#Youtuber:

#Gefälschter #Führerschein für 590 Euro aus #Thailand

Ein Youtuber hat mit einer simplen #Google- #Suche einen #Händler gefunden, der innerhalb einer Woche einen gefälschten deutschen #Führerschein liefert.

https://www.golem.de/news/marvin-wildhage-gefaelschter-fuehrerschein-fuer-590-euro-aus-thailand-2507-198101.html

Marvin Wildhage: Gefälschter Führerschein für 590 Euro aus Thailand - Golem.de

Ein Youtuber hat mit einer simplen Google-Suche einen Händler gefunden, der innerhalb einer Woche einen gefälschten deutschen Führerschein liefert.

Golem.de

Angebliche Krypto-Werbung: Gefälschter Bild-Artikel über Sahra Wagenknecht kursiert auf mehreren Plattformen

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Faktencheck

Angebliche Krypto-Werbung: Gefälschter Bild-Artikel über Sahra Wagenknecht kursiert auf mehreren Plattformen

Ein gefälschter Bild-Artikel erreicht in Sozialen Netzwerken Tausende. Es geht darin um Sahra Wagenknecht, die angeblich Bitcoins bewirbt. Dahinter steckt ein Betrugsversuch, auf den Meta nicht zu reagieren scheint.

von Gabriele Scherndl

27. November 2024

Laut einem angeblichen Bild-Artikel warb Sahra Wagenknecht in einer Talkshow für Krypto-Investments. Doch der Artikel ist gefälscht. (Quelle: Michael Kappeler / DPA / Picture Alliance) Behauptung

Bild habe berichtet, dass die Deutsche Bundesbank Sahra Wagenknecht verklagt hat.

Aufgestellt von: Beiträgen in Sozialen Netzwerken Datum:
13.09.2024

Quelle

Bewertung

Manipuliert
Über diese Bewertung

Manipuliert. Der angebliche Bild-Artikel ist eine Fälschung, dahinter steckt ein Betrugsversuch.

Auch wenn CORRECTIV.Faktencheck und andere Medien, der Verbraucherschutz und Ministerien teils seit Jahren über die Masche berichten, wird sie immer noch angewandt. 

Das Vorgehen: Erst wird ein Artikel gefälscht, der aussehen soll, als käme er von einem etablierten Medium. Darin geht es um eine prominente Person, die angeblich für ein Krypto-Investment geworben hat und anschließend dafür verklagt wurde. Dieser Fake-Artikel wird dann, wie auch in einem aktuellen Fall, in Sozialen Netzwerken geteilt – teils als Werbeanzeige, also gegen Geld.

Dieses Mal geht es um Sahra Wagenknecht. Sie soll, so heißt es in dem Text, in einer Sendung von Markus Lanz darüber gesprochen haben, wie sie dank einer Bitcoin-App reich geworden sein. 

Dieser angebliche Bild-Artikel ist eine Fälschung. Der Link dazu wird aktuell auf Facebook als Werbeanzeige geteilt. (Quelle: followclose.com)

Bild-Artikel ist nie erschienen, Fotos stammen aus alter Lanz-Sendung

Doch schon der Klick auf das Bild-Logo der Webseite macht klar, dass da etwas nicht stimmt: Man landet nicht wie sonst auf der Bild-Startseite, sondern auf einer angeblichen Krypto-Investment-Seite. Auf der echten Webseite der Bild ist der Artikel nie erschienen, wie eine gezielte Google-Suche zeigt.

Die Bilder, die in dem Fake-Artikel verwendet werden, stammen aus einer Markus-Lanz-Sendung vom September 2023. In der Sendung sprach Wagenknecht über die Gründung ihrer neuen Partei, Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Ampel-Koalition. Um Kryptowährungen ging es darin nicht. 

Links zum gefälschten Bild-Artikel kursierten auf mehreren Plattformen

Links zu diesem gefälschten Artikel werden momentan als Anzeigen in verschiedenen Sozialen Netzwerken geteilt. Laut Bild-Redakteur Julian Röpcke kursierte der gefälschte Artikel auch auf X. Der Beitrag, den er zeigt, wurde mittlerweile offenbar gelöscht. 

Weiterhin aktiv ist aber eine Anzeige, die unter anderem auf Facebook und Instagram ausgespielt wird. Das ist in der Werbeanzeigen-Bibliothek von Meta, Mutterkonzern der beiden Plattformen, nachvollziehbar. Jemand zahlt also dafür, dass der Link zum Fake-Artikel gezielt Menschen in Deutschland über 30 Jahren angezeigt wird. Tausende sollen damit erreicht worden sein. Meta antwortete nicht auf die Nachfrage, warum die Werbeanzeigen weiterhin online sind, obwohl sie zu einem Betrugsversuch führen.

Ursprung der Werbeanzeige ist eine dubiose Facebook-Seite

Geschaltet werden die Anzeigen bei Meta von einer Facebook-Seite namens Five News. Die Seite ist jedoch keine Nachrichtenseite, sondern gibt sich als Aids-Beratungszentrum aus – ein Widerspruch. Sie existiert erst seit wenigen Wochen und hat ansonsten kaum Beiträge veröffentlicht. All das sind Warnhinweise, dass eine Facebook-Seite nicht seriös ist, wie wir etwa hier berichteten. 

Auf Nachfrage an die auf der Seite angegebene E-Mail erhielten wir keine Rückmeldung. 

Die Facebook-Seite Five News ist keine echte Nachrichtenseite, wie der Blick auf die Details zeigt (Quellen: Facebook, Screenshot, Collage und Markierungen: CORRECTIV.Faktencheck)

Verbraucherzentrale warnt vor Anbietern, die keine Zulassung  in Deutschland haben

Die Betrugsmasche existiert seit Jahren und betraf bereits verschiedene Prominente und Medien. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schreibt dazu: „Die Schilderungen der Prominenten sind nicht echt und die Geschichten vom schnellen, mühelosen Reichtum sind ein reines Lockmittel. Das investierte Geld ist in der Regel weg.“

Die Zentrale rät: Bevor man in Kryptowährungen investiert, sollte man prüfen, ob der Anbieter eine Zulassung in Deutschland hat. Das lässt sich in der Datenbank der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nachvollziehen. Fitana, der Anbieter, zu dem die Links im Wagenknecht-Text führen, ist dort nicht gelistet.

Die schwedische Nichtregierungsorganisation Qurium veröffentlichte im März 2024 eine Recherche zu einem Fake-Artikel von CNN, der nach ähnlichem Muster ablief, wie der gefälschte Bild-Artikel über Wagenknecht. Laut Qurium führt die Spur in dem Fall zu einem russischen Netzwerk, das auch in andere Betrugsmachenschaften involviert sei.

Transparenzhinweis: CORRECTIV ist seit 2017 in einer Kooperation mit dem Facebook-Konzern Meta, um Desinformation auf dem Sozialen Netzwerk zu bekämpfen. Mehr Informationen zu der Kooperation erhalten Sie hier.

Redigatur: Sophie Timmermann, Paulina Thom

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Author: Gabriele Scherndl

#angebliche #artikel #gefalschter #krypto #sahra #wagenknecht #werbung

Angebliche Krypto-Werbung: Gefälschter Bild-Artikel über Sahra Wagenknecht kursiert auf mehreren Plattformen

Jemand zahlt dafür, dass ein gefälschter Bild-Artikel die Runde macht. Es geht um Sahra Wagenknecht und Bitcoins – ein Betrugsversuch.

correctiv.org

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Gab der Entertainer Stefan Raab der Bild-Zeitung ein exklusives Interview darüber, dass man auf einer Plattform namens „Quantum AI“ schnell reich werden kann? Diesen Anschein erweckt ein vermeintlicher Bild-Artikel, der aber eine Fälschung ist. Die Betrugsmasche soll zu unseriösen Investments verführen.

Ebenso erfunden ist, dass Raab angeblich in der TV-Sendung Late Night Berlin „letzte Woche“ eine neue „Kapital-Gesetzeslücke“ angepriesen habe, mit der man schnell zum Millionär werden könne. Wir zeigen, wie Sie die Fälschung entlarven.

So erkennen Sie, dass der angebliche Bild-Artikel über Stefan Raab eine Fälschung ist

Schon die Adresse der Webseite (URL) gibt Auskunft darüber, dass es sich bei dem vermeintlichen Artikel der Bild um eine Fälschung handelt: Denn dort steht nicht „Bild.de“, sondern „lgikmhex5.digital“. Eine URL, die mit dem echten Medium nichts zu tun hat. 

Darüber hinaus weist auch das Layout der Seite Unstimmigkeiten auf: Unter dem Titelbild fehlen die Quellenangabe und das Datum der Veröffentlichung. Der Name eines Journalisten wird zwar genannt und eine Google-Suche bestätigt, dass er für die Bild-Zeitung schreibt, doch es gibt keine Hinweise darauf, dass er einen solchen Artikel tatsächlich für die Bild-Zeitung geschrieben hat. Unter dem Bild-Logo (oben links) fehlt zudem der Kurztitel des Artikels, wie er üblicherweise auf der Bild-Webseite zu sehen ist. Eine weitere Auffälligkeit: Der gefälschte Artikel nutzt eine andere Schriftart als die echten Bild-Artikel.

Links, der gefälschte Artikel über Stefan Raab, rechts ein echter Artikel der Bild-Zeitung. Die Markierungen zeigen die Unstimmigkeiten zwischen Fake und Original. (Quelle: lgikmhex5.digital / Bild; Screenshot, Markierungen und Collage: CORRECTIV.Faktencheck)

Könnte es aber sein, dass Raab vielleicht doch in der TV-Sendung Late Night Berlin zu Gast war und dort für eine Krypto-Plattform warb? Nein, auch das ist erfunden. Das Titelbild des Artikels zeigt Raab nicht in der Fernsehsendung, sondern beim Deutschen Comedypreis im Jahr 2015, wie eine Bilderrückwärtssuche belegt. Zudem zeigt ein Blick auf das , dass Raab dort in den letzten Wochen nicht zu Gast war. 

Krypto-Plattform verlangt 250 Euro Startkapital – laut Verbraucherzentrale ein typisches Zeichen für Betrug 

In dem gefälschten Bild-Artikel wird eine Plattformen namens „Quantum AI“ beworben. Um dort mitzumachen, sollen Leserinnen und Leser am Ende des Artikels ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse eingeben. Um Geld zu gewinnen, müsse ein Mindestbetrag von 250 Euro eingezahlt werden, heißt es. Eine typische Masche, vor der die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt. Einen Link zu der Krypto-Plattform enthält der gefälschte Artikel nicht. 

Hinter dem Angebot stecken Betrüger, wie die Computer-Bild bereits im Dezember 2023 berichtete. Auch ein US-amerikanisches Unternehmen, das auf Datensicherheit spezialisiert ist, warnt ausdrücklich vor der Masche. 

Redigatur: Steffen Kutzner, Kimberly Nicolaus

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Author: Matthias Bau

https://www.bachhausen.de/gefaelschter-bild-artikel-nein-stefan-raab-bewarb-keine-krypto-plattform/

#artikel #bewarb #gefalschter #keine #krypto #plattform #stefan

Gefälschter Bild-Artikel: Nein, Stefan Raab bewarb keine Krypto-Plattform

Stefan Raab warb gegenüber der Bild nicht für Krypto-Investitionen bei der Betrugsplattform „Quantum AI“. Ein Artikel darüber ist gefälscht.

correctiv.org

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Faktencheck

Angebliche Krypto-Werbung: Gefälschter Tagesschau-Artikel über Robert Habeck kursiert auf Facebook

In einem Interview mit Caren Miosga soll Habeck verschiedene Krypto-Plattformen beworben haben. Doch die Tagesschau-Artikel, die darüber berichten, sind gefälscht. Hinter einem steht ein Betreiber, vor dem Finanzaufsichten warnen.

von Paulina Thom

02. Oktober 2024

Dieser gefälschte Artikel der Tagesschau kursiert als Werbeanzeige auf Facebook und erreichte mehr als eine halbe Million Konten (Quelle: hihuyldjkgd.digital; Screenshot und Collage: CORRECTIV.Faktencheck)
Behauptung

Die Tagesschau habe über ein Interview zwischen Robert Habeck und Caren Miosga berichtet, in dem er verschiedene Krypto-Plattformen bewirbt.

Aufgestellt von: Facebook-Beiträgen Datum:
16.09.2024

Quelle

Bewertung

Manipuliert
Über diese Bewertung

Manipuliert. Die Artikel sind fake, es kursieren mehrere Versionen. Eine wirbt unter anderem für eine Bitcoin-Handelsplattform, vor der die deutsche und österreichische Finanzaufsicht warnen. Das besagte Interview zwischen Caren Miosga und Robert Habeck fand nie statt.

Mehr als eine Million Konten erreichten Werbeanzeigen auf Facebook mit dem Titel: „Habeck tragisches Ende! Die Nachricht von heute Morgen schockiert alle Bundesbürger!“ Wer auf eine der angeblichen Meldungen klickt, landet bei einem Artikel, der vorgibt, von der Tagesschau zu stammen. Der Grünen-Politiker und Vizekanzler Robert Habeck soll demnach in einem Interview mit der Moderatorin Caren Miosga Krypto-Handelsplattformen beworben haben. Je nach Artikel sind das Plattformen mit Namen wie Immediate Edge, Finance Phantom oder Ethereum Code. 

Doch ein solches Interview gab es nie, die Tagesschau-Artikel sind manipuliert – woran Sie das erkennen und warum die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) unter anderem vor der Plattform Immediate Edge warnt, erfahren Sie in unserem Faktencheck. 

Wer auf diese Werbeanzeige auf Facebook klickt, landet bei einem gefälschten Tagesschau-Artikel. Die Anzeige erreicht laut Facebooks Werbebibliothek hunderttausende Konten. (Quelle: Facebook; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Webadresse des gefälschtes Artikel über Robert Habeck lautet nicht tagesschau.de

Die angeblichen Tagesschau-Artikel haben immer den Titel „Robert Habeck wird wegen Verrats an Deutschland live auf Sendung entlarvt“. Eine Google-Abfrage mit Suchoperatoren zeigt, dass der Artikel nie auf der Webseite der Tagesschau erschienen ist. Ein ähnlicher Fall begegnete uns schon im Dezember 2023, damals ging es um ein angebliches Interview mit Anne Will.

Auch sonst fällt der Artikel durch sprachliche und strukturelle Ungereimtheiten auf, beispielsweise lautet die Webadresse nicht tagesschau.de. Zwar enthalten die gefälschten Artikel das Tagesschau-Logo, andere Elemente der Webseite fehlen jedoch, wie der Hinweis auf die Mediathek und die Einordnung des Artikels in eine Rubrik. Zudem funktionieren die Links auf der Seite nicht. 

Oben der gefälschte Artikel, unten ein echter Artikel der Tagesschau: In der gefälschten Version fehlt der Link zur Mediathek der ARD (rote Markierung) und die Rubrik des Artikels (grüne Markierung). (Quelle: hihuyldjkgd.digital / tagesschau.de; Screenshots, Collage und Markierungen: CORRECTIV.Faktencheck)

Eine Bilder-Rückwärtssuche mit Fotos aus dem gefälschten Artikel führt zu einem Interview zwischen Miosga und Habeck in einer Sendung vom 4. Februar 2024. Darin ging es um wirtschaftspolitische Themen – an keiner Stelle sprechen die beiden über eine der genannten Handelsplattformen für Bitcoins. 

Gefälschter Artikel wirbt für eine Handelsplattform, vor der Behörden und Anwaltskanzleien warnen

Auffällig ist: Die Webadressen der gefälschten Tagesschau-Artikel wechseln regelmäßig und bewerben dann jeweils unterschiedliche Handelsplattformen. 

Die Masche in den Artikel ist aber immer gleich. Mit nur 250 Euro Startkapital soll man auf der Plattform angeblich schnell hohe Gewinne machen können. Um die Plattform auszuprobieren, sollen Nutzerinnen und Nutzer unten im Artikel ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse angeben. Auch eine „echte Handynummer“ wird verlangt, damit der Kundenservice in Kontakt treten könne. 

In einem der gefälschten Artikel – der mittlerweile gelöscht wurde – fiel mehrmals der Name Immediate Edge. Doch bei Immediate Edge handelt es sich um keinen seriösen Anbieter – mehrere Behörden und Anwaltskanzleien warnen, dort Geld anzulegen. Die Bafin ermittelt seit November 2023 gegen den Anbieter und schrieb: „Kundinnen und Kunden können über die Website vermeintliche Handelskonten eröffnen. Die versprochenen Gewinne zahlen die Betreiber aber nicht aus.“ Der Anbieter sei nicht von der Behörde zugelassen. Die Bafin rät „bei Geldanlagen im Internet äußerst vorsichtig zu sein und vorab gründlich zu recherchieren, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen“. Sie können etwa in einer Datenbank prüfen, ob das Unternehmen eine Erlaubnis der Behörde besitzt. 

Bereits im Juni 2023 hatte die österreichische Finanzmarktaufsicht vor Abschlüssen mit Geschäften mit Immediate Edge gewarnt: „Dieser Anbieter hat keine Berechtigung, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen.“ Auf mehreren Webseiten von Anwaltskanzleien finden sich zudem negative Erfahrungsberichte mit dem Anbieter, der immer wieder neue Webadressen zu nutzen scheint. 

Auf eine Anfrage zu den Werbeanzeigen und warum diese weiter aktiv sind, antwortete Meta bis zur Veröffentlichung nicht. 

Transparenzhinweis: CORRECTIV ist seit 2017 in einer Kooperation mit dem Facebook-Konzern Meta, um Desinformation auf dem Sozialen Netzwerk zu bekämpfen. Mehr Informationen zu der Kooperation erhalten Sie hier.

Redigatur: Sophie Timmermann, Gabriele Scherndl

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Author: Paulina Thom

https://www.bachhausen.de/angebliche-krypto-werbung-gefaelschter-tagesschau-artikel-ueber-robert-habeck-kursiert-auf-facebook/

#angebliche #artikel #gefalschter #krypto #robert #tagesschau #werbung

Angebliche Krypto-Werbung: Gefälschter Tagesschau-Artikel über Robert Habeck kursiert auf Facebook

Im Interview mit Caren Miosga soll Habeck angeblich eine Krypto-Plattform beworben haben. Doch der Tagesschau-Artikel ist gefälscht.

correctiv.org

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Bei dem Anschlag auf die Konzerthalle Crocus City Hall nahe Moskau am 22. März starben mehr als 130 Menschen, noch mehr wurden verletzt. Ein Ableger der Terrororganisation IS aus Zentralasien, der „Islamische Staat Khorasan“,  hat sich dazu bekannt –  auch der russische Präsident Wladimir Putin nannte „radikale Islamisten“ als Täter. Laut der russischen Justiz sitzen vier Verdächtige in Untersuchungshaft. Trotzdem spricht Putin von möglichen Verbindungen in die Ukraine. Belege dafür nannte er nicht.

Diese Behauptung taucht auch in einem angeblichen Artikel des Spiegels vom 23. März auf, der auf Facebook als Werbeanzeige verbreitet wurde, heißt es, „die Auftraggeber waren eindeutig Ukrainer“. Doch der Artikel ist eine Fälschung: Eine Google-Suche nach dessen Überschrift auf der echten Webseite des Spiegels liefert keine Ergebnisse. Woran sich erkennen lässt, dass dahinter eine russische Desinformationskampagne steckt, die immer wieder Webseiten deutscher Medien fälscht, erklärt dieser Faktencheck.

Über eine Facebook-Anzeige wurde der Link zu dem gefälschten Artikel am 25. März 2024 verbreitet. Inzwischen ist die Anzeige nicht mehr aktiv. (Quelle: Facebook Werbebibliothek; Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

„spiegel.ltd“: Ein Unterschied in der URL enttarnt den Fake

Die gefälschte Webseite, die in der Facebook-Anzeige verlinkt ist, ist eine fast exakte Nachbildung der echten Webseite des Spiegels. Sowohl das Layout als auch das Logo stimmen überein. Ein Blick auf die Adresse der Webseite (URL) zeigt jedoch, dass es sich nicht um die Seite des Spiegels handelt – die URL lautet „spiegel.ltd“ statt „spiegel.de“. Das Netzwerk fälscht nach diesem Muster immer wieder die Webseiten von Medien aus unterschiedlichen Ländern, wie wir bereits berichteten.

Eigentlich können Links zu der Web-Adresse „spiegel.ltd“ auf Facebook nicht mehr veröffentlicht werden. Doch die Facebook-Werbeanzeige verwendet einen Link, der Nutzerinnen und Nutzer über eine andere Internetadresse (felotoaucji.online) auf den Fake-Artikel weiterleitet – so umgehen die Verantwortlichen hinter der Desinformationskampagne eine Blockade von Facebook.

Woran sich feststellen lässt, ob eine Webseite seriös ist, haben wir hier ausführlich beschrieben.

Ukraine dementiert Verbindung zu den Attentätern

Die Ukraine wies die Vorwürfe des Kremls, dass es eine mögliche Verbindung zu den Attentätern gebe, von sich. Mychailo Podoljak, ein enger Berater Wolodymyr Selenskyjs, schrieb am 26. März auf X, es handele sich dabei um Lügen. Diese würden neben Putin auch der Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB Alexander Bortnikow und der Sekretär des nationalen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew verbreiten.

Transparenzhinweis: CORRECTIV ist seit 2017 in einer Kooperation mit dem Facebook-Konzern Meta, um Desinformation auf dem Sozialen Netzwerk zu bekämpfen. Mehr Informationen zu der Kooperation erhalten Sie hier.

Redigatur: Viktor Marinov, Sarah Thust

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Author: Max Bernhard

https://www.bachhausen.de/gefaelschter-spiegel-artikel-pro-kreml-kampagne-macht-ukraine-fuer-anschlag-bei-moskau-verantwortlich/

#artikel #gefalschter #kampagne #kreml #macht #spiegel #ukraine

Gefälschter Spiegel-Artikel: Pro-Kreml Kampagne macht Ukraine für Anschlag bei Moskau verantwortlich

Nach dem Anschlag auf eine Konzerthalle bei Moskau verbreitet eine Kreml-Desinfo-Kampagne einen gefälschten Artikel des Spiegels.

correctiv.org

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Caren Miosga hat seit Januar eine eigene Talkshow im ARD, aber laut einem Artikel im Design der Welt, ist damit bereits Schluss: „Während einer Sendung begeisterte sie sich für die ProQuantum-Plattform, die automatisch mit Aktien handelt, und verkündete ihren Erfolg beim Verdienen erheblicher Beträge. Dies löste jedoch eine negative Reaktion seitens der Banken aus.“ Angeblich sei ihre Sendung deshalb abgesetzt worden, heißt es in dem Artikel, der aussieht, als wäre er bei Welt erschienen. Aber der Artikel ist gefälscht und alle Behauptungen darin sind erfunden.

Der gefälschte Artikel imitiert die Webseite der Welt (Screenshot: CORRECTIV.Faktencheck)

Dass es sich um eine Fälschung handelt, ist an mehreren Details erkennbar. Am offensichtlichsten dürfte der Tippfehler im Titel sein, wo die ARD „ADR“ genannt wird. Auch die URL ist nicht die von Welt (www.welt.de), sondern eine völlig andere. Auch dass als Autor einmal Frank Stocker, Finanzredakteur bei Welt, und einmal jemand namens Jérôme Nussbau angegeben ist. Einen Journalisten namens Jerome Nussbaum gibt es, er hat aber laut einer Google-Suche noch nie für die Welt geschrieben. 

Sendung Miosgas wird aktuell nicht ausgestrahlt – wegen Ostern

Auch eine Google-Suche nach dem Titel des angeblichen Welt-Artikels führt zu keinen relevanten Treffern, allerdings zu der Erkenntnis, dass Caren Miosgas Sendung tatsächlich Ende März nicht im Fernsehen läuft: Wegen der Osterpause, wie etwa Merkur berichtet. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass die Sendung abgesetzt wurde.

Die im Artikel genannte Software ProQuantum tauchte bereits mehrfach in Zusammenhang mit betrügerischen Artikeln auf, die mit Prominenten warben. So wurde auch fälschlicherweise behauptet, Jan Böhmermann habe dafür geworben. Auch dabei handelte es sich um einen gefälschten Welt-Artikel, der angeblich von Frank Stocker verfasst wurde.

Wir haben Frank Stocker kontaktiert und ihn gefragt, inwieweit Welt oder er selbst den Betrugsversuchen mit seinem Namen nachgehen. Er schrieb uns, dass sein Name aktuell häufiger für derlei Fakes genutzt werde. Eine Chance, solche Identitätsdiebstähle zu verhindern, gebe es jedoch kaum. Immerhin: „Bisher habe ich zu diesen Fake-Seiten noch keine Rückmeldungen in der Art erhalten, dass jemand glaubte, die entsprechenden ‚Artikel‘ seien wirklich von mir oder dass sie jemand für echt hielt.“

Redigatur: Matthias Bau, Max Bernhard

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Author: Steffen Kutzner

https://www.bachhausen.de/gefaelschter-welt-artikel-nein-die-ard-hat-caren-miosga-nicht-wegen-einer-aktien-software-abgesetzt/

#artikel #caren #einer #gefalschter #miosga #nicht #wegen

Gefälschter Welt-Artikel: Nein, die ARD hat Caren Miosga nicht wegen einer Aktien-Software abgesetzt

Laut einem Welt-Artikel hat die ARD die Sendung von Caren Miosga abgesetzt, weil sie eine Aktien-Software bewarb. Der Artikel ist gefälscht.

correctiv.org

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Mit wenigen Klicks Geld durch Kryptowährungen oder Bitcoins verdienen? Mit dieser Verheißung locken Social-Media-Accounts, die gefälschte Nachrichtenartikel verbreiten. Darin verraten Prominente angeblich, wie Menschen in kurzer Zeit Reichtümer anhäufen können. Über die betrügerischen Artikel berichteten wir in den vergangenen Monaten immer wieder (hier, hier und hier). 

Aktuell kursiert ein mit dem Titel „Politische Beeinflussung der Medien: ZDF Magazin Royale bedroht, Jan Böhmermann vor der Entscheidung: Gefängnis oder Schweigen?“ Darin wird für eine Webseite geworben, die beim Geldverdienen helfen soll. 

Auf X erreichten Beiträge, die den Link zum Fake verbreiteten, fast drei Millionen Aufrufe (hier, hier und hier)

Auf X erreichte ein einzelner Beitrag mit dem gefälschten Welt-Artikel 1,1 Millionen Aufrufe. Inzwischen ist er mit einem Hinweis auf den betrügerischen Inhalt versehen (Quelle: X; Screenshot und Schwärzung: CORRECTIV.Faktencheck)

Welt-Fälschung an Internetadresse leicht zu erkennen

Schon ein Blick in die Adresszeile genügt jedoch, um die Manipulation zu entlarven. Dort steht nämlich nicht die Adresse der Nachrichtenseite „welt.de“, sondern „investalmagest.click“. Auch weitere Ungereimtheiten sollten stutzig machen.

Denn obwohl zu Beginn Frank Stocker als Autor des Artikel angegeben wird, ist wenige Zeilen später zu lesen, der Artikel stamme von Jérôme Nussbau. Ersterer ist tatsächlich Autor bei der Welt, von letzterem finden wir hingegen keine Artikel. Wer im Fake-Artikel auf den Namen von Stocker klickt, landet nicht auf seinem Autorenprofil bei der Welt, sondern auf einer Webseite, die für das angebliche Finanzgeschäft wirbt. Vor der Seite namens Pro Quantum AI werden Nutzerinnen und Nutzer aufgefordert, ihre Daten anzugeben – oft ein Betrugsversuch.

Der Artikel ist zudem mit einem weiteren Kniff schnell als Fälschung enttarnt: Er ist weder über die Suche auf der Webseite der Welt noch über Google zu finden. 

Die X-Accounts, die Werbung für den Fake-Artikel machten und so Millionen Aufrufe erzielten, existieren erst seit Dezember 2024.

Redigatur: Gabriele Scherndl, Uschi Jonas

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Author: Matthias Bau

https://www.bachhausen.de/gefaelschter-welt-artikel-ueber-jan-boehmermann-im-umlauf/

#artikel #bohmermann #gefalschter #umlauf

Gefälschter Welt-Artikel über Jan Böhmermann im Umlauf

Mit einem gefälschten Welt-Artikel sollen Nutzerinnen und Nutzer zu unseriösen Finanzgeschäften gelockt werden.

correctiv.org

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Laut einem vermeintlichen Tagesschau-Artikel warb Alice Weidel in der Sendung von Markus Lanz für eine Bitcoin-Software zum schnellen Geldverdienen. Daraufhin habe die Bundesbank sie verklagt, heißt es in dem Text. Doch der Artikel ist gefälscht; Weidel hat bei Lanz über etwas ganz anderes gesprochen.

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Author: Viktor Marinov

https://www.bachhausen.de/gefaelschter-tagesschau-artikel-nein-die-deutsche-bundesbank-verklagt-alice-weidel-nicht/

#alice #artikel #bundesbank #deutsche #gefalschter #tagesschau #verklagt

Gefälschter Tagesschau-Artikel: Nein, die Deutsche Bundesbank verklagt Alice Weidel nicht

Eine Anzeige auf Facebook wirbt mit dem Namen von Alice Weidel und einem gefälschten Tagesschau-Artikel für eine Bitcoin-Software.

correctiv.org

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Laut eines vermeintlichen Artikels der Bild-Zeitung sei die Muslimische Partei Deutschlands gegründet worden. Der Artikel ist gefälscht, die MPD gibt es nicht.

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Author: Steffen Kutzner

https://www.bachhausen.de/gefaelschter-bild-artikel-nein-es-gibt-keine-muslimische-partei-deutschlands-mpd/

#artikel #deutschlands #gefalschter #keine #muslimische #partei

Gefälschter Bild-Artikel: Nein, es gibt keine Muslimische Partei Deutschlands (MPD)

Ein Artikel der Bild-Zeitung über die Gründung einer angeblichen Muslimischen Partei Deutschlands ist eine Fälschung.

correctiv.org

Dieser Artikel stammt von CORRECTIV.Faktencheck / Zur Quelle wechseln

Angeblich hat der Spiegel einen polemischen Artikel zum Szenario eines dritten Weltkriegs veröffentlicht. Doch der Artikel ist eine Fälschung und Teil einer prorussischen Desinformationskampagne.

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Author: Steffen Kutzner

https://www.bachhausen.de/gefaelschter-spiegel-artikel-spekuliert-ueber-dritten-weltkrieg-er-ist-teil-einer-desinfo-kampagne/

#artikel #dritten #einer #gefalschter #spekuliert #spiegel #weltkrieg

Gefälschter Spiegel-Artikel spekuliert über „dritten Weltkrieg“ – er ist Teil einer Desinfo-Kampagne

Erneut kursiert ein gefälschter Spiegel-Artikel im Netz, der wie prorussische Propaganda wirkt. Es geht um einen angeblich drohenden Weltkrieg. Was steckt dahinter?

correctiv.org