The Government Uses Targeted Advertising to Track Your Location. Here's What We Need to Do.

The online advertising industry has built a massive surveillance machine, and the government can co-opt it to spy on us.

Electronic Frontier Foundation
CBP Tapped Into the Online Advertising Ecosystem To Track Peoples’ Movements

An internal DHS document obtained by 404 Media shows for the first time CBP used location data sourced from the online advertising industry to track phone locations. ICE has bought access to similar tools.

404 Media

The Register: ICE knocks on ad tech’s data door to see what it knows about you

. “It’s not enough to have its agents in streets and schools; ICE now wants to see what data online ads already collect about you. The US Immigration and Customs Enforcement last week issued a Request for Information (RFI) asking data and ad tech brokers how they could help in its mission.”

https://rbfirehose.com/2026/02/01/the-register-ice-knocks-on-ad-techs-data-door-to-see-what-it-knows-about-you/
The Register: ICE knocks on ad tech’s data door to see what it knows about you

The Register: ICE knocks on ad tech’s data door to see what it knows about you . “It’s not enough to have its agents in streets and schools; ICE now wants to see what data online ads al…

ResearchBuzz: Firehose

University of Exeter: Move away from focus on data value could support international efforts to stop social media giants collecting excessive personal information. “Legal efforts to tackle excessive personal information collection by social media giants could transcend international boundaries if nations moved away from a focus on assessing competition using the value of data, a new study […]

https://rbfirehose.com/2026/01/30/university-of-exeter-move-away-from-focus-on-data-value-could-support-international-efforts-to-stop-social-media-giants-collecting-excessive-personal-information/

TechSpot: TikTok quietly expands location tracking and ad targeting for US users. “TikTok has introduced an extensive update to its terms of service and privacy policy for American users, significantly broadening the app’s ability to serve targeted ads and gather location data from people who grant permission.”

https://rbfirehose.com/2026/01/29/techspot-tiktok-quietly-expands-location-tracking-and-ad-targeting-for-us-users/
TechSpot: TikTok quietly expands location tracking and ad targeting for US users

TechSpot: TikTok quietly expands location tracking and ad targeting for US users. “TikTok has introduced an extensive update to its terms of service and privacy policy for American users, sig…

ResearchBuzz: Firehose

Praktisch jedes Handy

ADINT: Überwachungsfirmen können Menschen mit „anonymen“ Werbe-IDs ausspionieren

Meist im Verborgenen bereiten Unternehmen Daten aus der Online-Werbung für Geheimdienste auf. Manche prahlen damit, praktisch jedes Handy verfolgen zu können. Eine Recherche von Le Monde gewährt seltene Einblicke in eine Branche, die auch europäische Sicherheitsbehörden umwirbt.

Überwachungsfirmen, die auf Daten aus der Online-Werbeindustrie zurückgreifen, umwerben offenbar offensiv europäische Sicherheitsbehörden. Das geht aus einer am 22. Januar veröffentlichten Recherche von Le Monde (€) hervor. Die französische Zeitung konnte mehreren vertraulichen Werbe-Präsentationen unterschiedlicher Hersteller beiwohnen und Gespräche mit französischem Sicherheitspersonal führen.

Die Recherche zeigt, wie aktiv mehrere sogenannte ADINT-Firmen auch in Europa für ihre Dienste werben. Die Abkürzung steht für advertising-based Intelligence, werbebasierte Erkenntnisse. Es geht um einen anscheinend wachsenden Zweig der globalen Überwachungsindustrie, der sich darauf spezialisiert hat, Daten aus dem Ökosystem der Online-Werbung für staatliche Akteure aufzubereiten. Insbesondere für Handy-Standortdaten ist die Online-Werbebranche wohl eine Goldgrube, wie nicht zuletzt unsere Databroker-Files-Recherchen gezeigt haben.

Le Monde gibt nun neue Einblicke in die Selbstvermarktung einer sonst verschlossenen Branche. „Jedes Gerät, jederzeit, überall“, so lautet beispielsweise der Slogan einer ADINT-Firma. „Wir sammeln permanent Daten“, rühmt sich der Vertreter einer anderen. Mindestens eine Person aus französischen Sicherheitsbehörden hat das dem Bericht zufolge beeindruckt.

Von wegen anonym: Daten sammeln, Menschen finden

Für ADINT machen sich Firmen und Behörden zunutze, dass die Online-Werbeindustrie in den vergangenen Jahrzehnten den wohl größten Überwachungsapparat der Menschheitsgeschichte aufgebaut hat. Im Mittelpunkt stehen populäre Handy-Apps. Von dort fließen Standortdaten und andere Informationen in einem unübersichtlichen Ökosystem aus hunderten bis tausenden Firmen, für die Betroffenen weitgehend unkontrolliert. Tracking-Unternehmen, Datenhändler und ADINT-Dienstleister sammeln diese Daten auf unterschiedlichen Wegen ein und gründen darauf ihr Geschäft.

Insgesamt habe LeMonde um die 15 Firmen gezählt, die ADINT-Dienstleistungen anbieten. Darunter mehrere Anbieter mit Sitz in Israel oder den USA wie Penlink, Rayzone, Cognyte und Wave Guard. Doch auch das italienische RCS Lab biete mit seinem Produkt Ubiqo laut Bericht ADINT-Services an. Die genannten Anbieter ließen eine Presseanfrage von netzpolitik.org unbeantwortet.

Eine Vertriebsperson von RCS Lab soll dem Bericht zufolge in einer vertraulichen Präsentation damit geprahlt haben, man könne mit hoher Trefferquote Personen hinter pseudonymen Werbe-IDs identifizieren. Das sind einzigartige Kennungen, die mobile Betriebssysteme von Apple und Google ihren Nutzer*innen verpassen. Apps schicken diese Kennungen ins Werbe-Ökosystem, oftmals gemeinsam mit Standortdaten. Gelegentlich werden solche IDs als „anonym“ bezeichnet.

Laut Le Monde wolle RCS Lab mithilfe von Werbedaten angeblich 95 Prozent der italienischen Handys de-anonymisieren können. Die Zeitung bezieht sich dabei auf Aussagen eines Verkäufers. Auf offizielle Anfrage habe das Unternehmen das gegenüber Le Monde jedoch „vehement“ bestritten.

Durchwachsene Datenqualität

Wie leicht es möglich ist, konkrete Personen mithilfe von Standortdaten aus der Werbe-Industrie zu identifizieren, zeigen die Databroker-Files-Recherchen von netzpolitik.org, dem Bayerischem Rundfunk und Partnermedien. Mit verhältnismäßig einfachen Mitteln und kostenlosen Vorschaudatensätzen ist das mehrfach gelungen. Welcher Aufwand notwendig wäre, um dies im großen Stil zu machen, lässt sich nur schätzen.

Laut Le Monde haben jedoch auch andere Firmen mit ihren Fähigkeiten geworben, Personen gezielt zu identifizieren. Auf der Fachmesse für innere Sicherheit Milipol habe etwa das Unternehmen Wave Guard im Jahr 2025 seine „ADINT-Deanonymisierungsplattform“ vorgestellt. Auch Rayzone und Cognyte hätten demnach ähnliche Fähigkeiten versprochen. Penlink wiederum solle Ermittlern gesagt haben, es nutze gehackte und geleakte Daten aus dem Internet, um Standortdaten und Werbe-IDs echten Personen zuzuordnen.

Im Widerspruch zu vollmundigen Marketing-Versprechen der Branche steht die mangelhafte Qualität der Daten aus der Online-Werbeindustrie. Einer Studie des NATO-Forschungszentrums Stratcom aus 2021 zufolge könnten wohl nur 50 bis 60 Prozent der kursierenden Werbe-Daten als präzise angesehen werden. Die Vertriebsperson eines israelischen Unternehmens habe gegenüber Le Monde geschätzt, dass sogar 80 bis 85 Prozent der Daten, die sie sammeln, unbrauchbar seien.

Realistischerweise könne man weltweit etwa zehn oder 15 Prozent der Handys mit ADINT überwachen, soll eine andere anonyme Quelle geschätzt haben, wie Le Monde berichtet. Für Strafverfolgung eigne sich das weniger, für Geheimdienste jedoch mehr.

Zur Zielgruppe zählt offenbar auch der private Sektor

Beworben werden solche Überwachungsprodukte offenbar auch als Werkzeuge, um Migrant:innen ins Visier zu nehmen. So berichtet Le Monde aus einer vertrauliche Präsentation des Unternehmens Rayzone, das sein ADINT-Produkt als Waffe im „Kampf gegen illegale Migration“ angepriesen haben soll. Durch das gezielte Sammeln von Werbe-IDs an bekannten Grenzübergängen für Geflüchtete sollen Behörden demnach in die Lage versetzt werden, Telefone zu identifizieren, die dort regelmäßig auftauchen. So könnten etwa Schleuser gefunden werden. Gegenüber Le Monde habe Rayzone mitgeteilt, Kund:innen streng zu prüfen. Das Produkt könne nur für bestimmte Zwecke eingesetzt werden, etwa um Kriminalität oder Terror zu verhindern.

Bekannt ist, dass in den USA die paramilitärische ICE-Truppe bereits ADINT-Dienstleister nutzt, um Menschen für die Deportation aufzuspüren. Neu ist hingegen, dass ADINT-Firmen ihre Produkte offenbar nicht nur an staatliche Abnehmer verkaufen. Dem Bericht von Le Monde zufolge soll beispielsweise Wave Guard seine Dienste auch als Werkzeug für Finanzinstitute vermarkten – für „verbesserte Sicherheit und Betrugsprävention“.

Ob auch deutsche Behörden ADINT-Produkte beziehen, ist nicht öffentlich bekannt. Expert:innen halten das für wahrscheinlich, da diese Praxis in anderen europäischen Ländern wie Norwegen und den Niederlanden bereits belegt ist. Erst im Dezember verweigerte die Bundesregierung jedoch der Bundestagsabgeordneten Donata Vogtschmidt (Die Linke) eine Antwort auf diese Frage.

Ingo Dachwitz ist Journalist und Kommunikationswissenschaftler. Seit 2016 ist er Redakteur bei netzpolitik.org und u.a. Ko-Host des Podcasts Off/On. Er schreibt häufig über Datenmissbrauch und Datenschutz, Big Tech, Plattformregulierung, Transparenz, Lobbyismus, Online-Werbung, Wahlkämpfe und die Polizei. 2024 wurde er mit dem Alternativen Medienpreis und dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet. Ingo ist Mitglied des Vereins Digitale Gesellschaft sowie der Evangelischen Kirche. Seit 02/2025 ist sein Buch erhältlich: “Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen”. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky, FragDenStaat. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Praktisch jedes Handy – Beueler-Extradienst

BBC: The women taking Meta to task after their baby loss. “For Sammi Claxon, it was no different. Soon after she started searching for answers, algorithms picked up that she was pregnant, and began targeting her with adverts. But when she lost her baby due to a miscarriage, the adverts didn’t stop.”

https://rbfirehose.com/2025/10/15/bbc-the-women-taking-meta-to-task-after-their-baby-loss/

BBC: The women taking Meta to task after their baby loss | ResearchBuzz: Firehose

ResearchBuzz: Firehose | Individual posts from ResearchBuzz

Women Affected by Miscarriage Challenge Meta Over Targeted Pregnancy Ads

Several women who have experienced miscarriages have raised concerns about Meta's targeted advertising practices on Facebook and Instagram. After pregnancy losses, these women continue to receive distressing pregnancy-related adverts, exacerbating their grief. Sammi Claxon lost multiple pregnancies ... [More info]

This was always the endgame, wasn't it? Meta is officially closing the loop by using conversations with its AI to fuel targeted ads. For years the focus was on metadata and public activity, but this crosses a new line into the substance of what people are discussing with a supposedly helpful assistant. Making it mandatory, with no opt-out, removes any pretense of user control. It’s a reminder that when you're using a "free" AI, you're not just the customer, you're the training data and the target... in other words, you're the product.

TL;DR
💬 New Ad Data: Your chats with Meta's AI are now being analyzed to decide which ads you see across their platforms.
🔒 No Opt-Out: Users in most regions cannot prevent Meta from using their AI chat history for ad targeting.
💰 Data as the Product: This move further commoditizes user interactions, turning private queries into direct ad revenue.
🤔 Privacy Implications: This raises significant questions about the expected confidentiality of AI conversations and user trust.

https://arstechnica.com/tech-policy/2025/10/meta-wont-allow-users-to-opt-out-of-targeted-ads-based-on-ai-chats/
#Privacy #Meta #AIethics #DataPrivacy #TargetedAdvertising #security #cloud #infosec #cybersecurity #AI

Meta won’t allow users to opt out of targeted ads based on AI chats

US users stuck with AI ad targeting as EU users win more control over their feeds.

Ars Technica
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How AWS, Bosch & Brave Reach 4M+ Tech Pros on HackerNoon | HackerNoon

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