“Abschied(e)” von Julian Barnes – Von Knut Cordsen und Thomas David
Über den Tod hat Julian Barnes, der am 19. Januar seinen 80. Geburtstag feiert, schon oft geschrieben. Das nahende Ende beschäftigt den britischen Schriftsteller auch in seinem neuen Buch “Abschied(e)”.
Julian Barnesʼ Hausheiliger ist bekanntlich Gustave Flaubert. Er zitiert den Franzosen gern mit dem Satz, man müsse im Leben alles erlernen, vom Sprechen bis zum Sterben. Nur könnten wir Letzteres – das Sterben – eben nicht so recht üben. 2020, kurz vor dem ersten Lockdown, wurde bei Julian Barnes eine seltene Form von Blutkrebs diagnostiziert: nicht direkt letal, aber auf längere Sicht eine Krankheit zum Tode. Davon erzählt der Brite in seinem neuen und definitiv letzten Buch, mit dem er Abschied nimmt von der literarischen Bühne. Er nennt es seinen “offiziellen Abgesang”.
Thomas David hat Barnes mehr als zwei Jahrzehnte lang als Leser begleitet und eine Reihe von Gesprächen mit ihm geführt. Er erinnert sich an ihre Begegnungen und nimmt seinerseits Abschied vom großen Erzähler. – WDR3, Kulturfeature
https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-kulturfeature/poesie-des-abschieds-100.html
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"Abschied(e)": Mit tröstlicher Gelassenheit blickt eine Schriftsteller-Legende auf ihren nahenden Tod
Über den Tod hat Julian Barnes, der am 19. Januar seinen 80. Geburtstag feiert, schon oft geschrieben. Das nahende Ende beschäftigt den britischen Schriftsteller auch in seinem neuen Buch "Abschied(e)".
