đ #buchstodon #Literatur
#JulianBarnes neues Buch #Abschiede war auch fĂŒr mich nicht sonderlich spannend, aber diesen lustlosen und taktlosen Verriss von #RonaldPohl, der komplett am Text vorbeigeht, hat sich der Autor wohl nicht verdient:
đ #buchstodon #Literatur
#JulianBarnes neues Buch #Abschiede war auch fĂŒr mich nicht sonderlich spannend, aber diesen lustlosen und taktlosen Verriss von #RonaldPohl, der komplett am Text vorbeigeht, hat sich der Autor wohl nicht verdient:
Julian Barnes blickt zurĂŒck â auf das Schreiben, das Erinnern und das Abschiednehmen. Abschied(e) ist ein ruhiges, kluges Buch ĂŒber Sterblichkeit, Freundschaft und IdentitĂ€t.
Rezension von Annegret Glock
đ Autor: Julian Barnes
đ Titel: Abschied(e)
đ https://schreiblust-leselust.de
#Literatur #Buchrezension #JulianBarnes #Abschiede #Lesetipp
âAbschied(e)â von Julian Barnes â Von Knut Cordsen und Thomas David
Ăber den Tod hat Julian Barnes, der am 19. Januar seinen 80. Geburtstag feiert, schon oft geschrieben. Das nahende Ende beschĂ€ftigt den britischen Schriftsteller auch in seinem neuen Buch âAbschied(e)â.
Julian BarnesÊŒ Hausheiliger ist bekanntlich Gustave Flaubert. Er zitiert den Franzosen gern mit dem Satz, man mĂŒsse im Leben alles erlernen, vom Sprechen bis zum Sterben. Nur könnten wir Letzteres â das Sterben â eben nicht so recht ĂŒben. 2020, kurz vor dem ersten Lockdown, wurde bei Julian Barnes eine seltene Form von Blutkrebs diagnostiziert: nicht direkt letal, aber auf lĂ€ngere Sicht eine Krankheit zum Tode. Davon erzĂ€hlt der Brite in seinem neuen und definitiv letzten Buch, mit dem er Abschied nimmt von der literarischen BĂŒhne. Er nennt es seinen âoffiziellen Abgesangâ.
Thomas David hat Barnes mehr als zwei Jahrzehnte lang als Leser begleitet und eine Reihe von GesprĂ€chen mit ihm gefĂŒhrt. Er erinnert sich an ihre Begegnungen und nimmt seinerseits Abschied vom groĂen ErzĂ€hler. â WDR3, Kulturfeature
https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-kulturfeature/poesie-des-abschieds-100.html
#AbschiedE #Autor #BĂŒcher #Feature #Hören #JulianBarnes #KnutCordsen #Literatur #NDRKultur #ThomasDavid #WDR3

Ăber den Tod hat Julian Barnes, der am 19. Januar seinen 80. Geburtstag feiert, schon oft geschrieben. Das nahende Ende beschĂ€ftigt den britischen Schriftsteller auch in seinem neuen Buch "Abschied(e)".
KlÀrende Abschiede
Es zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, dass die Pflege der meisten Kontakte auf meiner Initiative beruhte. Das hat mich immer wieder enttÀuscht, weil ich nicht nachvollziehen konnte, warum das so war. Darum habe ich zweimal in meinem Leben mich bei solchen Kontakten nicht mehr gemeldet. Und das Ergebnis war beide Male dasselbe: Diese Kontakte haben sich bei mir auch nicht mehr gemeldet. Da wusste ich zuverlÀssig, dass ich bei den Kontakten mit diesen Menschen nur eine Randfigur war.
Die einzigen zweiseitigen Kontakte waren meine Beziehungspartnerinnen, meine Schulfreundschaften und die politischen Kontakte meiner Jugend.
Heute sind Kontakte so selten, dass eine solche MaĂnahme keinen Sinn mehr machen wĂŒrde. Zudem habe ich versĂ€umt - aus welchen GrĂŒnden auch immer - mir ein soziales Netzwerk aufzubauen. Diesen Aufbau versuche ich zwar immer noch, aber mit wenig Hoffnung.
#gerhardsgedankenbuch #abschiede #leben #kontakte #enttÀuschungen #randfigur #beziehungspartnerinnen #schulfreundschaften #jugend #sozialesNetzwerk #hoffnung
Auf den Ton kommt es an
"Du kannst den Menschen sagen, was du willst, es kommt nur auf den Ton an". Diese hÀufig gehörte Empfehlung meiner Mutter ist mir dauerhaft im Ohr geblieben. Als Kind und Jugendlicher habe ich sie rundweg abgelehnt, weil ich damit verbunden habe, dass man einen Menschen beleidigen und herab setzen kann, wenn man es im "richtigen Ton" sagt. Das war und ist nicht mein Ding.
Ich habe Jahrzehnte gebraucht, um zu erkennen, was meine Mutter wirklich gemeint hatte. Dazu musste ich erst einige Abschiede von Freunden und guten Bekannten hinter mich bringen, weil diese Menschen mit meinem oft herab lassenden, beleidigendem und aggressiven Tonfall nicht klar kamen. Im Heute kann ich diese Abschiede sehr gut verstehen.
Meine Mutter meinte, allen Menschen gegenĂŒber auch in schwierigen Situationen zugewandt und freundlich zu begegnen. Darum bemĂŒhe ich mich heute, auch wenn ich manches Mal umstĂ€ndlich und "bĂŒrokratisch" rede, weil ich mein GegenĂŒber nicht verletzen will. Eine frĂŒhere Freundin hat mir mal gesagt, ich solle nicht immer so bĂŒrokratisch reden, sondern aus dem Bauch heraus. Sie wĂŒrde schon was sagen, wenn meine Worte und mein Tonfall unangemessen gewesen seien.
Aus dem Bauch heraus zu reden fÀllt mir oft schwer, weil ich verstanden werden will, Kritik leider nach wie vor zu persönlich nehme und ich Angst habe, mich im Tonfall zu vergreifen.
#gerhardsgedankenbuch #ton #kind #jugendlicher #beleidigung #herabsetzung #mutter #freunde #tonfall #abschiede #freundlichkeit #kritik #tonfall
Auf den Ton kommt es an
"Du kannst den Menschen sagen, was du willst, es kommt nur auf den Ton an". Diese hÀufig gehörte Empfehlung meiner Mutter ist mir dauerhaft im Ohr geblieben. Als Kind und Jugendlicher habe ich sie rundweg abgelehnt, weil ich damit verbunden habe, dass man einen Menschen beleidigen und herab setzen kann, wenn man es im "richtigen Ton" sagt. Das war und ist nicht mein Ding.
Ich habe Jahrzehnte gebraucht, um zu erkennen, was meine Mutter wirklich gemeint hatte. Dazu musste ich erst einige Abschiede von Freunden und guten Bekannten hinter mich bringen, weil diese Menschen mit meinem oft herab lassenden, beleidigendem und aggressiven Tonfall nicht klar kamen. Im Heute kann ich diese Abschiede sehr gut verstehen.
Meine Mutter meinte, allen Menschen gegenĂŒber auch in schwierigen Situationen zugewandt und freundlich zu begegnen. Darum bemĂŒhe ich mich heute, auch wenn ich manches Mal umstĂ€ndlich und "bĂŒrokratisch" rede, weil ich mein GegenĂŒber nicht verletzen will. Eine frĂŒhere Freundin hat mir mal gesagt, ich solle nicht immer so bĂŒrokratisch reden, sondern aus dem Bauch heraus. Sie wĂŒrde schon was sagen, wenn meine Worte und mein Tonfall unangemessen gewesen seien.
Aus dem Bauch heraus zu reden fÀllt mir oft schwer, weil ich verstanden werden will, Kritik leider nach wie vor zu persönlich nehme und ich Angst habe, mich im Tonfall zu vergreifen.
#gerhardsgedankenbuch #ton #umgangston #menschen #mutter #kind #jugendlicher #freunde #bekannte #abschiede #zugewandtheit #freundlichkeit #kritik #angst
Ein frĂŒherer Arbeitskollege hat mir immer wieder empfohlen
Gerhard, du sollst doch nicht immer so laut #denken.
Recht hatte er, im #Berufsleben habe ich mir damit viel zerstört und im #Privatleben sieht es teilweise auch nicht besser aus. Meine #Mutter pflegte mir zu sagen
Gerhard, du musst auch mal eine #Faust in der Tasche machen.
Da fĂŒr mich Denken und Sprechen zusammengehören, erinnere ich mich an eine andere #Empfehlung meiner Mutter
Du kannst den Menschen sagen, was du willst. Auf den #Ton kommt es an.
Ich habe #Jahrzehnte gebraucht, um das auch zu lernen. Viele #Abschiede und #Antipathien lassen sich jedoch nicht rĂŒckgĂ€ngig machen. Und ob ich es wirklich schon gelernt habe . . .