Ist Fliegen sicher?

Wahrscheinlich kennt jeder Pilot oder angehende Pilot die Worte im Bild oben. Die Aussage stammt von Captain Alfred G. Lamplaugh – genannt „Lamps“. Er war in britischen Luftfahrtkreisen sehr geachtet, obwohl er allgemein eine relativ unbekannte Persönlichkeit war († 1955).*

In den letzen Wochen gab es weltweit mehrere große Luftfahrtunfälle. Einige hatten wir auf FlugundZeit bereits näher beschrieben.

Die Kollision einer Lancair mit einer Cessna 172 (2 Tote) überm Marana Airport (Arizona) war nicht dabei. Marana liegt einige Kilometer nordwestlich von Tucson. Nach dem Zusammenstoss landete die Cessna. Die Lancair schlug in der Nähe der anderen Landebahn auf und fing Feuer. Nach Angaben der FAA befanden sich in beiden Flugzeugen jeweils zwei Personen an Bord.

Eine Woche zuvor kam ein Learjet 35A nach der Landung auf dem Scottsdale Airport (ebenfalls Arizona) von der Landebahn ab und prallte gegen eine geparkte Gulfstream G200, wobei der Pilot des Learjets ums Leben kam. Der Jet gehörte dem Mötley Crüe-Mitglied Vince Neil. Er war jedoch nicht an Bord.

Flying isn’t dangerous.

Crashing is what’s dangerous.

Der Toronto-Unfall

Der folgende Unfall zog in den USA große Aufmerksamkeit auf sich, weil die Bilder einfach unfassbar waren: Am 17. Februar 2025 überschlug sich ein Canadair Jet CRJ-900 in Toronto bei der Landung. An Bord befanden sich 76 Passagiere und 4 Besatzungsmitglieder als der Canadair Jet auf der Landebahn 23 in Toronto kopfüber zum Stehen kam. Dabei brachen beide Tragflächen, beide Hauptfahrwerke und das Höhenleitwerk von der Zelle ab.

Grund war aus heutiger Sicht eine extrem harte Landung bei Seitenwind.

Es gab keine Todesopfer, eine Person wurde schwer verletzt, 7 weitere erlitten leichte Verletzungen. Delta bietet an, 30.000 Dollar an jede Person in der umgestürzten Toronto-Maschine zu zahlen.

Anscheinend wurde durch das Abreißen der Tragfläche die Aufprallkraft auf den Rumpfteil minimiert. Die Art der Anbindung der Flächen an den Rumpf schützt die Passagiere in zweierlei Hinsicht: Sie hält den treibstoffreichen Flügel vom Rumpfteil fern und verhindert, dass der Rumpf auseinander reißt und die Sitze verrutschen.

Die Tragflächen sind mit einer Reihe spezieller Bolzen am Rumpf befestigt. Einige der Bolzen sind Scherbolzen, die die Flügelstruktur am Rumpfteil befestigen, andere sind ablösbare Bolzen. Bei einem seitlichen Aufprall mit ausreichender Kraft, wie beim Absturz des Delta CRJ, sind die Tragflächen so konstruiert, dass sie sich von der Tragstruktur lösen, so dass sich der Rumpfteil weiterbewegen und sicher zum Stillstand kommen kann.

Dies kann eine entscheidende Rolle bei der Rettung von Menschenleben auf dem Flughafen von Toronto gespielt haben. Der Rumpf blieb unversehrt, während er weiterhin kopfüber auf der verschneiten Landebahn dahin schlitterte.

Die Experten der ersten Untersuchung wiesen darauf hin, dass auch die verstärkten dynamischen „16-G“-Sitze des CRJ-900 zum Überleben aller Passagiere an Bord beitrugen. Diese Sitze können einen starken Aufprall verkraften, ohne dass sie aus ihrer Position herausgeschleudert werden oder Personen bei einem starken Aufprall aus den Sitzen geschleudert werden.

Während die mehrere Millionen Dollar teure Flugzeugzelle ein Totalverlust ist, haben das Abscheren der Tragflächen und die dynamischen Sitze offenbar auch dazu beigetragen, dass alle Insassen überlebt haben – etwas, das man nicht in Geld aufwiegen kann.

Every takeoff is optional.

Every landing is mandatory.

Am Valentinstag stürzt eine Caravan (Cessna 208), die (Skydiver)-Absetzmaschine aus Skydive Sebastian (Florida) bei einem Überführungsflug nach Palatka im Wald ab. Der Pilot stirbt dabei. Die 10-sitzige Caravan sollte in Skydive Palatka am langen Springerwochenende (mit Presidents Day am Montag) als Absetzflieger die Vierplatz-Palatka-Cessna ergänzen.

So sollte man als Fallschirmspringer oder Pilot eine Caravan nie sehen!
Photo Credit: Flagler County Sheriff’s Office

Sheriff Rick Staly sagte auf einer Pressekonferenz, dass das Flugzeug vor dem Flug in Sebastian betankt wurde, und dass der Sinkflug „gerade nach unten“ zu verlaufen schien, mit wenig sichtbarem Gleitpfad, was ihn zu der Vermutung veranlasste, dass ein mechanisches Versagen oder ein medizinisches Problem des Piloten vorlag.

A superior pilot uses his superior judgment to avoid those situations where he might have to use his superior skills.
Astronaut Frank Borman

Trotz allem ist Fliegen nach immer die sicherste Art, sich fortzubewegen.

Jede Sekunde startet auf der Welt ein Passagierflugzeug. Die Wahrscheinlichkeit eines Flugzeugabsturzes liegt bei 0,00001 Prozent.

Nach einer Studie des Massachusetts Institute of Technology ist die Wahrscheinlichkeit bei einem kommerziellen Flug ums Leben zu kommen, 1 zu 45 Millionen.

Das heißt, dass ein Mensch 123.000 Jahre lang jeden Tag unfallfrei fliegen könnte.

Studien zeigen, dass kommerzielle Airlines auf 0,002 Tote pro 100 Millionen Flugkilometer kommen. Vergleicht man das mit anderen Verkehrsmitteln wie Busse (0,03 Tote auf 100 Millionen Kilometer), Züge (0,04 Tote auf 100 Millionen Kilometer) und Autos (0,35 Tote auf 100 Millionen Kilometer), ist Fliegen noch immer mit Abstand das sicherste Verkehrsmittel.

Kampfpiloten haben Eis in ihren Adern. Sie haben keine Emotionen. Sie denken, antizipieren. Sie wissen, dass Angst und andere Sorgen den Blick dafür verstellen, was vor sich geht und womit man sich beschäftigen sollte.

Das sagte Buzz Aldrin, der zweite Mensch am Mond. (Mit dem ich die Ehre eines Mittagessens hatte. An das Buffet erinnere ich mich nicht mehr, aber der Eindruck, den er hinterließ, war prägend. Trotz seines Alters ein herausragender Mensch, Pilot und Astronaut. 🙂 )

Was ich all meinen Fallschirmsprung-Schülern mitgab:

Egal, was auf der Erde dich betrübt oder beschäftigt, lass es da. Sobald man das Gurtzeug für einen Sprung anlegt, dürfen sich die Gedanken nur mehr um den Sprung, das geplante Sprungvorhaben und dessen Erfüllung drehen.

Kümmere Dich um all diese Probleme später. NACH der Landung. Bis dahin zählt nur der Sprung.
H. Kleisny

Leider waren auch die heute kurz erwähnten Beispiele noch lange nicht alle Abstürze, Zusammenstösse und Crashs der letzten Wochen.

Trotzdem. Zum Abschluss eine etwas positivere Sicht der Dinge:

Meine Damen und Herren, hier spricht Ihr Kapitän. Wir haben ein kleines Problem. Alle vier Motoren sind ausgefallen. Wir tun unser Möglichstes, um sie wieder in Gang zu bringen. Ich gehe davon aus, Sie sind nicht in allzu großer Gefahr.

Kapitän Eric Moody, British Airways, nach einem Flug durch Vulkanasche in einer B747.

Ladies and gentleman, this is your captain speaking. We have a small problem. All four engines have stopped. We are doing our damnest to get them going again. I trust you are not in too much distress.

Capt Eric Moody, British Airways after flying through volcanic ash in a B747.

2 x Humor zum Schluss

Und nun ein wenig Humor aus heutiger Sicht bei den Regeln aus der Vergangenheit. (*Beide Poster – das Introbild und das folgende) hängen übrigens seit Jahrzehnten bei mir an der Wand.)

🙂 Das folgende Bild bot mir die KI als Bebilderung zum Text an:

Ich bin in zahlreichen KI/AI Gremien und Newsgroups. Die Anzahl der Zoom Sessions, zu denen ich eingeladen bin, die ich aber aus Zeitgründen nicht besuche, ist mittlerweile größer als die der teilgenommen. Wie toll die unterschiedlichen KIs mittlerweile Bilder generieren können – nach Aussagen der anderen – trifft leider nicht auf die Luftfahrt zu.

Da kann der KI-Agent noch so toll definiert sein, wenn das Cockpit trotz mehrerer Korrekturen noch immer Powerpoint-Diagramme statt Navigationsgeräten anzeigt, ist das eben für ein faktenbasiertes Magazin wie FlugundZeit nicht brauchbar.

Zugegeben: Bei Katzen und inhaltlich KI-relevanten Bildern klappt es schon ganz gut. In der Fliegerei bleibt es beim Humor…

#Absturz #Aussenlandung #BuzzAldrin #Canadair #Caravan #Crash #CRJ #Fallschirmspringer #Flugunfall #FrankBormann #HelgaKleisny #KIAI #KIBilder #Lehren #Skydive #Torontounfall

Flugunfälle – FlugundZeit

Der Titel beinhaltet Incidents, Accidents und alles was einer Untersuchung des nicht normalen Flugablaufes bedarf.

FlugundZeit

Update 4: Black Hawk und CRJ Jet: NTSB untersucht Zusammenstoß

[Ergänzung mit Update 4 am 5.2.25 siehe weiter unten]

Bereits 2 Updates gab es im ursprünglichen Flugundzeit-Artikel zum Zusammenstoß von einem Black Hawk Helikopter und einem CRJ Jet bei dem alle beteiligten den Tod fanden.

Ein NTSB-Team untersucht mittlerweile von beiden Flugbesatzungen Trainings- und Flugprotokolle sowie die Wartungsprotokolle für beide Flugzeuge. Auch die Befragung aller fünf besetzten Positionen im Tower ist abgeschlossen. 

Die Ermittler des NTSB arbeiten daran, die Daten des Flugdatenschreibers und des Cockpit-Voice-Recorders beider Flugzeuge, die ATC-Kommunikation und die Daten des Radarbereichs zu synchronisieren, um einen detaillierten Zeitplan zu erhalten (Zur Timeline siehe weiter unten).

Der Flugdatenschreiber des Black Hawk hatte keine Zeitstempel. Die Ermittler werden dafür die Zeitstempel manuell erstellen müssen, was zusätzliche Zeit für die Validierung erfordert.

Im NTSB-Briefing wurde die Flughöhe der beiden Fluggeräte diskutiert.

Die Flugdaten-Rekorder-Auswertung des CRJ ergab, dass sich das Flugzeug bei der Kollision in 325 Fuß plus/minus 25 Fuß Fehler befand.

Der Hubschrauber befand sich laut ATC Radar in 200 Fuß.

Es wurde im Briefing auch erwähnt, dass es nur alle 5 Sekunden eine neue Positionsanzeige am Radarschirm gibt und der Fluglotse 200 Fuß auf seinem Bildschirm sah.

Anmerkung Flugundzeit

Die Höhenangaben auf dem Screen des Lotsen werden auf 100 gerundet. Sie sind in keinem Fall absolut zu nehmen.

Der Abstand zwischen zwei Positionsmeldungen am Radarschirm ist bedingt durch die Rotationsgeschwindigkeit des Airport Surveillance Radars (ASR). 

Eine ASR dreht sich mit 12 bis 15 Umdrehungen pro Minute. Die Radaranlage erfasst jedes Ziel also alle 4 (60 geteilt durch 15) bis 5 (60/12) Sekunden. Bis zur Darstellung auf dem Radarschirm vergehen dann noch einige Millisekunden. Diese Verarbeitungszeit ist damit vernachlässigbar klein.

Jedes Flug-Ziel „springt“ also alle 4 bis 5 Sekunden auf seine aktuelle Position.

Neue Systeme benutzen mehrere Antennen und haben in der Regel eine „Refreshrate“ von 1 Sekunde.

Im Tower von KDCA wurde offensichtlich eine herkömmliche ASR mit 4 bis 5 Sekunden Refreshrate verwendet.

Den Lotsen sind diese Limitationen des Systems bewusst.

FuZ: Wenn zwei Fluggeräte zusammenstossen, kann man davon ausgehen, dass sie auf gleicher Höhe waren. 

Wenn schon, dann wäre interessant, OB die Anzeige im Hubi-Cockpit tatsächlich auch 200 Fuß zeigte und dann natürlich WARUM. Falsches QNH? (Höhe nach Luftdruck) oder Gerätefehler?

Update 4 vom 5.2.2025

Am 4.Februar ergänzte das NTSB die Angaben zur Radar Daten Darstellung im Tower.

Demnach erhält der Tower sein Radarbild nicht von einer einzigen Anlage, sondern von der Anflugkontrolle (Potomac TRACON (Terminal Radar Approach Control)), welche mehrere Radar Anlagen und ADS-B Daten miteinander verknüpft.

Demnach wurde das Radar Ziel des Helikopters im Tower kurz vor dem Zusammenstoß mit einer Höhe 300 Fuß dargestellt. Diese Höhe ist auf ganze Hunderter gerundet (also theoretisch 250 Fuß bis 349 Fuß).

Dies sind ausschließlich die Radardaten.

Die Daten des Hubschraubers selbst sind noch nicht ausgewertet. 

Die Auswertung des Voice Recorders des CRJ

Anmerkungen von Flugundzeit sind kursiv gesetzt.

Die CRJ Crew und die Crew des Black Hawk sprechen auf unterschiedlichen Frequenzen. Der Towerlotse spricht auf beiden Frequenzen. Die Flight Crews hören also nur sich selbst und nicht die jeweils andere Crew, aber den Lotsen an beide sprechen.

Etwa 20 Sekunden vor dem Impact fragt der Tower die Helikoptercrew, ob sie den CRJ in Sicht haben. Die Antwort hört die CRJ Crew nicht aufgrund der unterschiedlichen Frequenzen.

Etwa 19 Sekunden vor dem Impact gibt es einen Traffic Alert (Verkehrswarnung) durch das TCAS (Kollisionssystem) des CRJ.

Das ist eine normale Warnzeit des TCAS. Allerdings gibt ein TCAS in Bodennähe keine Resolution Advisory wie „descend“ or „climb climb“, sondern nur den Traffic Alert.

17 Sekunden vor Impact ist die Anweisung des Towers an die Heli-Crew zu hören, HINTER dem CRJ zu kreuzen.

1 Sekunde vor dem Impact gibt es eine verbale Reaktion der Crew (der Inhalt wurde nicht genannt, vermutlich ein Fluch) und die Nase des CRJ wurde nach oben gezogen (um eventuell einen Go-Around einzuleiten?)

Eine Sekunde später erfolgen die Impactgeräusche.

Die Aufzeichnung endet.

Der Top-Militär-Helikopter war nachts auf einen Trainingsflug in seiner normalen Arbeitsumgebung, denn im Normalfall befördert er die besonders wichtigen Politiker oder Militärangehörige vom Weißen Haus zu ihrem nächsten Ziel. Daß er dabei den kürzesten Weg, genau durch den Anflug auf den ebenfalls lokal wichtigen Flugplatz Ronald Reagan Washington National, nimmt, war schon an sich etwas, das nach Unfall schreit. Es gab allein in den letzten Jahren etliche Beinahe-Zusammenstösse (Near Misses). 

Der Flugkorridor ist mittlerweile so geregelt, dass nur entweder ein Anflug auf den Flughafen stattfinden oder ein Militärhubschrauber sich über dem Potomac befinden darf.

@Introbild: NTSB

#Absturz #ASR #blackBox #BlackHawk #Crash #CRJ #Flugschreiber #Flugunfall #HelgaKleisny #NTSB #Radar

Zusammenstoß zwischen Regionaljet und Militärhubschrauber

Developing Story. Updates und Ergänzungen erfolgen (3 größere bisher). Siehe weiter unten. Am 29 Januar 2015 um rund 21 Uhr EST (01:46 Z 30.1.) stießen in Washington, DC, ein Regionaljet und ein Mi…

FlugundZeit

Zusammenstoß zwischen Regionaljet und Militärhubschrauber

Developing Story. Updates und Ergänzungen erfolgen (3 größere bisher). Siehe weiter unten.

Am 29 Januar 2015 um rund 21 Uhr EST (01:46 Z 30.1.) stießen in Washington, DC, ein Regionaljet und ein Militärhubschrauber in der Luft zusammen.

Ein Canadair CRJ-700 der PSA Airlines sollte im Auftrag von American Airlines, den Flug AA-5342 von Wichita, KS, nach Washington National, DC (USA) mit 60 Passagieren und 4 Besatzungsmitgliedern durchführen.

Der Bombardier Jet war im Anflug auf die Landebahn 01, als der Tower fragte, ob sie auf der Landebahn 33 landen können, was die Besatzung bestätigte. Das Flugzeug erhielt daraufhin die Freigabe für die Landebahn 33.

Im Endanflug auf die Landebahn 33 sank der Jet etwa 0,6 nm vor der Landebahnschwelle auf eine Flughöhe von 200 Fuß, als er mit einem Militärhubschrauber vom Typ Sikorsky UH-60, Rufzeichen PAT25, kollidierte.

Beide Maschinen stürzten um 20:46 Lokalzeit in den Potomac River. Die Wassertemperatur bei dem zurzeit extrem kalten Wetter in Nordamerika ist um die Null Grad.

Es gab keine Überlebenden.

LiveATC-Audio

https://archive.liveatc.net/kdca/KDCA1-Twr-Jan-30-2025-0130Z.mp3

Der Hubschrauber kreuzt die Kontrollzone von Nord nach Süd.
Eine Minute und 53 Sekunden vor der Kollision bekommt der Hubschrauber den Verkehrshinweis vom Tower, auf einen Regional Jet zu achten, der sich circa 4 NM südlich vom Hubschrauber auf einem Sichtanflug zur RWY 33 befindet.

Eine Bestätigung, dass der Hubschrauber den Jet sieht, ist auf dem Audio nicht zu hören.

20 Sekunden vor dem Unfall fragt der Tower erneut, ob der Helikopter den Verkehr in Sicht hat. Was dieser bestätigt. Zu diesem Zeitpunkt gab es wohl auch eine Kollisionswarnung des Radarsystems im Tower.

Die Absturzsequenz beginnt ab 17:26 mit der Frage der Flugsicherung an den Hubschrauber (PAT25), ob sie den RJ in Sicht haben.

Der Flugweg

Der Flugweg des militärischen Hubschraubers mit dem Callsign PAT25 wurde auf zivilen Überwachungs-APPs nicht aufgezeichnet. Der gelbe Flugweg des Regional Jet bricht über dem Potomac River ab.

Statement der amerikanischen Behörde FAA eine Stunde nach dem Crash:

Ein PSA Airlines Bombardier CRJ700 Regionaljet kollidierte im Anflug auf die Landebahn 33 am Reagan Washington National Airport gegen 21 Uhr Ortszeit mit einem Sikorsky H-60 Hubschrauber. Die PSA war als Flug 5342 für American Airlines unterwegs. Die Maschine war in Wichita, Kansas, abgeflogen. Die FAA und das NTSB werden den Vorfall untersuchen. Das NTSB wird die Ermittlungen leiten. Die FAA fügte hinzu, dass der Flughafen bis Freitag, den 31. Januar 2025, 05:00 Uhr, geschlossen bleiben wird.

Update am 31.1.2025

Ein Youtuber (Airline Captain) gibt eine sehr gute Zusammenfassung des Vorfalles und wie es vermutlich zu dem Zusammenstoß kommen konnte:

Auch das Audio des Funks ist besser verständlich. (YouTube)

Er meint, dass die Helicrew ein nachfolgendes Flugzeug im Blick hatte und daher dachte, der regional Jet sei noch weit genug entfernt.

Man muss sich klarmachen, dass über dem Luftraum von Washington nachts viele Lichter blinken. Das oder die richtigen zu erkennen ist nicht ganz so einfach wie auf einem Wald- und Wiesenfeldplatz.

Die weiteren Ermittlungen werden die Wahrheit zeigen.

Update am 30.1.2025

In einem vorläufigen Bericht der Federal Aviation Administration (FAA) wird zugegeben, dass die Personalausstattung der Flugsicherung am Reagan National Airport während des Unfalls am Mittwochabend in Washington, D.C., „nicht normal“ war.

Dem Bericht zufolge war der Fluglotse, der für die Kontrolle der Hubschrauber in der Nähe des Flughafens zuständig war, auch für die Überwachung der landenden und startenden Flugzeuge zuständig – Aufgaben, die normalerweise zwischen zwei verschiedenen Fluglotsen aufgeteilt werden.

Der Kontrollturm des Reagan National Airport ist chronisch unterbesetzt. Seit September 2023 arbeiten dort nur 19 voll zertifizierte Fluglotsen – deutlich weniger als die von der FAA und der Fluglotsengewerkschaft angestrebten 30.

Obwohl die FAA im vergangenen Jahr mehr als 1500 neue Fluglotsenanwärter anstellte, fehlen der Behörde nach neuen Daten immer noch rund 3000 Fluglotsen. Hohe Fluktuationsraten, darunter Pensionierungen und Ausbildungsabbrüche, machen die Einstellungsbemühungen weiterhin zunichte und tragen zu Verzögerungen und Sicherheitsbedenken bei.

Zudem entspricht genauso wie bei (kommerziellen) Piloten nicht jeder dem Anforderungsprofil. Und das zu senken, wäre wohl genauso fatal.

Anmerkung FuZ

Die prinzipielle Understaffung bei der FAA in der Flugsicherung ist seit Jahren bekannt und ein Thema hier in den USA. (Allerdings gilt das als Fakt für diesen Fall bei seriösem Journalismus erst seit dem die FAA das selber in diesem Fall zugegeben hat.)

Bereits eine Stunde nach dem Zusammenstoß hatte ich eine Pressemeldung einer amerikanischen Anwaltskanzlei vorliegen, die den Angehörigen der Toten anbot, sich damit für sie einzusetzen…

#Absturz #Canadair #Crash #CRJ #FAA #Flugunfall #HelgaKleisny #Washington

PSA #CRJ on arrival into DCA #collided with an Army #BlackHawk over the Potomac.

https://youtu.be/tbRabxgE4KE?si=g8ELtNcXRaj1nLQJ

Video shows American Airlines regional jet, military helicopter collide midair in DC

YouTube
Randomly hearing “Cut to the Feeling” in the Denver airport feels like a good omen. ☺️#CRJ

Manchester Monday 16th December 2024.

D-ACLM, Canadair CRJ-200LR, Lufthansa, parked on it's gate on Pier B at Manchester Airport, some time after October 1993.

3 photos behind the link.
https://mancavgeek.co.uk/2024/12/16/photo-of-the-day-16th-december-2024/

#Manchester #MAN #EGCC #Canadair #CRJ #Lufthansa #ManchesterMonday
#avgeek #aviation #planespotting #photography

Photo of the Day 16th December 2024. – Manc AvGeek

Photo of the Day 16th December 2024.

 

D-ACLM, Canadair CRJ-200LR, Lufthansa, parked on it’s gate on Pier B at Manchester Airport, some time after October 1993.

 

    Bonus Photo of the Day 16th December 2024.
A6-BME, Boeing 787-10 DreamLiner, EtihadAirways, turning on to Runway 23 Left at Manchester Airport, 15th May 2019.

 

    Bonus Photo of the Day 2 16th December 2024.
G-JECO, De Haviland Canada DHC-8-402Q Dash 8, FlyBe, accelerating along Runway 23 Left at Manchester Airport, 13th March 2017.

#avgeek #aviation #B787 #boeing #canadair #CRJ #dash8 #DehavilandCanada #dhc8 #dreamliner #egcc #etihad #flybe #Luifthansa #man #manchester #ManchesterMonday #photography #planespotting #Runway23Left

🛩️ AIR NOSTRUM CUMPLE 30 AÑOS 🎉

▫️El primer vuelo tuvo lugar un 15 de diciembre. Un #Fokker50 cubrió la ruta Valencia-Bilbao

▫️Hoy, la aerolínea cuenta con una flota de 39 aviones #CRJ y #ATR y cubre un total de 60 destinos 🌍

Am 24. Juli 2024 stürzte ein von Saurya Airlines betriebener Bombardier Canadair Jet (CRJ200) kurz nach dem Start auf dem Tribhuvan International Airport in Kathmandu, Nepal, ab. 18 der 19 Menschen an Bord starben. Nur der Kapitän überlebte. Alle Passagiere waren Angestellte der Airline.

Die CRJ startete um etwa 11:11 Lokalzeit (06:26Z) von der Landebahn 02 des Tribhuvan-Flughafens, neigte sich jedoch kurz nach dem Abheben nach rechts, bis die Tragflächen fast senkrecht standen, verlor an Höhe und schlug quer und rechts der Landebahn auf dem Boden auf. Ein Feuer brach aus.

Nach Angaben des Flughafens von Kathmandu befanden sich an Bord der Maschine zwei Piloten und 17 Techniker auf einem Flug nach Pokhara, wo Wartungsarbeiten durchgeführt werden sollten.

Nach Augenzeugen

„Kurz nach dem Start … drehte das Flugzeug nach rechts ab und stürzte auf die Ostseite der Landebahn.“
Das Flugzeug wurde über der Landebahn gesehen, als es nach rechts kippte, bevor es abstürzte.

Bei dem betroffenen Flugzeug handelt es sich um einen Bombardier CRJ200 mit der Seriennummer 7772, registriert als 9N-AME, der 2003 von Bombardier Aviation gebaut wurde.

Saurya Airlines ist eine nepalesische Fluggesellschaft, die 2014 gegründet wurde und eine Reihe von Jets (CRJ-200) betreibt, die fünf Ziele in Nepal anfliegen.

Video eines Bodenbeobachters (Link führt zu YouTube)

https://flugundzeit.blog/crj-crash-in-kathmandu/

#Absturz #Crash #CRJ #Flugunfall #HelgaKleisny #Kathmandu #Nepal

Nepal Crash Latest | Video Shows Out-Of-Control Nepal Plane Slamming Into Ground

YouTube

Depuis septembre, nous accompagnons des lycéens du Conseil régional des jeunes de la Région Bretagne dans une démarche de débats sur le numérique.

Que retenir de la démarche ?

Nous avons posé 4️⃣ questions à Lucile Develay, élève en terminale à Quimper et membre du #CRJ.👇

Pour en savoir plus sur la démarche, c'est par ici👉 https://cnnumerique.fr/debattre-et-faire-debattre-du-numerique-avec-des-lyceens-bretons

📣Vous souhaitez mettre en place des débats sur le numérique au sein de votre structure ? Contactez nous👉[email protected].

Débattre et faire débattre du numérique avec des lycéens bretons | CNNum | Traducteur et éclaireur des transformations numériques

Une volonté d’ouvrir le débat sur un sujet collectif : notre relation aux réseaux sociaux Le Conseil régional des jeunes (CRJ) de Bretagne est constitué de 83 tandems de lycéens et apprentis bretons élus pour deux ans. Une fois par mois, ils se réunissent autour d’un projet au service de la collectivité et apprennent à développer leur esprit critique et leur compréhension des situations quotidiennes liées à la vie dans les établissements scolaires et, plus généralement, à la vie en société.