Der Mensch Jesus Christus ist nicht Symbol für Gott, er ist Gott. Darin wird sichtbar, dass auch unsere Welt nicht nur ein unselbständiger Widerschein des göttlichen Lichts ist, was manche esoterische Weltbilder behaupten, sondern Licht- und Seinswahrheit in sich selbst hat.

Die Blickrichtung christlicher Mystik geht immer in die Geschichte hinein auf Jesus. Der Fokus ist eine Du-Mystik, der Mensch Jesus, der mit Zeit-Raum-Koordinaten umgrenzt ist.

Gottes Einmaligkeit und Einzigkeit würde zu Beliebigkeit, würde man diese persönliche, menschliche Nähe Gottes multiplizieren zu einer Vielheit von Menschen-Avataren, wie im Buddhismus oder Hinduismus, in denen sich Gottes Nähe ebenso zeigen soll.

Nur in Jesus, im Christentum, ist die Einmaligkeit Gottes zusammengefügt mit der Individualität des Menschen.

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Teil 37: Richard Rorty's Vorstellung von einem "Geläuterten Christentum", dem die platonische Wahrheitssuche und Wahrheitsversessenheit völlig fremd und gleichgültig wird.

Ein Beitrag zur Entflechtung von Platonismus und Christentum - von mir als "neutralem Beobachter" 😉 kommentiert, dem solche Fragen & Probleme sehr weitgehend egal sind.

https://www.youtube.com/watch?v=FZo-4blXMmI

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"Pragmatismus als Antiautoritarismus" (37) Geläutertes, unplatonisches, pragmatistisches Christentum

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