Kernnetzbetreiber: Markt braucht länger als erwartet

Der Wasserstoff-Hochlauf stockt. In einer Umfrage äußerten Fernleitungsnetzbetreiber Sorge – und Kritik.

ZFK – Zeitung für kommunale Wirtschaft
Gascade bestätigt: "Großes Interesse" an erster Wasserstoffleitung

Gascade nimmt 400 Kilometer seines Wasserstoff-Kernnetzes in Betrieb. Die Leitung verbindet den Ostseeraum mit Sachsen-Anhalt und eröffnet Industriepartnern neue Dekarbonisierungsoptionen.

Das #Wasserstoffkernnetz wird zum Rohrkrepierer. 400 km sind fertig, aber es gibt keine #Wasserstoff-Nutzer. Weitere Milliarden sollen in Netze fließen. Doch grüner Wasserstoff ist viel zu teuer, die Nutzung bleibt freiwillig. Die Regierung braucht einen funktionierenden Wasserstoffplan: Förderung von Elektrolyseuren, Förderung der Nutzung von grünen Wasserstoff in der Industrie, höhere Klimaschutzstandards.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/wasserstoffpipeline-brandenburg-100.html
400-Kilometer-Pipeline von Erdgas auf Wasserstoff umgerüstet

Wasserstoff statt Erdgas - eine Strategie der Bundesregierung für die Energiewende. Der Gasnetzbetreiber Gascade hat jetzt eine rund 400 Kilometer lange Leitung mit Wasserstoff befüllt. Noch fehlen aber die Kunden.

tagesschau.de
Bundesnetzagentur-Ticker: 195 Gasnetzbetreiber müssen in Effizienzvergleich

Ein Überblick über Vorschläge und Entscheidungen der Bundesnetzagentur. Dieser Ticker wird laufend aktualisiert.

EWE startet Bau für Wasserstofferzeugung in Emden

Ab 2027 soll mit diesem Projekt erstmals grüner Wasserstoff in marktrelevantem Maßstab erzeugt werden.

3/3 ..von Wasserstoff um. Gleichzeitig wird ein Anschluss an die Pipeline-Achse Wilhelmshaven, Leer, Emden im #Wasserstoffkernnetz realisiert.
5/6 ..sowie mehrere wasserstofffähige #Gaskraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 3 GW, die an das #Wasserstoffkernnetz angeschlossen werden sollen. Die elektrische Gesamtleistung, die von der #GigawattFactory Jänschwalde geliefert werden kann, soll bis 2030 auf 7 GW wachsen..
3/4 ..Das neue H₂-#Gaskraftwerk soll auf dem Gelände des 2017 stillgelegten Steinkohlekraftwerk stehen. Es wird eine direkte Anbindung ans #Wasserstoff-Kernnetz haben, 850 MW leisten und bereits bei Inbetriebnahme (vermutlich 2030) mit 50% H₂ betrieben werden können...

In #Emden entsteht eine neue Anlage zur Produktion von grünem #Wasserstoff aus #Wind- und #Solarstrom.

Der #Energieversorger #EWE will damit ab 2027 Industrie und #Stahlhersteller wie #Steelwind Nordenham versorgen. Ziel ist es, emissionsarmen grünen #Stahl herzustellen und überschüssige erneuerbare Energie effizient zu nutzen.

Emden punktet mit guter Infrastruktur, Nähe zum #Wasserstoffkernnetz und Speicherpotenzial in #Salzkavernen.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Gruener-Wasserstoff-aus-dem-Nordwesten-soll-Industrie-retten,wasserstoff596.html

#Energiewende #Elektrolyse

Hoffnungsträger für die Stahlindustrie: So will EWE die Industrie grün machen

Mit einem Elektrolyseur will der Energieversorger EWE in Emden Wasserstoff mit Strom aus Wind und Sonne herstellen. Die Wirtschaft - besonders die Stahlindustrie - setzt große Hoffnungen in grünen Wasserstoff.

4/7 ..die Speicherkapazitäten ausgebaut werden. Für die #Dekarbonisierung im Bereich der Industrie soll das #Wasserstoffkernnetz zwischen den Industriezentren beschleunigt ausgebaut werden. Für Bereiche, die sich nicht dekarbonisieren lassen, sind Regeln für CCS zu entwickeln..
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