Der Grönland-Immobilien-Stunt
GRÖNLAND: Eine große, weiße Fläche im Norden der Erde, die hauptsächlich aus Eis, Einsamkeit und Menschen besteht, die sehr genau wissen, dass ihr Land nicht zum Verkauf steht.
DEUTSCHLAND: Ein Land in der Mitte Europas, das die seltsame Angewohnheit hat, von Dingen „irritiert“ zu sein, die der Rest des Universums längst als „völlig durchgeknallt“ abgestempelt hat.
Die Geschichte
Es begab sich zu einer Zeit, als die Erde von einem Wesen regiert wurde, dessen Selbstvertrauen so groß war, dass es sein eigenes Gravitationsfeld besaß. Dieser Mann, ein gewisser Donald J. Trump, betrachtete die Weltkarte nicht als ein Geflecht aus Geschichte und Diplomatie, sondern als eine etwas in die Jahre gekommene Broschüre für Ferienimmobilien.
Eines Morgens, vermutlich zwischen einem Cheeseburger und einem Tweet, entschied er: „Ich kaufe das große Weiße da oben. Es passt zu meinen Zähnen.“
Als die Nachricht Grönland erreichte, war die Reaktion ein kollektives Hochziehen der Augenbrauen, das so stark war, dass das Inlandeis um drei Millimeter absackte.
Die dänische Ministerpräsidentin bezeichnete die Idee schlicht als „absurd“.
In Deutschland hingegen löste dies eine nationale Existenzkrise aus. Deutsche Politiker, deren Gehirne auf eine Weise verdrahtet sind, die Effizienz und Protokoll über alles stellt, versuchten, die Situation mit Logik zu analysieren – ein Fehler, der in etwa so effektiv ist, wie zu versuchen, ein Schwarzes Loch mit einem Zollstock zu vermessen.
* Die deutsche Analyse: „Man kann kein Land kaufen, das einem anderen Land gehört, wenn dieses Land nicht verkaufen will.“
* Die Trump-Logik: „Alles ist käuflich, wenn man genug Goldfarbe auf die Quittung schmiert.“
Wenn man den Unwahrscheinlichkeitsdrive aktiviert, passieren merkwürdige Dinge:
* Ein Walfisch materialisiert sich im Weltraum.
* Ein Topf Petunien denkt: „Nicht schon wieder.“
* Ein US-Präsident versucht, die größte Insel der Welt zu erwerben, um dort vermutlich das weltweit erste klimatisierte Iglu-Resort mit Golfplatz zu errichten.
Die Deutschen beobachteten das Spektakel mit einer Mischung aus Grauen und jener speziellen Art von Faszination, die man empfindet, wenn man sieht, wie jemand versucht, eine Drehtür mit dem Kopf zu öffnen. Es war ein Moment purer Vogonen-Diplomatie: Laut, verwirrend und ohne jede Rücksicht auf die Tatsache, dass die betroffenen Personen (die Grönländer) eigentlich ganz zufrieden damit waren, nicht Teil eines „Deals“ zu sein.
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