Frau von der Leyen erzählt Märchen
Es sei ein strategischer Fehler gewesen, aus sicherer, sauberer und günstiger Atomenergie ausgestiegen zu sein. Sie will deshalb, dass die EU-Kommission wieder in Atomenergie einsteigt, Unternehmen subventioniert, die wieder in die Atomenergie investieren und sogar Investitionen in diesem Wirtschaftsbereich absichern. Drei Märchen auf einmal, um die Wahrheit zu verschleiern: Es geht um Europas Atombewaffnung!
Technisch sicher ist die Atomenergie ganz bestimmt nicht: Three Miles Island (USA) 1979, Tschernobyl (Ukraine) 1986 und Fukishima (Japan) 2011, drei Atomkatasstrophen, die Frau von der Leyen und viele andere gerne verdrängen – auch neue und kleinere Atomkraftwerke werden nicht sicherer sein können. Zumal sie nach dem Willen ihrer Konstrukteure oder besser Gedankenspieler auf die umfassenden Armierungen und Schutzhüllen konventioneller AKW verzichten sollen. Kein einziges dieser ausschließlich in Computern virtuell entworfener Projekte wurde bisher auch nur ansatzweise realisiert. Weil hierfür Millionensubventionen notwandig wären.
Politisch sicher ist die Atomkraft schon gar nicht, weil mit ihrem Brennstoff Uran wieder Russland als Lieferant von Uran und Produzent von Brennstäben mit angereichertem Uran ins Spiel kommt. Es ist geradezu skandalös, dass angesichts des Ukrainekrieges eine europäische Initiative ins Leben gerufen wird, die anstatt die Resilienz Europas zu stärken, eine Energieform fördern will, die die Abhängigkeit der EU sowohl von Russland wie auch von den USA verstärkt.
Auch sauber ist Atomenergie nicht, die ständig sorgfältig auf Strahlungslecks kontrolliert werden muss, zumal es immer noch kein sicheres Endlager für Atommüll gibt, der noch hunderttausende von Jahren strahlen wird, wenn es möglicherweise gar keine Menschen mehr gibt. Aber auch mit der angeblichen CO2-Neutralität ist es nicht weit her: Für Atomkraftwerke werden hunderttausende Tonnen Zement und Beton im Bau, im Betrieb und vor allem während der sicheren Entsorgung der verstrahlten Teile verbaut, die immense CO2 Fingerabdrücke hinterlassen.
Günstig war Atomstrom noch nie. Er ist die mit riesigem Abstand teuerste Energieart, die ohne Milliardensubventionen nicht auskommt und wie die Ölindustrie nur von zentralistisch und als Oligopol organisierten großindustrieellen Konzernen erbaut und betrieben werden kann. Die Energieerzeuger, die sie bauen, sind entweder Staatsbetriebe oder üben ihrerseits indirekte Kontrolle als Lobbyisten über die Politik aus. Das beste Beispiel ist das französische
AKW Flamanville. Block drei des 1979 erbauten AKW an der französischen Atlantikküste ist der letzte ergänzte Block. Baubeginn war Dezember 2007, der Betreiber EDF prognostizierte die Fertigstellung für 2012 die Baukosten auf 3,3 Milliarden Euro. 2012 gab EDF bekannt, die Baukosten seien auf 8,5 Milliarden Euro gestiegen. Im November 2014 gab man bekannt, der EPR werde voraussichtlich 2017 in Betrieb gehen. Im Juni 2019 gab EDF dann bekannt, Schweißnaht-Reparaturen verlängerten die Bauarbeiten bis Ende 2022. Die Baukostenschätzung lag nun bei 12,4 Mrd. Euro. Die Inbetriebnahme wurde nun für 2023 erwartet. Damit wäre das Kraftwerk 11 Jahre später in Betrieb gegangen als geplant – zu Kosten nahe dem Vierfachen der anfänglichen Planung. Im Juli 2020 wurde ein Bericht publik, wonach sich die bis dato bekannten Gesamtkosten des Projektes von den bisher kommunizierten 12,4 Mrd. Euro um weitere 6,7 Mrd. auf ca. 19,1 Mrd. Euro erhöhen sollen.
Beispiellose Sicherheitsprobleme, massive Kostenexplosion
Mitte Juli 2022 wurde öffentlich, dass ein Teil der installierten Reaktorsteuerung nicht funktioniert. EDF wusste seit 2019 von dem Problem. Im Dezember 2022 wurde bekannt, dass die Mehrkosten auf 10 Milliarden und die Gesamtkosten damit auf voraussichtlich 13,2 Milliarden ohne Finanzierungskosten von rund 5 Milliarden € steigen. Diese 13,2 Milliarden entsprechen einem Preis pro installiertem kW Nettoleistung von 8.250 €. Die Befüllung mit Brennstäben war damals für das erste Quartal 2024 geplant. Laut dem französischen Rechnungshof betrugen die Gesamtkosten inklusive 0,4 Milliarden Euro Rücklagen für Rückbau und Lagerung des Atommülls 23,7 Milliarden Euro zu Preisen von 2024.[] Die Baukosten lagen bei mehr als 13 Mrd. Euro, etwa das Vierfache der ursprünglich geplanten Kosten von 3,3 Mrd. Euro.
Naiv oder vor der Lobby eingeknickt?
Warum erzählt Ursula Von der Leyen offensichtlich solchen Blödsinn? Und warum plappern die Medien diese offensichtlichen Unwahrhrheiten einfach nach? Dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nun sogenannte, angeblich “kleine AKW” subventionieren will, ist entweder dumm und naiv oder böswillig und lobbyhörig. Dass diese Technik derzeit ausschließlich in Russland und China entwickelt wurde, in Ländern, die sich in Sachen AKW-Sicherheit nicht mit Ruhm bekleckert haben, scheint bei den Verantwortlichen der EU-Kommission ebenso wenig Eindruck hinterlassen, wie die Fähigkeit, durch Denken und Schlüsseziehen die Kosten, Risiken und Verluste von Atomenergie mit dem Nutzen, der Sicherheit und den Kosten von erneuerbaren Energien zu vergleichen.
Die von Emmanuel Macron erneut erhobene Forderung, dreckige, kostenintensive Risikotechnologie mit kostengünstigen, sauberen Erneuerbaren auf eine Stufe zu stellen, lässt an Dreistigkeit nichts zu wünschen übrig. Der dominante Atomstrom-Anteil von 67% französischer Atomreaktoren an französischer Energie, die im Grundlastbereich dominiert, verhindert im übrigen, dass Deutschland und andere EU-Länder billigen Sonnen- und Windstrom aus Spanien und Portugal nutzen können.
Macron geht es allein um die Atomwaffen
Macron geht es ausschließlich um eins: er braucht AKW und die EDF, um weiter Atomwaffen bauen und unterhalten zu können. Nicht ohne Grund hat er in der vergangenen Woche sein Atom-U-Boot-Theater in der Normandie veranstaltet. Dabei ist es durchaus legitim, im Zeichen der europäischen Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von den USA über die Notwendigkeit nachzudenken, wie mit minimalem Kostenaufwand das nötige spaltbare Material erzeugt werden kann, um die Force de Frappe in Europa existenzfähig und autonom funktionsfähig zu halten. Aber dann müssten Macron und von der Leyen sich ehrlich machen und offen benennen, worum es eigentlich geht, nämlich die atomare Bewaffnung zu sichern. Dafür bedarf es aber nicht eines Milliardenprogramms völlig überteuerter, in Bau und Abriss Unmengen CO2 – produzierender, dreckiger und risikoreicher Atomreaktoren. Die zudem eine zentralistische und verwundbare Energieversorgungsstruktur darstellen. Der Ukrainekrieg beweist die Anfälligkeit zentraler Energiestrukturen täglich. Europa wird so nicht resilienter, sondern verwundbarer und anfälliger. So, wie Macron und von der Leyen eine atomare Zukunft beschworen haben, erinnert dies alles an die berühmte Abschiedsrede von Präsident Dwight D. Eisenhower von 1961, der die Politik vor der Machtfülle des Militärisch-Industriellen Komplexes warnte.
Pressure : Brendan Fraser face aux 72 heures qui ont changé l’Histoire (Bande-annonce)
Brendan Fraser s’apprête à incarner Dwight D. Eisenhower dans Pressure, un thriller historique consacré aux heures cruciales précédant le Débarquement de Normandie. Réalisé par Anthony Maras et porté par un casting prestigieux, le film explore la tension stratégique et humaine des 72 heures qui ont précédé le 6 juin 1944. Sa sortie en France est annoncée pour le 9 septembre 2026.
Dans l’ombre du Jour J, la décision qui scella le sort du monde
Une plongée dans les coulisses du Débarquement
Le 6 juin 1944 demeure l’une des dates les plus marquantes de la Seconde Guerre mondiale. Pourtant, si le Débarquement de Normandie a été abondamment représenté au cinéma, rares sont les œuvres à s’être intéressées aux heures qui l’ont rendu possible. Pressure choisit précisément de s’attarder sur cette période critique : les soixante-douze heures précédant l’opération militaire la plus ambitieuse jamais tentée par voie maritime.
Au cœur du récit, le film met en lumière un affrontement stratégique et intellectuel déterminant. D’un côté, James Stagg, chef météorologue britannique chargé de fournir des prévisions décisives ; de l’autre, le commandement allié, suspendu à ces analyses pour lancer ou reporter l’assaut. Une erreur d’évaluation pouvait entraîner un désastre militaire majeur, tandis qu’un retard risquait de compromettre l’effet de surprise face aux forces allemandes.
La météo, enjeu militaire capital
Le synopsis est explicite : dans les heures précédant le Jour J, James Stagg est appelé à livrer les prévisions les plus cruciales du XXe siècle. L’enjeu dépasse la simple anticipation climatique. Il s’agit de déterminer si les conditions atmosphériques permettront le débarquement des troupes alliées sur les plages normandes, ou si une tempête mettra en péril des milliers de vies.
Cette situation place le météorologue au centre d’un dilemme vertigineux. Toute prédiction erronée pourrait provoquer une catastrophe humaine et stratégique. Mais repousser l’opération comporterait également des risques considérables, notamment celui d’alerter les services de renseignement allemands sur les mouvements alliés. Dans ce huis clos sous tension, la décision finale incombe au commandant suprême des forces alliées : Dwight D. Eisenhower.
Un casting d’envergure pour un face-à-face historique
Brendan Fraser dans la peau d’Eisenhower
Oscar du meilleur acteur, Brendan Fraser incarne ici le général Dwight D. Eisenhower, figure centrale de la stratégie alliée. Son personnage se retrouve confronté à un choix déterminant : suivre les recommandations météorologiques et prendre le risque d’un report, ou ordonner l’assaut malgré les incertitudes. Le film met ainsi en scène un dirigeant confronté à la responsabilité écrasante de décisions susceptibles de modifier le cours de l’Histoire.
Face à lui, Andrew Scott prête ses traits à James Stagg. Le comédien interprète ce scientifique contraint de défendre ses analyses face à l’état-major. Le film repose en grande partie sur cette confrontation tendue entre expertise scientifique et impératifs militaires, chacun mesurant les conséquences dramatiques d’un faux pas.
Un ensemble prestigieux au service d’un drame historique
Autour de ce duo central gravite une distribution solide. Kerry Condon interprète la secrétaire d’Eisenhower, tandis que Damian Lewis campe un officier britannique impliqué dans la prise de décision. L’ensemble compose un casting international réunissant des personnalités reconnues du cinéma et du théâtre.
Le long-métrage est réalisé par Anthony Maras, cinéaste australien qui s’était déjà illustré avec Attaques à Mumbai, consacré aux attentats de Bombay en novembre 2008. Avec Pressure, il s’attaque à un autre événement historique d’ampleur mondiale. Le film est par ailleurs basé sur la pièce acclamée de David Haig, dont il reprend la trame dramatique centrée sur le duel stratégique précédant le Débarquement.
Une bande-annonce sous haute tension
Un thriller historique entre ciel et mer
La première bande-annonce dévoilée par Focus Features donne le ton : atmosphère oppressante, échanges tendus, regards lourds de responsabilité. Entre ciel menaçant et mer agitée, le film semble jouer sur une tension permanente, traduisant à l’écran l’angoisse des décideurs face à l’imprévisible.
L’esthétique choisie s’inscrit dans la tradition du thriller historique, mêlant rigueur documentaire et dramaturgie. Les images laissent entrevoir une reconstitution soignée des centres de commandement alliés, où chaque échange pèse de tout son poids sur l’avenir de l’opération Overlord. La pression psychologique apparaît comme le véritable moteur du récit.
72 heures pour décider du sort de millions de vies
Le cœur dramatique de Pressure repose sur cette fenêtre de 72 heures durant laquelle tout peut basculer. La guerre est en suspens, les troupes sont prêtes, mais le ciel reste incertain. Dans ce contexte, la moindre hésitation peut s’avérer fatale. Le film met en scène ce moment charnière où stratégie militaire et prévisions scientifiques s’entremêlent étroitement.
Au-delà du spectaculaire, l’œuvre semble privilégier la dimension humaine de la décision. Eisenhower, en dernier ressort, doit trancher. Derrière l’uniforme et les galons, le personnage est présenté comme un homme confronté à la responsabilité ultime, conscient que des millions de destins dépendent de son choix.
Pressure sortira dans les salles françaises le 9 septembre 2026. À travers ce récit concentré sur les heures précédant le Jour J, le film propose un éclairage inédit sur un épisode déterminant de la Seconde Guerre mondiale, en plaçant la tension stratégique et morale au centre de son dispositif narratif.
En s’intéressant aux coulisses météorologiques et stratégiques du Débarquement, Pressure adopte un angle original sur un événement historique majeur. Porté par Brendan Fraser et un casting international, le film promet un thriller dense où chaque décision pèse lourdement sur le destin du monde. Rendez-vous en septembre 2026 pour découvrir cette relecture tendue d’un moment clé du XXe siècle.
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Dwight David Eisenhower (1890-1969) American general, US President (1953-61)
Essay (1948-10), “An Open Letter to America’s Students,” Reader’s Digest
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