Nach dem #TikTok-#Bann lese ich an allen Ecken ĂŒberhebliche Kommentare, dass dies im #Fediverse nicht möglich sei.
Ist das wirklich so? đ€
Eine dezentrale Struktur ist sicherlich resistenter gegen #Zensur als eine zentrale, aber meine Hand wĂŒrde ich dafĂŒr nicht ins Feuer legen.
Der TikTok-Bann in den USA zielt laut https://www.heise.de/news/TikTok-verboten-Videodienst-in-den-USA-offline-10247810.html nicht auf TikTok oder #ByteDance selbst, sondern auf Hoster, App-Stores und andere Dienstleister.
Wenn die EU das Fediverse blockieren wollen wĂŒrde, wĂŒrde ich einen Crawler erwarten, der sich von Instanz zu Instanz hangelt (Ă€hnlich wie Rechteinhaber Tauschbörsen ĂŒberwachen) und Internetprovider verpflichtet, alle gefundenen Instanzen im #DNS mit #Zensursula-Stoppschildern zu blockieren und eine Mail an die Hoster/CA schickt.
Klar lĂ€sst sich das mit technischen Kenntnissen umgehen, wie auch bei TikTok. Aber fĂŒr den Mainstream ist dann Schluss.
Ob auch #ActivityPub darĂŒber hinaus direkte Angriffspunkte bietet, muss wohl die Zeit zeigen.