Schließlich noch ein Highlight bzgl. der #Förderprogamme bzw. #Energieeffizienzstandards, die ab Kapitel 5.3 beleuchtet werden: Die Zahlen zeigen sowohl für #Neubau als auch #Bestand eine weite Verbreitung der Förderung von anspruchsvollen #Effizienzhaus-Standards (Obacht: nicht zu verwechseln mit tatsächlich erreichten Standards oder Marktdurchdringung). Hohe #Energieeffizienz ist also quasi Stand der Technik und akzeptiert - ein Zurückfallen bei den Standards, wie es immer wieder diskutiert wird (z.B: auch bei #GebäudetypE), macht aus der zahlenbasierten Sicht keinen Sinn!
✅ Bei Neubauten ist #EH55 schon lange dominant verbreitet und man könnte entsprechend eher auf #EH40 gehen perspektivisch.
✅ Selbst bei Sanierungen/ Bestandsgebäuden dominiert die #EH55 #EH70 -Förderung deutlich, mit steigendem Anteil #EH40. Schlechtere Standards sind nicht nötig!

#Effizienwende
Energieverbrauchrunter #Sanierung #Effizienzhaus 13/x

@BMWSB_Bund was Pflicht ist, ist nicht förderwürdig. Geht es der Bauwirtschaft primär darum, für #EH40 weiterhin Staatskohle abzugreifen? Oder, da bei uns keine Warmmieten üblich sind, billiger zu bauen und dann die Heizkosten auf die Mieter abzuwälzen? Der Primärenergiefaktor für Strom muss die erwartete Entwicklung des Strommix einbeziehen, da hat uns genau wie bei den zeitweise geförderten "Gaswärmepumpen" die Fossilindustrie sauber übern Tisch gezogen. #Energiewende #Wärmewende
Ein #EH55-Haus aus Lehm und Holz gilt heute als weniger ökologisch als ein #EH40-Haus aus Beton und Stahl.“
Eine durchgehende Zertifizierung von #Baumaterialien sowie der digitale #Gebäuderessourcenpass helfen dabei, eine einfache #Ökobilanzierung im Baubereich zu schaffen, betont Bauministerin #Geywitz außerdem.
(2/2)

„Klimalücke wird sich vergrößern“

Die #Bundesregierung rückt von ihrem Vorhaben ab, einen strengeren #Energiestandard für #Neubauten einzuführen. Umweltverbände sind empört.
#EH40 #Gebäude
https://taz.de/Neubau-Plaene-der-Ampel/!5959680/

Neubau-Pläne der Ampel: „Klimalücke wird sich vergrößern“

Die Bundesregierung rückt von ihrem Vorhaben ab, einen strengeren Energiestandard für Neubauten einzuführen. Umweltverbände sind empört.

2 | #EH40 als verbindlicher gesetzlicher #Neubaustandard wird ausgesetzt. Stattdessen soll der #CO2-Fußabdruck im gesamten #Lebenszyklus von Gebäuden fokussiert werden. So wird ein Anreiz für den stärkeren Einsatz von nachhaltigen Baustoffen und Recyclingmaterial gesetzt. (3/16)
#EH40 ab 2025 kommt nicht“, betont Bauministerin Klara #Geywitz im #Moma. „Wir wollen ein einfaches Modell, bei dem man in der Bauphase und der Betriebsphase der Gebäude #CO2 spart. Das ist ein anderer Standard als immer weiter zu #dämmen. Wir müssen wieder mit Low-Tech bauen.“
Förderung können #Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt und einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 60.000 € (+ 10.000 € für jedes weitere minderjährige Kind im Haushalt) erhalten. Förderfähige Neubauten müssen als Mindeststandard #EH40 erfüllen und nachweisen, dass der maximale #CO2-Emissionsbetrag im Lebenszyklus des Gebäudes eingehalten wird. Eine höhere #Förderstufe ist bei Nachweis des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude #QNG möglich. Kredithöchstbeträge 👇 (2/3)
„Ich mache ein dickes Fragezeichnen, ob wir uns in dieser Situation Standarderhöhungen wie #EH40 ab 2025 im Neubau leisten sollten. Aus meiner Sicht nicht“, unterstreicht Klara #Geywitz. Für klimafreundliches Bauen braucht es smartere Wege, die sich nicht derart auf die Baukosten auswirken. (5/5)