Einsamkeit ist nicht nur, dass man nicht mit anderen ist. In ihr kann auch Fülle sein. Ein Frieden mit sich selbst, ein schöner Reichtum, eine Unendlichkeit kann dadurch aufsteigen. Gott erhebt sich so im Selbst.

Viele Menschen wollen nur draußen bei Anderen sein, weil sie nicht mit sich selbst einsam sein können. Die Öde dort wird gescheut. Es wird Bestätigung bei Anderen gesucht, um diese Ödnis aufzuwerten, auszublenden. Das Selbst ist nichts Fertiges, sondern Wachsendes.

Wer sein echtes Selbst findet, findet Gott, vielleicht nur in Form von Verlangen. Wer unterwegs zu Gott, ist unterwegs zu seinem Selbst. Abgründe, Erschütterndes können dort sein, ein nicht annehmen wollen, umkehren, der Drang zur Flucht vor seinem Selbst aus der Einsamkeit wird wieder größer.

Doch Gott nimmt das ganze Selbst des Menschen an, will ihm Fülle, Veränderung, Heil, Ewigkeit schenken. Der Mut zum Leben mit Jesus wird so zum Segen.

#fedikirche #katholischekirche #meditation #einsamkeit #mission

Einsamkeit

Sehnsucht nach Nähe, Suche nach Verbundenheit, innere Leere, Hauthunger. In der April-Ausgabe von Disko&Diskurs erwarten Musik von der Schallplatte, Gedichte und Nachrichten von Zuhörer*innen. https://www.mixcloud.com/discodiskurs/diskodiskurs_einsamkeit/

https://radiocorax.de/einsamkeit/

Einsamkeit

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Jens Sigsgaard: Paul allein auf der Welt - Kinderbuch

Eine literarische Rezension von Jens Sigsgaards Kinderbuchklassiker Paul allein auf der Welt: Analyse von Freiheit, Einsamkeit und Gemeinschaft im Kinderbuch – präzise und tiefgründig. Schlagworte

Lesering.de

Warum “Männer sind noch nicht einsam genug” vorerst richtig ist und nicht nur Männer gemeint sind

https://makertube.net/w/todePyQVkVLE4cxHgquL2a

Warum “Männer sind noch nicht einsam genug” vorerst richtig ist und nicht nur Männer gemeint sind

PeerTube

Zum heutigen #Fotovorschlag 'Einsamkeit' habe ich euch dieses alte Foto aus meinem Archiv mitgebracht.

"Einsamkeit"

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#Malelonelinessepidemic #Selbsttragfähigkeit #Beziehungsfähigkeit #Einsamkeit #Dating

Ich hab zwei Texte die eigenlich zusammen gehören, der erste geht darum warum "nette" Männer meiner Meinung nach oft leer ausgehen...

Der zweite um Selbsttragfähigkeit, das Zurechtkommen ohne Beziehung. Keiner von beiden soll nur auf ein Geschlecht bezogen verstanden werden.

bitte nur antworten wer auch wenigstens einen der Texte gelesen hat:

https://feddit.org/post/27950872
https://feddit.org/post/27997145

Warum haben "nette Männer" oft keine Chance? - feddit.org

Überall liest und hört man gerade von der „Male Loneliness Epidemic“. Männer seien einsam, abgehängt, ohne Nähe, ohne Beziehung, ohne Sex. Das klingt für mich schräg, denn es gibt in den relevanten Altersgruppen hier etwa gleich viele Frauen wie Männer, aber vielleicht fühlen sich Singlemänner ja einsamer… deshalb der Text: Jetzt kann ich euch nicht erklären, wie ihr Frauen allgemein begeistert, aber ich will hier darauf eingehen, warum ich persönlich bestimmte Männer begehre und andere nicht. Und wir reden dabei ausdrücklich nicht von den Arschlöchern, nicht von den kompletten Egozentrikern und nicht von denen, die nur Sex suchen. Die sind meist schnell aussortiert und verursachen somit nicht viel Stress. Wir reden heute darüber, warum die „netten Männer“ so oft Single sein könnten. Bevor man Dating-“Erfolge” analysiert, sollte man sich vielleicht eine ehrlichere Frage stellen: Habe ich überhaupt Lust eine andere Person kennenzulernen? Und ich meine das wörtlich. Nicht jemanden finden, nicht jemanden haben, nicht eine Beziehung führen, sondern einen Menschen tatsächlich kennenlernen. Mit Interesse, mit Neugier, mit der Bereitschaft, sich irritieren zu lassen, enttäuscht zu werden, auch mal nicht zu passen. Wenn nicht ist das nicht verwerflich, dann sollte man sich halt sein Singleleben gemütlich einrichten. Ich erwähne das zu erst, weil viele dieser „netten Männer“ den Eindruck erwecken, sie gehen ins Dating mit der stillen Annahme, dass im Grunde jede passen würde, solange sie nicht unhöflich, gemein oder ausnutzend ist. Und genau das ist der Punkt, an dem kein Kennenlernen mehr stattfindet. Wer so denkt, will keinen Menschen entdecken, sondern nicht mehr allein sein und das macht mich in diesem Gespräch zu 100% austauschbar. Beim Dating erwarte ich etwas anderes: echtes Interesse an mir als Person. Dass man fragt, zuhört, nachhakt, sich für meine Gedanken, Gefühle, Beweggründe, meine Sicht auf die Welt, meine Hobbys und meine Geschichte interessiert, dass heißt nicht alles teilt oder immer zustimmt, sondern mich als Mensch spannend findet. Das biete ich selbst genauso an. Ich erwarte nur, was ich auch gebe. Was ich nicht erwarte - weder von Männern noch von Frauen - ist Rettung, Therapie, ein Ritter auf weißem Ross oder ein Ratsschlaggeber. Wer mich retten will, ist raus. Beziehung beginnt für mich bei Gleichrangigkeit und Augenhöhe, wer Bedürftigkeit sucht ist raus. Da es ja beim Dating für romantische Beziehungen auch um Körperlichkeiten geht, werde ich auch dazu was sagen. Wer sich selbst nicht als grundlegend begehrenswert denkt, kann schwer erwarten, dass im Gegenüber Begehren entsteht. Ich erwarte nicht, dass ein Mann sich selbst großartig findet oder sich permanent feiert. Aber ich erwarte, dass er grundsätzlich davon ausgeht, dass er begehrenswert sein könnte. Dass sein Körper wirken darf. Dass sein Charakter, seine Lebensgeschichte, seine Eloquenz für so spannend sein können, dass ich ihn haben will. Ohne dieses innere Ja wird Dating schnell zu Bewerbungsgespräch, Beziehung zu Dankbarkeit und Sex zu etwas, das man sich erarbeiten muss und nichts das aus beidseitiger Lust aufeinander entsteht. Besonders wichtig ist mir aber auch, dass mein Datinggegenüber sich selbst genug wert um eine Wahl zu treffen und nicht den “Spatz in der Hand” zu akzepieren, das beleidigt beide Betreiligten. Spätestens wer behauptet verliebt zu sein, sollte die andere Person als unersetzlich wahrnehmen. Bevor es zur härtsten Grenze kommt, gibt es für mich weitere klare No-Gos. Sprache gehört dazu. Wie jemand über Frauen spricht, über sich selbst spricht, über (frühere) Beziehungen spricht, über Menschen in der Gesellschaft spricht, ist kein Nebenschauplatz, sondern zeigt Haltung des Gegenübers. Dauerndes Jammern darüber, dass Frauen nur Arschlöcher wollen oder dass man selbst immer übersehen wird, ist mal ok, aber halt mit reflektierten Gedanken dazu. Und dann gibt es noch diesen Satz: „Ich habe das nicht so gemeint.“ Der gilt genau einmal. Einmal kann man sich ungenau ausdrücken, einmal kann man danebenliegen. Ab dem zweiten Mal ist es keine Ungenauigkeit mehr, sondern Verantwortungslosigkeit. Wer etwas wirklich nicht so gemeint hat, und über die negativen Folgen seiner Worte aufgeklärt ist, hat mit nochmaliger Verwendung von “Ich hab das nicht so gemeint”, den Zonk gezogen. Und selbst wenn all das gegeben ist, also echtes Interesse, Augenhöhe, die Fähigkeit, sich selbst als begehrenswert zu denken, reflektierte Sprache… gibt es eine Grenze, an der alles sofort endet. Härter als jede andere. Wenn ich Nein sage, dann ist das Nein absolut. Wenn ich sage, meine Telefonnummer gebe ich noch nicht raus, dann ist das keine Einladung zum Nachverhandeln. Wenn ich sage, ein Treffen ist in den nächsten Wochen nicht drin, dann ist das keine Aufgabe, mich umzustimmen. Wer über solche Grenzen hinweggeht, verliert in diesem Moment jede Möglichkeit auf Nähe. Ich begebe mich nicht allein in einen Raum mit einer Person, die ein Nein relativiert, umspielt oder ignoriert. Meine Schlussfolgerung: Es geht am Ende nicht darum, wer sich als “nett” definiert, sondern um Ehrlichkeit. Ehrlichkeit darüber, ob man einen Menschen kennenlernen möchte oder eine Rolle besetzen will, ob man momentan überhaupt den Nerv dafür hat sich auf eine Person komplett einzulassen. Und Ehrlichkeit darüber, ob man sich selbst genug wert ist, eine Wahl zu treffen und damit auch den anderen ernst nimmt.