Kafkas Albträume als Homeoffice-Realität – 100 Jahre Bürokratie und Entfremdung - Kolumne

Man stelle sich Franz Kafka im Homeoffice vor: Ein Schreibtisch voller Akten, die nie fertig werden, ständige Unterbrechungen durch kryptische E-Mails der „Zentrale“, ein Videocall, in dem die Gesichter pixeln – und über allem die Frage, wofür das Ganze eigentlich gut ist. Wer Das Schloss oder Der Prozess liest, spürt schnell: Kafka hat die Absurditäten moderner Büroarbeit beschrieben, lange bevor Slack, Teams oder Excel erfunden waren. S

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„Ich klage an“ – Kafkas „Brief an den Vater“ kehrt nach Marbach zurück - Aktuelles - Lesering.de

Der Brief an den Vater, den Franz Kafka 1919 in Schelesen bei Prag schrieb, gehört zu den zentralen Texten der modernen Weltliteratur. Nun ist das ikonische Manuskript, das 100 Seiten im Oktav-Format umfasst und sich in bemerkenswert gutem Zustand befindet, für das Deutsche Literaturarchiv Marbach gesichert worden. Dies wurde durch die Unterstützung der Kulturstiftung der Länder, des Landes Baden-Württemberg, privater Stiftungen sowie des Verlegers Thomas Ganske ermöglicht, der das Manuskript ...

@ntv
Ich habe den Eindruck, @nicosemsrott ist mit allem, was er hatte, gegen #DasSchloss angestürmt. Und immerhin waren die aktivierten Widerstände so groß, daß er ein ganzen Stück zurückgeschleudert wurde.
Das bestehende System mag das mit links erledigt haben, aber alle, die ein Auge drauf hatten, haben das mitbekommen.
Danke dafür!
Franz Kafka: 100 Jahre nach seinem Tod – Die unsterbliche Stimme der Absurdität - Aktuelles - Lesering.de

„Sein Werk soll gelesen werden, solange noch gedacht, gesprochen, gelesen wird in unserer Sprache.“ (Klaus Mann) Franz Kafka, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, hinterließ ein Werk, das in seiner Tiefe und Komplexität bis heute fasziniert und bewegt. Diese Aussage unterstreicht die zeitlose Relevanz und die außergewöhnliche Qualität von Kafkas Schriften.

Kafka. Um sein Leben schreiben - Aktuelles - Lesering.de

In "Kafka. Um sein Leben schreiben", veröffentlicht am 19. Februar 2024 im Hanser Verlag, ergründet Rüdiger Safranski das Leben und Schaffen Franz Kafkas, ein der prägendsten Literaten des 20. Jahrhunderts.

Gestern im Schauspielhaus etwas gelernt: Brille nicht vergessen ⚠️

https://www.schauspielhaus.de/de_DE/stuecke/das-schloss.1228553

#hamburg #schauspielhaus #dasschloss

Das Schloss

Eigentlich gibt es das Schloss gar nicht. Jedenfalls blickt K., der in dunkler Winternacht im Dorf ankommt, nur in „scheinbare Leere empor“, vom großen Schloss keine Spur. Aber er ist ja auch gar kein Landvermesser, wenngleich er schon am nächsten Tag zwei Gehilfen vorfindet, die behaupten, von alters her in seinen Diensten zu stehen. K.s Wirklichkeit hat der fremden nichts entgegenzusetzen. So bleibt ihm nurmehr übrig, beim Schlossherrn Graf Westwest eine Aufenthaltserlaubnis zu erwirken und Integration zu versuchen. Ein schwieriges Unterfangen. Denn keine Straße führt zum Schloss, „sie führte nur nahe heran, dann aber, wie absichtlich, bog sie ab, und wenn sie sich auch vom Schloss nicht entfernte, so kam sie ihm doch auch nicht näher“. Die Deutungsmöglichkeiten dieses berühmtesten Romanfragments, das Kafka 1922 schrieb und das 1926 veröffentlicht wurde, scheinen bis heute unerschöpflich. Jede erzählerische Gewissheit wird schon auf der folgenden Seite in groteske Widersprüche verwickelt, absurd-komische Elemente mischen sich unter existenzielle Fragen, bloße Behauptungen können im nächsten Moment zur realen Bedrohung werden. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Adaptionsbüros: Viktor Bodo – Anna Veress – Júlia Róbert – Sybille Meier – Sandra Rétháti. Die Zentralorganisation behält sich das Recht auf Änderungen vor. FerienPassSchauSpielHaus Bei der Vorstellung am 25/5 erhalten Sie mit dem FerienPassSchauSpielHaus 50% Rabatt auf den regulären Kartenpreis. [Mehr Infos zum Ferienpass…]https://www.schauspielhaus.de/de_DE/vorteile#ferienpass Fotos: Thomas Aurin