
Bei einer Tankstelle in Ottakring hat die FPĂ am Sonntag Werbung fĂŒr ihr Modell einer Spritpreisbremse gemacht. Die Freiheitlichen spendierten eine TankfĂŒllung zu âFPĂ-Preisenâ, konkret um 1,32 Euro pro Liter Benzin und um 1,52 Euro bei Diesel.

FACEBOOK-TEASER A) PROFIL: Hook: Das System der Kraftstoffversorgung in der DDR funktionierte nach Regeln, die sich nicht an MarktkrĂ€ften, sondern an Planvorgaben orientierten. Teaser: Wer heute an die rot-gelben SĂ€ulen zurĂŒckdenkt, erinnert sich oft an den spezifischen Geruch des Zweitaktgemischs und den obligatorischen Reservekanister im Kofferraum. Die Versorgungssicherheit war ein stĂ€ndiges Thema in einer Gesellschaft, in der MobilitĂ€t zwar gewĂŒnscht, aber infrastrukturell oft limitiert war. Das Netz der Tankstellen war dĂŒnn, die Wege oft weit, und die Organisation des Tankens erforderte vorausschauendes Handeln. Die Marke Minol stand dabei symbolisch fĂŒr den Versuch, innerhalb der Mangelwirtschaft eine verlĂ€ssliche Struktur zu bieten. Lösungen wie die Nachttankbox zeugen von einem Pragmatismus, der notwendig war, um LĂŒcken im System zu schlieĂen. Gleichzeitig offenbarte die Existenz der Intertank-Stationen die wirtschaftliche Notwendigkeit, Devisen zu generieren. Nach 1989 vollzog sich der Wandel radikal. Die Privatisierung und der Verkauf der ostdeutschen Mineralölwirtschaft beendeten nicht nur ein staatliches Monopol, sondern verĂ€nderten auch die physische Landschaft entlang der StraĂen nachhaltig. B) SEITE 1 und 2 (Kontext); Hook: Die staatlich fixierten Preise fĂŒr Benzin blieben in der DDR ĂŒber fast drei Jahrzehnte hinweg unverĂ€ndert stabil. Teaser: Hinter dieser PreisstabilitĂ€t stand ein komplexes Subventionssystem, das die realen Kosten der Energieversorgung verschleierte. Das Kombinat Minol verwaltete als Monopolist die gesamte Kette von der Raffinerie bis zum Endverbraucher. Mit nur etwa 1.300 Tankstellen fĂŒr das gesamte Land war die Infrastruktur jedoch chronisch unterdimensioniert. Der Ăbergang in die Marktwirtschaft in den frĂŒhen neunziger Jahren offenbarte den massiven Investitionsstau und fĂŒhrte zur vollstĂ€ndigen Neuordnung des Marktes, in deren Folge die traditionelle Marke fast gĂ€nzlich verschwand.
Ach ja, die Benzinpreise... alle stöhnen und dann stehen sie mit dem Auto vor dem BÀcker im Wohnviertel Schlange und warten bei laufenden Motor darauf, dass ein Parkplatz direkt vor der BÀckerei frei wird.
Warum der hohe #Benzinpreis KEIN Problem ist?!
Hohe Diesel- und Benzinpreise verteuern im Moment alles. Das ist kein Problem sondern eine Chance!
@marctestet

#Dieselpreis #benzinpreis #Sonntagsfahrverbote
Ich wĂ€re fĂŒr #Sonntagsfahrverbot âŒïž