(Werbung, da Rezensionsexemplar) „Ich mag es nicht, das eigene Leben um gutes Essen herum zu organisieren.“ - dieses Zitat aus "Richtig gutes Essen" beschreibt Nitani, den Protagonisten des Buchs "Richtig gutes Essen" gut.

Essen ist für ihn ein Mittel zum Zweck, um am Leben zu bleiben, um nicht zu verhungern. Einzig Instantnudeln könnte man als sein Lieblingsessen bezeichnen. Man könnte sogar einen Schritt weiter gehen, etwas zu essen (außer Instantnudeln) ist ihm sogar weitgehend zu wider.

Das Gewese, dass die Menschen in seiner Bürogemeinschaft ums Essen und vor allem ums gemeinsame Essen machen, nervt ihn merklich, da es wichtig ist, nicht außen vor zu sein. Mit seiner Kollegin Ashikawa hat er was laufen und eine ihrer Leidenschaften ist das Backen, worüber sich die Kolleg*innen freuen, Nitani sich nur mit Müh und Not überwinden kann, ihr dafür zu danken.

Insgesamt scheint es ihm schwer zu fallen, sich mit den sozialen Regeln des menschlichen Zusammenseins zu arrangieren. Mit Ashikawa ist er hauptsächlich zusammen, weil sie in seinen Augen die perfekte Ehefrau sein wird, angepasst, ruhig und nett.

Sie hat null Ehrgeiz im Job und eigentlich verachtet er solche Menschen, die pünktlich gehen, da er dann für sie mit arbeiten muss. Auch wollte er gar nicht im Büro arbeiten, sondern lieber Literatur studieren, was er dann aber gelassen hat.

Sympathisch ist mir Nitani mal so gar nicht, aber das Buch hat mir trotzdem ganz gut gefallen, weil es diese Zerrissenheit zwischen anders sein zu wollen und angepasst zu sein zeigt und auch einen Einblick in eine mir völlig fremde Kultur gibt. Das hat mich wirklich fasziniert. Die zurückhaltende Sprache unterstreicht das.

Ausführlicher gibt es das auf meinem Blog: https://das-buchzuhause.de/richtig-gutes-essen-von-junko-takase/

Übersetzt wurde es von Yoko Ann Hamann und ich bedanke mich beim DuMont Buchverlag für das Rezensionsexemplar!

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Junko Takase - May you have delicious meals
Japanista englanniksi kääntänyt Morgan Giles

Nitani ja Oshio ovat työkavereita, jotka tykkäävät käydä yhdessä syömässä ja kaljalla työpäivän jälkeen. Usein puheenaiheena on Nitanin epävirallinen naisystävä Ashikawa, joka työskentelee myös samassa yrityksessä. Ashikawa jättää töitään usein hoitamatta syystä tai toisesta, mutta hän leipoo ihania herkkuja työkavereilleen tuon tuosta. Mitä tapahtuu, kun herkkuja löytyy eräänä päivänä roskakorista?

Kirjan teemoina ovat japanilaisen työelämän dynamiikka sekä tiukat sukupuoliroolit. Myös ruoalla on merkittävä rooli teoksessa ja sitä lukiessani haaveilin jatkuvasti erilaisista japanilaisista herkuista. Varsinaista juonta kirjassa ei ole, mutta sitäkin enemmän pieniä huomioita ja ihmissuhdekuvausta. Kirjan luki nopeasti, mutta siitä ei jäänyt mitään erityistä mieleen. Suosittelen japanilaisesta työpaikkakulttuurista kiinnostuneille ja ruokakuvausten ystäville.

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The Akutagawa Prize-winning novel focuses on a “situationship” trio of young office workers at the same workplace who have mixed feelings for food and each other. https://www.japantimes.co.jp/culture/2025/03/08/books/junko-takase-book-review/?utm_medium=Social&utm_source=mastodon #culture #books #junkotakase #akutagawaprize #morgangiles #literature #translation #books
‘May You Have Delicious Meals’: The ugly taste of office and gender politics

The English-language debut of Junko Takase’s Akutagawa Prize-winning novel serves complex prose in translation by Morgan Giles.

The Japan Times