Stitches against violence | Maschen gegen Gewalt: Aktion gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Bushaltestelle Durlacher Tor / Bernardusplatz, Wednesday, March 25 at 05:45 PM GMT+1

Am Mittwoch, den 25.03. möchten wir uns erneut an der weltweiten Strick- und Häkelaktion "stitches against violence" beteiligen, um auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam zu machen.

Dieses Mal wollen wir den Fokus aus gegebenem Anlass auf digitale Formen sexualisierter Gewalt richten - fassungslos und wütend solidarisieren wir uns mit Collien Fernandes, die Scham muss die Seite wechseln!

Für die Aktion treffen wir uns am Mittwoch, den 25.03. um 17:45 Uhr an der Bushalltestelle am Durlacher Tor / Bernardusplatz (oberirdisch)

📍 49°00'33.5"N 8°25'05.5"E 🪡

https://maps.app.goo.gl/MKXkggGpLwRM31cy7?g_st=atm

und fahren – strickend und häkelnd – ab 18 Uhr mit der Tram 2 über den Hauptbahnhof zum Europaplatz.

"Stitches against violence" wurde von dem Strickkollektiv (@stitchsipknit) aus Wien ins Leben gerufen und findet nun zum dritten Mal statt.

Als Wiedererkennungszeichen könnt ihr gerne etwas Rotes, wie eine rote Mütze oder einen Schal, tragen.

Packt einfach eure Strick- und Häkelnadeln mit ein und los gehts! ✊🏾💜🧶


Um was geht’s genau?

Mit „Stitches against violence“ („Maschen gegen Gewalt“) möchten wir auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam machen. Diese Gewalt umfasst insbesondere Gewalt gegen Frauen und damit alle Handlungen, die sich gegen eine Frau richten, weil sie eine Frau* ist und zu körperlichen, sexuellen, psychischen oder wirtschaftlichen Schäden oder Leiden führen. Dazu gehört außerdem auch die Androhung von solchen Gewalttaten und auch Gewalt, die sich gegen trans, intergeschlechtliche oder nicht-binäre Personen richtet, aufgrund ihres (zugeschriebenen) Geschlechts sowie ihrer Geschlechtsidentität.

Geschlechtsspezifische Gewalt steht im Kontext patriarchaler Machtstrukturen. Die Täter sind fast immer Männer und die Partner, Expartner, Ehemänner, Väter oder Söhne der Betroffenen. Die höchste Eskalationsstufe von geschlechtsspezifischer Gewalt sind Femizide – das Töten von Frauen, trans, intergeschlechtlichen und nicht-binären Personen aufgrund ihres Geschlechts. Fast jeden Tag wird in Deutschland ein Femizid verübt.

Warum protestieren wir strickend und häkelnd?

Handarbeit, wie es auch Stricken und Häkeln sind, stehen in unserem Protest symbolisch für das Häusliche. Zu Hause sollte für alle Personen ein sicherer Ort sein, allerdings sieht die Realität anders aus. Geschlechtsspezifische Gewalt findet häufig im näheren sozialen Umfeld und im eigenen zu Hause der betroffenen Personen statt. Indem wir mit unserem Protest die private und häusliche Handarbeit in den öffentlichen Raum bringen, wollen wir auf die Gefahr aufmerksam machen, der viele Betroffene in ihrem eigenen zu Hause ausgeliefert sind.

Quellen: https://gemeinsam-gegen-sexismus.de/glossar-posts/geschlechtsspezifische-gewalt/

https://keepkarlsruheboring.org/event/stitches-against-violence-or-maschen-gegen-gewalt-aktion-gegen-geschlechtsspezifische-gewalt-1

Kritik am Islamismus aus sozialrevolutionärer Perspektive

P8, Saturday, April 11 at 06:30 PM GMT+2

Der Islamismus ist ohne Frage eines der zentralen Themen der Gegenwart. Die journalistische und wissenschaftliche Flut an Interpretationen und Theorien ist kaum noch zu überschauen, lediglich brauchbare materialistische Analysen tauchen wenn überhaupt nur vereinzelt auf. Dies führt, auch unter Linken, nicht selten zu katastrophalen politischen Einschätzungen: Für die einen sind zumindest bestimmte islamistische Gruppierungen Ausdruck eines berechtigten antiimperialistischen Widerstandes, andere wiederum wollen dem Islamismus im Schulterschluss mit Staat und Militär mit „westlichen Werten“ entgegentreten. Beides ist unserer Ansicht nach verfehlt. Darum haben wir den Versuch unternommen, uns dem Phänomen mit einigen Thesen über die materiellen und historischen Grundlagen des Islamismus sowie zu den daraus resultierenden politischen Konsequenzen anzunähern.

Mit: La Banda Vaga

https://keepkarlsruheboring.org/event/kritik-am-islamismus-aus-sozialrevolutionarer-perspektive

North Rhine‑Westphalia's cabinet has adopted Germany's first anti‑discrimination law for a mainland state. The bill, known as the Landesantidiskriminierungsgese... https://news.osna.fm/?p=38559 | #news #antidiscrimination #approves #cabinet #expanding
NRW Cabinet Approves First Statewide Anti‑Discrimination Law, Expanding Public Sector Protections - Osna.FM

Germany's Westphalia-Rhineland-Palatinate cabinet passes pioneering anti‑discrimination law, setting a national benchmark for equality and inclusion.

Osna.FM

Zwischen Grenzen und Gewalt: Menschenhandel und Prostitution im Kontext von Rassismus und Geschlechterungleichheit

Hilfezentrum The Justice Project, Tuesday, March 17 at 06:00 PM GMT+1

[↓↓ Deutsche Version unten ↓↓]

As an aid organization with two counselling centers for victims of human trafficking, for women from African countries of origin who have experienced gender-based violence and flight, and for women* who work in prostitution, we experience daily how our clients are exposed to multiple forms of discrimination due to their origin and gender.

The event aims to highlight, illuminate, and provide deeper insights into the realities of life for these particularly vulnerable groups, who are often overlooked in our society.

The Justice Project eV is active in Karlsruhe with two specialist advice centers for victims of human trafficking, for women from African countries of origin who have experienced gender-based violence and flight, and for women* in prostitution.

To meet the diverse needs of its clients, the organization offers a comprehensive support system. This includes client-centered counseling, outreach work in the sex work industry, a drop-in center for women working in prostitution, a shelter for victims of human trafficking, and group programs. In this way, clients receive holistic, accepting, and needs-based support.

/-/-/

Als Hilfsorganisation mit zwei Beratungsstellen für Betroffene von Menschenhandel, für Frauen aus afrikanischen Herkunftsländern, die geschlechtsspezifische Gewalt und Flucht erlebt haben, sowie für Frauen*, die in der Prostitution tätig sind, erleben wir tagtäglich, wie unsere Klient:innen mehrfacher Diskriminierung aufgrund ihrer Herkunft und ihres Geschlechts ausgesetzt sind.

Die Veranstaltung soll die Lebensrealitäten dieser besonders vulnerablen Gruppen, die in unserer Gesellschaft häufig übersehen werden, sichtbar machen, beleuchten und vertiefende Einblicke ermöglichen.

The Justice Project e.V. engagiert sich in Karlsruhe mit zwei fachspezifischen Beratungsstellen für Betroffene von Menschenhandel, für Frauen aus afrikanischen Herkunftsländern, die geschlechtsspezifische Gewalt und Flucht erlebt haben, sowie für Frauen* in der Prostitution.

Um den vielschichtigen Bedürfnissen der Klient:innen gerecht zu werden, bietet der Verein ein umfassendes Hilfesystem an. Dieses umfasst klient:innenorientierte Beratung, Aufsuchende Arbeit im Rotlichtmilieu, eine Anlaufstelle für in der Prostitution tätige Frauen, ein Schutzhaus für Betroffene von Menschenhandel sowie Gruppenangebote. Auf diese Weise erhalten die Klient:innen ganzheitliche, akzeptierende und bedarfsgerechte Unterstützung.

https://keepkarlsruheboring.org/event/zwischen-grenzen-und-gewalt-menschenhandel-und-prostitution-im-kontext-von-rassismus-und-geschlechterungleichheit

Erinnerung: Reinhold-Frank-Straße in Karlsruhe

Reinhold-Frank-Str. / Jahnstr., Sunday, March 15 at 12:00 AM GMT+1

A contribution to the
KARLSRUHE WEEKS AGAINST RACISM 2026

The Karlsruhe city administration is bringing together what is offensive.
Adolf Hitler said of Jahn at the 15th German Gymnastics Festival in Stuttgart in 1933:
"Poles, French, and Jews are a misfortune for Germany. The Third Reich owes the Father of Gymnastics a great deal."

The question naturally arises as to why the former Adolf Hitler Street in Karlsruhe was not retained and the
street sign was not simply amended with the addition "painter" and "viewed critically today".

What would Reinhold Frank say about this neighborhood?


Werner Kersting asks thoughtfully

/-/-/

Ein Beitrag zu den
KARLSRUHER WOCHEN GEGEN RASSISMUS 2026

Die Verwaltung der Stadt Karlsruhe führt zusammen, was anstößig ist.
Über Jahn sagte Adolf Hitler auf dem 15. Turnfest 1933 in Stuttgart:
„Polen, Franzosen und Juden seien ein Unglück für Deutschland. Das Dritte Reich verdankt dem Turnvater viel“.

Die Frage liegt nahe, warum an der ehemaligen Karlsruher Adolf-Hitler-Strasse nicht festgehalten und das
Strassenschild nicht lediglich mit dem Zusatz „Maler“ und  „heute kritisch gesehen“ versehen wurde.

Was würde Reinhold Frank zu dieser Nachbarschaft sagen ?

fragt nachdenklich
Werner Kersting

https://keepkarlsruheboring.org/event/erinnerung-reinhold-frank-strasse-in-karlsruhe

Workshop: Diskriminierung? Erkennen und Handeln!

online, Thursday, March 26 at 05:00 PM GMT+1

Where does discrimination actually begin? Where does it occur, and in what form? Who experiences discrimination in our society? In this workshop, we will discuss these questions and gain a better understanding of the mechanisms of discrimination through practical exercises. The focus will be on racism, a particular form of discrimination. We will examine how we ourselves can be complicit in it and collaboratively develop strategies for responding to discrimination in our own environments. We will also briefly discuss the legal framework and explore how the General Equal Treatment Act protects against discrimination.

Registration is urgently required at [email protected].

The location will be announced after registration.

/-/-/

Wo fängt eigentlich Diskriminierung an? Wo findet sie statt und auf welche Art?! Wer erlebt in unserer Gesellschaft Diskriminierung? In diesem Workshop werden wir darüber ins Gespräch kommen und durch praktische Übungen Mechanismen von Diskriminierung besser verstehen. Insbesondere die Diskriminierungsform Rassismus steht dabei im Fokus. Wir schauen uns an, wie wir selbst darin verstrickt sein können und erarbeiten gemeinsam Möglichkeiten, wie auf Diskriminier-ung im eigenen Umfeld regiert werden kann. Außerdem werden wir kurz über die Rechtslage informieren und schauen, wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz vor Diskriminierung schützt.

Anmeldung dringend erforderlich an [email protected]  

Der Ort wird nach der Anmeldung mitgeteilt.

https://keepkarlsruheboring.org/event/workshop-diskriminierung-erkennen-und-handeln

Workshop: Diskriminierung? Erkennen und Handeln!

Where does discrimination actually begin? Where does it occur, and in what form? Who experiences discrimination in our society? In this workshop, we will discuss these questions and gain a better understanding of the mechanisms of discrimination through practical exercises. The focus will be on racism, a particular form of discrimination. We will examine how we ourselves can be complicit in it and collaboratively develop strategies for responding to discrimination in our own environments. We will also briefly discuss the legal framework and explore how the General Equal Treatment Act protects against discrimination. Registration is urgently required at [email protected]. The location will be announced after registration. /-/-/ Wo fängt eigentlich Diskriminierung an? Wo findet sie statt und auf welche Art?! Wer erlebt in unserer Gesellschaft Diskriminierung? In diesem Workshop werden wir darüber ins Gespräch kommen und durch praktische Übungen Mechanismen von Diskriminierung besser verstehen. Insbesondere die Diskriminierungsform Rassismus steht dabei im Fokus. Wir schauen uns an, wie wir selbst darin verstrickt sein können und erarbeiten gemeinsam Möglichkeiten, wie auf Diskriminier-ung im eigenen Umfeld regiert werden kann. Außerdem werden wir kurz über die Rechtslage informieren und schauen, wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz vor Diskriminierung schützt. Anmeldung dringend erforderlich an [email protected]   Der Ort wird nach der Anmeldung mitgeteilt.

Keep Karlsruhe Boring...

Dialogue Forum - Racism at Universities: Understanding Structural Problems, Shaping Change

Triangel, Wednesday, March 25 at 05:00 PM GMT+1

[ ↓↓ Deutsche Version unten ↓↓]

How does racism manifest itself at universities? Where are the structural barriers – and what can we do about them?

Racism at universities is not a fringe issue. We invite you to an open dialogue forum where we will discuss structural problems and explore possible solutions. Let's share perspectives, identify injustices, and initiate change together with students and staff of KIT.

Come to our dialogue forum, exchange ideas and bring your experiences, questions and ideas.

This event is being held in cooperation with the International Service Unit, the Anti-Discrimination Office and the Triangel of KIT.

/-/-/

Wie zeigt sich Rassismus an Hochschulen? Wo liegen strukturelle Hürden – und was können wir dagegen tun?

Rassismus an Hochschulen ist kein Randthema. Wir laden euch zu einem offenen Dialogforum ein, in dem wir über strukturelle Probleme sprechen und mögliche Maßnahmen diskutieren. Lasst uns gemeinsam mit Studierenden und Mitarbeitenden des KIT Perspektiven teilen, Missstände benennen und Veränderungen anstoßen.

Kommt zu unserem Dialogforum, tauscht euch aus und bringt eure Erfahrungen, Fragen und Ideen mit.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Dienstleistungseinheit Internationales, der Antidiskriminierungsstelle und der Triangel des KIT.

https://keepkarlsruheboring.org/event/dialogue-forum-racism-at-universities-understanding-structural-problems-shaping-change

Reminder: Ageism is still discrimination. You can disagree with a generation’s politics or tech habits without demeaning their humanity. Let’s keep the discourse focused on ideas and avoid discrimination in all forms.

#BeKind #Ageism #Discrimination #HumanRights #AntiDiscrimination #SocialJustice #Equality

National origin discrimination includes unfair treatment based on accent, ethnicity, ancestry, or cultural identity.

Under California FEHA, Monterey Park employees are protected from harassment, unequal job assignments, and retaliation for reporting discrimination.

Know your rights and document everything.

#NationalOriginDiscrimination #MontereyPark #CaliforniaFEHA #EmploymentLaw #WorkplaceRights #AntiDiscrimination