#DBfK Südwest: Baden-Württemberg braucht moderne Versorgungsstrukturen. "Einige #Primärversorgungszentren werden bereits als Modell gefördert. Eine zentrale Rolle sieht der DBfK Südwest dabei für Community Health Nurses. Diese hochqualifizierten 'Pflegefachpersonen können insbesondere bei chronischen Erkrankungen, in der Gesundheitsförderung, in der Prävention und bei der Koordination von Versorgung einen wichtigen Beitrag leisten."
#CHN
#Pflegepolitik
https://www.dbfk.de/de/newsroom/pressemitteilungen/meldungen/2026/PM_SW_Hausarztmangel_BW.php?ref=Mastodon
Andrea Kiefer: „Gesundheitsversorgung ist mehr als Hausarztversorgung“

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Südwest fordert angesichts des Hausärzt:innenmangels in Baden-Württemberg einen Perspektivwechsel in der Gesundheitsversorgung. Statt weiter vor allem arztzentriert zu denken, brauche es eine moderne Primärversorgung, Community Health Nursing und sektorenübergreifende Strukturen.

Nach dem Vormittag mit einem hochinteressanten Impuls der Kollegin Boguth (ASH Berlin) zu den Vorbehaltsaufgaben in der #Pflege geht es jetzt um die ominösen heilkundlichen Aufgaben. #DBfK #Nordost
Dann gucken wir uns mal #Cottbus an und diskutieren #Pflege. #DBfK #Nordost
#Krankenhausreform
„Das #Pflegebudget ist nicht das Problem, sondern ein Schutzmechanismus gegen den alten Reflex, an #Pflege zu sparen. Reform ja – aber zielgerichtet: mit klarer Aufgabenabgrenzung, Transparenz und Qualitätsorientierung“, betont Vera Lux, Präsidentin des #DBfK.
#Pflegepolitik
https://www.dbfk.de/de/newsroom/pressemitteilungen/meldungen/2026/2026-01-27-keine-schnellschuesse-in-der-debatte-ums-pflegebudget.php?ref=Mastodon
Keine Schnellschüsse in der Debatte ums Pflegebudget

In der Debatte um das Pflegebudget, die unter anderem von den Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) öffentlich ausgetragen wird, warnt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) vor Entscheidungen „aus dem Bauch heraus“. Wer das Pflegebudget vorschnell infrage stellt, riskiert eine erneute Abwärtsspirale bei Personal- und Versorgungsqualität – mit direkten Folgen für die Patient:innensicherheit.

Der #DBfK zu #Pflegepersonen, die Dienstliches auf SocialMedia veröffentlichen:
„Die Gefahr von Versorgungsfehlern und unreflektiertem Verhalten wird größer, je mehr Beschäftigte mit niedriger Qualifikation und ohne qualifizierte Anleitung Menschen betreuen“, mahnt Martin Dichter (#dbfk Nordwest).
"Die beste Antwort darauf sei eine umfassende Pflege(fach)ausbildung, strukturierte Vermittlung von Medien- und Ethikkompetenz."
#Pflegepolitik

https://www.dbfk.de/media/docs/regionalverbaende/rvnw/aktuelles/pressemitteilungen/2026_01_21_Pressesmitteilung_Praevention_von_digitalen_Grenzverletzungen.pdf

Teilzeit in der Pflege ist kein Wohlstandsproblem

In der aktuellen politischen Debatte um eine Einschränkung des Rechts auf Teilzeit („Lifestyle-Teilzeit“) warnt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) vor falschen Schlussfolgerungen. Wer Teilzeit pauschal als Wohlstandsproblem darstellt, verkennt die Realität in der Pflege: Teilzeit ist für viele eine Schutzreaktion auf Überlastung, Schichtdienst und fehlende Planbarkeit – nicht Ausdruck von Bequemlichkeit.

Der #DBfK fordert "die arztzentrierten Medizinischen Versorgungszentren zu multiprofessionellen #Primärversorgungszentren mit klar verankerter pflegerischer Kompetenz weiterzuentwickeln. Also zu einem Versorgungsmodell, in dem verschiedene Gesundheitsprofessionen gleichberechtigt eingebunden sind und – wo fachlich angezeigt – auch eine Leitung durch akademisch qualifizierte #Pflegefachpersonen möglich ist."
#Pflegepolitik
https://www.dbfk.de/de/newsroom/pressemitteilungen/meldungen/2026/2026-01-16-arztzentrierte-versorgung-ueberwinden-dbfk-nordwest-fordert-neue-rollenverteilung-in-schleswig-holstein.php
Arztzentrierte Versorgung überwinden: DBfK Nordwest fordert neue Rollenverteilung in Schleswig-Holstein

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest begrüßt, dass sich der Schleswig-Holsteinische Landtag mit der Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung befasst. Es sei richtig und überfällig, die stark arztzentrierten Versorgungsstrukturen durch multiprofessionelle Modelle weiterzuentwickeln. „Ziel muss aber sein, Aufgaben und Zuständigkeiten zwischen Ärzt:innen und Pflegefachpersonen grundlegend neu zu verteilen, anstatt lediglich neue Delegationsstrecken aufzumachen“, so die stellvertretende Vorsitzende Swantje Seismann-Petersen.

Vera Lux (#DBfK): Dass es wegen der Stromausfälle in Berlin "in #Pflegeeinrichtungen nicht zu schwerwiegenden Zwischenfällen gekommen ist, ist vor allem dem außergewöhnlichen Engagement der #Pflegefachpersonen und anderer Gesundheitsberufe zu verdanken.
Aus Sicht des DBfK ist klar: Pflegefachpersonen müssen systematisch und strukturiert auf Krisenereignisse vorbereitet werden."
#Katastrophenschutz
#Pflegepolitik
https://www.dbfk.de/de/newsroom/pressemitteilungen/meldungen/2026/2026-01-07-disaster-nursing-pflege-als-schluesselrolle-im-krisenfall.php
Disaster Nursing: Pflege als Schlüsselrolle im Krisenfall

Der großflächige Stromausfall im Südwesten Berlins hat deutlich gemacht, wie sensibel und verwundbar unsere kritische Infrastruktur ist – insbesondere im Gesundheits- und Pflegesystem. Das Ereignis hat eindrücklich gezeigt, wie unzureichend Pflege- und Gesundheitseinrichtungen auf solche Extremereignisse vorbereitet sind. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert deshalb: Pflegefachpersonen müssen zentral in die Krisenvorsorge eingebunden werden.

Vera Lux (#dbfk) weist auf die Wirksamkeit des Einsatzes qualifizierter #Pflegefachpersonen wie Community Health Nurses (#CHN) hin. "Deren Nutzen für eine bessere Versorgung lasse sich an Projekten wie dem #Gesundheitskiosk in #Hamburg beobachten... Günstig wirke sich auch der niedrigschwellige Zugang aus, der allen Altersgruppen offensteht."
#Pflegepolitik
https://www.dbfk.de/de/newsroom/pressemitteilungen/meldungen/2025/2025-11-27-gesundheitskompetenz-wird-immer-wichtiger-pflegefachpersonen-koennen-sie-vermitteln.php
Gesundheitskompetenz wird immer wichtiger. Pflegefachpersonen können sie vermitteln.

Das Interesse an Gesundheitsinformationen ist in der Bevölkerung hoch, weniger ausgeprägt dagegen sind die Fähigkeiten, sie richtig einzuordnen und anschließend entsprechend zu handeln. Hier kommt Pflegefachpersonen eine Schlüsselrolle zu, denn sie sind schon durch das Pflegeberufegesetz dazu verpflichtet, zu informieren, zu beraten und anzuleiten. Diese Kompetenzen müssen vor allem in Hinblick auf die Prävention im Rahmen der Primärversorgung stärker genutzt werden, als Beitrag zur Entlastung des Gesundheitssystems.