Düsseldorf: Stadt will Konzept für neues Drogenhilfezentrum vorstellen

Bei einer Infoveranstaltung soll Anwohnern die Pläne genauer erläutert werden. Viele mit Bedenken fühlen sich zu wenig gehört.

WDR
Suchtgefährdete und suchtkranke Söhne und Töchter: Eltern helfen Eltern · Leipziger Zeitung

Zuzusehen, wie das eigene Kind in Süchte abgleitet, ist für Eltern zumeist eine völlig überfordernde Situation. Dabei spielt die Art der Sucht keine

Leipziger Zeitung
Ein stiller Tag in Wuppertal erinnert an Menschen, die an ihrer Drogensucht gestorben sind. Er ist wichtig für Hinterbliebende.#Drogen #Konsum #Gedenktag #Betroffene #Angehörigen #Sucht #Suchtkranke #Hilfe #sozialeArbeit
"Niemand wird süchtig geboren!": Drogensucht-Gedenktag in Wuppertal

Mehr Sicherheit, Sauberkeit und bessere Unterstützung für suchtkranke Menschen: Stadtrat beschließt Maßnahmenpaket gegen zunehmende Verwahrlosung

Der Stadtrat hat in seiner gestrigen Sitzung ein umfassendes Maßnahmenpaket verabschiedet, das zukunftsweisende Schritte für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum sowie eine bessere Unterstützung suchterkrankter Menschen in Köln beinhaltet. Ziel ist es, dem zunehmenden Gefühl der Verwahrlosung im Stadtbild entgegenzuwirken und gleichzeitig soziale Hilfsangebote auszubauen. Dabei orientieren sich die neuen Beschlüsse am 5-Punkte-Plan der SPD-Ratsfraktion und des SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Torsten Burmester.

Neumarkt in Koeln – Ausgang Schildergasse Bild: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0

Viola Recktenwald, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, betont: „Mit unseren Maßnahmen wollen wir bestehende Hilfsangebote besser vernetzen, gezielt ausbauen und dort verfügbar machen, wo der Druck am größten ist – für Betroffene wie für Anwohnende, Geschäftstreibende und Gäste.  Wenn wir sichere Rückzugsorte für Drogenkonsumierende schaffen und Angebote klug entzerren, entlasten wir die bekannten Brennpunkte, ermöglichen menschenwürdige Lebensumstände für Suchtkranke und stärken das Sicherheitsgefühl der Menschen.“

 

Die wichtigsten Maßnahmen umfassen:

  • Fokussierung auf Drogen-Hotspots: Die Stadtverwaltung wird die bekannten Drogen-Hotspots, darunter der Neumarkt, der Ebertplatz, der Wiener Platz, das Viertel in Kalk und weitere U-Bahn-Haltestellen wie der Appellhofplatz, verstärkt in den Blick nehmen. Ziel ist es, durch eine Kombination aus niedrigschwelliger Drogenhilfe, verstärkter Sozialarbeit, Ordnungsmaßnahmen sowie stadtplanerischen Eingriffen eine nachhaltige Verbesserung der Situation zu erreichen. Besonders betont wird der Aufbau einer gemeinsamen Einheit für „Sicherheit, Intervention und Prävention“, die Polizei, Ordnungsamt, Suchtclearing und Integrationshilfen zusammenführt.
  • Sicherung der Hilfsangebote: Das erfolgreiche Programm KVB SOS sowie das Streetwork am Ebertplatz sollen auch nach 2025 weiterhin gesichert und ausgebaut werden, um die Betreuung und Unterstützung der Betroffenen langfristig zu gewährleisten.
  • Prävention und Hilfsangebote für Crackkonsumenten: Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Installation von gezielten Präventions-, Hilfe- und Aufenthaltsangeboten für Crackkonsumenten. Zudem wird die Verteilung von Therapieangeboten sowie die Beratung zur Reintegrationshilfe optimiert, um den Zugang zu den Hilfsangeboten zu erleichtern.
  • Tagesangebot am Neumarkt: Die Stadt Köln intensiviert ihre Bestrebungen zur Realisierung eines Tagesangebots in der Nähe des Drogenkonsumraums am Neumarkt, um den betroffenen Menschen eine verlässliche Anlaufstelle zu bieten.
  • Mehr Sicherheit und Sauberkeit im öffentlichen Raum: Um die Aufenthaltsqualität insbesondere am Neumarkt zu steigern, soll es sauberere, sicherer und übersichtlicher werden. Dazu gehören höhere Reinigungsintervalle, Sonderreinigungen, die schnelle Beseitigung von Schäden, eine bessere Beleuchtung sowie die Reduzierung von unübersichtlichen Baustellen. Kurzfristig sollen zudem gastronomische Angebote und die geplante Errichtung von Toilettenanlagen zur Steigerung der Attraktivität des Neumarktes beitragen.
  • Christian Joisten, SPD-Fraktionsvorsitzender, ergänzt: „Dieser Beschluss ist ein starkes Signal für alle Menschen in Köln, dass wir der Drogenproblematik mit einer ganzheitlichen Strategie begegnen. Die Kombination aus Sicherheit, Prävention und sozialen Hilfsangeboten wird nachhaltig die Situation im öffentlichen Raum verbessern und den betroffenen Personen eine echte Chance zur Hilfe und Reintegration bieten. Wir hätten uns gewünscht, dass auch die von uns vorgeschlagene City-Wache für mehr Sicherheit in der Innenstadt Teil des Plans bleibt. Dafür werden wir weiter kämpfen.“

    Die Stadtverwaltung ist nun gefordert, die geplanten Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Akteuren schnellstmöglich umzusetzen.

     
    Den Antrag im Wortlaut finden Sie unter folgendem Link: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=1039884&type=do

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    https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Anlaufstelle-fuer-Drogenabhaengige-in-St-Georg-Umbau-hat-begonnen,drobinn140.html

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