👀 Kommende Woche steigt die @bibliocon 2026 in Berlin! Die Vorfreude ist so groß wie die intensive Vorbereitung im Vorfeld.

đŸŽ„ Neben zahlreichen BeitrĂ€gen aus der @tibhannover ist auch wieder unser #TIBConRec-Service fĂŒr die Konferenzaufzeichnug ausgewĂ€hlter RĂ€ume zustĂ€ndig. Freut euch daher schon jetzt auf den Herbst, um BeitrĂ€ge bei uns im #TIB_AVPortal frei nachzuschauen.

đŸ“ș Zu den Aufzeichnungen vergangener Konferenzen 👉 https://av.tib.eu/search?q=BiblioCon%20OR%20Bibliothekskongress%20OR%20Bibliothekartag&f=stock_type%3Bhttp%3A%2F%2Fschema.org%2FSeries

#BiblioCon26 #BiblioCon

Einblicke in das Verbundprojekt DiNaMo

Das Verbundprojekt DiNaMo – Digitalisierung fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t – startete im Januar 2023 und damit vor zwei Jahren. Verbundpartner bei DiNaMo sind unter der Koordination des Green Office der Leibniz UniversitĂ€t Hannover (LUH), das Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und UniversitĂ€tsbibliothek (TIB), die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) sowie die Hochschule Hannover (HsH).

 

In unterschiedlichen Teilprojekten werden an den Einrichtungen digitale Lösungen entwickelt, um das MobilitĂ€tsverhalten verschiedener Hochschulstatusgruppen – von Studierenden ĂŒber Professor:innen bis hin zu Mitarbeitenden in Technik und Verwaltung – zugunsten klimafreundlicher Verkehrsmittel zu verĂ€ndern.

Überblick: eigene Darstellung nach DiNaMo, offizielle Projektwebsite.

An der TIB liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau virtueller und hybrider Veranstaltungsformate als digitale Strategie zur Verringerung akademischer Flugreisen zu Konferenzen an Hochschulen. Ziel ist es, nachhaltigere Forschungspraktiken zu unterstĂŒtzen und dabei neben der Reduzierung von Treibhausgasemissionen auch Fragen der Gerechtigkeit, Inklusion und Vielfalt im wissenschaftlichen Kontext zu adressieren. Im Verlauf der zwei Projektjahre ist der Service ConRec am Lab fĂŒr nicht-textuelle Materialien mit Interessierten, Forschenden und Organisator:innen wissenschaftlicher Veranstaltungen der Projektpartner in den Austausch getreten.

DarĂŒber hinaus wurde das GesprĂ€ch mit vergleichbaren ProjekttrĂ€gern gesucht, wie das Flugreisen-Projekt der der ETH ZĂŒrich oder „Flyingless: Erfolgreich forschen, weniger fliegen“ am ifeu – Institut fĂŒr Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH. Durch diese Kontakte konnte Conrec als zentrale Ansprechstelle den Diskurs zu bestehenden Konferenzpraktiken sowie zu den Problemen und Vorteilen virtueller und hybrider Konferenzformate kontinuierlich aufrechterhalten.

Die Aufzeichnungen der VortrĂ€ge aus dem KI-Forum wurden im TIB AV-Portal veröffentlicht ⇒ mehr erfahren

DarĂŒber hinaus wurde im Gasthörenden- und Seniorenstudium der LUH ein zweiteiliger Workshop mit dem Titel „Können Sie mich jetzt hören? – Sicher und souverĂ€n in Online-Konferenzen“ angeboten. Im Weiterbildungsangebot der LUH wurde das eigene Erfahrungswissen in einem Workshop unter dem Titel „Konzeption virtueller Konferenzen und Meetings“ eingebracht. Zuletzt unterstĂŒtzte der Service das KI-Forum der HsH bei der hybriden Umsetzung der Veranstaltung. Dabei erprobten wir das datenschutzkonforme Audience-Response-Tool Wooclap. Die Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit haben wir in einem Conference Report dokumentiert.

Bild von Karolina Grabowska auf Pixabay

Lesen Sie ĂŒber mehr ĂŒber das Projekt in der HAZ und Neuen Presse ⇒ mehr erfahren

Was im DiNaMo-Projekt weiterhin umgesetzt wird und welche Erkenntnisse aus den Teilprojekten der Projektpartner gewonnen werden konnten, lÀsst sich auf unterschiedlichen Wegen nachlesen.

Lesen Sie mehr ĂŒber das Projekt in der neuen Ausgabe des Forschungsmagazins der Leibniz UniversitĂ€t Hannover „MobilitĂ€t – Zukunftsperspektiven fĂŒr den Verkehr“. ⇒ mehr erfahren

Förderung

Das Bundesministerium fĂŒr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert das Projekt DiNaMo – Digitalisierung fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t im Rahmen der Strategie „Forschung fĂŒr Nachhaltigkeit“ (FONA) im Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung unter dem Förderkennzeichen 01UV2301. Die Verantwortung fĂŒr den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf der DinaMo-Website.

#LizenzCCBY40INT #Projekt #LeibnizUniversitÀtHannover #TIBConRec #DiNaMo

PrÀsenz vs. Hybrid vs. Online

Foto von Product School auf Unsplash

Wissenschaftliche Veranstaltungen – ob Tagungen, Konferenzen, Workshops oder Seminare – können heute in einer Vielzahl von Formaten organisiert werden. Von reinen PrĂ€senzveranstaltungen ĂŒber vollstĂ€ndig virtuelle Formate bis hin zu hybriden Lösungen mit online zugeschaltetem Publikum: Veranstalter:innen stehen zahlreiche Optionen zur VerfĂŒgung. Doch wie findet man das passende Konzept fĂŒr die eigene Veranstaltung? Und welche Faktoren können bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein?

Dieser Blogbeitrag richtet sich an Organisator:innen wissenschaftlicher Veranstaltungen und beleuchtet die Vor- und Nachteile von PrÀsenz-, Online- und Hybridformaten. Ziel ist es, einen Vergleich der Formate zu bieten und Orientierung bei der Auswahl zu schaffen. Zudem enthÀlt der Beitrag praktische Tipps und Anregungen, wie Herausforderungen virtueller oder hybrider Formate erfolgreich gemeistert werden können.

PrĂ€senz – Austausch vor Ort

Das klassische Format der PrĂ€senzkonferenz bringt Teilnehmende physisch an einem Ort zusammen, um den direkten Austausch zu fördern. Forschende nutzen diese Gelegenheit, um eigene Ergebnisse zu prĂ€sentieren und mit der Scientific Community zu diskutieren. Besonders geschĂ€tzt werden informelle Begegnungen, etwa wĂ€hrend Kaffeepausen oder gemeinsamer Abendessen. Solche ungezwungenen GesprĂ€che ermöglichen es, Kontakte zu knĂŒpfen oder zu vertiefen, Ideen auszutauschen und potenzielle Kooperationen fĂŒr zukĂŒnftige Projekte zu initiieren. Ein weiterer Vorteil von PrĂ€senzveranstaltungen liegt im Ortswechsel: Teilnehmende können andere Institute und UniversitĂ€ten mit Ă€hnlichen Forschungsschwerpunkten besuchen und sich von neuen EindrĂŒcken inspirieren lassen.

Allerdings geraten PrĂ€senzveranstaltungen zunehmend in die Kritik – insbesondere wegen der mit Flugreisen verbundenen CO₂-Emissionen. Die COVID-19-Pandemie und der damit einhergehende Wandel hin zu virtuellen Konferenzformaten haben zudem verdeutlicht, dass PrĂ€senzveranstaltungen keine uneingeschrĂ€nkte Teilhabe fĂŒr alle gewĂ€hrleisten können. Verschiedene HĂŒrden erschweren bestimmten Gruppen die Teilnahme, darunter:

  • Finanzielle Barrieren, etwa fĂŒr KonferenzgebĂŒhren, Reisekosten und Unterkunft, die besonders angehende Forschende betreffen
  • zeitliche EinschrĂ€nkungen durch Care-Verantwortung oder andere Verpflichtungen
  • physische oder psychische BeeintrĂ€chtigungen
  • politische und gesellschaftliche HĂŒrden, wie Visa-Problem

Die Erfahrungen seit 2020 zeigen, dass hybride oder rein virtuelle Formate ein breiteres und diverseres Publikum erreichen können. FĂŒr Organisator:innen kann es daher sinnvoll sein, diese Formate verstĂ€rkt in Betracht zu ziehen, um mehr Teilhabe und Nachhaltigkeit zu ermöglichen.

Hybrid – Kombination aus physischer und digitaler Teilnahme

Hybride Veranstaltungen kombinieren physische PrÀsenz mit virtueller Teilnahme und verbinden somit das Beste aus beiden Welten. Dieses Format hat sich insbesondere nach der COVID-19-Pandemie als praktikabler Kompromiss etabliert.

Global Foyer (Parncutt, R;Lindborg, P; Meyer-Kahlen, N; Timmers, R (2021) The Multi-hub Academic Conference: Global, Inclusive, Culturally Diverse, Creative, Sustainable. doi: 10.3389 frma.2021.699782

Ein wesentlicher Vorteil hybrider Veranstaltungen liegt in der Möglichkeit, Emissionen durch reduzierten Reisebedarf einzusparen. Gleichzeitig bieten sie eine alternative Teilnahmeoption fĂŒr Personen, die aufgrund familiĂ€rer Verpflichtungen, finanzieller EinschrĂ€nkungen, gesundheitlicher BeeintrĂ€chtigungen oder Schwierigkeiten bei der Visa-Beschaffung nicht vor Ort teilnehmen können. Dadurch wird die Veranstaltung zugĂ€nglicher, geografisch weiterreichend und diverser in Bezug auf Vortragende und Teilnehmende.

Dennoch gibt es bei hybriden Formaten Herausforderungen, die sorgfĂ€ltig abgewogen werden mĂŒssen:

  • Zweiklassengesellschaft: Einige Forschende kritisieren, dass virtuelle Teilnehmende, die nicht vor Ort sind, benachteiligt werden könnten. Diese Diskrepanz kann beispielsweise durch eingeschrĂ€nkten Zugang zu informellen Netzwerken oder weniger Sichtbarkeit entstehen.
  • Technische und organisatorische Anforderungen: Die DurchfĂŒhrung hybrider Veranstaltungen erfordert hĂ€ufig zusĂ€tzliche Technik und Ressourcen. Dies fĂŒhrt zu höheren Kosten, die sich auf die TeilnahmegebĂŒhren auswirken können. Zudem können technische Probleme wie VerbindungsabbrĂŒche oder fehlerhaftes Streaming den Ablauf beeintrĂ€chtigen.
  • Interaktion und Inklusion: Es bleibt eine Herausforderung, sowohl das physisch anwesende als auch das virtuelle Publikum in den Austausch einzubeziehen. Online-Teilnehmende könnten sich durch begrenzte Interaktionsmöglichkeiten ausgeschlossen fĂŒhlen, insbesondere bei Veranstaltungen mit starkem Fokus auf Networking.  Um hybride Formate erfolgreich zu gestalten, ist es wichtig, potenzielle Probleme im Voraus zu identifizieren und Maßnahmen zu ergreifen, um diese zu minimieren. Beispielsweise können gezielte Moderation, technische Backups oder Interaktionsplattformen dazu beitragen, die Erfahrung fĂŒr alle Teilnehmenden zu verbessern.
Tipp Organisator:innen können verschiedene AnsÀtze nutzen, um den Austausch zwischen PrÀsenz- und Online-Publikum zu fördern. Live-Feedback und Umfragen können beispielsweise durch einfaches Handheben oder Tools wie Slido und Wooclap umgesetzt werden. Teilnehmende scannen dabei vor Ort oder online den QR-Code aus den PrÀsentationsfolien, um teilzunehmen. Einige Forschende haben zudem separate Tische mit vier Kopfhörern bereitgestellt, an denen PrÀsenzteilnehmende Platz nehmen und sich in Breakout-Sessions mit Online-Teilnehmenden austauschen können (vgl. Foto: Global Foyer)

Virtuell – vollstĂ€ndig digitale Teilnahme

Foto von Surface auf Unsplash

Virtuelle Konferenzen sind Formate, bei denen die gesamte Veranstaltung online ĂŒber ein Videokonferenzsystem abgehalten wird. Wie bereits bei den Vorteilen hybrider Veranstaltungen erwĂ€hnt, bietet eine virtuelleTeilnahme eine höhere InklusivitĂ€t fĂŒr Personen, die aufgrund von ReisebeschrĂ€nkungen, finanziellen HĂŒrden oder anderen persönlichen GrĂŒnden nicht vor Ort teilnehmen können.

Zudem können dadurch bis zu 90 Prozent der Emissionen, die normalerweise durch An- und Abreise entstehen, eingespart werden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Zeitersparnis – sowohl fĂŒr Teilnehmende als auch fĂŒr Organisator:innen.

Teilnehmende profitieren von einer höheren FlexibilitĂ€t und können einfacher zwischen Sessions wechseln. Dadurch wird eine grĂ¶ĂŸere Zielgruppe erreicht, da das Format auch fĂŒr Interessierte zugĂ€nglicher wird, die sonst nicht teilnehmen könnten.

Jedoch wird von vielen Teilnehmenden die limitierte oder fehlende Möglichkeit zur Interaktion als grĂ¶ĂŸter Nachteil virtueller Konferenzen empfunden. Insbesondere die informellen Begegnungen wĂ€hrend Kaffeepausen oder gemeinsamen Abendessen, die bei PrĂ€senzveranstaltungen oft als zentral fĂŒr den wissenschaftlichen Austausch gelten, fehlen. Stattdessen wird hĂ€ufig ein GefĂŒhl der Isolation wahrgenommen, das die Zusammenarbeit erschwert und den spontanen Austausch begrenzt.

Tipp Um bessere Erfahrungen im Networking zu machen, können Organisator: innen unterschiedliche Maßnahmen unternehmen. Dazu gehört beispielsweise Break-Out Sessions mit kleineren Diskussionsrunden zu erstellen, möglicherweise mit einleitenden Fragen Hilfestellung zu leisten. In den Pausen oder am Abend können Break-out Sessions, wie „Coffee Hour“ „Happy Hour“ oder „TeekĂŒche, „Flur“ „Frische Luft“ benannt werden. Außerdem können vorab Termine speziell fĂŒr etablierte Forschende und angehende Forschende organisiert werden sowie fĂŒr Forschende, die sich bereits kennen („Reunion“).

Ein weiterer Nachteil sind technische Probleme mit der Konferenzsoftware, insbesondere wenn diese an den Veranstaltungstagen oder wÀhrend der eigenen PrÀsentation nicht funktioniert. Die Vertrautheit mit dem Konferenzprogramm hat zudem einen direkten Einfluss auf die QualitÀt des Austauschs und des Netzwerkens.

Tipp FĂŒr hybride und virtuelle Konferenzen bietet es sich an, im Vorfeld einen Technik-Check fĂŒr PrĂ€sentierende und Teilnehmende anzubieten. Insbesondere bei PrĂ€sentationen ist es sinnvoll, diese vorab aufzuzeichnen. So kann die Aufzeichnung bei technischen Problemen als Alternative zur Live-PrĂ€sentation abgespielt werden.

Fazit

PrĂ€senz-, Hybrid- und Online-Veranstaltungen bieten jeweils unterschiedliche Vorteile: WĂ€hrend PrĂ€senzveranstaltungen vor allem die persönliche Interaktion fördern, ermöglichen hybride und virtuelle Formate flexiblere, offenere und nachhaltigere Veranstaltungskonzepte. Die im Blogbeitrag beschriebenen Herausforderungen, wie technische HĂŒrden oder eingeschrĂ€nkte spontane Interaktion bei hybriden und Online-Konferenzen, lassen sich durch gezielte Maßnahmen reduzieren. Dazu zĂ€hlen sorgfĂ€ltige Planung, Moderation, der Einsatz geeigneter Tools und kreative Interaktionsformate. Organisator:innen haben die Möglichkeit, das passende Format auszuwĂ€hlen, um den spezifischen BedĂŒrfnissen der Teilnehmenden sowie den Rahmenbedingungen und Zielen der Veranstaltung gerecht zu werden.

Beratung und UnterstĂŒtzung

Sie haben schon eine konkrete Veranstaltung in Planung und benötigen UnterstĂŒtzung?

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen GesprĂ€ch zu allen Aspekten virtueller und hybrider Veranstaltungen – sei es fĂŒr den allgemeinen Gedankenaustausch, die Entwicklung spezifischer Veranstaltungsformate oder die Lösung eines konkreten Problems. → Mehr erfahren

Förderung

Das Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt DiNaMo – Digitalisierung fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t im Rahmen der Strategie „Forschung fĂŒr Nachhaltigkeit“ (FONA)  www.fona.de im Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung unter dem Förderkennzeichen 01UV2301. Die Verantwortung fĂŒr den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf der DiNaMo-Website.

#Konferenz #LizenzCCBY40INT #Services #Tagung #TIBConRec

Product School (@productschool) | Unsplash-Foto-Community

Sehen Sie sich 50 der besten Fotos, Bilder und Hintergrundbilder von Product School auf Unsplash an, die Sie kostenlos herunterladen können.

❓ Wie werden #OpenScience, #KI und weitere "heiße" Themen aktuell im Bibliotheks- und Informationswesen thematisiert und diskutiert?

â„č @mattistoehr lĂ€dt im Blog der @tibhannover zu einem kleinen (Halb-)JahresrĂŒckblick 2024 zu passenden Konferenzaufzeichnungen bei uns im #TIB_AVPortal ein: https://blog.tib.eu/2024/12/20/open-science-ki-und-mehr-ueber-aktuelle-konferenzvideos-aus-der-bibliotheks-und-informationswelt/

🌍 Ein Streifzug zu: #OAT24 - #OSICU2024 - #SWIB24 - #vBIB24 - #BiblioCon24

đŸ“č #Videoproduktion powered by #TIBConRec

Open Science, KI und mehr – ĂŒber aktuelle Konferenzvideos aus der Bibliotheks- und Informationswelt - TIB-Blog

2024 neigt sich dem Ende zu: Es war erneut ein ereignisreiches, intensives Jahr – auch und gerade im Bibliotheks- und Informationswesen. Ein Highlight war das 10-jĂ€hrige JubilĂ€um des TIB AV-Portals – unsere Plattform fĂŒr Wissenschaftsvideos – im April. Groß gefeiert wurde auch hier im Blog mit dieser speziellen Blogreihe mit sehr lohnenswerten RĂŒck- und Einblicken in die Portal-Entwicklung. Was sonst noch alles 2024 im TIB AV-Portal passiert ist, berichten wir in unserem Blogbeitrag.

TIB-Blog

Open Science, KI und mehr – ĂŒber aktuelle Konferenzvideos aus der Bibliotheks- und Informationswelt

2024 neigt sich dem Ende zu. Insbesondere anhand des jĂŒngst publizierten TIB-Reports 2024 ist anschaulich wie kurzweilig zu entdecken: Es war erneut ein ereignisreiches, intensives Jahr – auch und gerade im Bibliotheks- und Informationswesen. Im TIB-Report findet unter anderem das 10-jĂ€hrige JubilĂ€um des TIB AV-Portals – unsere Plattform fĂŒr Wissenschaftsvideos – im April seine WĂŒrdigung. Groß gefeiert wurde auch hier im Blog mit dieser speziellen Blogreihe mit sehr lohnenswerten RĂŒck- und Einblicken in die Portal-Entwicklung.

Einladung zum „Bingewatching“

Aber gerade zur zweiten JahreshĂ€lfte und besonders nun zum Jahresausklang wurden im AV-Portal einige fĂŒr die Bibliotheks- und Informationscommunity hochrelevante Aufzeichnungen von Konferenzen und mehr in Form von Videoserien veröffentlicht, welche teils auch im neuen Jahr noch erweitert werden. An dieser Stelle seien einige kurz vorgestellt, verbunden mit einer herzlichen, augenzwinkernden „Bingewatching“ -Einladung ĂŒber die bevorstehenden Feier- und Urlaubstage. Spoiler: Am Lieblings- und Dauerthema Open Science sowie am (Dauer-)Trend „KĂŒnstliche Intelligenz“ ist kein Vorbeikommen.

TIB AV-Portal: Startseite

Zahlen, Daten, Fakten zum TIB AV-Portal

Aktuell: Über 27.500 Konferenz- und Vortragsaufzeichnungen sind im TIB AV-Portal publiziert, davon fast 1.500 im Fachgebiet „Information & Dokumentation“.

Mehrwert: Konferenzmitschnitte bieten Sicht- und Nachnutzbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse, die (noch) nicht in klassischen (Paper-)Publikationen publiziert sind.

Effektiv: Automatische Videoanalyse von Sprache, Text und Bild sowie KI-generierte Sprachtranskription ermöglichen gezieltes Auffinden relevanter Inhalte. Dank DOI plus weiterem Identifier sind sie sekundengenau zitierfÀhig.

September 2024: #OAT24 – Open-Access-Tage

VolljĂ€hrig: Mitte September 2024 gingen in Köln die nunmehr achtzehnten (18!) Open-Access-Tage (OAT) ĂŒber die BĂŒhne. Die Veranstaltung ist „die zentrale jĂ€hrliche Konferenz zum Thema Open Access und Open Science im deutschsprachigen Raum“ und eines der Highlights im alljĂ€hrlichen Branchen-Konferenzkalender.

Apropos 18: Aufzeichnungen aller OAT seit 2018 gibt es im AV-Portal. Daran kann man durchaus wichtige Jahre der Open-Access-Entwicklungen, -AktivitĂ€ten und natĂŒrlich -Diskurse nachvollziehen. So ist sind Infrastrukturen wie Repositories, GeschĂ€ftsmodelle, OA-Transformation oder OA-Monitoring Dauerthemen. Das spiegelt sich auch in den frischen #OAT24-Videos wieder. Meine Empfehlung zum Einstieg ist der Beitrag „Alle wollen Open Access, aber nicht alle setzen sich durch“ von TIB-Kollegin Sarah Dellmann:

 

Zum Weiterschauen:

Oktober 2024: #OSICU2024 – Open Science and Innovation in Ukraine

Eine vergleichsweise (sehr) junge und komplett virtuelle Konferenz ist die „Open Science and Innovation in Ukraine“, welche im Jahr 2022 erstmals ins Leben gerufen wurde, um den internationalen  Wissenstransfer und Austausch rund um offene Wissenschaft, besonders aus ukrainischer Perspektive, zu fördern. Die hochgradig attraktiv besetzte OSICU ist eine Kooperation der State Scientific and Technical Library of Ukraine und der TIB, unterstĂŒtzt vom Ministerium fĂŒr Bildung und Wissenschaft der Ukraine und vielen Partner:innen. Sie findet stets in der letzten Oktoberwoche parallel zur Internationalen Open-Access-Week statt, so auch die #OSICU2024, mit insgesamt 14 publizierten BeitrĂ€gen.

Meine Empfehlung zum Einstieg ist das sehr vielfĂ€ltig besetzte „Discussion panel – Perspectives on academic freedom“:

 

Zum Weiterschauen:

Zum Weiterlesen mit Fokus Open Educational Resources:

November 2024: #SWIB24 – Semantic Web in Libraries

Bereits seit 2009 findet alljĂ€hrlich die „SWIB – Semantic Web in Libraries“ statt, die – man sieht es dem Akronym an – ĂŒber die Jahre nach ursprĂŒnglich deutschsprachigem Start immer internationaler und virtueller wurde. Die Konferenz konzentriert sich laut Eigenangabe auf Linked Open Data (LOD) in Bibliotheken und verwandten Organisationen. Sie hat sich als Veranstaltung etabliert, bei der sich IT-Mitarbeitende, Entwickler:innen, Bibliothekar:ennen und Forschende aus der ganzen Welt treffen, sich austauschen und voneinander lernen.

Die Vortragsthemen drehen sich um die Öffnung von Daten, die VerknĂŒpfung von Daten sowie die Erstellung von Tools und Software fĂŒr LOD-Produktionsszenarien. Ende November traf sich die SWIB-Community online, unter anderem mit der interessanten Keynote von, Denny Vrandečić, GrĂŒnder von Wikidata, zu den Auswirkungen von großen Sprachmodellen auf die WissensreprĂ€sentation:

 

Zum Weiterschauen:

Dezember 2024, Part I: #vBIB24

Nur eine Woche spĂ€ter, am 4. und 5. Dezember 2024, stand die gemeinsam von TIB und dem Berufsverband Information Bibliothek (BIB) organisierte #vBIB24 an. Die #vBIB ist seit 2020 „eine Plattform fĂŒr die Bibliotheks- und Informationscommunity, auf der aktuelle Themen, Entwicklungen und Trends rund um die DigitalitĂ€t des Bibliotheks- und Informationswesens aufgegriffen und offen und kontrovers diskutiert werden können – und sollen!“.

Dieses Jahr war das Motto „Digitale Teilhabe“, ergĂ€nzt und erweitert von Schwerpunkten vorangegangener #vBIB-Ausgaben, etwa digitale Transformation oder digitale Communitys. Aufzeichnungen der beiden Keynotes sind bereits publiziert, weitere aus dem Corner-Programm sollen und werden folgen. Passenderweise gibt‘s auch hier einen Bezug zum „Wikiversum“. Anne-Sophie Waag, Referentin fĂŒr „Bildung in der digitalen Welt” bei Wikimedia Deutschland, verdeutlicht die Sinnhaftigkeit und niedrigschwelliger Umsetzbarkeit von Digitaler Teilhabe anhand ganz praktischer Beispiele, nicht nur im Kosmos von Wikipedia:

 

Zum Weiterschauen:

Dezember 2024, Part II: BiblioCON

Die BiblioCon, ehemals Bibliothekartag, ist natĂŒrlich DIE traditionsreiche und etablierte grĂ¶ĂŸte Fach- und Fortbildungskonferenz fĂŒr das, wie fĂŒr alle Bibliotheks- und Informationswesen im deutschsprachigen Raum mit internationaler Strahlkraft. Aber what? Die diesjĂ€hrige 112. BiblioCon in Hamburg war doch schon Anfang Juni und warum taucht sie hier auf? Korrekt! Vor Ort wurden VortrĂ€ge und Diskussionen in bestimmten RĂ€umen aufgezeichnet und die Aufzeichnungen registrierten Teilnehmenden geschĂŒtzt zugĂ€nglich gemacht. Wie von den verantwortlichen Veranstaltern gewĂŒnscht werden – unter Voraussetzung der obligatorischen individuellen Einwilligung von Vortragenden und Moderierenden – nach einem sechsmonatigen Embargo im TIB AV-Portal publiziert. Aus den frisch frei verfĂŒgbaren #BiblioCon24-Aufzeichungen sei ein Beitrag ans Herz gelegt, welcher ein Seminarkonzept ZĂŒrcher (Hochschul-)Bibliotheken zur Vermittlung und Förderung von Informationskompetenz an Doktorierende vorstellt. Darin wird unter anderem auch der Umgang mit generativer KI, wie ChatGPT, thematisiert:

 

Zum Weiterschauen:

Das ganze Jahr: Konferenzaufzeichnungen powered by TIB ConRec

TIB ConRec: Leistungsportfolio

Umfang und Vielfalt der in diesem Beitrag angeteaserten Videos und Videoserien wĂ€re in den meisten FĂ€llen nicht entstanden oder gar möglich gewesen, wenn es TIB ConRec, unseren Service fĂŒr wissenschaftliche Konferenzaufzeichnung und Medienproduktion, nicht gĂ€be.

Abgesehen von spannenden Inhalten, zeigen die genannten Beispiele auch im Ergebnis, was in Sachen wissenschaftliche Events im Videoformat technisch „State of the Art“ ist – von klassischer Vor-Ort-Aufzeichnung, ĂŒber Live-Streaming bis hin zu durchaus anspruchsvollen Bedarfen und Umsetzungssettings fĂŒr virtuelle Veranstaltungen.

Nach der Aufzeichnung ist vor der Aufzeichnung

Auch im Jahr 2025 wird‘s spannend, informativ und innovativ. Herzlichen Dank fĂŒr das Interesse am Content. Vor allem aber herzlichen Dank fĂŒr das Vertrauen aller kooperierenden Veranstalter und aller Protagonist:innen vor und auch hinter den Kameras in TIB ConRec – bis hin zur Publikation im TIB AV-Portal.

#VBIB #KĂŒnstlicheIntelligenz #TIBConRec #AVPortal #Videoproduktion #Konferenzaufzeichnungen #OpenAccessTage #linkedOpenData #SWIB #AVMedien #DigitaleTeilhabe #LizenzCCBY40INT #Digitalisierung #OpenScience #Wissenschaftsfreiheit #Informationskompetenz #OSICU2024 #BiblioCON

TIB-Report 2024

Der JahresrĂŒckblick 2024 der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und UniversitĂ€tsbibliothek

It was a great opportunity and experience to present and, yes, promote @vbib at #LIBER2023 with a very attentive and interested audience - including fetching a little more input via our flyers about @tibhannover, @TIB_AVPortal and finally about #TIB's video production and conference recording service #TIBConRec. Thank you! 🙏
By the way: Mit dem Service #TIBConRec der @tibhannover wird zur #111BiblioCon dafĂŒr gesorgt, dass aus ausgewĂ€hlten RĂ€umen, die BeitrĂ€ge gestreamt und aufgezeichnet werden. Wir hoffen natĂŒrlich, alles wird ohne große Pannen laufen. 🙂 Unter Voraussetzung der Erlaubnis der beteiligten Refererierenden & Co. werden die BeitrĂ€ge nicht nur intern im Konferenzsystem bereitstehen, sondern mit gewisser Karenz von sechs Monaten auch langfristig und zitierfĂ€hig bei uns im #AVPortal offen publiziert...

Kleiner Werbe-Service-Post in eigener Sache...👇 😉👇

Als öffentliches Informationszentrum der #LeibnizGemeinschaft entwickeln wir selbst allerhand Dinge. U. a. unsere #TIB-Services fĂŒr wissenschaftliche Veranstaltungen.
Damit kann man sich vom Live-Streaming (#TIBConRec) ĂŒber die Aufzeichnung der VortrĂ€ge (@TIB_AVPortal) bis hin zur #OpenAccess-Publikation der BeitrĂ€ge (@TIBopenpub) einzelne Bausteine zu einem fĂŒr sich passenden Paket zusammenbasteln.

Mehr dazu: https://tib.eu/konferenzdienstleistungen

TIB Scientific Event Services - Technische Informationsbibliothek (TIB)

Wir bieten umfassende Services fĂŒr Ihre wissenschaftliche Veranstaltung: vom Live-Streaming ĂŒber die Aufzeichnung der VortrĂ€ge bis hin zur Publikation der BeitrĂ€ge.