Jedes Jahr sterben in Europa 600.000 Menschen durch das Verbrennen fossiler Energien und 60.000 Menschen durch Hitze. Expert*innen fordern deshalb die WHO dazu auf, einen Gesundheitsnotstand globaler Tragweite aufgrund der Klimakrise auszurufen. Das ist die höchste Warnstufe, welche die WHO aussprechen kann.
Das würde dadurch passieren:
- Austausch in einem Klima-Informations-Hub mit Überprüfung von Fakten und wissenschaftlichen Prognosen
- Aufforderung an Regierungen, die Klimakrise in ihrer nationalen Sicherheits- und Gesundheitspolitik zu verankern
- bessere Ausbildung von Mitarbeitenden in Gesundheitsberufen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Klimaanpassung
Das würde nicht passieren: Es gibt Empfehlungen, keine verbindlichen Regelungen. Doch der Handlungsbedarf ist extrem dingend und hoch.
Kann es trotzdem etwas bringen?
Die Warnung kann die Brisanz der Situation weiter verdeutlichen. Das Thema Klimakrise bleibt präsent. Es besteht jedoch aufgrund mangelnder Verbindlichkeit die Gefahr einer weiteren Frustration und Enttäuschung, dass dringend notwendige und existenzielle Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung nicht oder nur unzureichend erfolgen.
Zum Weiterlesen: https://www.wnoz.de/nachrichten/deutschland-und-die-welt/wissenschaft/kommission-who-sollte-notstand-wegen-klimakrise-ausrufen-1002519.html






