Einblicke in das Verbundprojekt DiNaMo

Das Verbundprojekt DiNaMo – Digitalisierung für nachhaltige Mobilität – startete im Januar 2023 und damit vor zwei Jahren. Verbundpartner bei DiNaMo sind unter der Koordination des Green Office der Leibniz Universität Hannover (LUH), das Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek (TIB), die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) sowie die Hochschule Hannover (HsH).

 

In unterschiedlichen Teilprojekten werden an den Einrichtungen digitale Lösungen entwickelt, um das Mobilitätsverhalten verschiedener Hochschulstatusgruppen – von Studierenden über Professor:innen bis hin zu Mitarbeitenden in Technik und Verwaltung – zugunsten klimafreundlicher Verkehrsmittel zu verändern.

Überblick: eigene Darstellung nach DiNaMo, offizielle Projektwebsite.

An der TIB liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau virtueller und hybrider Veranstaltungsformate als digitale Strategie zur Verringerung akademischer Flugreisen zu Konferenzen an Hochschulen. Ziel ist es, nachhaltigere Forschungspraktiken zu unterstützen und dabei neben der Reduzierung von Treibhausgasemissionen auch Fragen der Gerechtigkeit, Inklusion und Vielfalt im wissenschaftlichen Kontext zu adressieren. Im Verlauf der zwei Projektjahre ist der Service ConRec am Lab für nicht-textuelle Materialien mit Interessierten, Forschenden und Organisator:innen wissenschaftlicher Veranstaltungen der Projektpartner in den Austausch getreten.

Darüber hinaus wurde das Gespräch mit vergleichbaren Projektträgern gesucht, wie das Flugreisen-Projekt der der ETH Zürich oder „Flyingless: Erfolgreich forschen, weniger fliegen“ am ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH. Durch diese Kontakte konnte Conrec als zentrale Ansprechstelle den Diskurs zu bestehenden Konferenzpraktiken sowie zu den Problemen und Vorteilen virtueller und hybrider Konferenzformate kontinuierlich aufrechterhalten.

Die Aufzeichnungen der Vorträge aus dem KI-Forum wurden im TIB AV-Portal veröffentlicht ⇒ mehr erfahren

Darüber hinaus wurde im Gasthörenden- und Seniorenstudium der LUH ein zweiteiliger Workshop mit dem Titel „Können Sie mich jetzt hören? – Sicher und souverän in Online-Konferenzen“ angeboten. Im Weiterbildungsangebot der LUH wurde das eigene Erfahrungswissen in einem Workshop unter dem Titel „Konzeption virtueller Konferenzen und Meetings“ eingebracht. Zuletzt unterstützte der Service das KI-Forum der HsH bei der hybriden Umsetzung der Veranstaltung. Dabei erprobten wir das datenschutzkonforme Audience-Response-Tool Wooclap. Die Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit haben wir in einem Conference Report dokumentiert.

Bild von Karolina Grabowska auf Pixabay

Lesen Sie über mehr über das Projekt in der HAZ und Neuen Presse ⇒ mehr erfahren

Was im DiNaMo-Projekt weiterhin umgesetzt wird und welche Erkenntnisse aus den Teilprojekten der Projektpartner gewonnen werden konnten, lässt sich auf unterschiedlichen Wegen nachlesen.

Lesen Sie mehr über das Projekt in der neuen Ausgabe des Forschungsmagazins der Leibniz Universität Hannover „Mobilität – Zukunftsperspektiven für den Verkehr“. ⇒ mehr erfahren

Förderung

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert das Projekt DiNaMo – Digitalisierung für nachhaltige Mobilität im Rahmen der Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit“ (FONA) im Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung unter dem Förderkennzeichen 01UV2301. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf der DinaMo-Website.

#LizenzCCBY40INT #Projekt #LeibnizUniversitätHannover #TIBConRec #DiNaMo

Präsenz vs. Hybrid vs. Online

Foto von Product School auf Unsplash

Wissenschaftliche Veranstaltungen – ob Tagungen, Konferenzen, Workshops oder Seminare – können heute in einer Vielzahl von Formaten organisiert werden. Von reinen Präsenzveranstaltungen über vollständig virtuelle Formate bis hin zu hybriden Lösungen mit online zugeschaltetem Publikum: Veranstalter:innen stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung. Doch wie findet man das passende Konzept für die eigene Veranstaltung? Und welche Faktoren können bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein?

Dieser Blogbeitrag richtet sich an Organisator:innen wissenschaftlicher Veranstaltungen und beleuchtet die Vor- und Nachteile von Präsenz-, Online- und Hybridformaten. Ziel ist es, einen Vergleich der Formate zu bieten und Orientierung bei der Auswahl zu schaffen. Zudem enthält der Beitrag praktische Tipps und Anregungen, wie Herausforderungen virtueller oder hybrider Formate erfolgreich gemeistert werden können.

Präsenz – Austausch vor Ort

Das klassische Format der Präsenzkonferenz bringt Teilnehmende physisch an einem Ort zusammen, um den direkten Austausch zu fördern. Forschende nutzen diese Gelegenheit, um eigene Ergebnisse zu präsentieren und mit der Scientific Community zu diskutieren. Besonders geschätzt werden informelle Begegnungen, etwa während Kaffeepausen oder gemeinsamer Abendessen. Solche ungezwungenen Gespräche ermöglichen es, Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen, Ideen auszutauschen und potenzielle Kooperationen für zukünftige Projekte zu initiieren. Ein weiterer Vorteil von Präsenzveranstaltungen liegt im Ortswechsel: Teilnehmende können andere Institute und Universitäten mit ähnlichen Forschungsschwerpunkten besuchen und sich von neuen Eindrücken inspirieren lassen.

Allerdings geraten Präsenzveranstaltungen zunehmend in die Kritik – insbesondere wegen der mit Flugreisen verbundenen CO₂-Emissionen. Die COVID-19-Pandemie und der damit einhergehende Wandel hin zu virtuellen Konferenzformaten haben zudem verdeutlicht, dass Präsenzveranstaltungen keine uneingeschränkte Teilhabe für alle gewährleisten können. Verschiedene Hürden erschweren bestimmten Gruppen die Teilnahme, darunter:

  • Finanzielle Barrieren, etwa für Konferenzgebühren, Reisekosten und Unterkunft, die besonders angehende Forschende betreffen
  • zeitliche Einschränkungen durch Care-Verantwortung oder andere Verpflichtungen
  • physische oder psychische Beeinträchtigungen
  • politische und gesellschaftliche Hürden, wie Visa-Problem

Die Erfahrungen seit 2020 zeigen, dass hybride oder rein virtuelle Formate ein breiteres und diverseres Publikum erreichen können. Für Organisator:innen kann es daher sinnvoll sein, diese Formate verstärkt in Betracht zu ziehen, um mehr Teilhabe und Nachhaltigkeit zu ermöglichen.

Hybrid – Kombination aus physischer und digitaler Teilnahme

Hybride Veranstaltungen kombinieren physische Präsenz mit virtueller Teilnahme und verbinden somit das Beste aus beiden Welten. Dieses Format hat sich insbesondere nach der COVID-19-Pandemie als praktikabler Kompromiss etabliert.

Global Foyer (Parncutt, R;Lindborg, P; Meyer-Kahlen, N; Timmers, R (2021) The Multi-hub Academic Conference: Global, Inclusive, Culturally Diverse, Creative, Sustainable. doi: 10.3389 frma.2021.699782

Ein wesentlicher Vorteil hybrider Veranstaltungen liegt in der Möglichkeit, Emissionen durch reduzierten Reisebedarf einzusparen. Gleichzeitig bieten sie eine alternative Teilnahmeoption für Personen, die aufgrund familiärer Verpflichtungen, finanzieller Einschränkungen, gesundheitlicher Beeinträchtigungen oder Schwierigkeiten bei der Visa-Beschaffung nicht vor Ort teilnehmen können. Dadurch wird die Veranstaltung zugänglicher, geografisch weiterreichend und diverser in Bezug auf Vortragende und Teilnehmende.

Dennoch gibt es bei hybriden Formaten Herausforderungen, die sorgfältig abgewogen werden müssen:

  • Zweiklassengesellschaft: Einige Forschende kritisieren, dass virtuelle Teilnehmende, die nicht vor Ort sind, benachteiligt werden könnten. Diese Diskrepanz kann beispielsweise durch eingeschränkten Zugang zu informellen Netzwerken oder weniger Sichtbarkeit entstehen.
  • Technische und organisatorische Anforderungen: Die Durchführung hybrider Veranstaltungen erfordert häufig zusätzliche Technik und Ressourcen. Dies führt zu höheren Kosten, die sich auf die Teilnahmegebühren auswirken können. Zudem können technische Probleme wie Verbindungsabbrüche oder fehlerhaftes Streaming den Ablauf beeinträchtigen.
  • Interaktion und Inklusion: Es bleibt eine Herausforderung, sowohl das physisch anwesende als auch das virtuelle Publikum in den Austausch einzubeziehen. Online-Teilnehmende könnten sich durch begrenzte Interaktionsmöglichkeiten ausgeschlossen fühlen, insbesondere bei Veranstaltungen mit starkem Fokus auf Networking.  Um hybride Formate erfolgreich zu gestalten, ist es wichtig, potenzielle Probleme im Voraus zu identifizieren und Maßnahmen zu ergreifen, um diese zu minimieren. Beispielsweise können gezielte Moderation, technische Backups oder Interaktionsplattformen dazu beitragen, die Erfahrung für alle Teilnehmenden zu verbessern.
Tipp Organisator:innen können verschiedene Ansätze nutzen, um den Austausch zwischen Präsenz- und Online-Publikum zu fördern. Live-Feedback und Umfragen können beispielsweise durch einfaches Handheben oder Tools wie Slido und Wooclap umgesetzt werden. Teilnehmende scannen dabei vor Ort oder online den QR-Code aus den Präsentationsfolien, um teilzunehmen. Einige Forschende haben zudem separate Tische mit vier Kopfhörern bereitgestellt, an denen Präsenzteilnehmende Platz nehmen und sich in Breakout-Sessions mit Online-Teilnehmenden austauschen können (vgl. Foto: Global Foyer)

Virtuell – vollständig digitale Teilnahme

Foto von Surface auf Unsplash

Virtuelle Konferenzen sind Formate, bei denen die gesamte Veranstaltung online über ein Videokonferenzsystem abgehalten wird. Wie bereits bei den Vorteilen hybrider Veranstaltungen erwähnt, bietet eine virtuelleTeilnahme eine höhere Inklusivität für Personen, die aufgrund von Reisebeschränkungen, finanziellen Hürden oder anderen persönlichen Gründen nicht vor Ort teilnehmen können.

Zudem können dadurch bis zu 90 Prozent der Emissionen, die normalerweise durch An- und Abreise entstehen, eingespart werden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Zeitersparnis – sowohl für Teilnehmende als auch für Organisator:innen.

Teilnehmende profitieren von einer höheren Flexibilität und können einfacher zwischen Sessions wechseln. Dadurch wird eine größere Zielgruppe erreicht, da das Format auch für Interessierte zugänglicher wird, die sonst nicht teilnehmen könnten.

Jedoch wird von vielen Teilnehmenden die limitierte oder fehlende Möglichkeit zur Interaktion als größter Nachteil virtueller Konferenzen empfunden. Insbesondere die informellen Begegnungen während Kaffeepausen oder gemeinsamen Abendessen, die bei Präsenzveranstaltungen oft als zentral für den wissenschaftlichen Austausch gelten, fehlen. Stattdessen wird häufig ein Gefühl der Isolation wahrgenommen, das die Zusammenarbeit erschwert und den spontanen Austausch begrenzt.

Tipp Um bessere Erfahrungen im Networking zu machen, können Organisator: innen unterschiedliche Maßnahmen unternehmen. Dazu gehört beispielsweise Break-Out Sessions mit kleineren Diskussionsrunden zu erstellen, möglicherweise mit einleitenden Fragen Hilfestellung zu leisten. In den Pausen oder am Abend können Break-out Sessions, wie „Coffee Hour“ „Happy Hour“ oder „Teeküche, „Flur“ „Frische Luft“ benannt werden. Außerdem können vorab Termine speziell für etablierte Forschende und angehende Forschende organisiert werden sowie für Forschende, die sich bereits kennen („Reunion“).

Ein weiterer Nachteil sind technische Probleme mit der Konferenzsoftware, insbesondere wenn diese an den Veranstaltungstagen oder während der eigenen Präsentation nicht funktioniert. Die Vertrautheit mit dem Konferenzprogramm hat zudem einen direkten Einfluss auf die Qualität des Austauschs und des Netzwerkens.

Tipp Für hybride und virtuelle Konferenzen bietet es sich an, im Vorfeld einen Technik-Check für Präsentierende und Teilnehmende anzubieten. Insbesondere bei Präsentationen ist es sinnvoll, diese vorab aufzuzeichnen. So kann die Aufzeichnung bei technischen Problemen als Alternative zur Live-Präsentation abgespielt werden.

Fazit

Präsenz-, Hybrid- und Online-Veranstaltungen bieten jeweils unterschiedliche Vorteile: Während Präsenzveranstaltungen vor allem die persönliche Interaktion fördern, ermöglichen hybride und virtuelle Formate flexiblere, offenere und nachhaltigere Veranstaltungskonzepte. Die im Blogbeitrag beschriebenen Herausforderungen, wie technische Hürden oder eingeschränkte spontane Interaktion bei hybriden und Online-Konferenzen, lassen sich durch gezielte Maßnahmen reduzieren. Dazu zählen sorgfältige Planung, Moderation, der Einsatz geeigneter Tools und kreative Interaktionsformate. Organisator:innen haben die Möglichkeit, das passende Format auszuwählen, um den spezifischen Bedürfnissen der Teilnehmenden sowie den Rahmenbedingungen und Zielen der Veranstaltung gerecht zu werden.

Beratung und Unterstützung

Sie haben schon eine konkrete Veranstaltung in Planung und benötigen Unterstützung?

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch zu allen Aspekten virtueller und hybrider Veranstaltungen – sei es für den allgemeinen Gedankenaustausch, die Entwicklung spezifischer Veranstaltungsformate oder die Lösung eines konkreten Problems. → Mehr erfahren

Förderung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt DiNaMo – Digitalisierung für nachhaltige Mobilität im Rahmen der Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit“ (FONA)  www.fona.de im Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung unter dem Förderkennzeichen 01UV2301. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf der DiNaMo-Website.

#Konferenz #LizenzCCBY40INT #Services #Tagung #TIBConRec

Product School (@productschool) | Unsplash-Foto-Community

Sehen Sie sich 50 der besten Fotos, Bilder und Hintergrundbilder von Product School auf Unsplash an, die Sie kostenlos herunterladen können.

❓ Wie werden #OpenScience, #KI und weitere "heiße" Themen aktuell im Bibliotheks- und Informationswesen thematisiert und diskutiert?

ℹ️ @mattistoehr lädt im Blog der @tibhannover zu einem kleinen (Halb-)Jahresrückblick 2024 zu passenden Konferenzaufzeichnungen bei uns im #TIB_AVPortal ein: https://blog.tib.eu/2024/12/20/open-science-ki-und-mehr-ueber-aktuelle-konferenzvideos-aus-der-bibliotheks-und-informationswelt/

🌍 Ein Streifzug zu: #OAT24 - #OSICU2024 - #SWIB24 - #vBIB24 - #BiblioCon24

📹 #Videoproduktion powered by #TIBConRec

Open Science, KI und mehr – über aktuelle Konferenzvideos aus der Bibliotheks- und Informationswelt - TIB-Blog

2024 neigt sich dem Ende zu: Es war erneut ein ereignisreiches, intensives Jahr – auch und gerade im Bibliotheks- und Informationswesen. Ein Highlight war das 10-jährige Jubiläum des TIB AV-Portals – unsere Plattform für Wissenschaftsvideos – im April. Groß gefeiert wurde auch hier im Blog mit dieser speziellen Blogreihe mit sehr lohnenswerten Rück- und Einblicken in die Portal-Entwicklung. Was sonst noch alles 2024 im TIB AV-Portal passiert ist, berichten wir in unserem Blogbeitrag.

TIB-Blog

Open Science, KI und mehr – über aktuelle Konferenzvideos aus der Bibliotheks- und Informationswelt

2024 neigt sich dem Ende zu. Insbesondere anhand des jüngst publizierten TIB-Reports 2024 ist anschaulich wie kurzweilig zu entdecken: Es war erneut ein ereignisreiches, intensives Jahr – auch und gerade im Bibliotheks- und Informationswesen. Im TIB-Report findet unter anderem das 10-jährige Jubiläum des TIB AV-Portals – unsere Plattform für Wissenschaftsvideos – im April seine Würdigung. Groß gefeiert wurde auch hier im Blog mit dieser speziellen Blogreihe mit sehr lohnenswerten Rück- und Einblicken in die Portal-Entwicklung.

Einladung zum „Bingewatching“

Aber gerade zur zweiten Jahreshälfte und besonders nun zum Jahresausklang wurden im AV-Portal einige für die Bibliotheks- und Informationscommunity hochrelevante Aufzeichnungen von Konferenzen und mehr in Form von Videoserien veröffentlicht, welche teils auch im neuen Jahr noch erweitert werden. An dieser Stelle seien einige kurz vorgestellt, verbunden mit einer herzlichen, augenzwinkernden „Bingewatching“ -Einladung über die bevorstehenden Feier- und Urlaubstage. Spoiler: Am Lieblings- und Dauerthema Open Science sowie am (Dauer-)Trend „Künstliche Intelligenz“ ist kein Vorbeikommen.

TIB AV-Portal: Startseite

Zahlen, Daten, Fakten zum TIB AV-Portal

Aktuell: Über 27.500 Konferenz- und Vortragsaufzeichnungen sind im TIB AV-Portal publiziert, davon fast 1.500 im Fachgebiet „Information & Dokumentation“.

Mehrwert: Konferenzmitschnitte bieten Sicht- und Nachnutzbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse, die (noch) nicht in klassischen (Paper-)Publikationen publiziert sind.

Effektiv: Automatische Videoanalyse von Sprache, Text und Bild sowie KI-generierte Sprachtranskription ermöglichen gezieltes Auffinden relevanter Inhalte. Dank DOI plus weiterem Identifier sind sie sekundengenau zitierfähig.

September 2024: #OAT24 – Open-Access-Tage

Volljährig: Mitte September 2024 gingen in Köln die nunmehr achtzehnten (18!) Open-Access-Tage (OAT) über die Bühne. Die Veranstaltung ist „die zentrale jährliche Konferenz zum Thema Open Access und Open Science im deutschsprachigen Raum“ und eines der Highlights im alljährlichen Branchen-Konferenzkalender.

Apropos 18: Aufzeichnungen aller OAT seit 2018 gibt es im AV-Portal. Daran kann man durchaus wichtige Jahre der Open-Access-Entwicklungen, -Aktivitäten und natürlich -Diskurse nachvollziehen. So ist sind Infrastrukturen wie Repositories, Geschäftsmodelle, OA-Transformation oder OA-Monitoring Dauerthemen. Das spiegelt sich auch in den frischen #OAT24-Videos wieder. Meine Empfehlung zum Einstieg ist der Beitrag „Alle wollen Open Access, aber nicht alle setzen sich durch“ von TIB-Kollegin Sarah Dellmann:

 

Zum Weiterschauen:

Oktober 2024: #OSICU2024 – Open Science and Innovation in Ukraine

Eine vergleichsweise (sehr) junge und komplett virtuelle Konferenz ist die „Open Science and Innovation in Ukraine“, welche im Jahr 2022 erstmals ins Leben gerufen wurde, um den internationalen  Wissenstransfer und Austausch rund um offene Wissenschaft, besonders aus ukrainischer Perspektive, zu fördern. Die hochgradig attraktiv besetzte OSICU ist eine Kooperation der State Scientific and Technical Library of Ukraine und der TIB, unterstützt vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Ukraine und vielen Partner:innen. Sie findet stets in der letzten Oktoberwoche parallel zur Internationalen Open-Access-Week statt, so auch die #OSICU2024, mit insgesamt 14 publizierten Beiträgen.

Meine Empfehlung zum Einstieg ist das sehr vielfältig besetzte „Discussion panel – Perspectives on academic freedom“:

 

Zum Weiterschauen:

Zum Weiterlesen mit Fokus Open Educational Resources:

November 2024: #SWIB24 – Semantic Web in Libraries

Bereits seit 2009 findet alljährlich die „SWIB – Semantic Web in Libraries“ statt, die – man sieht es dem Akronym an – über die Jahre nach ursprünglich deutschsprachigem Start immer internationaler und virtueller wurde. Die Konferenz konzentriert sich laut Eigenangabe auf Linked Open Data (LOD) in Bibliotheken und verwandten Organisationen. Sie hat sich als Veranstaltung etabliert, bei der sich IT-Mitarbeitende, Entwickler:innen, Bibliothekar:ennen und Forschende aus der ganzen Welt treffen, sich austauschen und voneinander lernen.

Die Vortragsthemen drehen sich um die Öffnung von Daten, die Verknüpfung von Daten sowie die Erstellung von Tools und Software für LOD-Produktionsszenarien. Ende November traf sich die SWIB-Community online, unter anderem mit der interessanten Keynote von, Denny Vrandečić, Gründer von Wikidata, zu den Auswirkungen von großen Sprachmodellen auf die Wissensrepräsentation:

 

Zum Weiterschauen:

Dezember 2024, Part I: #vBIB24

Nur eine Woche später, am 4. und 5. Dezember 2024, stand die gemeinsam von TIB und dem Berufsverband Information Bibliothek (BIB) organisierte #vBIB24 an. Die #vBIB ist seit 2020 „eine Plattform für die Bibliotheks- und Informationscommunity, auf der aktuelle Themen, Entwicklungen und Trends rund um die Digitalität des Bibliotheks- und Informationswesens aufgegriffen und offen und kontrovers diskutiert werden können – und sollen!“.

Dieses Jahr war das Motto „Digitale Teilhabe“, ergänzt und erweitert von Schwerpunkten vorangegangener #vBIB-Ausgaben, etwa digitale Transformation oder digitale Communitys. Aufzeichnungen der beiden Keynotes sind bereits publiziert, weitere aus dem Corner-Programm sollen und werden folgen. Passenderweise gibt‘s auch hier einen Bezug zum „Wikiversum“. Anne-Sophie Waag, Referentin für „Bildung in der digitalen Welt” bei Wikimedia Deutschland, verdeutlicht die Sinnhaftigkeit und niedrigschwelliger Umsetzbarkeit von Digitaler Teilhabe anhand ganz praktischer Beispiele, nicht nur im Kosmos von Wikipedia:

 

Zum Weiterschauen:

Dezember 2024, Part II: BiblioCON

Die BiblioCon, ehemals Bibliothekartag, ist natürlich DIE traditionsreiche und etablierte größte Fach- und Fortbildungskonferenz für das, wie für alle Bibliotheks- und Informationswesen im deutschsprachigen Raum mit internationaler Strahlkraft. Aber what? Die diesjährige 112. BiblioCon in Hamburg war doch schon Anfang Juni und warum taucht sie hier auf? Korrekt! Vor Ort wurden Vorträge und Diskussionen in bestimmten Räumen aufgezeichnet und die Aufzeichnungen registrierten Teilnehmenden geschützt zugänglich gemacht. Wie von den verantwortlichen Veranstaltern gewünscht werden – unter Voraussetzung der obligatorischen individuellen Einwilligung von Vortragenden und Moderierenden – nach einem sechsmonatigen Embargo im TIB AV-Portal publiziert. Aus den frisch frei verfügbaren #BiblioCon24-Aufzeichungen sei ein Beitrag ans Herz gelegt, welcher ein Seminarkonzept Zürcher (Hochschul-)Bibliotheken zur Vermittlung und Förderung von Informationskompetenz an Doktorierende vorstellt. Darin wird unter anderem auch der Umgang mit generativer KI, wie ChatGPT, thematisiert:

 

Zum Weiterschauen:

Das ganze Jahr: Konferenzaufzeichnungen powered by TIB ConRec

TIB ConRec: Leistungsportfolio

Umfang und Vielfalt der in diesem Beitrag angeteaserten Videos und Videoserien wäre in den meisten Fällen nicht entstanden oder gar möglich gewesen, wenn es TIB ConRec, unseren Service für wissenschaftliche Konferenzaufzeichnung und Medienproduktion, nicht gäbe.

Abgesehen von spannenden Inhalten, zeigen die genannten Beispiele auch im Ergebnis, was in Sachen wissenschaftliche Events im Videoformat technisch „State of the Art“ ist – von klassischer Vor-Ort-Aufzeichnung, über Live-Streaming bis hin zu durchaus anspruchsvollen Bedarfen und Umsetzungssettings für virtuelle Veranstaltungen.

Nach der Aufzeichnung ist vor der Aufzeichnung

Auch im Jahr 2025 wird‘s spannend, informativ und innovativ. Herzlichen Dank für das Interesse am Content. Vor allem aber herzlichen Dank für das Vertrauen aller kooperierenden Veranstalter und aller Protagonist:innen vor und auch hinter den Kameras in TIB ConRec – bis hin zur Publikation im TIB AV-Portal.

#VBIB #KünstlicheIntelligenz #TIBConRec #AVPortal #Videoproduktion #Konferenzaufzeichnungen #OpenAccessTage #linkedOpenData #SWIB #AVMedien #DigitaleTeilhabe #LizenzCCBY40INT #Digitalisierung #OpenScience #Wissenschaftsfreiheit #Informationskompetenz #OSICU2024 #BiblioCON

TIB-Report 2024

Der Jahresrückblick 2024 der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek

It was a great opportunity and experience to present and, yes, promote @vbib at #LIBER2023 with a very attentive and interested audience - including fetching a little more input via our flyers about @tibhannover, @TIB_AVPortal and finally about #TIB's video production and conference recording service #TIBConRec. Thank you! 🙏
By the way: Mit dem Service #TIBConRec der @tibhannover wird zur #111BiblioCon dafür gesorgt, dass aus ausgewählten Räumen, die Beiträge gestreamt und aufgezeichnet werden. Wir hoffen natürlich, alles wird ohne große Pannen laufen. 🙂 Unter Voraussetzung der Erlaubnis der beteiligten Refererierenden & Co. werden die Beiträge nicht nur intern im Konferenzsystem bereitstehen, sondern mit gewisser Karenz von sechs Monaten auch langfristig und zitierfähig bei uns im #AVPortal offen publiziert...

Kleiner Werbe-Service-Post in eigener Sache...👇 😉👇

Als öffentliches Informationszentrum der #LeibnizGemeinschaft entwickeln wir selbst allerhand Dinge. U. a. unsere #TIB-Services für wissenschaftliche Veranstaltungen.
Damit kann man sich vom Live-Streaming (#TIBConRec) über die Aufzeichnung der Vorträge (@TIB_AVPortal) bis hin zur #OpenAccess-Publikation der Beiträge (@TIBopenpub) einzelne Bausteine zu einem für sich passenden Paket zusammenbasteln.

Mehr dazu: https://tib.eu/konferenzdienstleistungen

TIB Scientific Event Services - Technische Informationsbibliothek (TIB)

Wir bieten umfassende Services für Ihre wissenschaftliche Veranstaltung: vom Live-Streaming über die Aufzeichnung der Vorträge bis hin zur Publikation der Beiträge.