🌍 Global Collaboration and Academic Freedom

A commentary has been published on University World News following the discussion "Perspectives on Academic Freedom" at #OSICU2024 The article explores how international collaboration can help strengthen academic freedom.

🔗 Available here: https://www.universityworldnews.com/post.php?story=20250311091253781

#HigherEd #AcademicFreedom #OSICU2024 #UniversityWorldNews #Wissenschaftsfreiheit #InternationaleZusammenarbeit #Forschung #Bildung #TIB #Ukraine #Germany

Global collaborations can help to bolster academic freedom

Germany and Ukraine face different pressures when it comes to academic freedom, but by discussing the challenges and opportunities and learning from e...

University World News

đŸŒ» New research on #AcademicFreedom in đŸ‡ș🇩 đŸ‡©đŸ‡Ș by @SabinaA

🔾 This article examines how historical legacies, bureaucracy, financial constraints, and war shape #AcademicFreedom in both countries.

đŸ”č Key themes include institutional autonomy, free teaching & research, university democratization, and international cooperation.

🔗 https://doi.org/10.31874/2520-6702-2024-18-8-23
#HigherEducation #Ukraine #Germany #OSICU2024 #Science #UniversityAutonomy #WJ24

Perspectives on Academic Freedom in the Context of Transformation (insights Ukraine and Germany) | International Scientific Journal of Universities and Leadership

Can a university truly be free? How do the Soviet legacy, bureaucracy, and funding issues impact academic freedom in Ukraine and Germany?

Based on the discussion "Perspectives on Academic Freedom" (OSICU 2024), the article explores key challenges and ways to overcome them.

Read more here: https://doi.org/10.31874/2520-6702-2024-18-8-23

What does academic freedom mean to you?

#AcademicFreedom #HigherEducation #Ukraine #Germany #OSICU2024 #Science #UniversityAutonomy #WJ24

Perspectives on Academic Freedom in the Context of Transformation (insights Ukraine and Germany) | International Scientific Journal of Universities and Leadership

Konferenzvideos #oat24 #OSICU2024 #SWIB24 #vBIB24 #bibliocon24

❓ Wie werden #OpenScience, #KI und weitere “heiße” Themen aktuell im Bibliotheks- und Informationswesen thematisiert und diskutiert? â„č @mattistoehr lĂ€dt im Blog der @tibhannover zu einem kleinen (Halb-)JahresrĂŒckblick 2024 zu passenden Konferenzaufzeichnungen bei uns im #TIB_AVPortal ein: https://blog.tib.eu/2024/12/20/open-science-ki-und-mehr-ueber-aktuelle-konferenzvideos-aus-der-bibliotheks-und-informationswelt/ 🌍 Ein Streifzug zu: #OAT24 – #OSICU2024 – #SWIB24 – #vBIB24 – #BiblioCon24 đŸ“č #Videoproduktion powered by 
 „Konferenzvideos #oat24 #OSICU2024 #SWIB24 #vBIB24 #bibliocon24“ weiterlesen

netbib

❓ Wie werden #OpenScience, #KI und weitere "heiße" Themen aktuell im Bibliotheks- und Informationswesen thematisiert und diskutiert?

â„č @mattistoehr lĂ€dt im Blog der @tibhannover zu einem kleinen (Halb-)JahresrĂŒckblick 2024 zu passenden Konferenzaufzeichnungen bei uns im #TIB_AVPortal ein: https://blog.tib.eu/2024/12/20/open-science-ki-und-mehr-ueber-aktuelle-konferenzvideos-aus-der-bibliotheks-und-informationswelt/

🌍 Ein Streifzug zu: #OAT24 - #OSICU2024 - #SWIB24 - #vBIB24 - #BiblioCon24

đŸ“č #Videoproduktion powered by #TIBConRec

Open Science, KI und mehr – ĂŒber aktuelle Konferenzvideos aus der Bibliotheks- und Informationswelt - TIB-Blog

2024 neigt sich dem Ende zu: Es war erneut ein ereignisreiches, intensives Jahr – auch und gerade im Bibliotheks- und Informationswesen. Ein Highlight war das 10-jĂ€hrige JubilĂ€um des TIB AV-Portals – unsere Plattform fĂŒr Wissenschaftsvideos – im April. Groß gefeiert wurde auch hier im Blog mit dieser speziellen Blogreihe mit sehr lohnenswerten RĂŒck- und Einblicken in die Portal-Entwicklung. Was sonst noch alles 2024 im TIB AV-Portal passiert ist, berichten wir in unserem Blogbeitrag.

TIB-Blog

Open Science, KI und mehr – ĂŒber aktuelle Konferenzvideos aus der Bibliotheks- und Informationswelt

2024 neigt sich dem Ende zu. Insbesondere anhand des jĂŒngst publizierten TIB-Reports 2024 ist anschaulich wie kurzweilig zu entdecken: Es war erneut ein ereignisreiches, intensives Jahr – auch und gerade im Bibliotheks- und Informationswesen. Im TIB-Report findet unter anderem das 10-jĂ€hrige JubilĂ€um des TIB AV-Portals – unsere Plattform fĂŒr Wissenschaftsvideos – im April seine WĂŒrdigung. Groß gefeiert wurde auch hier im Blog mit dieser speziellen Blogreihe mit sehr lohnenswerten RĂŒck- und Einblicken in die Portal-Entwicklung.

Einladung zum „Bingewatching“

Aber gerade zur zweiten JahreshĂ€lfte und besonders nun zum Jahresausklang wurden im AV-Portal einige fĂŒr die Bibliotheks- und Informationscommunity hochrelevante Aufzeichnungen von Konferenzen und mehr in Form von Videoserien veröffentlicht, welche teils auch im neuen Jahr noch erweitert werden. An dieser Stelle seien einige kurz vorgestellt, verbunden mit einer herzlichen, augenzwinkernden „Bingewatching“ -Einladung ĂŒber die bevorstehenden Feier- und Urlaubstage. Spoiler: Am Lieblings- und Dauerthema Open Science sowie am (Dauer-)Trend „KĂŒnstliche Intelligenz“ ist kein Vorbeikommen.

TIB AV-Portal: Startseite

Zahlen, Daten, Fakten zum TIB AV-Portal

Aktuell: Über 27.500 Konferenz- und Vortragsaufzeichnungen sind im TIB AV-Portal publiziert, davon fast 1.500 im Fachgebiet „Information & Dokumentation“.

Mehrwert: Konferenzmitschnitte bieten Sicht- und Nachnutzbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse, die (noch) nicht in klassischen (Paper-)Publikationen publiziert sind.

Effektiv: Automatische Videoanalyse von Sprache, Text und Bild sowie KI-generierte Sprachtranskription ermöglichen gezieltes Auffinden relevanter Inhalte. Dank DOI plus weiterem Identifier sind sie sekundengenau zitierfÀhig.

September 2024: #OAT24 – Open-Access-Tage

VolljĂ€hrig: Mitte September 2024 gingen in Köln die nunmehr achtzehnten (18!) Open-Access-Tage (OAT) ĂŒber die BĂŒhne. Die Veranstaltung ist „die zentrale jĂ€hrliche Konferenz zum Thema Open Access und Open Science im deutschsprachigen Raum“ und eines der Highlights im alljĂ€hrlichen Branchen-Konferenzkalender.

Apropos 18: Aufzeichnungen aller OAT seit 2018 gibt es im AV-Portal. Daran kann man durchaus wichtige Jahre der Open-Access-Entwicklungen, -AktivitĂ€ten und natĂŒrlich -Diskurse nachvollziehen. So ist sind Infrastrukturen wie Repositories, GeschĂ€ftsmodelle, OA-Transformation oder OA-Monitoring Dauerthemen. Das spiegelt sich auch in den frischen #OAT24-Videos wieder. Meine Empfehlung zum Einstieg ist der Beitrag „Alle wollen Open Access, aber nicht alle setzen sich durch“ von TIB-Kollegin Sarah Dellmann:

 

Zum Weiterschauen:

Oktober 2024: #OSICU2024 – Open Science and Innovation in Ukraine

Eine vergleichsweise (sehr) junge und komplett virtuelle Konferenz ist die „Open Science and Innovation in Ukraine“, welche im Jahr 2022 erstmals ins Leben gerufen wurde, um den internationalen  Wissenstransfer und Austausch rund um offene Wissenschaft, besonders aus ukrainischer Perspektive, zu fördern. Die hochgradig attraktiv besetzte OSICU ist eine Kooperation der State Scientific and Technical Library of Ukraine und der TIB, unterstĂŒtzt vom Ministerium fĂŒr Bildung und Wissenschaft der Ukraine und vielen Partner:innen. Sie findet stets in der letzten Oktoberwoche parallel zur Internationalen Open-Access-Week statt, so auch die #OSICU2024, mit insgesamt 14 publizierten BeitrĂ€gen.

Meine Empfehlung zum Einstieg ist das sehr vielfĂ€ltig besetzte „Discussion panel – Perspectives on academic freedom“:

 

Zum Weiterschauen:

Zum Weiterlesen mit Fokus Open Educational Resources:

November 2024: #SWIB24 – Semantic Web in Libraries

Bereits seit 2009 findet alljĂ€hrlich die „SWIB – Semantic Web in Libraries“ statt, die – man sieht es dem Akronym an – ĂŒber die Jahre nach ursprĂŒnglich deutschsprachigem Start immer internationaler und virtueller wurde. Die Konferenz konzentriert sich laut Eigenangabe auf Linked Open Data (LOD) in Bibliotheken und verwandten Organisationen. Sie hat sich als Veranstaltung etabliert, bei der sich IT-Mitarbeitende, Entwickler:innen, Bibliothekar:ennen und Forschende aus der ganzen Welt treffen, sich austauschen und voneinander lernen.

Die Vortragsthemen drehen sich um die Öffnung von Daten, die VerknĂŒpfung von Daten sowie die Erstellung von Tools und Software fĂŒr LOD-Produktionsszenarien. Ende November traf sich die SWIB-Community online, unter anderem mit der interessanten Keynote von, Denny Vrandečić, GrĂŒnder von Wikidata, zu den Auswirkungen von großen Sprachmodellen auf die WissensreprĂ€sentation:

 

Zum Weiterschauen:

Dezember 2024, Part I: #vBIB24

Nur eine Woche spĂ€ter, am 4. und 5. Dezember 2024, stand die gemeinsam von TIB und dem Berufsverband Information Bibliothek (BIB) organisierte #vBIB24 an. Die #vBIB ist seit 2020 „eine Plattform fĂŒr die Bibliotheks- und Informationscommunity, auf der aktuelle Themen, Entwicklungen und Trends rund um die DigitalitĂ€t des Bibliotheks- und Informationswesens aufgegriffen und offen und kontrovers diskutiert werden können – und sollen!“.

Dieses Jahr war das Motto „Digitale Teilhabe“, ergĂ€nzt und erweitert von Schwerpunkten vorangegangener #vBIB-Ausgaben, etwa digitale Transformation oder digitale Communitys. Aufzeichnungen der beiden Keynotes sind bereits publiziert, weitere aus dem Corner-Programm sollen und werden folgen. Passenderweise gibt‘s auch hier einen Bezug zum „Wikiversum“. Anne-Sophie Waag, Referentin fĂŒr „Bildung in der digitalen Welt” bei Wikimedia Deutschland, verdeutlicht die Sinnhaftigkeit und niedrigschwelliger Umsetzbarkeit von Digitaler Teilhabe anhand ganz praktischer Beispiele, nicht nur im Kosmos von Wikipedia:

 

Zum Weiterschauen:

Dezember 2024, Part II: BiblioCON

Die BiblioCon, ehemals Bibliothekartag, ist natĂŒrlich DIE traditionsreiche und etablierte grĂ¶ĂŸte Fach- und Fortbildungskonferenz fĂŒr das, wie fĂŒr alle Bibliotheks- und Informationswesen im deutschsprachigen Raum mit internationaler Strahlkraft. Aber what? Die diesjĂ€hrige 112. BiblioCon in Hamburg war doch schon Anfang Juni und warum taucht sie hier auf? Korrekt! Vor Ort wurden VortrĂ€ge und Diskussionen in bestimmten RĂ€umen aufgezeichnet und die Aufzeichnungen registrierten Teilnehmenden geschĂŒtzt zugĂ€nglich gemacht. Wie von den verantwortlichen Veranstaltern gewĂŒnscht werden – unter Voraussetzung der obligatorischen individuellen Einwilligung von Vortragenden und Moderierenden – nach einem sechsmonatigen Embargo im TIB AV-Portal publiziert. Aus den frisch frei verfĂŒgbaren #BiblioCon24-Aufzeichungen sei ein Beitrag ans Herz gelegt, welcher ein Seminarkonzept ZĂŒrcher (Hochschul-)Bibliotheken zur Vermittlung und Förderung von Informationskompetenz an Doktorierende vorstellt. Darin wird unter anderem auch der Umgang mit generativer KI, wie ChatGPT, thematisiert:

 

Zum Weiterschauen:

Das ganze Jahr: Konferenzaufzeichnungen powered by TIB ConRec

TIB ConRec: Leistungsportfolio

Umfang und Vielfalt der in diesem Beitrag angeteaserten Videos und Videoserien wĂ€re in den meisten FĂ€llen nicht entstanden oder gar möglich gewesen, wenn es TIB ConRec, unseren Service fĂŒr wissenschaftliche Konferenzaufzeichnung und Medienproduktion, nicht gĂ€be.

Abgesehen von spannenden Inhalten, zeigen die genannten Beispiele auch im Ergebnis, was in Sachen wissenschaftliche Events im Videoformat technisch „State of the Art“ ist – von klassischer Vor-Ort-Aufzeichnung, ĂŒber Live-Streaming bis hin zu durchaus anspruchsvollen Bedarfen und Umsetzungssettings fĂŒr virtuelle Veranstaltungen.

Nach der Aufzeichnung ist vor der Aufzeichnung

Auch im Jahr 2025 wird‘s spannend, informativ und innovativ. Herzlichen Dank fĂŒr das Interesse am Content. Vor allem aber herzlichen Dank fĂŒr das Vertrauen aller kooperierenden Veranstalter und aller Protagonist:innen vor und auch hinter den Kameras in TIB ConRec – bis hin zur Publikation im TIB AV-Portal.

#VBIB #KĂŒnstlicheIntelligenz #TIBConRec #AVPortal #Videoproduktion #Konferenzaufzeichnungen #OpenAccessTage #linkedOpenData #SWIB #AVMedien #DigitaleTeilhabe #LizenzCCBY40INT #Digitalisierung #OpenScience #Wissenschaftsfreiheit #Informationskompetenz #OSICU2024 #BiblioCON

TIB-Report 2024

Der JahresrĂŒckblick 2024 der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und UniversitĂ€tsbibliothek

Im Rahmen der 3. Internationalen Konferenz „#OpenScience and Innovation in Ukraine 2024“ fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Perspektiven der #Wissenschaftsfreiheit“ statt – finanziert vom @bmbf_bund, organisiert von der #TIB.
Unsere Kollegin https://openbiblio.social/@SabinaA@mastodon.social blickt im #TIBBlog auf die Veranstaltung zurĂŒck: https://blog.tib.eu/2024/11/29/podiumsdiskussion-zur-akademischen-freiheit-mit-einblicken-aus-deutschland-und-der-ukraine

____________________
#OSICU2024 #WJ24

Sabina Auhunas (@[email protected])

24 Posts, 50 Following, 36 Followers · Dr. Sabina Auhunas's research focuses on improving the metadata structure related to Ukrainian #scientific #conferences and the Ukrainian research information system (#URIS). Dr. Sabina Auhunas served as the responsible executor of the national research project URIS and actively participated in its development. She initiated a grant project to create a scientific information e-platform for open research information about #academic_events in Ukraine.

Mastodon

Podiumsdiskussion zur akademischen Freiheit mit Einblicken aus Deutschland und der Ukraine

read this article in English

Die TIB – Leibniz-Informationszentrum fĂŒr Technik und Naturwissenschaften und UniversitĂ€tsbibliothek organisierte eine Podiumsdiskussion zum Thema „Perspektiven der Wissenschaftsfreiheit“, die im Rahmen der 3. Internationalen Konferenz „Open Science and Innovation in Ukraine 2024“ (OSICU 2024) anlĂ€sslich des Deutschen Wissenschaftsjahres 2024 – Wissenschaftsfreiheit stattfand. Das Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte das Panel. Die Konferenz wurde von 816 Teilnehmern besucht.

WĂ€hrend der Podiumsdiskussion diskutierten Wissenschaftler:innen aus der Ukraine und aus Deutschland ĂŒber die Rolle der akademischen Freiheit, ihre Herausforderungen und ihre Bedeutung fĂŒr die Entwicklung der Wissenschaft. Die Podiumsdiskussion moderierte die Journalistin Eva Wolfangel, die Teilnehmenden waren: Serhiy Kvit (Nationale UniversitĂ€t Kiew-Mohyla Akademie, Ukraine), Karsten Schubert (Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin, Deutschland), Torsten Wilholt (Institut fĂŒr Philosophie der Leibniz UniversitĂ€t Hannover), Amrei Bahr (UniversitĂ€t Stuttgart), Anatoliy Oleksiyenko (Centre for Higher Education Leadership and Policy Studies) und Olena Orzhel (Institut fĂŒr Hochschulbildung der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine).

Eine vollstĂ€ndige Aufzeichnung der Podiumsdiskussion ist im TIB AV-Portal verfĂŒgbar.

  • Oktober 2024: Diskussionsteilnehmer:innen der Podiumsdiskussion „Perspektiven der akademischen Freiheit“ auf der internationalen Konferenz „Open Science and Innovation in Ukraine 2024“ (online)
  • Die Podiumsdiskussion begann mit BegrĂŒĂŸungsworten von Vertreter:innen des ukrainischen Ministeriums fĂŒr Bildung und Wissenschaft und des BMBF, die die Bedeutung der akademischen Freiheit fĂŒr Innovation, Bildung und internationale Zusammenarbeit hervorhoben.

    Kein Fortschritt in Wissenschaft und Bildung ohne akademische Freiheit

    Oksana Berezhna (Generaldirektorin der Abteilung fĂŒr Innovation und Wissenschaft in Verbindung mit dem Realsektor der Wirtschaftsdirektion des Ministeriums fĂŒr Bildung und Wissenschaft der Ukraine) unterstrich die entscheidende Bedeutung der akademischen Freiheit fĂŒr die Entwicklung des interkulturellen Dialogs und den Fortschritt in Wissenschaft und Bildung. Sie beschrieb die BemĂŒhungen der Ukraine, die akademische Freiheit durch strategische GesetzesĂ€nderungen und Reformen zu stĂ€rken. Unter den Initiativen des Ministeriums erwĂ€hnte Berezhna die Entwicklung eines neuen politischen Rahmens fĂŒr die Priorisierung von Forschung und Innovation, einschließlich experimenteller Forschung. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die Podiumsdiskussionen eine Grundlage fĂŒr die weitere Verbesserung der akademischen Freiheit sowohl in der Ukraine als auch in Deutschland sowie fĂŒr die Entwicklung der globalen Zusammenarbeit durch offene Wissenschaft und Innovation bilden werden.

    Förderung der bilateralen wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Ukraine

    Florian Frank Referatsleiter des BMBF-Referates „Zusammenarbeit mit den Staaten des östlichen Europas (ohne EU), SĂŒdkaukasus, Zentralasiens“ bekrĂ€ftigte als Vertreter des BMBF das starke Engagement Deutschlands fĂŒr die akademische Freiheit und seine wichtige Rolle bei der Ermöglichung kreativer und produktiver internationaler Partnerschaften. Er wies darauf hin, dass Deutschland bis 2029 100 Millionen Euro fĂŒr die bilaterale wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Ukraine zur VerfĂŒgung gestellt hat und bekrĂ€ftigte, dass es die ukrainischen Wissenschaftler:innen trotz des anhaltenden Krieges weiterhin unterstĂŒtze. Frank ging auch auf die Bedeutung der wissenschaftlichen Vielfalt ein und wies darauf hin, dass eine breitere Beteiligung an der Forschung von entscheidender Bedeutung fĂŒr die BewĂ€ltigung drĂ€ngender globaler Herausforderungen, einschließlich der Klimakrise, sei. Er betonte, dass die Förderung der akademischen Freiheit zusammen mit einem aktiven wissenschaftlichen Austausch von grundlegender Bedeutung ist, um innovative Lösungen zu finden und die Zusammenarbeit zwischen den beiden LĂ€ndern zu vertiefen.

    Ukrainische UniversitĂ€ten mĂŒssen ihr Potenzial als unabhĂ€ngige Institutionen voll ausschöpfen

    Serhiy Kvit, PrĂ€sident der Nationalen UniversitĂ€t Kiew-Mohyla Akademie, eröffnete die Diskussion mit seinem Vortrag „The University as a Mass Medium: Academic Freedom in Ukraine“.

    In seinem Vortrag erlĂ€uterte Kvit den historischen Kontext der akademischen Freiheit in der Ukraine und konzentrierte sich dabei auf das Erbe der zentralisierten Kontrolle aus der Sowjetzeit, die die Autonomie von UniversitĂ€ten stark einschrĂ€nkte. Er erlĂ€uterte, dass die Ukraine nach ihrer UnabhĂ€ngigkeit bedeutende Reformen einleitete, um das Hochschulsystem mit europĂ€ischen Standards in Einklang zu bringen, einschließlich der Teilnahme am Bologna-Prozess und der GewĂ€hrung einer grĂ¶ĂŸeren Autonomie fĂŒr die UniversitĂ€ten. Der anhaltende Krieg in der Ukraine hat diese BemĂŒhungen jedoch stark gefĂ€hrdet. Trotz dieser Herausforderungen betonte Kvit die Beharrlichkeit der ukrainischen UniversitĂ€ten und ihr Engagement, Bildungs- und ForschungsaktivitĂ€ten fortzusetzen.

    [00:18:09] „And what we can say about the prospects of academic freedoms in Ukraine, what is the whole task for Ukrainians? First of all, we need to implement the concept of comprehensive university autonomy, especially in terms of financial autonomy. I talked about that and I think it’s crucial“ â€“ Serhiy Kvit

    Er betonte auch die Bedeutung von Strukturreformen und die Notwendigkeit, den UniversitĂ€ten – insbesondere in finanziellen Angelegenheiten – umfassende Autonomie zu gewĂ€hren. Laut Kvit ist dies entscheidend dafĂŒr, dass die ukrainischen UniversitĂ€ten ihr Potenzial als unabhĂ€ngige Institutionen voll ausschöpfen und ihre interne Kultur stĂ€rken können.

    Aktuelle Debatten zur akademischen Freiheit in Deutschland

    In seinem Vortrag „Two Concepts of Academic Freedom“ analysierte Karsten Schubert von der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin die aktuellen Debatten um akademische Freiheit in Deutschland, die von Diskussionen ĂŒber IdentitĂ€tspolitik, Stempelkultur und staatliche Eingriffe geprĂ€gt sind.

    Schubert prĂ€sentierte eine eingehende Analyse der philosophischen und rechtlichen Grundlagen der akademischen Freiheit in Deutschland, wobei er sich auf zwei Konzepte der akademischen Freiheit konzentrierte: Das „negative“ Konzept, das sich auf die Freiheit von Einmischung konzentriert, und das „kritische“ Konzept, das die Bedeutung der Einbeziehung marginalisierter Stimmen und der Beseitigung systemischer Machtungleichgewichte innerhalb der akademischen Welt anerkennt. Er verfolgte die UrsprĂŒnge der akademischen Freiheit in Deutschland bis zum Humboldt‘schen Modell der Hochschulbildung, das im 19. Jahrhundert eingefĂŒhrt wurde und die Einheit von Lehre und Forschung sowie die Autonomie der UniversitĂ€ten betont.

    Schubert betonte die SchlĂŒsselrolle der akademischen Freiheit fĂŒr die Entwicklung von Innovationen und die Aufrechterhaltung der Demokratie und beschrieb die Zeiten, in denen sie unterdrĂŒckt wurde, wie zum Beispiel wĂ€hrend des Nazi-Regimes. Er stellte fest, dass die Wiederherstellung der akademischen Autonomie in der Nachkriegszeit eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der modernen deutschen Hochschulbildung gespielt hat. Er wies jedoch auch auf die aktuellen Herausforderungen hin, denen sich die Hochschulen gegenĂŒbersehen, darunter politische Polarisierung, gesellschaftliche Erwartungen und die zunehmende Kommerzialisierung der Forschung. Er betonte auch die Bedeutung des internationalen Dialogs und der offenen Wissenschaft als Instrumente zum Schutz der akademischen Freiheit auf globaler Ebene.

    [00:34:18] „Academic freedom can be justified both on epistemological grounds – that free academia does a better job in producing relevant knowledge – and on political grounds, as free academia is necessary for democracy because it provides citizens with knowledge they need to develop informed political positions“ â€“ Karsten Schubert

    Er verfolgte weiterhin die Entwicklung der Debatten um die akademische Freiheit in Deutschland, von der Sorge um interne Herausforderungen wie die „Cancel Culture“ bis hin zu ernsthaften VorwĂŒrfen der staatlichen Einmischung, wie jĂŒngste Kontroversen beim BMBF zeigen. Schubert warnte davor, unzulĂ€ngliche Konzepte akademischer Freiheit zur Rechtfertigung politischer Agenden zu verwenden, da dies ungewollt neue Bedrohungen fĂŒr genau die Freiheit schaffen könnte, die sie zu schĂŒtzen versuchen.

    Podiumsdiskussion zu ĂŒber Perspektiven der akademischen Freiheit

    Die Podiumsdiskussion wurde eröffnet mit Olena Orzhel. Sie begann ihre AusfĂŒhrungen mit dem Hinweis auf die dringende Notwendigkeit fĂŒr ukrainische UniversitĂ€ten, sich „neu zu konzipieren, neu zu starten und neu zu transformieren“, um den Herausforderungen der postsowjetischen paternalistischen Traditionen, der Selbstzensur und dem Mangel an Ressourcen zu begegnen.

    Mit Blick auf das Fehlen von Pluralismus und offenem Diskurs in der ukrainischen Wissenschaft forderte sie einen Kulturwandel, um akademische Freiheit und Verantwortung zu fördern.

    „We lack many things like institutional environment, funding, and resources. We need, as Karsten said, an ethos for open discussion. We do not have the plurality – social, epistemological, or political– in our academic discourse“ â€“ Olena Orzhel

    Orzhel forderte die UniversitĂ€ten auf, eine stĂ€rkere Rolle in der Öffentlichkeit zu ĂŒbernehmen und sich neben der starken ukrainischen Zivilgesellschaft und den Medien stĂ€rker und aktiver an der Gestaltung der Gesellschaft zu beteiligen. Abschließend betonte sie, dass die akademische Freiheit mit einem gewissen Verantwortungsbewusstsein einhergehen mĂŒsse, und forderte die UniversitĂ€ten auf, einen sinnvollen gesellschaftlichen Wandel anzufĂŒhren.

    Auswirkungen des sowjetischen Erbes auf die ukrainischen Hochschulen

    Die Podiumsdiskussion wurde mit den weiteren Teilnehmenden fortgesetzt, die die von Kvit und Schubert vorgestellten Themen vertieften. Oleksiyenko fokussierte auf die anhaltenden Auswirkungen des sowjetischen Erbes auf die ukrainischen Hochschulen und darauf, wie diese den Wandel behindern. Er beschrieb, wie die autoritĂ€ren Strukturen der Vergangenheit immer noch in der physischen und institutionellen Gestaltung der UniversitĂ€ten sichtbar sind.  

    „The Soviet legacy is not just a memory of the past – it is embedded in the structures of our universities, from the architecture to the administrative systems. These structures sustain an authoritarian mindset that is difficult to overcome“ – Anatoliy Oleksiyenko

    Oleksiyenko betonte auch, wie wichtig es ist, eine Kultur der Aufrichtigkeit und der kritischen Selbstreflexion in der akademischen Welt zu fördern, und wies darauf hin, dass es bei der akademischen Freiheit nicht nur darum geht, die Machthaber herauszufordern, sondern auch darum, gegenĂŒber der eigenen Gemeinschaft ehrlich zu sein. 

    „Academic freedom is about telling the truth – not just to power but to ourselves and our community. We must be willing to address sensitive issues openly if we are to create a new academic culture“ – Anatoliy Oleksiyenko

    Abschließend hinterfragte er die Rolle der akademischen Freiheit und den Zweck, dem sie dient, und rief dazu auf, die akademischen Werte stĂ€rker in die Gesellschaft zu integrieren, anstatt sie auf die UniversitĂ€ten zu beschrĂ€nken. 

    „What is academic freedom for? It must be connected to society and the democratic development of an inclusive environment. Academic freedom cannot stay confined within university walls“ – Anatoliy Oleksiyenko

    Wie systemische Probleme die akademische Freiheit bedrohen können

    Auf deutscher Seite erörterte Amrei Bahr, wie systemische Probleme im akademischen Bereich, insbesondere in Deutschland, die akademische Freiheit bedrohen. Sie betonte die Herausforderungen, die sich durch prekĂ€re Arbeitsbedingungen ergeben, und wies darauf hin, dass die weitverbreitete Verwendung befristeter VertrĂ€ge AbhĂ€ngigkeiten schafft, die junge Akademiker:innen davon abhalten, offen Kritik zu Ă€ußern oder sich an politischen Debatten zu beteiligen.

    „In Germany, 92% of researchers under the age of 45 who do not hold a professor position are on fixed-term contracts. These short contracts make you heavily dependent on certain people in the system, and if they are unhappy with you, your entire career might end before you even finish your PhD“ â€“ Amrei Bahr

    Bahr kritisierte auch die „publish or perish“-Kultur und die AbhĂ€ngigkeit von der Finanzierung durch Drittmittel, die Forschende dazu zwinge, der Sicherung der Finanzierung Vorrang vor einer genuinen wissenschaftlichen Auseinandersetzung einzurĂ€umen. Sie forderte eine höhere Grundfinanzierung der UniversitĂ€ten als notwendigen Schritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zum Abbau von BĂŒrokratie, um letztlich ein Umfeld zu schaffen, das der akademischen Freiheit förderlich ist.

    Die philosophische und strukturelle KomplexitÀt der akademischen Freiheit

    Thorsten Wilholt untersuchte die philosophische und strukturelle KomplexitĂ€t der akademischen Freiheit und betonte ihre vielfĂ€ltigen Dimensionen, darunter die Freiheit, Forschung zu betreiben, die Freiheit von Einmischung und das Gleichgewicht zwischen individuellen und institutionellen BedĂŒrfnissen.

    „Academic freedom is not one thing – it is many things. Freedom to do what? Freedom from what? And who is the subject of this freedom: the individual researcher, the institution, or the research field itself?“ – Thorsten Wilholt

    Wilholt kritisierte das „negative“ Konzept der akademischen Freiheit, das sich eng auf die Abwesenheit von Einmischung konzentriert und dabei systemische Probleme wie ungleiche Finanzierung und Ressourcenverteilung außer Acht lĂ€sst. Er betonte die wichtige Rolle der UniversitĂ€ten bei der Förderung einer demokratischer Kultur, indem sie Lehre und Forschung miteinander verbinden und dafĂŒr sorgen wĂŒrde, dass die Studierenden die FĂ€higkeit zum kritischen Denken und zur Infragestellung gesellschaftlicher Normen entwickeln.

    Die Diskussion zwischen den Podiumsteilnehmer:innen berĂŒhrte zentrale Themen wie die Finanzierungskrise im akademischen Bereich, das Fortbestehen ĂŒberholter Traditionen und die Bedeutung der Schaffung einer Kultur des offenen Dialogs und der Debatte. Orzhel und Bahr betonten beide die Notwendigkeit von Demokratie innerhalb der UniversitĂ€ten, wobei Bahr auf die schĂ€dlichen Auswirkungen hierarchischer Machtstrukturen hinwies und Orzhel eine Diskussionskultur forderte, in der Nachwuchswissenschaftler ihre Vorgesetzten hinterfragen können.

    „We cannot move forward if research simply repeats patterns from 50 or 70 years ago“ – Olena Orzhel

    „Freedom of research is restricted when young academics feel they cannot critique their colleagues or supervisors“ – Amrei Bahr

    Oleksiyenko warf die Frage der akademischen IntegritĂ€t und die Gefahren der Verwendung von Finanzmitteln ohne Rechenschaftspflicht auf und stellte fest, dass Geld allein nicht ausreicht, um sinnvolle VerĂ€nderungen zu bewirken. Wilholt schloss sich diesen Bedenken an und stellte fest:  

    „The debates about academic freedom often overlook the systemic inequalities in funding and resource allocation, which limit the potential for truly innovative and independent research“ – Anatoliy Oleksiyenko

    Auf dem Podium wurde auch die Rolle der akademischen Freiheit bei der BewĂ€ltigung gesellschaftlicher Herausforderungen erörtert. Wilholt hob erkenntnistheoretische und demokratische Rechtfertigungen fĂŒr die Wissenschaftsfreiheit hervor und argumentierte, dass sie nicht nur fĂŒr die Schaffung von Wissen, sondern auch fĂŒr die UnterstĂŒtzung demokratischer Gesellschaften unerlĂ€sslich sei. Oleksiyenko warf die Frage auf, wie die akademische Freiheit effektiver mit den gesellschaftlichen BedĂŒrfnissen verknĂŒpft werden könne, wĂ€hrend Orzhel betonte, dass die UniversitĂ€ten aktiver mit der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten mĂŒsse.

    Die Podiumsdiskussion zeigt, wie wichtig internationale Zusammenarbeit und Dialog fĂŒr die BewĂ€ltigung der komplexen Herausforderungen sind, vor denen die Wissenschaft heute steht. Durch den Austausch von Erfahrungen und Perspektiven unterstrichen die Teilnehmenden aus der Ukraine und Deutschland die Bedeutung der SolidaritĂ€t bei der Verteidigung der akademischen Freiheit und der Förderung offener Wissenschaft in einer zunehmend vernetzten Welt.

    #Ukraine #Wissenschaftsfreiheit #OSICU2024 #LizenzCCBY40INT #OpenScience

    Open Science and Innovation in Ukraine 2024 - ĐšĐŸĐœŃ„Đ”Ń€Đ”ĐœŃ†Ń–Ń 2024

    @tibhannover @bmbf_bund Welche Open Science-Initiativen in đŸ‡ș🇩 könnte man dieses Jahr noch mit Spenden unterstĂŒtzen? #OSICU2024 Wikimedia đŸ‡ș🇩 https://uk.wikipedia.org/ und sonst noch?
    ВіĐșŃ–ĐżĐ”ĐŽŃ–Ń

    đŸŒ» The discussion on academic freedom in Ukraine and Germany is now in full swing moderated by @evawolfangel

    🧐 Some questions being addressed:

    🔾 How do short-term research contracts impact academic autonomy?
    đŸ”č In what ways does the Soviet legacy continue to influence higher education today?
    🔾 To what extent is academic freedom connected to society?
    đŸ”č Commercialization of science
    🔾 Money/funding as the "elephant in the room"

    @bmbf_bund @amreibahr
    #osicu2024