Ein hörendes Herz erbitten - welch schönes Bild für die Fastenzeit; gehört im SWR ‚Wort zum Tag‘ mit Martina Steinbrecher : https://www.kirche-im-swr.de/beitraege/?id=43897 #SWR #Kirche #Fastenzeit #Impuls #WortZumTag
Ohren auf! (20.02.2026) • SWR2 / SWR Kultur Wort zum Tag

Mit dem zweiten hört man besser

Kirche im SWR
Morgen spiel ich für den scheidenden Ministerpräsidenten #winfriedkretschmann, 1500 Influencer aus Politik und Wirtschaft, die Bundestagspräsidentin und die gesamte Politprominenz Baden-Württembergs. Der #swr zeichnet auf. #kabarett #show #live #liveKultur #comedy #tv

Gerade darauf gestoßen worden (finde den Post leider nicht mehr)

1. Es gibt einen Wahlversprechen-Faktencheck für die Landtagswahl in Baden-Württemberg

2. Es gibt ein Open-Data Portal für Baden-Württemberg

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/koalition-gruene-cdu-welche-vorhaben-hat-die-landesregierung-umgesetzt-100.html?ziel=schnittstellen-fur-offentlich-relevante-daten-seite-20

https://www.daten-bw.de/

#bw #landtagswahl #badenWürttemberg #swr #openData #wahlversprechen

Wie viele ihrer #Wahlversprechen haben die aktuellen #Landesregierungen in #BadenWürttemberg und #RheinlandPfalz in den vergangenen fünf Jahren umgesetzt? Eine Übersicht bieten Deutschlands erste #Koalitionstracker auf Länderebene, mit denen Wahlversprechen messbar sind. Entstanden ist das interaktive Tool in einem Projekt des Masterstudiengangs #Journalismus der #UniLeipzig in Kooperation mit dem #SWR #DataLab. https://www.uni-leipzig.de/newsdetail/artikel/journalismus-studierende-entwickeln-ersten-koalitionstracker-fuer-bundeslaender-2026-02-19 #landtagswahl
Abbildungen: Screenshots SWR-Webseite

Die eigene Wahrheit kuratieren

In seinem Radio-Essay „I want to believe“ blickt Steffen Greiner auf die 1990er-Jahre zurück – zwischen „Akte X“, Erich von Däniken und Verschwörungstheorien. Eine persönliche Spurensuche nach dem paranoiden Stil einer ganzen Epoche.

Steffen Greiner: I want to believe – Agent Scully, Erich von Däniken und die Paranoia der Neunziger

SWR Kultur, 08.02.2026, 23.03 bis 0.00 Uhr

Wenn bei dem Satz „I want to believe“ automatisch das musikalische Thema von Mark Snow aus der Mystery-Serie „The X-Files“ vor dem inneren Ohr erklingt, dann hat man offensichtlich in den 1990er-Jahren zu viel ferngesehen. Der Kulturwissenschaftler Steffen Greiner, Jahrgang 1985, denkt in seinem Radio-Essay „I want to believe“ über „Agent Scully, Erich von Däniken und die Paranoia der Neunziger“ (so der Untertitel) nach und taucht damit in eine Zeit ab, in der sich seine kulturelle Sozialisation vollzogen hat.
Als Elfjähriger durfte er erstmals in die Erwachsenenabteilung seiner Bücherei, erzählt Steffen Greiner, und er begann „P.M. – Peter Moosleitners interessantes Magazin“ zu exzerpieren, dessen erster Chefredakteur und späterer Herausgeber gar nicht Peter, sondern Gerhard hieß. Zur gleichen Zeit lief immer dienstags „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“ auf ProSieben.

Schon bevor in Minute sechs der Titel der Sendung verraten wird, hat Steffen Greiner einiges Biographisches preisgegeben, was die gar nicht so idyllischen 1990er-Jahre einordnet. Er beginnt mit der Eröffnung der ersten McDonald‘s-Filiale in Moskau, die als Emblem für Francis Fukuyamas These vom „Ende der Geschichte“ (1992) fungiert. Verdrängt wurden laut Greiner „die Genozide in Ruanda und im auseinanderfallenden Jugoslawien, das gar nicht so friedliche Zerbrechen der Sowjetunion“ und „die Phase des dauerkoksenden Durchsetzunglibertarismus in den USA“. Dazu kommt eine wachsende Ausländerfeindlichkeit in Deutschland, die in den Anschlägen von Solingen, Mölln und Rostock-Lichtenhagen gipfelt.

Begleitete Nachtwanderung mit Gruselgeschichten

Was in den 1990er-Jahren seinen Ausdruck gefunden hat, hat vor ihnen begonnen und wirkt noch nach. Das P.M.-Magazin hat seinen Anteil daran, indem es sich von der Populärwissenschaft zur Esoterik öffnet und UFOs hinterherjagt. Kornkreise, Zeitreisen, Nostradamus, die Jesus-Verschwörung – alles Phänomene eines zeitschriftgewordenen Eskapismus. Eine Scharnierfunktion, so Greiner, nimmt dabei der im Januar im Alter von 90 Jahren verstorbene Bestseller-Autor Erich von Däniken ein, der den angeblichen Spuren extraterrestrischer Aliens in antiken Hochkulturen nachspürt. Ab 1993 lief auf Sat.1 seine eigene Fernsehserie: „Auf den Spuren der All-Mächtigen“. Zuvor hatte Däniken in der Hotellerie gearbeitet, war mehrfach wegen Diebstählen, Veruntreuungen und Betrügereien vorbestraft, bevor er erstmals nach Ägypten reiste, die „Prä-Astronautik“ für sich entdeckte und damit seit 1968 mehr als 40 Bücher veröffentlichte.

„Däniken-Lesen ist wie eine begleitete Nachtwanderung mit Gruselgeschichten“, sagt Greiner. Wenn Realität und Erzählung so weit auseinanderfallen, dann hilft nichts anderes, als die Realität der Erzählung anzupassen. Im Fall Erich von Däniken führte das vom Econ- zum Kopp-Verlag und in den Sumpf der Verschwörungstheorien – und die münden fast zwangsläufig in autoritäre und totalitäre Fantasien – unter anderem gegen den angeblich größten Menschheitsbetrug einer „Anti-UFO-Lobby“.
Mit Verschwörungstheorien kennt sich Greiner aus, hatte er doch schon 2022 in seiner Zeitreise zu den ersten Querdenkern „Die Diktatur der Wahrheit“ (Tropen-Verlag) den sogenannten „Inflationsheiligen“ der 1920er Jahre nachrecherchiert. Zu denen zählt er neben vielen vergessenen Schwurblern auch einen gewissen Adolf Hitler. Die 1990er-Jahre sind für Greiner das Zeitalter des Verdachts, in dem die konkrete Bedrohung des gerade zu Ende gegangenen Kalten Krieges durch eine diffuse ersetzt worden sei.

Besser als Däniken selbst

Was genau der paranoide Anteil an der Kultur der 1990er-Jahre sein soll, kommt erst in Minute 50 von Greiners Radio-Essay zur Sprache – in Anlehnung an den amerikanischen Historiker Richard Hofstadter (1916-1970), der 1964 in einem Essay den „paranoiden Stil in der amerikanischen Politik“ diagnostiziert hat, der als Blaupause für den Trumpismus gilt. Das ist ein bisschen spät und ein bisschen dünn für einen Essay. Zumal man die Grundthese von den Neunzigern als paranoidem Zeitalter durchaus anzweifeln kann. Ihren Durchbruch feierte die Paranoia am 11. September 2001 mit den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon („an inside job“), wie es in der Sendung auch erwähnt wird.

In einer Rückprojektion der heutigen hyperindividualistischen, autoritär-libertären Charaktere auf die 1990er- Jahre konstatiert Greiner: „Es fällt schwer, Däniken nicht darin zu erkennen.“ Zu viel der Ehre, möchte man da sagen. Außerdem gesteht Greiner den parawissenschaftlichen Erklärungsversuchen das „Moment des unbändigen produktiven Wissen-Wollens“ zu, das ihn später motiviert habe, Kulturwissenschaften und nicht Germanistik oder BWL zu studieren. Im Wortlaut klingt das so:

Ich habe exzerpiert, habe aus den Kapiteln aller dieser Bücher voller erdrückender Beweise heraus meine eigene Fibel historischer Wahrheiten kuratiert. Ich schrieb ab, zeichnete nach, während ich lernte, die wichtigen Fakten von den reinen Fillern zu trennen und Redundanzen zu vermeiden – vielleicht besser als Däniken selbst.

Die Latte liegt ziemlich niedrig, wenn der Unterschied zwischen Indiz und Beweis, zwischen Argument und Spekulation keine Rolle spielt. Insgesamt muss man Steffen Greiners Essay denn auch weniger als Analyse paranoider Gesellschaftsverhältnisse verstehen, sondern als Erzählung der eigenen kulturellen Wahrnehmungs- und Interpretationsmuster. Die junge Stimme von Christoph Pütthoff bringt in der Regie von SWR-Regisseur Günter Maurer den akustisch behutsam untermalten Text dabei glaubwürdig rüber. Um Agent Scully geht es übrigens gar nicht. Wahrscheinlich, weil der Titel lange feststand, bevor das erste Wort geschrieben war.

Jochen Meißner – KNA Mediendienst, 12.02.2026

 

#AgentScully #ErichVonDänikenUndDieParanoiaDerNeunziger #IWantToBelieve #SteffenGreiner #SWR

"Marktcheck" zum Abgwöhnen. Liebe Güte, wer hat den Beitrag denn abgenommen? An LED-Leuchtmitteln gibt es ja viel zu kritisieren, was auch diversentlich mal mehr mal weniger kompetent getan wird (Dubailampe und CRI mal als zwei Beispiele). Und beim #SWR kommt dann so ein Totalschaden dabei raus?

https://www.youtube.com/watch?v=TsJOPWXxQMw

Das Geschäft mit LED-Lampen I Marktcheck deckt auf SWR

YouTube

Challenger-Märchenstunde beim SWR 3/3:
".. und irgendwann hat der Booster dem dann nicht mehr standgehalten, wurde zerstört, und das hat dann letztendlich zur ganzen Explosion des Space Shuttles geführt. .."

Auch falsch. Der lecke Booster hat seine Befestigungen am Haupttank und den Haupttank beschädigt. Auch der lecke Booster flog deutlich sichtbar aus der Trümmerwolke heraus.

Quelle: https://www.swr.de/swraktuell-radio/challenger-katastrophe-vor-40-jahren-was-hat-die-space-shuttle-aera-gebracht-100.html

#Challenger #Presse #Raumfahrt #Raumfähre #Recherche #SpaceFlight #STS #STS51L #SWR

Challenger-Katastrophe vor 40 Jahren: Was hat die Space-Shuttle-Ära gebracht?

Vor 40 Jahren starben Dick Scobee, Michael J. Smith, Ronald McNair, Ellison Onizuka, Judith Resnik, Gregory Jarvis und Christa McAuliffe. 73 Sekunden, nachdem sie mit der “Challenger” von Cape Canaveral aus gestartet waren, explodierte das Space Shuttle. Die NASA hatte den Start durchgezogen, obwohl es zu kalt dafür war. Eine mangelhafte Dichtung hat dann zur Katastrophe geführt. Am Gedenktag heute ist eine europäische Weltraumkonferenz. Über beides spricht SWR-Aktuell-Moderator Florian Rudolph mit Wissenschaftsredakteur David Beck.

SWR

Challenger-Märchenstunde beim SWR 2/3:

"Eine mangelhafte Dichtung hat dann zur Katastrophe geführt."

Nicht die Dichtung war mangelhaft. Die Berücksichtigung des für ihr Funktionieren notwendigen Betriebsregimes war ungenügend. Bei der Kälte konnte die Dichtung nicht zuverlässig funktionieren.

Quelle: https://www.swr.de/swraktuell-radio/challenger-katastrophe-vor-40-jahren-was-hat-die-space-shuttle-aera-gebracht-100.html

#Challenger #Presse #Raumfahrt #Raumfähre #Recherche #SpaceFlight #STS #STS51L #SWR

Challenger-Katastrophe vor 40 Jahren: Was hat die Space-Shuttle-Ära gebracht?

Vor 40 Jahren starben Dick Scobee, Michael J. Smith, Ronald McNair, Ellison Onizuka, Judith Resnik, Gregory Jarvis und Christa McAuliffe. 73 Sekunden, nachdem sie mit der “Challenger” von Cape Canaveral aus gestartet waren, explodierte das Space Shuttle. Die NASA hatte den Start durchgezogen, obwohl es zu kalt dafür war. Eine mangelhafte Dichtung hat dann zur Katastrophe geführt. Am Gedenktag heute ist eine europäische Weltraumkonferenz. Über beides spricht SWR-Aktuell-Moderator Florian Rudolph mit Wissenschaftsredakteur David Beck.

SWR

Challenger-Märchenstunde beim SWR 1/3:
"
Die "Challenger" explodiert

28.1.1986 | Die Raumfähre "Challenger" explodiert kurz nach dem Start. Die sieben Astronauten an Bord sterben. Eine Katastrophe der Raumfahrt.
"
Nein, die Raumfähre ist nicht "explodiert". Kommt das auch beim SWR an?

Nicht alles, was eine "feurige Wolke" produziert, ist eine Explosion.

Quelle: https://www.swr.de/swrkultur/wissen/archivradio/raumfaehre-challenger-explodiert-106.html

#Challenger #Presse #Raumfahrt #Raumfähre #Recherche #SpaceFlight #STS #STS51L #SWR

Die "Challenger" explodiert | 28.1.1986

Die Raumfähre "Challenger" explodiert kurz nach dem Start. Die sieben Astronauten an Bord sterben. Keine "Sternstunde der Wissenschaft", sondern eine Katastrophe der Raumfahrt.

SWR Kultur