Dass es in der #Schweiz bis in die 1970er Jahre sogenannte #Verdingkinder (auch #Schwabenkinder genannt) gab, ist außerhalb der Schweiz kaum bekannt. Neu war mir, dass es diese Praxis der Fremdunterbingung von Kindern durch staatliche Behörden auch im im süddeutschen Raum und in #Österreich gab. In #Konstanz und #Bregenz sollen regelmäßig Märkte stattgefunden haben, auf denen Kinder aus Österreich, der Schweiz und Süddeutschland zum Erwerb als Arbeitssklaven feilgeboten wurden. Ebenso im Tessin oder Norditalien, wo kleine tessiner Jungs aus armen Familien nach Mailand verkauft wurden, weil sich diese aufgrund ihrer geringen Körpergröße (wegen Nahrungsmangel) sehr gut als Schornsteinfeger eigneten.

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Was ist bloß los in der #Schweiz? Ich dachte, die #Verdingkinder|kultur sei bei den #Eidgenossen längst überwunden. Übrigens: Bis in die 1970er war das üblich in der Schweiz. Dem ist offenbar nicht so. Ein Klassenkollege meines Sohnes (13 yo) muss jetzt auf einem Bauerhof arbeiten, weil er in seiner Schule etwas "unangepasst" ist. Gehts noch? Gibts das öfter? Auch außerhalb der NordWestSchweiz? Ich bin fassungslos! Was für ein abgefucktes Land/Volk!

#Kinderschutz
#Kinderrechte
#Verdingkinder
#Schweiz

2016 war die #Schweizerische #Volkspartei #SVP (die grösste Schweizer Partei) mehrheitlich noch gegen eine Wiedergutmachung für #Verdingkinder (minderjährige #sklaven & Opfer fürsorglicher #zwangsmaßnahmen

In der #Schweiz gab es noch bis 1981 #Kindersklaven

https://daslamm.ch/die-vergessenen-kindersklaven-der-schweiz/

siehe auch die politischen Diskussionen 2016

https://parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=37187

Die vergessenen Kindersklaven der Schweiz

Bis in die 1960er-Jahre wurden in der Schweiz Zehntausende Kinder aus armen Familien gerissen und auf Bauernhöfen fremdplatziert. Lange totgeschwiegen, gibt es mittlerweile mehrere Ausstellungen, Filme und Studien darüber. Doch wie viel Platz erhalten die Stimmen der Betroffenen?

Das Lamm