensischen Gedenkfeier angegriffen. In Tel Aviv kam es zu einer Panik. Präsident Herzog appellierte an die Öffentlichkeit.“
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-gedenktag-randale-ultrarechter-100.html

Siehe auch:
„Was erfahren wir in der Tagesschau über den Krieg in Nahost? Wir haben am Beispiel der ARD einmal durchgezählt, wer zu Wort kommt (…).“
https://www.freitag.de/autoren/fabian-goldmann/wer-spricht-und-wer-nicht-nahost-in-unseren-medien

Gedenktag in Israel: Verletzte bei Übergriff Ultrarechter

Ultrarechte Aktivisten haben am israelischen Gedenktag Teilnehmer einer israelisch-palästinensischen Gedenkfeier angegriffen. In Tel Aviv kam es zu einer Panik. Präsident Herzog appellierte an die Öffentlichkeit.

tagesschau.de

#israel #palästina : #gedenktag / #gewalt / #gesellschaftlichespaltung

„In Israel begannen gestern Abend die Feiern zum Gedenktag für gefallene Soldaten & Terroropfer. Es kam zu Protesten während der Feierlichkeiten & zu einem schockierenden Fall von Gewalt rechtsextremer Juden. Am Dienstag griffen jüdische Extremisten eine Synagoge an, in der eine gemeinsame jüdisch-palästinensische Gedenkfeier stattfand. SRF-Auslandredaktorin Susanne Brunner erklärt, was passiert ist.“
https://www.srf.ch/news/international/nahost/rechtsextreme-juden-israeli-gegen-israeli-was-ist-genau-passiert

Israeli gegen Israeli: Was ist genau passiert?

In Israel wurden am Dienstag Teilnehmer einer Feier attackiert. SRF-Auslandredaktorin Susanne Brunner ordnet dies ein.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

#israel #palästina : #krieg / #gaza / #opt / #gesellschaftlichespaltung / #demokratie

„Der Krieg ist zurück in Gaza und in Südlibanon. In Israel selbst werden die gesellschaftlichen Gräben immer tiefer.“

https://www.srf.ch/news/international/nahost/neue-kaempfe-neue-proteste-israel-kommt-nicht-zur-ruhe-weder-politisch-noch-militaerisch

Neue Kämpfe, neue Proteste: Israel kommt nicht zur Ruhe

Der Krieg ist zurück in Gaza und in Südlibanon. In Israel selbst werden die gesellschaftlichen Gräben immer tiefer.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
"Gegen CDU und CSU" – Neues Polizei-Schlagwort sorgt für Kritik

Wird Bayerns Polizei im Wahlkampf für Parteipolitik missbraucht? Eine interne Anweisung löst Irritationen aus: Alle bayerischen Polizisten wurden instruiert, Veranstaltungen gegen die Migrationspolitik der Union gesondert zu erfassen.

BR24

Fünf Jahre nach Patient Null

Fünf Jahre nach Patient Null: Wie Corona die Gesellschaft spaltete

Heute vor genau fünf Jahren, am 27. Januar 2020, wurde in Bayern der erste COVID-19-Fall in Deutschland bekannt. Patient Null, ein Mitarbeiter der Firma Webasto, hatte sich während des Besuchs einer Kollegin aus China mit dem Coronavirus infiziert. Die Firma reagierte schnell: Sie schloss für zwei Wochen ihre Filiale, schickte die Mitarbeiter ins Homeoffice und traf Maßnahmen, die viele damals für übertrieben hielten. Doch Webasto hatte die Ernsthaftigkeit der Lage früh erkannt.

Der Beginn einer globalen Krise

Was als einzelner Fall begann, entwickelte sich rasch zu einer weltweiten Pandemie, die das Leben von Milliarden Menschen veränderte. Während einige die unsichtbare Gefahr erkannten und die notwendigen Maßnahmen unterstützten, gab es auch jene, die sie nicht verstehen konnten – oder nicht verstehen wollten.

Diese Spaltung der Gesellschaft wurde im Verlauf der Pandemie immer deutlicher. Maskenpflicht, Lockdowns und Impfkampagnen führten zu teils heftigen Debatten. Während die einen in den Maßnahmen den einzigen Weg sahen, die Pandemie einzudämmen, fühlten sich andere in ihren persönlichen Freiheiten eingeschränkt.

Die anhaltende Spaltung

Auch fünf Jahre nach dem ersten deutschen Corona-Fall sind die Folgen der gesellschaftlichen Spaltung noch spürbar. Die Pandemie hat nicht nur das Gesundheitswesen, sondern auch das Vertrauen in Politik, Wissenschaft und Medien nachhaltig beeinflusst. In vielen Diskussionen – von Gesundheitsfragen bis zur Klimapolitik – spiegeln sich die gleichen Konfliktlinien wider, die während der Pandemie entstanden sind.

Besonders extremistische Parteien und Bewegungen haben diese Spaltung für sich genutzt. Sie schüren Misstrauen, verbreiten Falschinformationen und nutzen die Unsicherheit vieler Menschen, um ihre eigenen Ziele voranzutreiben.

Ein Wendepunkt der Geschichte

Die Corona-Pandemie war nicht nur eine Gesundheitskrise, sondern auch eine gesellschaftliche Zäsur. Sie hat gezeigt, wie verwundbar moderne Gesellschaften sind – nicht nur gegenüber einem Virus, sondern auch gegenüber Desinformation, Misstrauen und gesellschaftlichen Konflikten.

Die Frage bleibt: Hat Deutschland aus dieser Krise gelernt? Oder wird die nächste globale Herausforderung die bestehenden Risse noch weiter vertiefen?

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Erster Coronafall in Deutschland: Als das Coronavirus nach Deutschland kam

Vor genau fünf Jahren wurde die erste Coronainfektion in Deutschland nachgewiesen. Die Stimmung im Robert Koch-Institut damals: erstaunlich gelassen.

ZEIT ONLINE

„Biodeutsch“ – Sprache als Waffe

Der Begriff „Biodeutsch“ wurde zum Unwort des Jahres 2025 gekürt – eine Wahl, die auf ein tieferes gesellschaftliches Problem hinweist. „Biodeutsch“ ist ein Begriff, der nicht nur polarisiert, sondern auch subtile Formen der Abwertung und Ausgrenzung in den öffentlichen Diskurs trägt. Was zunächst als ironische Bezeichnung gedacht war, hat sich zu einem Schlagwort entwickelt, das die gesellschaftliche Spaltung verstärkt.

Ein Begriff mit doppeltem Boden

Ursprünglich wurde „Biodeutsch“ verwendet, um ironisch jene Personen zu bezeichnen, deren Familien über sehr viele Generationen hinweg in Deutschland gelebt haben. Die Vorsilbe „Bio“, die im allgemeinen Sprachgebrauch für Natürlichkeit und Authentizität steht, unterstellt, dass es so etwas wie ein „ursprüngliches Deutschsein“ gäbe. Dies führt dazu, dass Menschen ohne deutsche Vorfahren indirekt als weniger zugehörig markiert werden – ein sprachlicher Mechanismus, der subtil Grenzen zieht, wo keine sein sollten.

Abgrenzung durch Sprache

Im gesellschaftlichen Kontext wirkt der Begriff trennend. Er macht einen Unterschied zwischen „echten“ Deutschen und Menschen mit Migrationshintergrund, unabhängig davon, wie lange letztere schon in Deutschland leben. Diese Art der sprachlichen Abgrenzung ist problematisch, da sie Menschen anhand ihrer Abstammung klassifiziert. In einer pluralistischen Gesellschaft, in der Diversität und Inklusion zentrale Werte sind, ist dies ein Rückschritt.

Ironie als Tarnung

Manche Befürworter des Begriffs verdrehen die Argumentation um 180 Grad und argumentieren, dass „Biodeutsch“ ja ironisch gemeint sei und auf die Unsinnigkeit des Abstammungskriteriums hinweise. Doch gerade die vermeintliche und angebliche Ironie macht den Begriff gefährlich: Ironie bietet Deckung für Diskriminierung und ermöglicht es, Abwertungen als harmlosen Humor darzustellen und zu verkleiden. Auf diese bösartig subtile Art wird der Fokus auf Abstammung in Debatten legitimiert und der Blick von den eigentlichen Themen wie Chancengleichheit und Teilhabe abgelenkt.

Warum „Biodeutsch“ zurecht zum Unwort wurde

Die Wahl von „Biodeutsch“ zum Unwort des Jahres ist eine klare Botschaft. Der Begriff fördert gesellschaftliche Spaltung und lässt jene, die nicht den vermeintlichen Kriterien des „echten Deutschseins“ entsprechen, als fremd erscheinen. Dies steht im Widerspruch zu den Werten des Grundgesetzes und einer modernen Gesellschaft, die auf Vielfalt und Zusammenhalt basiert. Durch die Nominierung wird betont, dass Sprache Macht hat – sie kann verbinden oder trennen. Begriffe wie „Biodeutsch“ verstärken das Gefühl des „Andersseins“ und behindern den Weg zu einer inklusiven Gemeinschaft.

Sprache als Mittel zur Einheit

Diese Wahl ist mehr als nur ein symbolischer Akt. Sie fordert dazu auf, bewusster mit Sprache umzugehen und auf Begriffe zu verzichten, die Trennlinien ziehen. Sprache formt Denken – und wenn wir eine Gesellschaft wollen, in der Teilhabe und Gleichwertigkeit im Mittelpunkt stehen, sollten wir Begriffe wie „Biodeutsch“ kritisch hinterfragen und aus unserem Vokabular streichen. Die Verantwortung liegt bei uns allen, Worte zu finden, die nicht spalten, sondern verbinden.

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Sprache: "Biodeutsch" ist Unwort des Jahres 2024

Mit "Biodeutsch" findet laut Jury eine Unterteilung in angeblich "echte" Deutsche und Deutsche zweiter Klasse statt. Als Unwort auf Platz zwei steht "Heizungsverbot".

ZEIT ONLINE