Heute hat das Europäische #Parlament der Opfer gedacht und seine #Solidarität bekräftigt. Die EU muss sich klar für einen gerechten #Frieden einsetzen - mit einem festen Platz am #Verhandlungstisch.
Wenn das Problem mit am #Verhandlungstisch sitzt, kann man schwer über Lösungen diskutieren.
Auf der #Weltklimakonferenz sorgten #Inselstaaten und die ärmsten Länder für einen Eklat, als sie aus Protest den Verhandlungssaal verließen. Sie fühlen sich bei der #Finanzierung von #Klimaschutz und Anpassung an #Klimafolgen übergangen.
Reiche Emittenten wie Saudi-Arabien oder Aserbaidschan weigern sich, ihren Beitrag zu leisten.
Die Weltklimakonferenz droht zu scheitern. In der entscheidenden Phase verlassen Inselstaaten und Entwicklungsländer den Verhandlungstisch. Streitpunkt ist wie fast immer das Geld. Außenministerin Baerbock zufolge möchten Staaten mit fossilen Interessen andere Länder über den Tisch ziehen.
Da Du offenbar #Putin so gut kennst: Bitte bring ihn dazu, sich aus der #Ukraine zurückzuziehen. Dann ist Friede, und die Beteiligten können sich am #Verhandlungstisch darüber streiten, wie es weitergeht.
Ich kenne Putin nicht so gut wie Du, beobachte aber, dass ihn nur #Waffenstärke und #Kriegstüchtigkeit beeindrucken - leider.
Anzukündigen, was man alles sicher nicht tun wird, wird seinen wahnhaften #Imperialismus übrigens erst recht befeuern.
Gestern im #Schauspielhaus #Hamburg #Iokaste gesehen. Beeindruckend.
„Von den Grenzen der #Diplomatie handelt der #Konflikt zwischen den Brüdern Eteokles und Polyneikes. Nach der Selbstblendung ihres Vaters #Ödipus werden sie mit der #Macht beauftragt. Die Mutter Iokaste zwingt die beiden an den #Verhandlungstisch: #Rede vor #Rache. Was aber, wenn subjektives #Gerechtigkeit|sempfinden und #Recht nicht deckungsgleich sind?“
Der Wunsch "Frieden schaffen" ist großartig. Weil #Frieden großartig ist. Der Wunsch "#Friedensverhandlungen" ist großartig, wenn der Gedanke noch gelten würde "Wo verhandelt wird, wird nicht geschossen".
Aber seien wir mal wirklich ehrlich zu uns selbst: Wann verhandeln wir eigentlich selbst?
1. Wenn wir unsere #Ziele auf anderen Wegen nicht erreichen können
2. Wenn die Ziele zu erreichen mit den bisherigen Mitteln und Methoden zu teuer geworden ist
3. Wenn jemand anderes etwas hat, was ich unbedingt haben möchte, wegen 1 und 2 ich es aber nicht bekommen kann.
Welcher der drei Punkte trifft nun auf #Russland zu?
1. Russland glaubt, seine Ziele nur mit #Krieg erreichen zu können.
2. Russland hat offensichtlich so viele Reserven, dass ein Krieg noch nicht zu teuer ist.
3. scheidet aus, da 1 und 2 nicht zutreffen.
Damit ist klar: Es gibt für Russland keinen Grund, zu verhandeln. Daher brauchen wir uns die #Ukraine in diesem Zusammenhang gar nicht mehr anschauen. Denn es gibt für die Ukraine keinen Verhandlungspartner.
Spielen wir das Spiel weiter:
Lassen wir doch mal Russland seine Ziele leichter erreichen, wir liefern keine #Waffen mehr an die Ukraine. Wird Russland dann verhandeln wollen? Wozu? Wozu verhandeln? 1 und 2 sind doch noch leichter realisierbar!
Meiner Meinung kann es nur zu einer #Verhandlungslösung kommen, wenn 1 und 2 für Russland unmöglich geworden sind.
Das geht entweder so, dass sich die #Weltgemeinschaft komplett einig ist und der diplomatische #Druck, vielleicht gepaart mit wirtschaftlichem Druck, ins unermessliche steigt.
Gibt es dazu eine Chance?
Nein, ca. 40 Staaten halten Russland mehr oder weniger die Treue. Darunter #Indien, #Südafrika, #China.
Oder man macht die Ukraine militärisch so stark, dass es für Russland unermesslich teuer wird.
Also wird umgekehrt ein Schuh draus: Es müssen noch hunderttausende Sterben, um Millionen Menschen Frieden zu ermöglich. Das ist maximal traurig und ich hätte nie gedacht, dass wir in #Europa noch einmal einen so ausgewachsenen Krieg haben könnten.
Was mir Bauchschmerzen bereitet, die korrupte Führung der Ukraine ist unberechenbar, wenn sie plötzlich in Waffen schwimmt.
Und mir bereitet Bauchschmerzen, dass im Westen ganz andere Interessen herrschen.
Aber das werden Verhandlungen zeigen. Und es sollte jedem klar sein, dass die Ukraine als Marionettenstaat an einem Verhandlungstisch nur Proforma sitzen wird.
Russland, #EU, #NATO werden am Tisch sitzen, vielleicht auch China, vielleicht auch Indien. Vielleicht gibt es ein neues #Jalta, eine neue #Krim-Konferenz, auf denen das Schicksal der Ukraine besiegelt wird.
Aber erst einmal muss der #Mohr, die Ukraine, seine Schuldigkeit tun und Russland militärisch an den #Verhandlungstisch zwingen.
Und dann darf der Mohr gehen.
Wie, liebe Sahra #Wagenknecht , könnte der #Westen die ständig von Ihnen geforderte #Frieden Initiative starten?
Wie könnte man ( wir, #Deutschland die #EU die #nato ) Herrn #Putin an den #Verhandlungstisch bringen?
Wenn Sie eine funktionierende Idee haben, dürfte Ihne der #Friedensnobelpreis sicher sein!
Wenn nicht, sollten Sie vielleicht etwas weniger weit die Klappe aufreißen.