Dass es in der #Schweiz bis in die 1970er Jahre sogenannte #Verdingkinder (auch #Schwabenkinder genannt) gab, ist außerhalb der Schweiz kaum bekannt. Neu war mir, dass es diese Praxis der Fremdunterbingung von Kindern durch staatliche Behörden auch im im süddeutschen Raum und in #Österreich gab. In #Konstanz und #Bregenz sollen regelmäßig Märkte stattgefunden haben, auf denen Kinder aus Österreich, der Schweiz und Süddeutschland zum Erwerb als Arbeitssklaven feilgeboten wurden. Ebenso im Tessin oder Norditalien, wo kleine tessiner Jungs aus armen Familien nach Mailand verkauft wurden, weil sich diese aufgrund ihrer geringen Körpergröße (wegen Nahrungsmangel) sehr gut als Schornsteinfeger eigneten.
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