Extreme Klimafolgen unterschÀtzt?
Ăbersehenes Worst Case? Schon bei 2 Grad ErwĂ€rmung könnten einige #Klimafolgen erheblich schlimmer ausfallen als bislang prognostiziert, wie neue Analysen enthĂŒllten. Demnach könnten #DĂŒrren, #Starkregen und #Feuerwetter in einigen Regionen dann so heftig ausfallen wie eigentlich erst fĂŒr drei oder vier Grad ErwĂ€rmung erwartet. Der Grund dafĂŒr: GĂ€ngige Prognosen beruhen meist auf Mittelwerten mehrerer Modelle. Dies kann aber die wahre Spannbreite der Prognosen kaschieren.
Wie erwartet lieferten die Klimamodelle ein breit gefĂ€chertes Spektrum von Prognosen. Dabei lagen einzelne Vorhersagen fĂŒr die drei betrachteten #Wetterextreme und Regionen jeweils deutlich ĂŒber den Mittelwerten. Das bedeutet: Wenn sie zutreffen, könnten die #Klimafolgen fĂŒr #BallungsrĂ€ume, #Anbaugebiete und #WĂ€lder schon bei 2 Grad ErwĂ€rmung extremer ausfallen als bislang fĂŒr 3 bis 4 Grad prognostiziert.
Konkret heiĂt dies beispielsweise, dass die wichtigen Anbauregionen fĂŒr #Mais, #Weizen, #Soja und #Reis schon bei 2 Grad ErwĂ€rmung bis zu 50 % mehr #DĂŒrren erleben könnten. â10 der 42 untersuchten Modelle liefern bei zwei Grad Ergebnisse, die deutlich ĂŒber dem Modellmittel bei 4 Grad ErwĂ€rmung liegenâ, berichtet Bevacqua. Sollten diese Modelle Recht behalten, wĂ€ren die Folgen fĂŒr die #ErnĂ€hrungssicherheit, globale #Lieferketten und internationale #MĂ€rkte erheblich.
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