Freiburger Demonstrant, der 2019 gegen die Pius-Brüder auf die Straße ging, verliert vor dem Verfassungsgericht  

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat entschieden, dass eine Sitzblockade, die gezielt eine andere Versammlung stört oder behindert, nicht durch die Versammlungsfreiheit geschützt ist.

Anlass war eine Demonstration in Freiburg am 10. April 2015, bei der die Piusbrüder einen sogenannten „Marsch für das Leben“ durch die Innenstadt abhielt. Eine Gruppe von Gegendemonstrant*innen hatte sich – ohne Anmeldung – auf der vorgesehenen Route des Marsches niedergelassen, um ihn zu blockieren und auf ihre Ablehnung dieser religiös motivierten Kundgebung aufmerksam zu machen. Die Teilnehmenden saßen auf der Straße, hielten Transparente hoch und benutzten Trillerpfeifen.

Eine der beteiligten Personen wurde daraufhin nach § 21 des Versammlungsgesetzes strafrechtlich verurteilt, einer Vorschrift, die das „erhebliche Stören“ einer Versammlung unter Strafe stellt.

@RDL hatte seinerzeit berichtet
https://rdl.de/beitrag/amtsgericht-h-lt-friedliche-blockade-die-aufmarsch-der-piusbr-der-etwas-verz-gerte-f-r-grobe

Der Betroffene ging anschließend durch alle Instanzen und zuletzt legte er 2020 Verfassungsbeschwerde ein. Dort machte er geltend, die Verurteilungen würden sein Grundrecht auf Versammlungsfreiheit verletzen. Das BVerfG kam nun zu dem Ergebnis, dass die Versammlungsfreiheit zwar ein zentrales Grundrecht sei, sie aber dort ende, wo sie genutzt werde, um die angeblich gleichartige Freiheit anderer zu vereiteln.

Eine Blockade, die darauf abziele, eine andere, ordnungsgemäß angemeldete Versammlung zu verhindern oder erheblich zu behindern, stelle daher keine geschützte Ausübung dieses Grundrechts dar, so das Karlsruher Gericht und erklärte die Verurteilung für verfassungskonform. Vorliegend unterfalle zwar die Gegendemonstration dem Schutzbereich der Versammlungsfreiheit, aber vorliegend musste "das Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gegenversammlung, ihre Versammlung gerade in einer grob störenden Art und Weise abhalten zu können, zurücktreten".

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/bvg25-103.html?nn=68080

@Orkan_der_rechtspflege
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Gegen christliche Fundamentalist*innen und Abtreibungsgegner*innen - in Wien & überall! #MarschFürnArsch

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Wir probieren heute unseren Systemli-Ticker aus und bitten um Nachsicht, wenn es ein bisschen holpert. Der Ticker https://ticker.raw.at tootet automatisch auf Mastodon. #w1410 #nofundis #MarschFuernArsch
(Leider gibt es keine Alt-Text Option im Ticker)
Ticker

Fotorückblick: Proteste gegen den sog. "Marsch für das Leben"

Etwa 1.900 Menschen nahmen am christlich-fundamentalistischen „Marsch für das Leben“ am 16. September 2023 durch #Berlin-Mitte teil. Bei der Anreise, entlang der Route und innerhalb der Veranstaltung gab es immer wieder queer-feministische Gegenproteste, sowie zwei Blockade-Versuche. Erstmalig fand parallel ein „Marsch für das Leben“ in #Köln statt, der endete aber vorzeitig an Blockaden.

(...)

https://www.trueten.de/archives/12931-Proteste-gegen-den-sog.-Marsch-fuer-das-Leben.html

#Lebensschützer #MarschFuerDasLeben #MarschFuernArsch

Proteste gegen den sog. "Marsch für das Leben" | trueten.de

Foto: © Kinkalitzken via Umbruch Bildarchiv Etwa 1.900 Menschen nahmen am christlich-fundamentalistischen „Marsch f�

die fundis stehen jetzt am deserteursdenkmal, aber nach wie vor von feministischen sprüchen beschallt #w1706 #MarschFuernArsch
die fundis schaffen es nicht mal, ihren kleinen bereich zu füllen. um 16h soll aber ihr marsch beginnen, wo ihnen in den vorjahren die polizei den weg freigeprügelt hat #w1706 #MarschFuernArsch
die gegendemo gegen die fundis ist heuer gefühlt deutlich größer als die letzten jahre, während die fundidemo kleiner ist #w1706 #MarschFuernArsch
eine kleines häuflein fundis wird wird von einer bunten, lautstarken demo beschallt #w1706 #MarschFuernArsch
jetzt am graben #w1706 #MarschFuernArsch

In den letzten Monaten ist eine steigende Queerfeindlichkeit (z.B. Proteste gegen Dragqueen-Lesung in Villa) zu beobachten, nicht nur ausgehend von der extremen Rechten, sondern aus der "Mitte der Geselllschaft".

Auch dieses Jahr soll der "Marsch für die Familie" gegen die Pride am 17.6. stattfinden. Der sogenante "Marsch für die Familie" stellt sich gegen die Existenz von LGBTIQ+ Personen und queer-feministische Forderungen.

Die klerikalfaschistischen Fundis propagieren ein traditionelles, heteronormatives und patriarchales Familienmodell. Des Weiteren stellen die Fundis wichtige (queer-)feministische Errungenschaften wie die Fristenlösung oder die eingetragene Partner* in Frage.

Wir haben eine politischen Einordnung des "Marsch für die Familie" versucht und uns angesehen, welche Funktion die Queerfeindlichkeit als Schanier zwischen extremer Rechter und bürgerlicher Mitte hat und wie das mit staatlichen und katholischen Interessen einhergeht.

Wir wollen diese menschenfeindliche Propaganda nicht unkommentiert lassen und fordern eine Gesellschaft, in der jede Person frei über ihren Körper bestimmen kann.

ZERSTÖRT DAS PATRIARCHAT – IMMER UND ÜBERALL!
FIGHT HETERONORMATIVITY!

#w1706 #MarschFuernArsch #NoFundis