1/ Hab ich in den letzten Tagen gelesen: „Die Prüfung“ von #WilliBredel.
Bredel war ein Kommunist und ist 1933 im KZ #Fuhlsbüttel in „Schutzhaft“ gesperrt worden. Er war erst in Dunkelhaft, dann in Einzelhaft, denn in einem 40-Mann-Saal. Er beschreibt in dem Roman seine Zeit im KZ, die Folter durch SS-Männer.
Er beschreibt das Leben im Lager. Kommunisten, Sozialdemokraten, Juden. Er beschreibt die politische Situation und die Diskussionen der Gefangenengruppen untereinander.
Er beschreibt die Brutalisierung der SS-Mörder.
Wie durch ein Wunder wurde er 1934 entlassen. Er beschreibt, wie er mit sich gerungen hat, ob er weiter politisch aktiv sein soll oder nicht.
Bredel ist dann nach Prag geflohen und hat dort den Roman aufgeschrieben. Der wurde in London veröffentlicht.
So gab es 1934 bereits einen ersten Bericht über deutsche KZs.