RE: https://social.bund.de/@bamf/116215668048023440
Es läuft scheiße ab.
Wohnt im Ruhrgebiet und fährt dort gern mit dem Fahrrad umher. Arbeitet in einer Beratungsstelle. Singt im Chor. Findet Musik und Bücher unverzichtbar.
#Feminismus #RefugeesWelcome #Antifaschismus #Klimaschutz #Artenschutz #Verkehrswende #FairTrade
| Pronomen | sie/ihr/she/her |
| Berufliches | #SozialeArbeit , #Wirtschaftspsychologie (B.Sc.), Systemisches #Coaching |
| Sprachen | DE, E |
RE: https://social.bund.de/@bamf/116215668048023440
Es läuft scheiße ab.
#UPDATE: Wir haben unseren Text erweitert! Künftig gibt es viel weniger #Integrationskurse, weil das #BAMF Asylbewerber:innen sowie bestimmte anderen Gruppen von Zugewanderten ausschließt: Träger in #Dortmund warnen vor negativen Folgen für die #Integration. #Politik #Soziales #RefugeesWelcome

Eine einschneidende Entscheidung: Asylbewerber:innen sowie bestimmte Zugewanderte dürfen ab sofort nicht mehr an neuen Integrationskursen teilnehmen. Das hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) den Trägern per Rundschreiben mitgeteilt. Die Entscheidung hat auch in …
❗Diese #Petition endet in wenigen Tagen:❗
Titel: Keine #Streichung der #Lohnfortzahlung am ersten #Krankheitstag
Mitzeichnungen: 3746
Es fehlen noch 26254 Stimmen.
Die Mitzeichnungsfrist endet in 6 Tagen am 18.02.2026.
Link: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2025/_11/_27/Petition_191189.nc.html
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und Bund deutscher Antifaschist:innen @vvnbda ist nun auf Mastodon aktiv! Gestern noch kündigte die Postbank ihre Konten aufgrund von Druck der US Regierung sowie des Verfassungsschutzes.
Schaut gerne rein!
Júnior Pena kam aus Brasilien 🇧🇷 in die USA 🇺🇸 & unterstützte wie leider viele Männer #Trump gegen #Harris. Er verkündete, ICE & Co. verhafteten doch nur „Crooks“.
Nun sitzt er selbst in Abschiebehaft & braucht einen Anwalt.
Und ich möchte nicht Eure Schadenfreude. Ich möchte, dass Ihr einen Moment überlegt, wie viele zugewanderte, alte oder kranke Menschen auch in #Deutschland noch den #Faschismus unterstützen, weil sie ihre Angst externalisieren. Darum geht es! https://www.thedailybeast.com/ice-detains-maga-influencer-who-claimed-only-crooks-get-deported/
Toxische Maskulinität: Was wir weitergeben, wenn wir nichts hinterfragen
Toxische Maskulinität ist kein Schlagwort, das Männer angreift. Sie beschreibt ein System von Erwartungen, das ihnen von klein auf auferlegt wird.
„Männer weinen nicht“, „sei stark“, „zeig keine Schwäche“, „ein Mann muss sich durchsetzen“. Diese Sätze klingen harmlos, fast banal – und doch prägen sie Generationen.
Erziehung ist nie nur individuell, sie ist immer auch Weitergabe. Wenn ein Junge lernt, dass Gefühle Schwäche sind und Nähe eine Schwachstelle, dann trägt er diese Vorstellung nicht nur in sein eigenes Leben, sondern auch in die nächste Generation. Der Vater, der nie gelernt hat, über Emotionen zu sprechen, erzieht oft einen Sohn, der ebenfalls keinen Zugang zu seinen Gefühlen findet. Und dieser Sohn wird später wiederum Vater – oder Partner – in einem System, das emotionale Distanz als Normalität betrachtet.
So entsteht ein Kreislauf. Toxische Maskulinität reproduziert sich nicht weil sie „natürlich“ ist, sondern weil sie nie bewusst unterbrochen wird.
Besonders sichtbar wird das heute in dem was oft als „Male Loneliness Epidemic“ bezeichnet wird. Viele Männer erleben Einsamkeit, fehlende emotionale Nähe und soziale Isolation. Doch anstatt zu fragen, warum Männer kaum gelernt haben Beziehungen emotional zu pflegen, wird die Verantwortung häufig externalisiert – auf Frauen. Frauen seien zu anspruchsvoll geworden, zu unabhängig, zu wählerisch. Dabei ist die Realität eine andere: Frauen sind nicht mehr gezwungen Beziehungen einzugehen, um zu überleben. Sie brauchen keinen Mann mehr als wirtschaftliche oder gesellschaftliche Absicherung.
Das Problem ist nicht, dass Männer nun „etwas bieten müssen“. Das Problem ist, dass vielen nie beigebracht wurde, was sie jenseits von Stärke, Dominanz und Kontrolle überhaupt anbieten können: emotionale Präsenz, Kommunikation, Verletzlichkeit.
Die Auswirkungen dieser Dynamik treffen nicht nur Männer selbst, sondern auch Frauen. Frauen übernehmen in Beziehungen oft die emotionale Arbeit, gleichen Defizite aus, erklären, trösten, organisieren. Gleichzeitig erleben sie Gewalt, Abwertung oder emotionale Kälte als direkte Folge des Männlichkeitsbildes, das Nähe nie vorgesehen hat.
Toxische Maskulinität ist damit kein individuelles Versagen, sondern ein gesellschaftliches. Sie zeigt, wie sehr wir Erziehung nutzen, um Rollen zu konservieren – und wie hoch der Preis dafür ist. Solange wir Jungen beibringen, was sie nicht sein dürfen, statt ihnen zu zeigen, wer sie sein können, wird sich dieser Kreislauf weitervererben. An Söhne. An Töchter. Und an eine Gesellschaft, die sich dann wundert, warum Nähe so schwerfällt.