Der Artikel zu #SainteLaguë, den ich getestet hab, hat aber allgemein relativ hohe Qualität. Allerdings sind grobe Fehler bei den trivialsten Sachen drin. Als faktische #Sperrwirkung gibt sie grob die #Droopquote als niedriger als bei #DHondt an (real dort der höchstmögliche Wert). Und das konkrete Beispiel ist falsch (der 9. Sitz geht an A, womit es beim 10. ein #Patt gibt). [2/2]
Noch kurz zur #Wahl in den #Niederlande⁠n: Entgegen landläufiger Meinung gibt es eine explizite #Sperrklausel; sie ist bloß niedrig, nämlich 1 ganzer Sitz Idealanspruch. Bei so vielen Sitzen und Parteien mit Sitzchance ist der Unterschied zur #Sperrwirkung von #DHondt allerdings gering. Die Skala in der Grafik der #Wahrscheinlichkeit⁠en für dem ersten Sitz geht von 0 bis 1 Sitz Idealanspruch (⅔ ⁠%). #WahlThread [1/6]

#Unterlassungsanspruch bei Datenschutzverstoß? Nein, da #Sperrwirkung der #DSGVO.

LG Hanau Urt. v. 11.6.2024 – 9 O 1424/23

Alle 400 Sitze abzüglich erfolgreiche #Einzelbewerber werden national verteilt. Bei den 52 Parteien könnte die faktische #Sperrwirkung trotz #Droopquote sehr niedrig werden, drum werden maximal 5 #Restsitze so vergeben. Was dann noch an Sitzen übrig ist, geht an die Parteien mit den höchsten #Vertretungsgewicht⁠en. Pro Partei dabei nur 1 Sitz, und insbesondere ohne vorhandenem Sitz kein Vertretungsgewicht. [3/6]
@ScienceOMat #Niederlande und #Bulgarien haben entgegen der üblichen Darstellung schon eine #Sperrklausel; sie ist bloß von der Gesamtsitzzahl abhängig und nicht in #Prozent definiert. In Bulgarien ist sie mit derzeit etwa 5.88 ⁠% sogar deutlich oberhalb von 5 ⁠% (Niederlande 3.23 ⁠%). Das ist mehr als die faktische #Sperrwirkung des #Sitzverteilungsverfahren⁠s [2/2]