Ich hab 3 Bücher rumfliegen, schaff aber kaum eins weil ich mich nicht entscheiden kann.

"Eva schläft" von Francesca Melandri,
„Luft zum Leben" von Helga Schubert und
"Vanishing World" von Sayaka Murata.

Und bald ist Buchmesse. :-D

#lesen #lbm #FrancescaMelandri #HelgaSchubert #SayakaMurata

📖 Rezension
Helga Schubert: Luft zum Leben

38 kurze Texte, entstanden zwischen 1960 und heute: Helga Schubert erzählt vom Leben in der DDR, vom Übergang, vom Sterben – und vom Zusammenhalten. Ein literarischer Schatz.

✍️ Rezensiert von Sabine Sürder
🌐 https://schreiblust-leselust.de

#Buchrezension #HelgaSchubert #LuftZumLeben #DDR #Zeitgeschichte #Literatur

Die SWR Bestenliste als Resonanzraum – Zehn Texte über das, was bleibt - Aktuelles

Die SWR Bestenliste im Dezember 2025 versammelt zehn eindrucksvolle Bücher – von Colette bis Gomringer, von Alter bis Aufbruch. Lesering analysiert die Themen, Töne und Übergänge einer Liste, die das Vergängliche sichtbar macht.

Lesering.de

24. November – Geduld

Ich verstehe nicht, nach welchen Kriterien die Suchmechanismen auf lyrikline funktionieren. Aber jedenfalls gibt es viel mehr Autoren, die unter dem Begriff der Geduld herausgefiltert werden als gestern zum Begriff „Erleichterung“. Da war es genau eine Autorin. Jetzt, d.h. zur „Geduld“ sind es immerhin fünf. Ich schreibe an meinem Wörterbuch der Befindlichkeiten. Und manchmal, wenn ich erst einmal recht ratlos bin, und nur weiß, welche Befindlichkeit ich gerne bearbeiten würde, hole ich mir Inspiration. Z.B. indem ich den Begriff als Suchkriterium auf lyrikline eingebe. Nicht, weil mir nichts einfällt. Gerade zur Geduld fällt mir viel zu viel ein. Nämlich dass ich extrem ungeduldig bin. Dazu könnte ich eine Unmenge von Beispielen aufführen. Es ist eine große Unruhe in mir. Keine gute Unruhe, die dazu befähigt, tätig zu werden, Dinge in Gang zu setzen statt noch weiter abzuwarten, sondern so eine Ungeduld, die eine ständig zappelig sein lässt und verhindert, dass ich bei einer Sache bleibe, das Anstehende einfach nach und nach bearbeite. In einem Monat ist Weihnachten. Es wird das letzte Weihnachten in diesem Zuhause, das immerhin fast 16 Jahre lang unser Zuhause gewesen ist, 14 Jahre davon das einer vierköpfigen Familie. Ich bin nicht gut im Abschied nehmen, gerade weil ich es eigentlich in die Wiege gelegt bekommen habe, Abschied nehmen zu müssen. Vielleicht wird es mir so lange zugemutet, bis ich endlich doch einen eigenen Umgang damit lerne. Ich weiß es nicht. In knapp drei Wochen werden wir die Schlüssel für die neue Wohnung bekommen, und dann beginnt das Ausmessen, das Überlegen, das Einrichten, zunächst im Kopf und auf dem Papier und dann in der Realität. Gleichzeitig ist hier von so vielen Dingen Abschied zu nehmen. Meinen Kleiderschrank habe ich längst auf ein Drittel von dem, was da war reduziert. Auch von vielen Büchern habe ich mich getrennt, was viel schwieriger gewesen ist. Immer noch gibt es Berge von Papier, die durchgesehen werden wollen, um dann zu entscheiden, ob sie mit umziehen oder Altpapier werden. Meine Tagebücher z.B., soll ich die mitnehmen, soll ich diese ganze Vergangenheit mitnehmen, oder ist jetzt vielleicht der Zeitpunkt mich davon zu trennen? Allein die ganzen Kinderzeichnungen wegzuwerfen und nur einige als Erinnerung auszuwählen und zu behalten, ist so schwer und kräftezehrend, dass ich es selbst lächerlich finde und am liebsten den Kopf darüber schütteln würde. Aber es nützt ja nichts. Die Dinge liegen nun einmal so, dass es schwer ist, schwer fällt, dass es traurig macht und Erinnerungen hervorbeschwört, dass es einen Schmerz auslöst, der erst einmal gefühlt werden will, bevor ich dann weitergehen kann. Ich erinnere mich an das Interview das Jagoda Marinic auf ihrem Podcast Freiheit Deluxe mit Helga Schubert geführt hat. Annehmen, sagte Helga Schubert, was nicht zu ändern ist, muss man aktiv annehmen. Im Sinne von das Beste daraus machen, es sich „schön“ machen. Und ich spinne das weiter für mich: den Schmerz und die Anforderungen so betrachten, dass sie mir helfen wollen, meine Weg weiter zu gehen, dass sie meine Entwicklung voran treiben. Und sowieso weiß ich ja aus so vielen Erfahrungen, dass alles, was so überfordernd aussieht, sich in machbares auflöst, wenn man den Weg in viele einzelne Schritte aufteilt. Und dazu braucht man vermutlich in erster Linie Geduld. Ein Gedicht, das die Suche herausgefiltert hat ist von Christian Lehnert und ich verlinke es als Abschluss dieser Sätze, deren Niederschrift mich beruhigt hat. Vielleicht ist das die Voraussetzung für Geduld; Ruhe, Beruhigung, weil ich mich nur so wirklich den Dingen zuwenden kann.

#ChristianLehnert #Gedicht #Geduld #HelgaSchubert #lyrikline

Podcast: Helga Schubert - „Man kann jemanden lieben und es kommt nichts zurück“

Helga Schubert war 80 als sie 2020 den Ingeborg-Bachmann-Preis erhielt - als älteste Autorin, die je mit diesem wichtigsten Preis für unveröffentlichte Prosatexte in deutscher Sprache ausgezeichnet wurde. Vierzig Jahre zuvor hatte man die Schriftstellerin schon einmal zu dem Wettbewerb eingeladen, doch die DDR verweigerte ihr damals die Ausreise. Heute sind die Erzählungen von Helga Schubert - und sie selbst! - voller Erfahrungen und Lebensklugheit. Im Gespräch mit Jagoda Marinic erzählt sie bei FREIHEIT DELUXE von den drei Welten, in denen sie lebt: der Pflege ihres Mannes, den politischen Realitäten - und ihrer eigenen, der Welt des Schreibens. Erzählend bewältigt Helga Schubert eine Kindheit voller Kälte und stiftet uns an zum lebenslangen Ringen um innere Freiheit. Hier hört ihr, - warum man wirklich alles denken darf (2:50) - warum Helga sieben verschiedene Schulen besuchte und schon mit 16 Jahren ihre Großmutter in den Tod begleiten musste (8:15) - warum sie schon beim Frühstück wusste, wo heute in der Schule wieder gelogen wird (15:45) - warum die DDR für Helga Schubert das falsche Land mit den richtigen Leuten war (20:00) - warum Schreiben und Psychotherapie gleichermaßen "Anti-Pathos" sind (24:00) - dass man sich in der DDR bei jeder Schlange anstellte - ohne zu wissen wofür (28:00) - warum es nur "billiger Mut" ist, die Corona-Maßnahmen mit der DDR zu vergleichen (32:30) - ob man intolerant gegenüber der Intoleranz sein darf (37:00) - wie man am 10. Februar Weihnachten feiert und warum (42:00) - was die Stasi über Helga Schuberts Ehe wusste (52:00) - was erwachsen ist und was "völlig unerwachsen" (1:11:00) - warum man kein Recht darauf hat, von einem Menschen, den man liebt, geliebt zu werden (1:26:30) - wie zwei Barlach-Figuren auf Helga Schuberts Frühstückstisch kamen (1:29:30) - wie Jagoda und Helga sich der "dunklen Seite des Frauseins" nähern. (1:36:30) Die ganze Folge zum Nachlesen gibt es hier: https://download.hr2.de/podcasts/freiheit_deluxe/jagoda-marinic-helga-schubert-100.pdf FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks und des Börsenvereins des deutschen Buchhandels.

ARD Audiothek

Gebloggt wie jeden Tag:

229–2024: Flugtraum

Nach langer Zeit ein fremder Text.

Helga Schubert. Helga wer? Wenn mir nicht ab und zu ein Büchlein aus ihrer Feder über den Weg laufen würde, stellte ich diese Frage auch […]

https://deremil.blogda.ch/2024/08/16/229-flugtraum/

229–2024: Flugtraum

Nach langer Zeit ein fremder Text. Helga Schubert. Helga wer? Wenn mir nicht ab und zu ein Büchlein aus ihrer Feder über den Weg laufen würde, stellte ich diese Frage auch […]

GeDACHt | Geschrieben | Erlebt | Gesehen
Neues von der #Büchergilde Saga: Zuerst hatte ich übersehen, dass ich doch noch keine Quartalsbestellung gemacht hatte. Dann kam das #buch dass ich eigentlich als Bestellung für das nächste, also Q4, geplant hatte, als Auswahlband für Q3: #HelgaSchubert "Der heutige Tag". Das Buch, das ich mir nun für Q4 ausgesucht habe, habe ich schon (von der Büchergilde, 😬 , zum Glück noch mal gecheckt). Also, zurück auf Null. Tja. Ich habe ja noch bissle Zeit. Hehe.
#tsundoku
Ich verdödel regelmäßig meine #buchergilde #buchbestellung & bin dann bissle nervös, was der #Auswahlband ist. Dieses Mal Volltreffer: Auswahlband ist der Titel, den ich gedacht hatte bestellt zu haben:
#HelgaSchubert Der heutige Tag
#Bücher #lesen #Autorin #bookstodon #Alter #CareArbeit
@lesekreis

📚Ein Zimmer für sich allein – #Autorinnen feiern späte Erfolge

Helga Schubert, Gabriele von Arnim und Ingrid Noll gelangten sehr spät zu ihren ersten literarischen Erfolgen.
Alle haben sich ermöglicht, was Virginia Woolf Frauen wünschte: „ein Zimmer für sich allein“ – also einen Freiraum zum Schreiben. https://www.deutschlandfunkkultur.de/ein-zimmer-fuer-sich-allein-autorinnen-feiern-spaete-erfolge-dlf-kultur-c24c4938-100.html

#FrauenLesen #KrimifrauenLesen #Literatur #schreiben #Autorinnenleben #IngridNoll #HelgaSchubert #GabrieleVonArnim #VirginiaWoolf #DLFKultur

Späte Anerkennung: Autorinnen feiern späte Erfolge

Virginia Woolf wünschte schreibenden Frauen ein Zimmer für sich allein. Gabriele von Arnim, Ingrid Noll und Helga Schubert haben sich dies erschaffen.

Deutschlandfunk Kultur
Sammelmappe » Blog Archive » Der heutige Tag

Spiegel Bestsellerliste: Reinhard Bingener und Markus Wehner punkten mit "Die Moskau-Connection" - Charts - Lesering.de

Reinhard Bingener und Markus Wehner steigen mit "Die Moskau-Connection" auf Platz 2 der aktuellen Spiegel Bestsellerliste (Sachbuch/Paperback) ein. Karen Sander schafft es mit "Der Strand" auf Platz 4 in der Rubrik Belletristik/Taschenbuch. Das wöchentliche Bestseller-Update.