"Das Worst-Case-Szenario gilt nicht als unplausibel, weil die Klimaforschung das Klimasystem nicht richtig verstanden hat, sondern weil es nur bei anhaltender großer politischer Dummheit eintreten würde"

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Warum das Worst-Case-Szenario vom Weltklimarat angepasst wurde

Im neuen Sachstandsbericht des Weltklimarats wird das Katastrophenszenario angepasst, da eine Erderwärmung von 4,8 Grad mittlerweile als unrealistisch gilt. Das wird von einigen genutzt, um den Klimawandel zu verharmlosen.

tagesschau.de
@chrisstoecker Und dennoch ändert es nichts an der Tatsache, dass dieses Szenario in der Öffentlichkeit nicht als weitgehend unrealistisches Worst Case Szenario dargestellt wurde. Mit diesem Szenario wurde die ganze Zeit die Diskussion geführt. Ich finde es auch schwierig, wenn die Rücknahme des als erfolg der Klimabewegung dargestellt wird. trotz aller Bemühungen steigt ja der CO2 Ausstoß auf Rekordhöhen
@andre @chrisstoecker Also mir war schon bekannt, dass es nicht nur ein Szenario gibt. Sondern mehrere, abhängig von bestimmten Bedingungen mit jeweils unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten. Und jetzt hat man halt eines der Szenarien weggelassen, weil dessen Eintrittswahrscheinlichkeit unter irgendeine Schwelle gefallen ist. Im Prinzip macht die Wettervorhersage nix anderes. Angezeigt wird halt da meist nur der Mittelwert der ganzen Modelle mit der Wahrscheinlichkeit als Band drumrum.

@Hammerwell @chrisstoecker Hier ist ein älterer, guter Artikel zu dem Thema, wo damals schon dieses Szenario stark kritisiert wurde und auch die Art und Weise, wie es beendet wurde

https://axelbojanowski.substack.com/p/kritik-am-ipcc-report

Kritik am IPCC-Report

AR6-WG2 irritiert mit unrealistischen Szenarien

Klimawandel-Hintergründe
@andre @Hammerwell @chrisstoecker Bojanowski als Quelle? Ernsthaft jetzt?
@Hammerwell Ich finde es auch schwierig, wie sich der Psychologe @chrisstoecker als Klimaexperte geriert und beispielsweise auf X jegliche Form der Kommunikation unterbindet. Das macht ihn nicht glaubwürdiger. Nur in der eigenen Blase zu diskutieren, ist ein schwaches Bild für einen Journalisten.
@andre @Hammerwell @chrisstoecker Wirklich? Tut er das? Ich sehe es anders.
@andre
Ich finde ihn sehr nahbar und kommunikativ
@Hammerwell @chrisstoecker