"Das Worst-Case-Szenario gilt nicht als unplausibel, weil die Klimaforschung das Klimasystem nicht richtig verstanden hat, sondern weil es nur bei anhaltender großer politischer Dummheit eintreten würde"
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"Das Worst-Case-Szenario gilt nicht als unplausibel, weil die Klimaforschung das Klimasystem nicht richtig verstanden hat, sondern weil es nur bei anhaltender großer politischer Dummheit eintreten würde"
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@andre wo wurden denn die 4.8° als realistisch dargestellt? Die Diskussion wurde lange mit den 1.5° geführt, selbst als lange klar war, dass wir das reißen, bzw. gerissen haben. Gelegentlich wurden noch die 2.8° diskutiert, die 4.8° wurde oft nichtmal erwähnt.
Gleichzeitig ist es aber RICHTIG und WICHTIG, über den Worst Case zu reden. Dafür ist er ja da
, weil "wird schon nicht so schlimm kommen 🫣" ist keine Strategie mit der man planen kann.
Als Quelle für dieses Zitat wird allerdings folgendes genannt:
BMU, Klimaschutz in Zahlen, Ausgabe 2019, S. 6 f.
Der Bericht von 2012/2013 wird eher als Quelle für den Treibhauseffekt an sich angegeben, wenn ich das richtig sehe.
Hast du zufällig einen Link zur Grafik? Ist dort nur die Temperaturentwicklung auf Grundlage von RCP8.5 abgebildet oder auch die anderen Szenarien?
Ich finde es auch seltsam erst zu kritisieren, diese Wahrscheinlichkeit sei nicht als Extremszenario gekennzeichnet gewesen um dann ein Zitat zu bringen, welches ein Extrem (keine Maßnahmen) beschreibt.
In Kombination mit der großzügigen Zuordnung der Quelle wirkt die Kritik selbst so unsauber, wie sie es dem Verfassungsgericht vorwirft.
@Hammerwell @chrisstoecker Hier ist ein älterer, guter Artikel zu dem Thema, wo damals schon dieses Szenario stark kritisiert wurde und auch die Art und Weise, wie es beendet wurde

@chrisstoecker
Wie?
"[...] nur bei anhaltender großer politischer Dummheit eintreten würde" ?
D.h. also, wir sind geliefert.
Siehe Reiche, Trump und all diese Fossil-Lobby-Liebchen, die für ein paar Cent zusätzlichen Profit alle Klimaschutz-Maßnahmen über den Haufen werfen.