Der Wunsch "Frieden schaffen" ist großartig. Weil #Frieden großartig ist. Der Wunsch "#Friedensverhandlungen" ist großartig, wenn der Gedanke noch gelten würde "Wo verhandelt wird, wird nicht geschossen".
Aber seien wir mal wirklich ehrlich zu uns selbst: Wann verhandeln wir eigentlich selbst?
1. Wenn wir unsere #Ziele auf anderen Wegen nicht erreichen können
2. Wenn die Ziele zu erreichen mit den bisherigen Mitteln und Methoden zu teuer geworden ist
3. Wenn jemand anderes etwas hat, was ich unbedingt haben möchte, wegen 1 und 2 ich es aber nicht bekommen kann.
Welcher der drei Punkte trifft nun auf #Russland zu?
1. Russland glaubt, seine Ziele nur mit #Krieg erreichen zu können.
2. Russland hat offensichtlich so viele Reserven, dass ein Krieg noch nicht zu teuer ist.
3. scheidet aus, da 1 und 2 nicht zutreffen.
Damit ist klar: Es gibt für Russland keinen Grund, zu verhandeln. Daher brauchen wir uns die #Ukraine in diesem Zusammenhang gar nicht mehr anschauen. Denn es gibt für die Ukraine keinen Verhandlungspartner.
Spielen wir das Spiel weiter:
Lassen wir doch mal Russland seine Ziele leichter erreichen, wir liefern keine #Waffen mehr an die Ukraine. Wird Russland dann verhandeln wollen? Wozu? Wozu verhandeln? 1 und 2 sind doch noch leichter realisierbar!
Meiner Meinung kann es nur zu einer #Verhandlungslösung kommen, wenn 1 und 2 für Russland unmöglich geworden sind.
Das geht entweder so, dass sich die #Weltgemeinschaft komplett einig ist und der diplomatische #Druck, vielleicht gepaart mit wirtschaftlichem Druck, ins unermessliche steigt.
Gibt es dazu eine Chance?
Nein, ca. 40 Staaten halten Russland mehr oder weniger die Treue. Darunter #Indien, #Südafrika, #China.
Oder man macht die Ukraine militärisch so stark, dass es für Russland unermesslich teuer wird.
Also wird umgekehrt ein Schuh draus: Es müssen noch hunderttausende Sterben, um Millionen Menschen Frieden zu ermöglich. Das ist maximal traurig und ich hätte nie gedacht, dass wir in #Europa noch einmal einen so ausgewachsenen Krieg haben könnten.
Was mir Bauchschmerzen bereitet, die korrupte Führung der Ukraine ist unberechenbar, wenn sie plötzlich in Waffen schwimmt.
Und mir bereitet Bauchschmerzen, dass im Westen ganz andere Interessen herrschen.
Aber das werden Verhandlungen zeigen. Und es sollte jedem klar sein, dass die Ukraine als Marionettenstaat an einem Verhandlungstisch nur Proforma sitzen wird.
Russland, #EU, #NATO werden am Tisch sitzen, vielleicht auch China, vielleicht auch Indien. Vielleicht gibt es ein neues #Jalta, eine neue #Krim-Konferenz, auf denen das Schicksal der Ukraine besiegelt wird.
Aber erst einmal muss der #Mohr, die Ukraine, seine Schuldigkeit tun und Russland militärisch an den #Verhandlungstisch zwingen.
Und dann darf der Mohr gehen.