Deportation 1943

Öffentliches Gedenken in Gießen

Am 16. März findet in #Gießen eine Gedenkstunde statt anlässlich des Jahrestages der #Deportation von 15 Gießener Sinti und Jenischen am 16. März 1943 nach Auschwitz-Birkenau und für weitere deportierte Gießener #Sinti und #Jenische.

Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Hermann-Levi-Saal des Rathauses (Berliner Platz ) mit anschließendem Gedenken am Berliner Platz.

https://landbote.info/deportation-1943/

Am 16.3. wird in Gießen deportierter Sinti und Jenischen gedacht.

Am 16.März 2026 wird in Gießen deportierter Sinti und Jenischen gedacht. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Rathaus am Berliner Platz.

landbote.info

Gedenken endet nicht mit einer Rede.

Nach der Gedenkveranstaltung kamen Abgeordnete und Gäste mit Vertreterinnen und Vertretern der Opfergruppen ins Gespräch. Zuhören, austauschen, weiterdenken.

Erinnerungsarbeit lebt vom Dialog – und von der gemeinsamen Verantwortung für Gegenwart und Zukunft.

#niewieder #Erinnerungskultur #Jenische #ltbw

/Team LandtagBW

Die verfolgten Jenischen standen im Mittelpunkt der Gedenkstunde des Landtags.

Dr. Boris Weinrich machte deutlich: Trotz Mord, Zwangssterilisation und Deportation blieben die Jenischen im öffentlichen Gedenken lange unsichtbar.

Erinnerung heißt auch, blinde Flecken sichtbar zu machen – und den lange Überhörten eine Stimme zu geben.

#HolocaustGedenken #Jenische #ltbw

/Team LandtagBW

„Nehmen wir diejenigen in Schutz, deren Würde bedroht ist.“ - Muhterem Aras

Zum Holocaust-Gedenktag in Herbolzheim erinnerte Landtagspräsidentin Muhterem Aras am 27. Januar daran, was Erinnerung heute bedeutet: Haltung zeigen. Verletzliche schützen. Den Rechtsstaat tragen.

Geschichte verpflichtet – jede und jeden von uns.

#niewieder #ErinnernHeißtHandeln #Jenische #ltbw

/Team LandtagBW

Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des #Nationalsozialismus. Der Tag der Befreiung des KZs #Auschwitz im Jahr 1945 wurde 2005 von den Vereinten Nationen zum internationen Gedenktag für die Opfer des #Holocaust erklärt. Seit 1996 ist er bundesweiter Gedenktag in Deutschland.

Die diesjährige Gedenkstunde des Landtags von Baden-Württemberg findet in #Herbolzheim statt und ist den Jenischen gewidmet, deren Schicksal in der NS-Zeit lange nicht beachtet wurde. Im Blog haben wir heute weitere Infos dazu.

Zum Beitrag ➡️ https://www.leo-bw.de/en/web/guest/blog/-/blogs/jenische-und-andere-verfolgte-zum-gedenktag-fur-die-opfer-des-nationalsozialismus

#jenische #nszeit #landeskunde #landesgeschichte
[Bild: Gruppe von „Fahrenden“ mit hölzernem Reisewagen in den Dolomiten, aufgenommen von Willy Pragher, o.D., Quelle: Landesarchiv BW, StAF W 134 Nr. 000320, Lizenz CC BY 4.0]

The German government faces increasing pressure to formally recognize the Jenische people as a national minority, a move that could significantly alter the land... https://news.osna.fm/?p=29028 | #news #fifth #germanys #group #jenische
Jenische Seek Recognition as Germany's Fifth Minority Group - Osna.FM

Explore the Jenische's bid for recognition as Germany's fifth national minority, detailing their historical persecution and presented expert reports seeking official status.

Osna.FM
#news ⚡ Jenische legen Gutachten für Anerkennung als Minderheit vor: Die im Nationalsozialismus verfolgte Gruppe der Jenischen hat dem Bundesinnenministerium mehrere Gutachten vorgelegt, mit denen sie ih... https://hubu.de/?p=308761 | #anerkennung #gutachten #jenische #minde
Jenische legen Gutachten für Anerkennung als Minderheit vor - Hubu.de - News & FreeMail

Die im Nationalsozialismus verfolgte Gruppe der Jenischen hat dem Bundesinnenministerium mehrere Gutachten vorgelegt, mit denen sie ihren Anspruch unterstreicht, als fünfte nationale Minderheit anerkannt zu werden.

Hubu.de - News & FreeMail

Film: Lichter der Straße

Kinemathek, Sonntag, 7. Dezember um 17:30 MEZ

Auf der Suche nach reisenden Frauen trifft die Regisseurin auf eine Wandergesellin, eine Van-Bewohnerin und zwei jenische Frauen. Mit poetischen Texten und Bildern folgt sie ihren Wegen – und entdeckt inmitten geordneter deutscher Landschaften verborgene Räume des Unterwegsseins.

Was heißt es, heute in Deutschland nomadisch zu leben? Wie wird man wahrgenommen, wenn einem das In-Bewegung-Bleiben wichtiger ist als Besitz oder sozialer Status? Welche Vorurteile begegnen Menschen, die jenseits der 40-Stunden-Festanstellung arbeiten und erfüllt sein wollen? Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, geht Anna Friedrich ein Stück des Weges zusammen mit vier Frauen, die das Reisen dem Sesshaften vorziehen.
Die Wandergesellin Magdalena liebt die Intensität des permanenten Neuanfangs, doch ihr Weg bleibt ein ständiges Aushandeln zwischen der Freiheit des Wanderns und der Beständigkeit ihres Berufs als Landwirtin.
Johanna ist seit Jahren als Aktivistin mit ihrem umgebauten Lkw auf verschiedenen Wagenplätzen zu Hause und beteiligt sich immer wieder an politischen Protesten wie Waldbesetzungen.
Elwera, eine ehemalige Hochseilartistin, und ihre Enkelin Ghislaine gehören zur Gemeinschaft der Jenischen, die von Markt zu Markt ziehen und damit eine seit Generationen bestehende Tradition fortführen. Die Jenischen sind eine eigenständige, transnationale ethnische Minderheit mit eigener Sprache, eigener Kultur und eigenen Traditionen. Sie sind ein fester Bestandteil Deutschlands und Europas und doch führen sie meist ein Leben am Rande der Gesellschaft. Ausgrenzung und Diskriminierung bis hin zum Rassismus sind auch heute noch keine Seltenheit.

Regisseurin Anna Friedrich nutzt die Gespräche, um die eigene Sehnsucht nach dem Unterwegssein genauer auszuleuchten, aber auch, um die sesshafte Welt im Blick dieser Frauen kritisch zu spiegeln. So werden die Potenziale des Nomadischen sichtbar – und wie sie zwischen Niederlassungserlaubnissen und Gartenzäunen zu verkümmern drohen. Wenn man sich auf die andere Seite des Zauns begibt, tun sich Möglichkeiten auf.

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Anna Friedrich (Regie), Renaldo Schwarzenberger (Vorstandsmitglied vom Zentralrat der Jenischen in Deutschland e.V.) und Jessica Reichert (Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.) statt. Die Moderation übernimmt Kimlotte Stöber (Kinemathek Karlsruhe). Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Karlsruhe und Zentralrat der Jenischen in Deutschland e.V.

https://events.karlsruhe-social.de/event/film-lichter-der-strasse

Heute in der Bundespressekonferenz: Die Jenischen gehören seit Jahrhunderten zu Europa – und bleiben in Deutschland dennoch unsichtbar. Neue Gutachten zeigen klar: Sprache und Kultur sind eigenständig. Die Anerkennung als nationale Minderheit ist überfällig. #Jenische

Erinnerung, Austausch und Perspektiven #Sinti #Roma und #Jenische in Köln-#Ehrenfeld

19. September 2015
Ab 17:00 Uhr
#Allerweltshaus

* Filminterviews mit Überlebenden des NS-Völkermords und Zeitzeug*innen, deren Nachfahren
* Gespräche, Austauschformat und Kulinarisches der Sinti mit Vertreter*innen der Sinti Allianz
* Livemusik mit dem Markus Reinhardt Ensemble
Ab ca. 20:00 Uhr - Filmvorführung:
* Schweizer Dokumentarfilm „Rüach“ (Doku CH 2023, 118 min)