Das neue #FORUM ist da! 📖

Den Schwerpunkt „Berufung: Professorin“ widmen wir in der aktuellen Ausgabe des #Unimagazins den Mannheimer #wissenschaftlerinnen. In unseren Porträts erzählen sechs Professorinnen von ihrem Werdegang, Erfolgen und Hürden. Außerdem: spannende Forschungsergebnisse und Geschichten aus dem Campusleben – zum Beispiel über unsere Stipendiatin und Eishockey-Spielerin Lucia Schmitz. 🏒

Neugierig? 👉 https://www.uni-mannheim.de/newsroom/forum/ausgabe-1-2026/

📸 Alexander Münch

🏆 Acht Publikationspreise für exzellente Wissenschaft
Auch 2026 verleiht die Else Kröner-Fresenius-Stiftung wieder ihre Publikationspreise. Geehrt werden acht herausragende #Wissenschaftlerinnen und #Wissenschaftler für eine im Jahr 2025 erschienene Publikation, die im Rahmen einer EKFS-Förderung entstanden ist.
Jeder Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

https://ekfs.de/aktuelles/weitere-neuigkeiten/acht-publikationspreise-fuer-exzellente-forschung

🔬 #Wissenschaft sichtbar machen – warum #Kommunikation heute entscheidend ist 🗣️

Genau hier setzt #ScienceRelation an:

Eine strukturierte Form der #Öffentlichkeitsarbeit für #Wissenschaftlerinnen und #Wissenschaftler – mit dem Ziel,
📈 #Sichtbarkeit zu erhöhen
🔍 #Auffindbarkeit zu verbessern
🤝 #Transparenz zu schaffen

In einer Zeit wachsender #Informationsflut wird es immer wichtiger #Forschung auch klar, zugänglich und wirksam zu kommunizieren.

Mehr dazu: https://philosophies.de/index.php/science-relation/

#Frauen als #Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen sind in Deutschland deutlich seltener als in vielen anderen EU-Staaten. 2024 waren 35 % aller Wissenschaftler/-innen und Ingenieur/-innen hierzulande Frauen. Damit lag Deutschland unter dem EU-Schnitt von 40 %. Am höchsten war der Anteil EU-weit in Lettland (51 %), am niedrigsten in Finnland (31 %).

#WomenInScience

Was bedeutet eine #Geburt für #selbständige #frauen? Dieser Fragen sind die #Wissenschaftlerinnen und #Wissenschaftler des IfM Bonn nachgegangen, schließlich gilt für diese Erwerbstätigen nicht der gesetzliche Mutterschutz.

Die Ergebnisse spannenden Ergebnisse des Chartbooks "Selbstständige werden Mutter – Die Folgen für ihre Erwerbsarbeit" findenj Sie hier: https://www.ifm-bonn.org/fileadmin/data/redaktion/publikationen/chartbooks/Chartbook-Selbststaendige_und_Geburt.pdf

Wissenschaftlerinnen mit Sichtbarkeitslücke: Die Sichtbarkeit von Frauen in der Öffentlichkeit gehört zu den zentralen Gleichstellungsfragen. Eine Studie des #KITKarlsruhe zeigt nun: In der deutschen Medienberichterstattung zu wissenschaftlichen Risikothemen sind #Wissenschaftlerinnen unterrepräsentiert. Nur 18 Prozent der zitierten Fachleute waren Frauen – obwohl ihr Anteil in den untersuchten Forschungsfeldern bei rund 31 Prozent liegt.

https://www.kit.edu/kit/202510-wissenschaftlerinnen-mit-sichtbarkeitslucke.php

#Wissenschaftler*innen und Umweltgruppen versuchen weltweit, #Umwelt und #Klima zu retten - damit wir überleben. Die aber, die Macht und Kapital haben, werden erst aufhören, wenn wirklich das Allerletzte aus Böden und Meeren gelutscht ist! Oder, die #Klimakatastrophe beendet das vorzeitig...

RE: https://bsky.app/profile/did:plc:wudnpjlw2xqp66gecjtfncyh/post/3lxa4gu2djk2f

Höre nur ich nichts oder schweigen wirklich die meisten #KünstlerInnen, #SportlerInnen #WissenschaftlerInnen, #PolitikerInnen und so weiter zur
#noAfD?
Warum schweigen die meisten prominenten Menschen? Warum lese ich nicht mindestens einmal im Monat einen offenen Brief, dass die AfD #keineAfD ist?
Dass die #cDU einen menschen- und demokratiefeindlichen Weg geht.
Und dass die #sPD viel zu laut schweigt.

Wo seid ihr??!!

Quantenphysik: Domäne der Männer?

Das offizielle Narrativ der Geschichte der Quantenphysik nennt vor allem die Namen bedeutender Männer: Max Planck, Albert Einstein, Niels Bohr, Arnold Sommerfeld, Werner Heisenberg, Max Born, Pascual Jordan, Paul Dirac, Louis de Broglie, Erwin Schrödinger. Dass auch Wissenschaftlerinnen wesentiche Beiträge geleistet haben, wurde bisher selten erzählt. Wie gut, dass das International Year of Quantum Science and Technology (IYQ) hier ein Umdenken und Nachforschen angestoßen hat.

Seit 2021 beschäftigt sich die WiHQP-Kollaboration mit den Frauen in der Geschichte der Quantenphysik. Dabei ist das Buch Women in the History of Quantum Physics: Beyond Knabenphysik entstanden, das unlängst erschienen ist und auf dessen elektronische Ausgabe wir dank unserer aktuellen EBA-Lizenz für die CambridgeCore E-Books ebenfalls Zugriff haben. Neben einer sehr lesenswerten Einleitung, die möglichen Gründen für die mangelnde Anerkennung von Wissenschafterinnen nachgeht, enthält das Werk die Biographien von 16 Forscherinnen, die maßgeblich an Entwicklungen auf dem Gebiet der Quantenphysik beteiligt waren:

Mal ehrlich: Hätten Sie sie alle gekannt? (Ich nicht.)

Fehlende Anerkennung für Forscherinnen in der Quantenphysik

So unterschiedlich die Geschichten dieser Frauen – ebenso wie ihre jeweilige Forschungsausrichtung – sind, zeigen sie doch „how individual women scientists struggled with social conventions, scientific culture, and the – often unconscious or internalized – prejudices they confronted.“

Isolation der Frauen im Wissenschaftssystem

Auch wenn es eine heute unterschätzte Zahl von Wissenschaftlerinnen gab, waren es insgesamt doch wenige, so dass sie sich häufig als einzige Frau unter vielen Männern wiederfanden. Der Zutritt zu den männlichen Netzwerken („Knabenphysik“) wurde ihnen verwehrt, eigene Netzwerke konnten sie nur schwer aufbauen. Frauen waren vom Wohlwollen einzelner Mentoren abhängig und mussten sich häufig mit nachrangigen Stellen begnügen. Das Ergebnis war die wissenschaftliche Unsichtbarkeit.

So lässt sich nur vermuten, welcher Anteil der Leistungen großer Wissenschaftler auf der ungenannten und teilweise sogar unbezahlten Arbeit der ihnen untergebenen Frauen beruht (Matilda-Effekt). Oder wie es im Buch so schön formuliert wird:

„Rather than standing on the shoulders of giants, the scientists who have achieved celebrity status often stood on the backs of a great number of ,hidden figures‘, both men and women.“

Eine besondere Rolle spielen hier die Fälle von wissenschaftlich zusammenarbeitenden (Ehe)Paaren. Erleichterte ein unterstützender Gatte zwar den Zugang zu Laboratorien und in die Forschung außerhalb gängiger Normen, so war die Frau dann häufig keine gleichrangige Partnerin, sondern wurden zur Zuarbeiterin ihres Mannes. In anderen Fällen verwehrte die Furcht vor einer Vorteilsbeschaffung durch und für Familienangehörige durch Anti-Nepotismus-Richtlinien die Anstellung verheirateter Frauen an der Forschungseinrichtung des Partners.

Vorurteile hinsichtlich der intellektuellen Fähigkeiten von Frauen und (männliche) Wettbewerbskultur

Noch heute (und das hat mich sehr erschreckt) wird Frauen von Natur aus weniger Talent gerade in Fächern wie Mathematik und Physik zugesprochen, was eine 2015 von Psycholog:innen durchgeführte Studie zeigte. Da ich mit dem Grips‘schen „Wer sagt, dass Mädchen dümmer sind, der spinnt, der spinnt, der spinnt“ großgeworden bin, dachte ich, dass mit diesem Stereotyp längst aufgeräumt worden wäre. Ganz so einfach wie in dem Lied ist es wohl nicht. Frauen sind zwar nicht dümmer, mögen aber nicht immer gewisse (Macht)Spiele der Männer mitmachen, so fühlen sich viele Frauen zum Beispiel in hochkompetitiven Umfeldern unwohl.

Karriereunterbrechungen

Stärker als Männer (und früher mehr als heute) sind Frauen von Unterbrechungen ihrer Laufbahn als Wissenschaftlerin betroffen. Von den Autor:innen wird das mit „Gender norms, stereotypes, and biases, and the related social pressure to conform to such norms can help explain some of the interrupted careers of women in twentieth century physics“ erklärt. Ich ärgere mich auch heute noch, wenn in den Medien von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf „für Frauen“ statt „für Eltern“ gesprochen wird …

Intersektionalität

Für einige der porträtierten Wissenschaftlerinnen lässt sich zusätzlich eine Überschneidung und Gleichzeitigkeit verschiedener Formen von Diskriminierung feststellen. Sei es, dass sie als Jüdinnen durch Nazi-Gesetze betroffen waren und emigrieren mussten, sei es die chinesische Herkunft oder als Woman of Colour in Zeiten der US-amerkanischen Rassentrennung.

Ein paar Lesetipps zur Vertiefung

Wer über diese gemeinsamen Randbedingungen dieser 16 Frauen hinaus etwas mehr über einzelne Wissenschaftlerinnen erfahren möchte, sei auf folgende Quellen verwiesen:

Eine kleine Begebenheit zum Abschluss

Als ich vor einigen Monaten das schöne Werk Attention is discovery: the life and legacy of astronomer Henrietta Leavitt über Henrietta Swan Leavitt (1868–1921), immerhin Leiterin der Abteilung für fotografische Fotometrie des Harvard College Observatory, zur Sacherschließung auf dem Tisch hatte, musste ich feststellen, dass im GND-Satz als Berufsbezeichnung „Amateurastronomin“ eingetragen war. Was habe ich geschimpft! (Meine Kolleg:innen können das bestätigen.) Da war es wieder, das Problem der Frauen in der Wissenschaft (siehe Punkt 1): Zu Beginn ihrer Zeit hat Henrietta Swan Leavitt kein Gehalt für ihre Tätigkeit erhalten (und später mutmaßlich weniger als ähnlich qualifizierte Männer). Natürlich habe ich den Eintrag sofort korrigiert.

Und noch ein Lektüretipp

Ach ja, und weil gerade Ferienzeit ist, ein kleiner Tipp für die Urlaubslektüre: Lessons in Chemistry bzw. eine Frage der Chemie von Bonnie Garmus. Ich habe es im letzten Sommer regelrecht absorbiert. Was die Protagonistin aufgrund der Rollenvorstellungen und Sterotypen der frühen 1960-er Jahre als Forscherin in einem US-amerikanischen Labor und (später) als alleinerziehende Mutter ertragen musste, ist ein zentrales Thema des Buches, neben weiteren wichtigen Inhalten wie zum Beispiel Rudern, Kochen, klugen Töchtern und natürlich auch Chemie. (Der Begriff der Abiogenese ist mir zum ersten Mal in desem Buch begegnet und prompt gab es den passenden Titel dazu Abiogenesis: the physical basis for living systems.) Ein tolles Buch, nicht nur für (Physiko-)Chemiker:innen. Ein Buch, das die Vielfalt des Lebens, das Anderssein und Authentizität auf eine sehr menschliche und mitfühlende Art würdigt: „Courage is the root of change and change is what we are chemically designed to do. So when you wake up tomorrow, make this pledge. No more holding yourself back. No more subscribing to others‘ opinions of what you can and cannot achieve.“

Wenn Sie noch ein bisschen weiter in das Thema „Frauen in der Physik“ eintauchen wollen, werfen Sie doch gern einen Blick auf folgende Playlist im AV-Portal der TIB: Lise-Meitner-Lectures.
#Biographie #Diskriminierung #Gleichberechtigung #LizenzCCBY40INT #Quantenjahr2025 #Quantenphysik #Wissenschaftlerinnen #Wissenschaftsgeschichte

#wissenschaftlerinnen #patriarchat

Die Astronomin Cecilia Payne-Gaposchkin machte eine bedeutende Entdeckung. Ihr Mentor, ein renommierter Astronom, redete ihr die Veröffentlichung aus, um die Ergebnisse 4 Jahre später selbst zu veröffentlichen. Ein unfaires Schicksal, das viele Wissenschaftlerinnen teilen. Dennoch ging sie ihren Weg:
https://web.de/magazine/wissen/geschichte/cecilia-payne-gaposchkin-entdeckung-kleinredete-40838812

Cecilia Payne-Gaposchkin: Wie ein Mann ihre Entdeckung kleinredete

Cecilia Payne-Gaposchkin war die erste Frau, die an der Harvard Universität einen Doktortitel (Ph.D.) erhielt. In ihrer Dissertation entdeckte sie etwas Unglaubliches: Sterne bestehen größtenteils aus Wasserstoff und Helium. Doch ein Mann schmückte sich mit ihrer Entdeckung.

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