Landarbeits-Gewerkschaft: Kein Spargel für die CDU!

CDU plant Angriff auf ALLE #Landarbeiter:innen, IGG sagt „Nicht mit uns!“

Am 26. Februar 2026 stimmte der CDU-Parteitag in Stuttgart laut Medienberichten einstimmig für einen Antrag, der ausländischen #Saisonkräften den Mindestlohn versagen soll. Das ist ein Angriff auf das #Lohnniveau aller Beschäftigten in der Branche. Die #Gewerkschaftsinitiative IGG-FAU verurteilt diesen neuerlichen Vorstoß und droht mit bundesweiten Aktionen. Sie fordert schon seit 2025 15€ #Mindestlohn für alle Beschäftigten der Branche.

Jasmin Hofer, eine Sprecherin der IGG: „Die CDU profiliert sich mit den Angriffen auf #Renteneintrittsalter, 8-Stunden-Tag, #Teilzeit-Regelungen, #Krankschreibung​en, #Erwerbslose​n-Rechte uvm. zunehmend als eine Partei gegen die Rechte aller abhängig Beschäftigten. Nun sollen deutsche gegen ausländische Arbeiter:innen ausgespielt werden. Doch sinkt der Lohn für die einen, sinkt das #Lohnniveau erfahrungsgemäß für alle. Übrigens in der Branche, die uns ernährt und in der permanent über #Fachkräftemangel geklagt wird.“

„Letztlich sollte niemand, der für diesen Antrag gestimmt hat, noch Spargel oder Erdbeeren zu kaufen bekommen“, so Hofer, „vorerst planen wir aber zunächst andere gewerkschaftliche Kampagnen gegen die Partei. Auch die #SPD als Koalitionspartner behalten wir natürlich im Auge.“

Vor allem migrantische #Saisonarbeitskräfte machen etwa ein Drittel der landwirtschaftlichen Beschäftigten in Deutschland aus. Sie arbeiten vor allem in arbeitsintensiven Sonderkulturen und kleinen bis mittelgroßen #Landwirtschaftsbetriebe​n. Sie gehören schon jetzt zu der Berufsgruppe mit der schlechtesten #Bezahlung, den längsten #Arbeitstage​n, sowie den meisten (oft auch tödlichen) Unfällen.

Die IGG fordert eine komplette Angleichung der #Arbeitsverhältnisse für migrantische #Saisonkräfte u.a. hinsichtlich #Sozialversicherung, #Löhne​n und #Arbeitsrecht​en. In ihrem betrieblichen Grundsatzpapier hat die #Gewerkschaft im Mai 2025 per Urabstimmung den Kampf für 15€ als #Lohnuntergrenze für alle Beschäftigten in den Bereichen #Gartenbau, #Forst, #Landwirtschaft und #Umweltberuf​e beschlossen.

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#CapitalismIsADeathCult

CDU plant Angriff auf ALLE Landarbeiter:innen, IGG sagt „Nicht mit uns!“

Am 26. Februar 2026 stimmte der CDU-Parteitag in #Stuttgart laut Medienberichten einstimmig für einen Antrag, der ausländischen Saisonkräften den #Mindestlohn versagen soll. Das ist ein Angriff auf das #Lohnniveau aller Beschäftigten in der Branche. Die #Gewerkschaftsinitiative IGG-FAU verurteilt diesen neuerlichen Vorstoß und droht mit bundesweiten Aktionen. Sie fordert schon seit 2025 15€ Mindestlohn für alle Beschäftigten der Branche.

Jasmin Hofer, eine Sprecherin der #IGG: „Die CDU profiliert sich mit den Angriffen auf #Renteneintrittsalter, 8-Stunden-Tag, #Teilzeit-Regelungen, #Krankschreibung​en, #Erwerbslose​n-Rechte uvm. zunehmend als eine Partei gegen die Rechte aller abhängig Beschäftigten. Nun sollen deutsche gegen ausländische #Arbeiter:innen ausgespielt werden. Doch sinkt der Lohn für die einen, sinkt das #Lohnniveau erfahrungsgemäß für alle. Übrigens in der Branche, die uns ernährt und in der permanent über #Fachkräftemangel geklagt wird.“

„Letztlich sollte niemand, der für diesen Antrag gestimmt hat, noch Spargel oder Erdbeeren zu kaufen bekommen“, so Hofer, „vorerst planen wir aber zunächst andere gewerkschaftliche Kampagnen gegen die Partei. Auch die #SPD als #Koalitionspartner behalten wir natürlich im Auge.“

Vor allem migrantische #Saisonarbeitskräfte machen etwa ein Drittel der landwirtschaftlichen Beschäftigten in #Deutschland aus. Sie arbeiten vor allem in arbeitsintensiven #Sonderkulturen und kleinen bis mittelgroßen Landwirtschaftsbetrieben. Sie gehören schon jetzt zu der #Berufsgruppe mit der schlechtesten #Bezahlung, den längsten Arbeitstagen, sowie den meisten (oft auch tödlichen) Unfällen. Die IGG fordert eine komplette Angleichung der #Arbeitsverhältnisse für migrantische #Saisonkräfte u.a. hinsichtlich #Sozialversicherung, #Löhnen und #Arbeitsrechte​n. In ihrem betrieblichen Grundsatzpapier hat die #Gewerkschaft im Mai 2025 per #Urabstimmung den Kampf für 15€ als #Lohnuntergrenze für alle Beschäftigten in den Bereichen #Gartenbau, #Forst, #Landwirtschaft und #Umweltberuf​e beschlossen.

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Tübingen: Kundgebung gegen aktuell diskutierte Senkung der Mindestlöhne von Saisonarbeiterinnen

Am Donnerstag den 17.7 wird am #Holzmarkt in der Tübinger Innenstadt um 19:30 eine Kundgebung gegen die aktuell diskutierte Senkung der Mindestlöhne von #Saisonarbeiterinnen stattfinden. Die Freie Arbeiter:Innenunion (#FAU) Sektion Tübingen/Reutlingen und die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirte (#AbL) Baden Württemberg rufen dazu auf sich mit den betroffenen #Saisonarbeitskräfte​n solidarisch zu zeigen und die jüngste Forderung des Bauernverbandspräsidenten #Rukwied entschieden zurückzuweisen. Dieser hatte vor wenigen Tagen mit der fadenscheinigen Begründung, dass ihr Lebensmittelpunkt nicht in Deutschland liege, gefordert dass Saisonarbeiterinnen in Deutschland kein Mindestlohn mehr gezahlt werden solle – wobei dieser durch massiv übersteigerte Unterkunfts-, Versorgungs- und Vermittlungskosten sowieso häufig nur auf dem Papier existiert.

#Bundesagrarminister Alois #Rainer (CSU) zeigte sich offen für die Forderung und gab gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland an, dass seine Fachleute prüfen, ob es einen rechtssicheren Weg gebe, Ausnahmen vom #Mindestlohn möglich zu machen. Vor allem migrantische #Saisonarbeitskräfte machen etwa ein Drittel der landwirtschaftlichen Beschäftigten in Deutschland aus. Sie arbeiten vor allem in arbeitsintensiven Sonderkulturen und kleinen bis mittelgroßen Landwirtschaftsbetrieben und gehören schon jetzt zu der Berufsgruppe mit der schlechtesten #Bezahlung, den längsten Arbeitstagen (Beschäftigte berichten teilweise von 10-14 Stundentagen), den menschenunwürdigsten Unterkünften, sowie den meisten (oft auch tödlichen) Unfällen und sind somit die am härtesten arbeitenden und verletztlichsten Beschäftigten der #Landwirtschaft.

Die Ortsgruppe der FAU fordert wie ihre überregionale Arbeitsgruppe #IGG (Initiative Grüne Gewerke) gemeinsam mit der #AbL Baden-Württemberg eine komplette Angleichung der #Arbeitsverhältnisse für migrantische Saisonkräfte u.a. hinsichtlich #Sozialversicherung, #Löhnen und #Arbeitsrechten und 15€ als #Lohnuntergrenze für alle Beschäftigten in den Bereichen #Gartenbau, #Forst und #Landwirtschaft. „Wenn einer von uns getroffen wird sind wir alle gemeint und dürfen uns das nicht gefallen lassen“, so Lennart von der Ortsgruppe der FAU Tübingen/Reutlingen. Für die Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft Baden-Württemberg, die für eine zukunftsfähige sozial- und umweltverträgliche Landwirtschaft, sowie für entsprechende politische Rahmenbedingungen eintritt, wird zur Kundgebung auch eine Rednerin erscheinen.

Quelle.

#Gewerkschaft #AnarchoSyndikalismus #Tuebingen #Reutlingen

Die sozialen Unterschiede in Deutschland könnten noch wachsen. Das muss nicht so sein. Nötig wären Sozialversicherungen und eine Lohnuntergrenze. Armuts- und Reichtumsbericht: Soziale Sicherheit für Arme
Armuts- und Reichtumsbericht: Soziale Sicherheit für Arme

Die sozialen Unterschiede in Deutschland könnten noch wachsen. Das muss nicht so sein. Nötig wären Sozialversicherungen und eine Lohnuntergrenze.

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Erhöhung des Mindestlohns: In zwei Schritten auf 9,35 Euro www.taz.de/Erhoehung-des-Minde… #Mindestlohn #Lohnuntergrenze #Schwarzarbeit #Mindestlohnkommission #Arbeit #Öko
Erhöhung des Mindestlohns: In zwei Schritten auf 9,35 Euro

Die Mindestlohnkommission schlägt vor, die Lohnuntergrenze bis 2020 um 51 Cent zu erhöhen. 2019 sollen es bereits 9,19 Euro sein.