Gestern abend kostete an der #tankstelle der Liter #benzin 2,02€ und heute morgen lag der #benzinpreis bei 1,97€. Wurde das Gesetz zur Preisstabilität wieder abgeschafft? #Energiesteuer #FragFedi
Benzinpreise ziehen an – trotz neuer Hoffnung auf Kriegsende

Trotz einer Entspannung am Rohölmarkt steigen die Preise für Benzin wieder an – nur Diesel bleibt im Preis konstant.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Tja, auch Fahrer*innen von E-Autos sind Opfer der hohen Spritpreise!!
#Benzinpreis
#Energiekrise
#Elektromobilität
Ich habe gerade die Petition "Bring back 9€-Ticket!" unterzeichnet:
https://weact.campact.de/petitions/bring-back-9eu-ticket
#Deutschlandticket #9EuroTicket #benzinpreis
Bring back 9€-Ticket!

Mit 52 Millionen verkauften 9€-Tickets im Sommer 2022 wurde deutlich, wie groß die Nachfrage nach einem einfachen und bezahlbaren Angebot für klimafreundliche Mobilität in Deutschland ist. Auch die Internationale Energieagentur betont aktuell die Notwendigkeit kurzfristiger Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs – darunter eine stärkere Nutzung des öffentlichen Verkehrs. Das 9€-Ticket kann durch eine Übergewinnsteuer der Ölkonzerne finanziert werden, die aktuell hohe Krisengewinne...

WeAct

Also das mit den Spritpreisen ist schon eine krasse Sache. Das Zeug ist so teuer geworden, dass es gepanscht werden muss.
Evidenz: Hier fahren ständig Kfz mit hochdrehenden Motoren vorbei. Da sich #Blechdosenpiloten in ihrer Selbstdarstellung immer an alle Regeln halten, kommt also nur eine massiv reduzierte Leistungsfähigkeit des Kraftstoffs infrage.

#Spritpreise #Spritpreis #Benzinpreis #Benzinpreise #MotorisierteGewalt #Verkehrswende #Scheißpfosten

Autokolonne an Auffahrt - Verkehr Richtung Süden staut sich vor dem Gotthardtunnel

Vor dem Gotthard-Nordportal ist heute viel Geduld gefragt. Viele Reisende sind auf dem Weg in den Süden.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Aktuelles zur Lage der Nation

#Benzinpreis #Dieselpreis #Ölpreis

Es gibt Leute die tanken immer noch "das gute" und teure V-Power Benzin - damit der Motor im SUV nicht kaputt geht. Gerade erst wieder erlebt.

#Gaspreise #Benzinpreise #Benzinpreis

Freie Fahrt für freie Bürger — Deutschland im Rückwärtsgang

Ich gestehe: Auch ich bin Jahre lang mit meinen Dienstwagen über die deutschen Autobahnen geheizt. Natürlich schneller als 130 Stundenkiloometer, Ein typischer Vertreter der Dienstwagenfraktion, die mit ihren Reiserennmaschinen Typ Audi, Mercedes oder BMW Autobahnen bevölkern. Pro Jahr bin ich zehntausende Kilometer geschrubbt, von Event zu Event, von Redaktion zu Redaktion, von Niederlassung zu Niederlassung. Gut, ich war niemand der zu dicht aufgefahren ist, rechts überholt oder mit Lichthupe die anderen Autofahrer drangsaliert hat. Immerhin das. Trotzdem.

Heute fahre ich entspannter — elektrisch — und ich vermisse die Raserei kein bisschen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema inzwischen anders betrachte: nicht als Angriff auf meine persönliche Freiheit, sondern als eine der simpelsten und offensichtlichsten Vernunftfragen der deutschen Energiepolitik, gerade in einer Phase explodierender Benzinpreise. Doch nein, eine Geschwindigkeitsbegrenzung steht nicht zur Diskussion. Selbst jetzt nicht. Stattdessen subventioniert man den Benzinpreis.

Freie Fahrt — die heiligste Kuh der Republik

In keinem anderen Land der Welt ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen so politisch unantastbar wie in Deutschland. Dabei wolle: 55 Prozent der Deutschen ein Tempolimit, wie Horst Schulte zusammenfasst — sogar unter den ADAC-Mitgliedern ist die Stimmung entsprechend. Dennoch ist das Thema in Berlin nicht diskutierbar, weil es eine Autolobby und Politiker freie Fahrt zur Grundsatzfrage erklärt hat. Es sind vor allem Konservative , Neoliberale und die Rechten, die das Narrativ pflegen. Die notorisch engen Beziehungen Christian Lindners zu Porsche waren kein Zufall.

Vorschläge wie Tempo 30 in Städten, autofreie Zonen, höhere Parkgebühren für SUVs werden reflexartig als linksgrünversiffte „Ideologie” diskreditiert und unter „Verbotspolitik” abgeheftet, wie Edo Reents in der FAZ (€) treffend und mit wohltuender Schärfe seziert: die Möglichkeit, mit einem knapper oder teurer werdenden Gut einfach sparsamer umzugehen, wird politisch nicht einmal als Option erwogen.

Dabei wäre die Logik simpel: Die Benzinpreise explodieren — befeuert durch den Iran-Konflikt, abgesahnt von Ölkonzernen, deren Gewinne laut Analyse kein Zufall sind und die die Übergewinnsteuer längst verdient hätten. Die naheliegendste energiepolitische Antwort — zumindest ein temporäres Tempolimit — ist nicht einmal Gegenstand einer ernsthaften Debatte. Stattdessen greift der Staat großzügig an die Zapfsäule, senkt die Energiesteuer um 17 Cent, und zwar mit der Gießkanne für alle, nicht nur für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind. Das Signal, das diese Politik aussendet, ist unmissverständlich: Ihr dürft weiter rasen, und wenn der Sprit zu teuer wird, zahlen wir mit.

Doch es ist nicht nur ein Problem des Lobbyismus und er Politik. Auf der einen Seite jammern viele über Inflation und steigende Preise, weniger Geld im Portemonnaie, aber deswegen mal nur 120 Stundenkilometer auf der Autobahn fahren und Benzin sparen. Das geht gar nicht. Dieses Verhaltensmuster lässt sich meiner Beobachtung nach auch auf andere Berieche übertragen.

Atomkraft — das teuerste Placebo der Republik

Weil Subventionieren an der Zapfsäule allein aber offenbar nicht reicht, holt Jens Spahn die nächste Wunderwaffe aus dem Schrank und spricht über Atomkraft und AKW-Reaktivierung. Kanzler Merz hat den Ausstieg zwar für „irreversibel” erklärt, das Wort aber kaum kalt ist, bevor es in der politischen Debatte schon wieder aufgewärmt wird. Dabei haben Mischa Ehrhardt und Florian Neuhann im ZDF sorgfältig herausgearbeitet, dass EnBW selbst Atomkraft für nicht rentabel hält — Bauzeiten von Jahrzehnten, kein Endlager in Sicht, und die Kosten landen am Ende beim Steuerzahler. Der Rest dieser Debatte ist Wahlkampf oder gar Propaganda.

Dabei zeigt das Beispiel des AKW Grohnde, wohin die Reise eigentlich gehen könnte: Aus dem alten Reaktor wird eine Batterie — mit mehr Leistung als der Reaktor jemals hatte. Drei Großspeicher, ein Solarpark, ein Umspannwerk — allein zwei der Speicher kommen auf 1,47 GW, das alte AKW hatte 1,36 GW, und das Ganze wird privat finanziert und ist in vier Jahren am Netz, ohne radioaktiven Müll. Das ist die Energiewende, wie sie in der Praxis funktionieren kann.

Reiche schaltet den Rückwärtsgang ein

Das eigentliche Trauerspiel dieser Energiepolitik schreibt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Das habe ich ja hier schon ausgeführt. Eine vom eigenen Ministerium – vor ihrer Zeit als Ministerin – beauftragte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Erneuerbare die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln könnten. Das Ergebnis passt ihr nicht ins Zeug, also wurde den Ergebnisse versteckt auf einer Unterseite veröffentlicht, beworben wurde sie mit keinem Wort.

Florian Harms hat es im Tagesanbruch eingeordnet: Merz behauptet, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis nicht gefährden, aber in Wahrheit ist es genau umgekehrt — kluger Klimaschutz treibt Wirtschaftsentwicklung voran, schafft neue Märkte und Arbeitsplätze, und wer das nicht versteht oder nicht verstehen will, verschenkt gerade die nächste deutsche Industrie an China, so wie wir die Solarindustrie schon einmal verschenkt haben. Der Copernicus-Klimabericht 2025 reißt die 1,5-Grad-Grenze, die Ozeane heizen sich rekordverdächtig auf, die Gletscher schmelzen — und die Antwort von Schwarz-Rot lautet Tankrabatt für Benziner, Kürzung der Solar- und Windförderung, Gaskraftwerke.

Die ADAC-Statistik als unfreiwilliger Kommentar

In diese Gemengelage hinein liefert die ADAC-Pannenstatistik 2026 einen unfreiwilligen, aber treffenden Kommentar zur Debatte, die Diesel-Dieter und Elektro-Eddie seit Jahren führen: Elektroautos sind in allen Altersklassen zuverlässiger als Verbrenner, mit einer Pannenkennziffer von 6,5 bei vierjährigen E-Autos gegenüber 12,5 bei vergleichbaren Verbrennern. Das Narrativ vom unzuverlässigen Stromer, das jahrelang gepflegt wurde, läuft aus.

Wir fahren inzwischen lieber entspann elektrisch vorwärts. Die Politik fährt rückwärts — und gibt dabei … Gas.

Quellen & Leseempfehlungen

#Atomkraft #Benzinpreis #Deutschland #EAuto #Energiepolitik #Energiewende #Klimaschutz #Ladelust #Solarenergie #Tempolimit #Vollgas

Oha, die Feinunze Diesel ist wieder billig. Wer macht mit, Autokorso?

#Benzinpreis #Spritpreise