Vom Pflegeentwicklungsplan 2025 zum Pflegeentwicklungsgesetz 2026
Katharina Schenk hat die Broschüre zur Plegeentwicklungsplanung mit einem Gruß an die Pflegenden versehen.6.12.2025, 20:46:17
zu dpa,
sueddeutsche.de vom 5. Dezember 2025, 16:17 Uhr
#Erfurt #Pflege: Es geht weiter vom PEP* zum PEG-E. Ein Gesetz von Allen
für Alle?
(Summary und Kommentar)
Vom Pflegeentwicklungsplan 2025 zum Pflegeentwicklungsgesetz 2026
Sozialministerin Katharina Schenk (SPD): Sie kündigte für das kommende
Jahr ein Pflegeentwicklungsgesetz der Landesregierung an.
u.E. eine unerlässliche Erfolgsbdingung dafür:
Betroffenen einbeziehen, jedoch pro.aktiv!
Der Elfenbeinturm der Verbände und Institutionen v.a. ohne Input
interdisziplinärer wiss. Evidenz (die beim Pflegeentwicklungsplan noch
fehlte) und die Inkludierung langjährigen Praxiserfahrung der
Selbsthilfegruppen pflegender Angehöriger im Freistaat führt bei sonst
bester Zieldefinition zum SCHEITERN!
Gute Ansätze, leider noch sporadisch und zufällig, gab es bei dem
mehrjährigen Prozess zum Pflegeentwicklungsplan Thüringen 2025. Eine
konzeptionelle Neuausrichtung zur Beteiligung von vielfältigsten
Gliederungen der Zivilgesellschaft einschließlich einzelner Bürger und
Gruppierungen kann bei dieser alle Schichten und politischen Farben
betreffenden Thematik nicht zuletzt Katalysatoren zur Verminderung der
gesellschaftlichen Spaltung schaffen.
iVm diesem Thema i.d. SZ:
bzgl. pflegender Angehöriger:
- mehr Pflegestützpunkte (Anm.: die intensiv auch per Print zu bewerben
wären.)
- Internetplattform in Thüringen (Anm.: Opensourcevorrang durch
Landesrechtslage gefordert)
- mehr Angebote für Kurzeit-, Tages- und NACHT(!!!)pflege
- finanzielle Absicherung pflegender Angehöriger
Einschub durch Blogredaktion
### Was jedoch auffällig fehlt: ###
(Seit 2020 i.d. Staatskanzlei anhängig.)
Zugang der Selbsthilfegruppen zu den gesetzl. verbrieften Fördermitteln
(der Kassen!) WIEDER herstellen. Dies wäre ein haushaltsneutraler
Gamechanger im gesamtem Prozess der Pflegeentwicklungsplanung ohne
Ramboll oder andere Consulter kostenträchtig bemühen zu müssen. Wenn
über eine "gedämpfte Leistungsdynamisierung" von 5 auf 4,5% als
Absenkung der geplanten Pflegeleistungen gesprochen wird und
andererseits bereitstehende gesetzlich verbriefte Gelder wie hier seit
5, in Worten: FÜNF Jahren nicht abgerufen und wirksam werden können, ist
auch das ein Wirkbsp., wie Politikverdrossenheit befördert wird. Eine
Taskforce Selbsthifegruppen pflegender Angehöriger wird nach dem
Scheitern vieler anderer Versuche auch politischer Spitzenakteuer
nunmehr unabdingbar. Selbsthifegruppen pflegender Angehöriger:
Chefsache! Stabsstelle jetzt.
CDU, BSW und SPD
- plädierten für mehr Pflegestützpunkte sowie mehr Angebote für
Kurzeit-, Tages- und Nachtpflege, um Angehörige zu entlasten. Zudem
sollte eine Internetplattform mit allen wichtigen Informationen
entstehen (...)
Urban, MdL, SPD:
- „Wir müssen schnell Entlastung schaffen.“ Zudem gehe es um die
finanzielle Absicherung pflegender Angehöriger, die oft ihre
Berufstätigkeit einschränken müssen
- bei Pflegestützpunkten Nachholbedarf. Während andere Bundesländer
Dutzende hätten, seien es im Freistaat nur vier.
Quelle DPA, SZ, Borkener Zeitung:
https://www.sueddeutsche.de/politik/pflege-land-will-situation-pflegender-angehoeriger-verbessern-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-251205-930-385934https://www.borkenerzeitung.de/welt/in-ausland/politik-inland/Land-will-Situation-pflegender-Angehoeriger-verbessern-696799.html* ... = Pflegeentwicklungsplan Thüringen 2025
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