Im Mittelpunkt steht, dass Gender-Inkongruenz keine psychische Erkrankung ist und dass trans* Identität Teil menschlicher Vielfalt ist. Die Erklärung fordert auf, die Selbstbestimmung von trans* Menschen zu respektieren und ihnen diskriminierungsfreie, bezahlbare und umfassende Gesundheitsversorgung zu ermöglichen – von Hormonen über chirurgische Eingriffe bis hin zu psychischer Unterstützung.
Die WMA sagt auch, dass die Psychopathologisierung von trans* Menschen das Risiko birgt, dass diese Menschen zu sogenannten „Konversions-“ oder „Reparativbehandlungen“ gezwungen oder genötigt werden. Sie zielen darauf ab, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität einer Person zu unterdrücken oder zu verändern. Die WMA verurteilt diese Maßnahmen als schädlich, unethisch und wissenschaftlich unbegründet. Es gibt keinerlei medizinische Belege für ihre Wirksamkeit, wohl aber zahlreiche Hinweise auf gravierende Folgen: Angstzustände, Depressionen, geringes Selbstwertgefühl, Substanzmissbrauch, Suizidgedanken sowie körperliche Gesundheitsprobleme wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Damit macht die WMA unmissverständlich klar: Konversionstherapien verletzen Menschenrechte und gefährden die Gesundheit. Sie fordert Staaten und Gesundheitssysteme weltweit auf, solche Praktiken zu verbieten und stattdessen sichere, respektvolle und inklusive Räume für trans* Menschen zu schaffen.
Die ganze Erklärung: https://www.wma.net/policies-post/wma-statement-on-transgender-people/ #trans #queer #lgbtq+ #lgbtq #wma #humanrights #transrights #menschenrechte #transrechte #identity #identität #transgender #healthcare #genderaffirmingcare #transrightsarehumanrights #stopconversiontherapy


