Sozialversicherungen:
Kürzungspläne der Bundesregierung

„'#Pflegebedarf entsteht nicht nach Haushaltslage, sondern am Bett, in komplexen Versorgungssituationen und unter wachsendem Fachkräftemangel', kritisiert Vera Lux (#DBfK)."
Gestiegene Pflegepersonalkosten sind kein Beleg für Überfinanzierung. Sie sind gestiegener Anforderungen und "dringend notwendiger Nachholeffekte nach Jahren struktureller Unterfinanzierung."
#Pflegeversicherung #Pflegepolitik
https://www.dbfk.de/de/newsroom/pressemitteilungen/meldungen/2026/2026-04-17-versorgung-staerken-statt-das-pflegebudget-zu-deckeln.php

Versorgung stärken, statt das Pflegebudget zu deckeln

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) warnt davor, die finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung auf dem Rücken der professionellen Pflege durchzusetzen. Mit Blick auf die angekündigte GKV-Reform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kritisiert der DBfK insbesondere die geplante Deckelung des Pflegebudgets. Wer Pflegekosten politisch begrenzt, obwohl der Versorgungsbedarf steigt, setzt ein fatales Signal: Gespart werden soll dort, wo Sicherheit, Qualität und Verlässlichkeit der Versorgung unmittelbar vom Personal abhängen. Die fachliche Argumentation der FinanzKommission Gesundheit zu dieser Sparlogik kritisiert der DBfK in seinem aktuellen Policy Brief zu den Reformempfehlungen.