Worte allein reichen nicht. Deshalb handeln wir.
Unsere Kreismitgliederversammlung hat beschlossen, eine Umbenennung des sogenannten „Afrikaviertels“ und der dortigen Straßen anzustoßen.
Neue Namen sollen an Afro-deutsche Persönlichkeiten und Widerstandskämpfer*innen aus den ehemaligen Kolonien erinnern.
Die afro-diasporische Community in Kiel soll in den Prozess eingebunden werden.

#BlackHistoryMonth #Erinnerungskultur #Dekolonisieren #Kiel #Antirassismus

Warum sind wir für die Umbenennung von Straßen mit Namen von Kolonialakteuren – und nicht nur für Informationstafeln?

Weil es einen Unterschied gibt zwischen Erinnern und Ehren.
Straßennamen sind Formen öffentlicher Ehrung.

Wenn Straßen nach Kolonialakteuren benannt sind, werden Täter kolonialer Gewalt bis heute geehrt, während die Perspektiven der Betroffenen unsichtbar bleiben.

#BlackHistoryMonth #Erinnerungskultur #Dekolonisieren #Kiel

In Neumühlen-Dietrichsdorf gibt es das sogenannte „Afrikaviertel“.
Mehrere Straßen dort tragen bis heute die Namen von Kolonialakteuren.
Diese Benennungen entstanden ab 1938, im damaligen Geist des nationalsozialistischen Kolonialrevisionismus.
Sie sind kein Zufall.

#BlackHistoryMonth #Erinnerungskultur #Dekolonisieren #Kiel #GrueneKiel

Black History Month heißt für uns: zuhören, lernen – und Verantwortung übernehmen.
In den nächsten Tagen schauen wir deshalb auf koloniale Spuren in Kiel und darauf, wie wir sie sichtbar machen und verändern können.
#BlackHistoryMonth #Erinnerungskultur #Dekolonisieren #Kiel #Antirassismus #KolonialeKontinuitäten #GrueneKiel

Dekolonial #Englisch unterrichten

Ghanaisch-deutsche Studierendentandems entwickeln derzeit neue Lehrmaterialien und -konzepte, um Englischunterricht zu dekolonisieren. Dies geschieht im Rahmen des an der Pädagogischen #Hochschule #Karlsruhe und der #Universität von Cape Coast (#Ghana) durchgeführten Projekts „Eigenes Wissen hinterfragen: Ausbildung für Englisch-Lehrkräfte #dekolonisieren“.

Mehr erfahren auf: https://www.ph-karlsruhe.de/hochschule/presse/pressemeldungen/artikel/projekt-mit-ghana-dekolonial-englisch-unterrichten

#Bildung #Unterricht #lehrkraftebildung

"Menschen und Tiger können im selben Gebiet leben"
– Baiga Achanakmar Tiger-Schutzgebiet

Wie es wohl wäre, wenn wir hier in Westeuropa (und überall sonst auch) so respektvoll und friedlich mit großen Raubtieren leben würden, wie Indigene es u.a. in Indien mit Tigern tun? Wenn wir Wölfe, Bären, Haie, Orcas und Adler wie geachtete Mitglieder der größeren Gemeinschaft behandeln würden und unser Leben mit ihnen zusammen organisieren würden?

Auszüge aus dem Artikel:

"Es ist kein Zufall, dass so viele indigene Völker in den Tigerreservaten leben: Sie wissen, wie man Seite an Seite mit dem Tiger lebt und verwalten und schützen ihre Umwelt seit Generationen gewissenhaft. Sie sind die besten Naturschützer und Hüter der natürlichen Welt."

"Das Wechselverhältnis, in dem indigene Völker mit dem Wald stehen, basiert auf ihrem Respekt für die Kreisläufe der Natur und ihrem Verantwortungsbewusstsein gegenüber zukünftigen Generationen. Ihre Bräuche schreiben ihnen vor, dass sie nie mehr nehmen sollten, als sie brauchen, und nichts verschwenden sollten. Viele handeln nach dem Prinzip, der Natur zurückzugeben, was sie von ihr nehmen. Wenn sie hoch oben in den Bäumen Honig sammeln, behalten die Soliga einen Teil davon für sich selbst und hinterlassen den anderen Teil in Bodennähe für die Tiger, denn „Tiger können nicht auf Bäume klettern und Honig sammeln.“

Trotz der Behauptungen zahlreicher Naturschützer*innen, stellen Wildtiere keine Bedrohung oder Gefahr für indigene Völker dar. Sie lachen über die Unterstellung, sie hätten Angst vor dem Tiger, und erzählen uns, dass sie schon immer mit ihnen im Wald gelebt hätten. Viele indigene Völker wie etwa die Chenchu verehren den Tiger und sehen in ihm sowohl einen Gott, als auch ein Mitglied ihrer großen spirituellen Familie, die auch andere Tiere wie Panther und Bären umfasst. Andere, wie etwa die Baiga oder die Mising, sehen im Tiger einen Gefährten, mit dem sie sich den Wald teilen. Die Soliga erklären, dass sie keine Angst haben, wenn sie auf einen Tiger treffen. Selbst ein Soliga-Kind weiß, dass es ihn nur einen „großen Hund“ rufen muss – diese Beleidigung scheint auszureichen, ihn davonzujagen!"

Es geht außerdem darum, wie wichtig es ist, damit aufzuhören, Indigene aus ihren Gebieten zu vertreiben, um dort "Naturschutzgebiete" und "Tigerreservate" zu errichten.

https://www.survivalinternational.de/artikel/3472-indigene-naturschtzer-in-indiens-tigerreservaten

#tiger #indien #indigene #NaturSchutz #decolonise #dekolonisieren #TigerReservate #TigerReservat #UmweltSchutz

#introduction #vorstellung

In vielerlei Hinsicht verdammt privilegiert. Ich versuche, mich mit meiner sozialen Stellung in Gesellschaft und Welt auseinanderzusetzen.

#dekolonisieren #Gemeinschaftsgüter #degrowth #sozialökonomische_Transformation oder #Revolution? #machtkritisch #anarchistisch #convival #Klimagerechtigkeit #equity

Lebe in einer politischen #Kommune in der Mitte Deutschlands, in der Nähe der Städte #Kassel und #Göttingen. Elternteil von zwei Kindern.

Masterabschluss in Globaler Politischer Ökonomie (Global Political Economy).

Arbeitet für eine #NGO, die sich mit Fragen der globalen sozialen Gerechtigkeit beschäftigt. Besonderes Interesse an #postkolonialen_Perspektiven und #dekolonialen Praktiken in der "#Entwicklungszusammenarbeit" und der globalen #Solidaritätsarbeit.

"#Pluriverse - A post-Development Dictionary" ist mein heiliger Koran, Bibel, Talmud, Guru Granth Sahib, Tripitaka, Ganjur und Dandjur, Buyruk, Bhagavadgita...