Der #Genozid an den Êzîd*innen darf nicht vergessen werden
In Deutschland ist die größte êzîdische Diaspora in Europa

GEDENKVERANSTALTUNG
Freitag 02.08.24 - 19 Uhr Brandenburger Tor

GEDENKMARSCH
Samstag 03.08.24 - 14 Uhr Neptunbrunnen am Alex

https://www.moabit-hilft.com/2024/07/30/10-jahrestag-des-v%C3%B6lkermordes-an-den-%C3%AAz%C3%AEden-und-%C3%AAz%C3%AEdinnen

#Êzîden #Jesiden #Völkermord #b0208 #b0308 #Sindschar #Shengal #Şingal #Gedenken #Gedenktag

10. Jahrestag des Völkermordes an den Êzîden und Êzîdinnen

Entzünden von Kerzen im Gedenken an die Opfer des Völkermordes und Gedenkmarsch als Zeichen für den Schutz der Rechte von Êzîd*innen und gegen das Vergessen des Genozids.

Moabit hilft e.V.
https://taz.de/Abschiebungen-von-Jesiden/!5983290/ Auch das Auswärtige Amt räumt ein, die Sicherheitslage in der Region #Sindschar sei weiterhin instabil. Dennoch wurden allein im Jahr 2023 knapp 1.400 #Asyl|erstanträge von Je­si­d*in­nen abgelehnt. Die Schutzquote liegt bei unter 50 Prozent, etwa je­de*r zweite #Je­si­d*in wird abgelehnt. #Jesiden #Genozid #Irak #Abschiebung
Abschiebungen von Jesiden: Schutzversprechen auf der Kippe

Vor einem Jahr hat sich die Bundesregierung zum Schutz jesidischen Lebens verpflichtet. Besonders in der Asylpolitik scheint sie das zu verfehlen.

Heute jährt sich der #Völkermord an den #Jesiden in #Sindschar im Nordirak zum 9. Mal. Tausende Jesidinnen und Jesiden wurden von der Terrormiliz #IS ermordet, verschleppt, versklavt, sexuell ausgebeutet. Tenor bei der Gedenkveranstaltung im Landesmuseum in #Mainz: Der #Genozid sei noch nicht vorbei, weil es im #Irak noch immer kein sicheres Leben gebe.

Auslöser des jesidische Protests in #Sindschar war laut Berichten die chaotische Heimbringung von Kriegsflüchtlingen.
Im konkreten Fall sind arabische Familien während dem Krieg aus der Stadt geflohen und haben die letzten Jahre anderswo im #Irak verbracht.

Dort wurden sie nun überstürzt aufgefordert, nach Hause zurückzukehren - begleitet von der Armee. Mit den Bewohner*innen von Sindschar wurde das nicht akkordiert.

Diese Familien sind jetzt also wieder in Sindschar - ihre leerstehenden Häuser wurden in den letzten Jahren aber von anderen bezogen, da man nichts über ihren Verbleib wusste. Organisatorisches Chaos.

Zudem soll eine Jesidin unter den Heimkehrern einen #Daesch-Kriegsverbrecher erkannt haben.

Quellen:
https://ekurd.net/iraqi-forces-dismiss-reports-2023-04-29
https://www.pukmedia.com/EN/Details/75704
https://www.rudaw.net/english/middleeast/iraq/28042023
#sinjar #shingal

Iraqi forces dismiss reports of Mosque attack in Yazidi Sinjar

Iraqi forces dismiss reports of Mosque attack in Yazidi Sinjar city. Major General Atheer Hamza, the Commander

Kurd Net - Ekurd.net Daily News

Ganz böse Schatten, die da gerade wieder im #Irak erwachen:

In #Sindschar - einer multiethnischen & multireligiösen Stadt - sollen #Jesiden eine Moschee angezündet haben. Das behaupten Menschen in den sozialen Medien und posten Fotos der angeblich zerstörten Moschee.

Die sunnitische Gemeinde widerspricht rasch, dass die Rahman-Moschee nicht beschädigt wurde und die jesidische Demonstration friedlich verlief.

Trotzdem hetzen hunderte Irakis auf Social Media gegen Jesiden, nennen sie "Ungläubige" und "Teufelsanbeter".

Es sind genau diese Worte, mit denen #Daesch (#ISIS) ab 2014 den Völkermord an den Jesiden betrieb und rechtfertigte.

#sinjar #yeziden #yazidi #iraq

Im Januar erkannte der Bundestag die Verbrechen an den Jesiden im Irak als Völkermord an. Nun besuchte der Religions- und Weltanschauungsbeauftragte der Bundesregierung die Region - und berichtet von anhaltendem Leid.
Jesiden im Irak: Hohe Erwartungen an Deutschland | DW | 09.04.2023
#Jesiden #Völkermord #IslamischerStaat #Sindschar #Religion #Irak #Deutschland
Jesiden im Irak: Hohe Erwartungen an Deutschland | DW | 09.04.2023

Im Januar erkannte der Bundestag die Verbrechen an den Jesiden im Irak als Völkermord an. Nun besuchte der Religions- und Weltanschauungsbeauftragte der Bundesregierung die Region - und berichtet von anhaltendem Leid.

DW.COM
Gefoltert, getötet, vertrieben - sieben Jahre nach dem Völkermord an den Jesiden leben viele immer noch in Lagern. Ein Entwicklungshelfer aus Deutschland will, dass sie zurückkehren. Ein Luftschloss?
Die Jesiden - Flüchtlinge im eigenen Land | DW | 07.11.2021
#JesidenimNordirak #Flucht #Vertreibung #IslamischerStaat #Shingal #HumanitäreHilfe #Sindschar
Die Jesiden - Flüchtlinge im eigenen Land | DW | 07.11.2021

Gefoltert, getötet, vertrieben - sieben Jahre nach dem Völkermord an den Jesiden leben viele immer noch in Lagern. Ein Entwicklungshelfer aus Deutschland will, dass sie zurückkehren. Ein Luftschloss?