Several years of Deutsche Bahn business travel taught me something unexpected: eventually you stop fighting the system and start learning its moods, failure domains, and hidden virtues.

I wrote down the practical folklore that actually helps: apps, routing habits, delay survival, seat choices, fallback lines, and the strange civilisation of the Bordrestaurant at 250 km/h.

“A Field Manual for Three Years on Deutsche Bahn”: https://blog.hofstede.it/a-field-manual-for-three-years-on-deutsche-bahn/

#travel #db #trains #bahn

A Field Manual for Three Years on Deutsche Bahn

After years of regular business travel by Deutsche Bahn, here is the small library of habits, app picks, routing folklore, and survival gear that actually helps. Not a complaint piece. A handbook f...

Larvitz Blog
@Larvitz nice read - even for a daily nahverkehr commuter

@Larvitz Thanks for this useful information, which I will assuredly consult. I'm curious how you print paper tickets.

Do you have a printer at home which works with BSD? If so, what kind is it?
For 3 or 4 years, I had a nice laser printer which I used with Debian and @kde . Unfortunately, when Plasma6 dropped, there was no longer a driver, and after wasting several hours trying to get it to work, I gave up.

@alison The Xerox C230 Just Works, it's a normal PostScript printer. (Never tried a multifunction, I don't really need scanning at home.) Mine is connected via USB to my FreeBSD desktop but macOS clients on wireless didn't even need configuration. It replaced a 10yo Xerox color laser which I only got rid of because the paper feed started jamming constantly.
@wollman Thanks, I'll have a look.
@alison
I've got a brother hl-2170w which works on #openbsd
@Larvitz one tiny addition: do not forget a cardigan, a shawl or even a small towel. Yes, also during the summer. No, not because of the air condition, but because you will need something to mark your seat as "your seat" while you and your laptop bag are in the Boardbistro.
@gudroot
Not an issue if you have a reservation.
@Larvitz
@oneiros @Larvitz even then. No discussions with an other person who took your seat.
@gudroot
Modern ICE always show the reservation.
@Larvitz

@oneiros @Larvitz i really love it when certain people explain away the experiences I've had in the past.

And now I am ending this discussion. Bye.

@Larvitz This sounds like @Alon bait....

@Larvitz We disagree on seat choice – I will always pick the carriage farthest out because it is the least reserved and has the fewest non-reserved passengers. On a double set, if all is equal, carriages 3x over 2x because there are fewer reservations.

In first class, I now refuse to buy a reservation when travelling solo. The chance that you will find a seat somewhere is too high for a seven euro price tag.

Suggestion for real time information: https://bahn.expert. The interface is much cleaner and, as a website, you can have multiple tabs open and monitor the progress of multiple alternative trains when it is one of those days. Bonus, it shows recorded actual arrivals and departures in bold, so you can distinguish between prognosis and real delay.

Bahn Experte

Dein Begleiter um Stressfrei Bahn zu fahren. Sucht die besten Informationen aus allen Quellen um dich ans Ziel zu bringen.

@Larvitz i'd like to add bahn.expert as better alternative to understand what happens to your train and to alternatives - for example the coachtype is mentioned and there are much better/realistic excuses with realtime position available.

Another really cool app is zugfinder. It has a lot statistics to decide which train line to use or avoid.

And the fun project bahn.bet. But wait until you need to waste some time....

@astielau ahahahaha. Bahn.bet is hilarious 😂 😅

I'll look at the other sides. Thanks for mentioning them. Bahn.expert was already mentioned by others, seems to be quite popular.

@Larvitz Oh, there is one more tip:

If you need to reduce your accumulated bonus points: Get rid of the free beverage coupons and go for Gin Tonic.
All beverages are the same points/coupons, and thats most BANG for bugs and less walks to the loo :-D

@Larvitz @petereisentraut interesting since the NS app also is a little bit opinionated on what trains you have to take. Although it does present a number of alternatives for example if you are traveling from Den Helder to Rotterdam.

One way to foil the app is to plan the separate legs of your trip.

@Larvitz @clemensg Einmal in technischer Schnellübersetzung:

„Ein Feldhandbuch für drei Jahre Deutsche Bahn“

Mi., 13. Mai 2026 · ca. 10 Minuten Lesezeit · Reisen
#reisen #deutschebahn #consulting #offtopic

Wenn man oft genug mit deutschen Fernzügen fährt, hört man irgendwann auf, auf Pünktlichkeit zu hoffen, und beginnt stattdessen, sich um ihre Abwesenheit herumzuorganisieren. Nach mehreren Jahren regelmäßiger Kundenreisen denke ich über die Deutsche Bahn inzwischen so wie über jedes große verteilte System, das ich nicht kontrolliere: Es gibt Ausreißer bei den Latenzen, Hotspots, Monitoring, das man abonnieren kann, Retry-Strategien, SLA-Gutschriften und eine gewisse Menge an Volkswissen darüber, welche Wege durch die Topologie tatsächlich schneller sind als die Routing-Schicht behauptet. Der offizielle Planer gibt dir die kürzeste Verbindung. Die Erfahrung zeigt dir die wahrscheinlichste.

Züge… (1/15)

Dieser Text ist das Betriebshandbuch, das ich gern am ersten Tag bekommen hätte. Es ist kein Beschwerdetext. Sich über die DB zu beklagen ist deutscher Volkssport, und das Internet ist bereits bestens damit versorgt. Das hier ist das Gegenteil: die Dinge, die tatsächlich helfen, sobald man akzeptiert hat, dass das System gelegentlich mit statistischer Sicherheit zusammenbrechen wird – und dass die richtige Reaktion darauf nicht Empörung ist, sondern ein besseres mentales Modell.

Apps oder: der Observability-Stack
Im DB-Ökosystem gibt es drei Apps, die man kennen sollte – in absteigender Reihenfolge ihrer Notwendigkeit. (2/15)

DB Navigator ist unvermeidlich. Man braucht ihn für Tickets, die BahnCard, Echtzeit-Verspätungsinfos und die Fahrgastrechte-Formulare, wenn etwas schiefläuft. Außerdem ist die App voller Drittanbieter-Tracker, um die man sich entsprechend des eigenen Bedrohungsmodells kümmern sollte. Ich halte sie isoliert in einem separaten Android-Arbeitsprofil und akzeptiere den Trade-off. Die interessante Funktion darin heißt „Verbindung im Live-Tracking“. Sie zeigt die tatsächliche aktuelle Position und die prognostizierte Ankunft deines konkreten Zuges statt nur der offiziellen Verspätungszahl – und ist meist ehrlicher als die Bahnsteiganzeigen. (3/15)
bahnvorhersage.de ist die Geheimwaffe. Ein Community-Projekt, das anhand historischer Verspätungsdaten genau für diesen Zug, an genau diesem Bahnhof und zu genau dieser Tageszeit abschätzt, wie wahrscheinlich ein Anschluss klappt. Bevor ich irgendetwas mit engem Umstieg buche, prüfe ich die Verbindung dort. Alles unter 70 % Anschlusswahrscheinlichkeit führt entweder zu einer anderen Route oder dazu, dass ich innerlich schon den nächsten Zug einplane. Das hat mich vor etlichen „der Algorithmus glaubt, acht Minuten in Mannheim reichen locker“-Katastrophen bewahrt. Man kann es sich wie Produktions-Monitoring für das Netzwerk vorstellen, von dem man gleich abhängig sein wird. (4/15)

Träwelling (traewelling.de) ist der Goldstandard, um eigene Reisen zu dokumentieren. Im Zug einchecken, die Jahresstatistik wachsen sehen und sauber nachvollziehen können, wo man wann war. Praktisch für Reisekosten, praktisch für Erinnerungen – und das Projekt ist offen und gemeinschaftlich organisiert. Wer viel Bahn fährt, findet in Träwelling wahrscheinlich die liebevollste Selbstbeschreibung, die die deutsche Bahn-Community hervorgebracht hat.

Immer ein ausgedrucktes Ticket als Backup dabeihaben. Für berufliches Reisen ist das Pflicht. Ein leerer Handy-Akku während der Fahrkartenkontrolle ist ein Gespräch mit dem Zugchef, das man nicht führen möchte. Besonders dann nicht, wenn das WLAN-Portal den Akku leergezogen hat. Ticket ausdrucken, in die Laptop-Hülle stecken, vergessen, bis man es braucht.

Routing-Folklore
Das ist der Teil, den dir keine App verrät, weil es kollektives Erfahrungswissen ist. (5/15)

Frankfurt Hauptbahnhof ist ein schwarzes Loch für Verspätungen. Einer der größten Kopfbahnhöfe Europas: Jeder Zug muss zur Weiterfahrt die Richtung wechseln, und jede Verspätung irgendwo im Netz scheint dort hängen zu bleiben. Wenn man die Wahl zwischen einer Verbindung über Frankfurt Hbf und Frankfurt Flughafen Fernbahnhof hat: den Flughafen nehmen. Durchgangsbahnhof, weniger Bahnsteigkonflikte, in der Praxis schneller.

Züge aus der Schweiz sind pünktlicher als Züge aus Bayern. Wer im Südwesten sitzt und Richtung Norden muss – Hamburg, Hannover, Berlin, Ruhrgebiet –, fährt mit ICEs aus Zürich oder Interlaken spürbar zuverlässiger als mit denen über München. Warum genau, kann ich nicht vollständig beweisen. Aber wenn es eine Wahl gibt: den Zug mit Schweizer Ursprung nehmen. Schwächer gilt das auch für Züge aus Österreich. (6/15)

Nach München? Vielleicht über Nürnberg. Die Direktstrecke über Stuttgart ist theoretisch am schnellsten. Praktisch ist der Korridor Stuttgart–Ulm seit Jahren Baustelle, und die Strecke Mannheim–Nürnberg–München ist trotz Umstieg oft schneller von Tür zu Tür. Bonus: Die DB Lounge in Nürnberg gehört zu den angenehmeren und ist selten voll. (7/15)
Kenne deine Ausweichrouten. Vor zwei Wochen saß ich im Thalys ab Bruxelles-Midi Richtung Mannheim, mit der üblichen Weiterfahrt Köln–Frankfurt–Mannheim. Etwa dreißig Minuten vor Köln kam die Durchsage: Die komplette Schnellfahrstrecke zwischen Limburg und Frankfurt gesperrt, ICE-Verkehr eingestellt. Der DB Navigator schlug langes Warten in Köln Hbf vor. Die richtige Lösung – die der Planer nur versteckt anbietet – war der IC auf der linken Rheinseite: Köln, Bonn, Koblenz, Mainz, Mannheim. Langsamere Strecke, keine Hochgeschwindigkeit, aber vollständig außerhalb der Störungszone. Die Gesamtverspätung betrug nur etwa fünfzig Minuten – nicht einmal genug für Fahrgastrechte. Dafür gab es den Mittelrhein bei goldenem Abendlicht durchs Fenster: Weinberge, alle paar Minuten eine Burg und eine Aussicht, die niemand auf der ICE-Trasse je sieht. Wer regelmäßig zwischen Rhein-Main und Ruhrgebiet unterwegs ist, sollte sich diese IC-Strecke als Fallback merken. Langsam, aber unabhängig. (8/15)

Und unabhängige Infrastruktur ist das Einzige, was hilft, wenn das schnelle Netz brennt.

Die 20-Minuten-Regel. Jede einzelne Verspätung unter zwanzig Minuten ist Rauschen und bleibt oft lokal. Alles darüber wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kaskadieren: Anschluss weg, Slot verloren, der nächste Zug ebenfalls verspätet, weil er überfüllt ist. Wenn am Board mehr als zwanzig Minuten stehen und du einen Anschluss hast, beginne sofort mit der Planung der Alternativroute – nicht erst bei der Ankunft.

Sitzplatzwissenschaft
Ich habe Meinungen zur Wagenwahl.

In der ersten Klasse bevorzuge ich den Wagen direkt neben dem Bordrestaurant. Für allein reisende Geschäftsleute sind die Einzelplätze am Fenster dort der ergonomische Sweet Spot des deutschen Bahnsystems: Steckdose, die tatsächlich funktioniert, richtiger Laptop-Tisch, kein Sitznachbar mit Ellenbogenverhandlungen und Essen fünfzehn Schritte entfernt. Ich zahle jedes Mal die Reservierung. (9/15)

In der zweiten Klasse gilt Ähnliches: Großraumwagen möglichst weit weg vom Familienbereich, idealerweise ein Einzelplatz an kleinem Tisch. Sitze über den Drehgestellen vermeiden – mehr Lärm, mehr Vibration. Im Winter nicht direkt an den Türen sitzen. In älteren ICE-1- und ICE-2-Zügen sind die Abteile in der zweiten Klasse unterschätzt: bessere Akustik, eine Tür zum Schließen und ein Fenster, das wirklich dir gehört.

Zum Ruhebereich: Das ist ein Vertrag, keine Empfehlung. Wer dort telefoniert, wird von anderen Fahrgästen daran erinnert – zurecht. Wer telefonieren muss, sollte außerhalb buchen. Wer drei Stunden ungestört lesen will, sollte hinein.

Reservieren, auch wenn man glaubt, es nicht zu brauchen. Ein paar Euro für die Sitzplatzreservierung sind die billigste Versicherung im ganzen System. An einem Verspätungstag ist die Reservierung der Unterschied zwischen vier Stunden am Tisch mit Stromanschluss und vier Stunden stehend neben der Toilette.

Die Tasche… (10/15)

Drei kleine Dinge, die mich mehrfach gerettet haben.

Eine Wasserflasche. Bordbistros sind manchmal geschlossen, manchmal leer, manchmal wurde der Restaurantwagen komplett durch einen ohne Bistro ersetzt. Auf langen Strecken ist das relevant. 0,5 Liter in die Seitentasche, bei Gelegenheit auffüllen.

Ein ausgedrucktes Ticket. Siehe oben.

Ein kleines Notizbuch. Wenn ein Anschluss stirbt: Zugnummer, planmäßige Abfahrt, tatsächliche Abfahrt oder Ausfall, Bahnhof und gewählte Alternative notieren. Dreißig Sekunden Aufwand und die spätere Fahrgastrechte-Einreichung wird von „Was war eigentlich am Dienstag?“ zu einem sauberen Formular. Das Formular kann direkt im DB Navigator oder unter „Meine Reisen“ auf bahn.de eingereicht werden – und fairerweise: Der Erstattungsprozess funktioniert tatsächlich. Mir wurde noch nie ein ordentlich dokumentierter Antrag abgelehnt. (11/15)

Und dann gibt es noch einen vierten Gegenstand, den ich irgendwann nicht mehr als optional betrachtet habe: ordentliche kabelgebundene In-Ear-Kopfhörer mit passiver Abschirmung. Active Noise Cancelling ist nett, aber an langen Verspätungstagen mit mehreren Umstiegen ist ein kleines kabelgebundenes Paar, das man verlieren kann, ohne zu weinen, und das keinen Akku braucht, zuverlässiger als ein Luxus-Over-Ear mit leerer Batterie.

Wenn alles kaputtgeht
Drei Dinge sollte man wissen.

Fahrgastrechte sind real und lohnen sich. Ab 60 Minuten Verspätung am Ziel gibt es 25 % des Fahrpreises zurück, ab 120 Minuten 50 %. Entscheidend ist die Verspätung am Endziel, nicht pro Teilstrecke. Wenn also der erste Zug nur fünfzehn Minuten verspätet war, du dadurch aber den Anschluss verpasst hast, zählt das trotzdem. Antrag stellen. Mit dem kleinen Notizbuch ist das im DB Navigator fast reibungslos. (12/15)

Die BahnComfort-Hotline ist überraschend hilfreich. Wer BahnComfort-Status hat – was bei genug Geschäftsreisen passiert –, bekommt dort echte Menschen ans Telefon, die umbuchen, sinnvolle Alternativen empfehlen und gelegentlich Dinge ermöglichen, die die App nicht kann. Die Nummer ist bei mir im Handy direkt neben „Notruf“ gespeichert. Sie hat Abende gerettet.

Zug ausgefallen? Einfach den nächsten nehmen. Unter der Regel „Zugbindung aufgehoben“ wird dein Ticket automatisch für andere Züge derselben Richtung gültig, wenn dein ursprünglicher Zug ausfällt oder mehr als zwanzig Minuten Verspätung hat. Man muss niemanden anrufen und sich nicht im Reisezentrum anstellen. Einfach einsteigen. Falls jemand fragt: „Zugbindung wegen Ausfall aufgehoben.“ Die Benachrichtigung im DB Navigator bestätigt es.

Schlussgedanken… (13/15)

Was einem niemand sagt, wenn man jahrelang pendelt: Man entwickelt eine Beziehung zum System. Man hört auf, dagegen anzukämpfen. Man lernt seine Stimmungen kennen, seine schlechten Tage, seine versteckten Vorzüge. Man baut sich ein mentales Modell von Störungszonen, Ausweichrouten und den tragenden Menschen darin.

Und irgendwann merkt man, dass das Bordrestaurant freitagabends um 21 Uhr zwischen Hamburg und Frankfurt einer der still zivilisiertesten Orte Europas ist: müde Berufspendlerinnen und Berufspendler, die Romane lesen und überteuerte Suppe essen – und dass man das gegen keinen Flug tauschen möchte.

Die DB wird dich enttäuschen. Aber sie wird dich auch öfter, als das Internet glauben macht, mit acht Stunden ununterbrochener Denkzeit bei 250 km/h quer durchs Land transportieren, dich in Laufweite zum nächsten Termin absetzen und dich gelegentlich als Entschuldigung bei Abendsonne den linken Rhein entlang umleiten.

Der Trick besteht darin, das Erste einzuplanen und das Zweite zu genießen. (14/15)

Wenn ihr eigene Tricks habt: Die Kommentare sind offen. Ich lerne noch immer dazu. (15/15)
@padeluun Ich hab tatsächlich beim lesen gerade ein kleines emotionales Tränchen verdrückt. Das fasst auf allen Ebenen meine persönlichen Erfahrungen und Gefühle in den letzten Jahren als Bahnfahrer so wunderbar zusammen. Irgendwie fühl mich gerade nicht mehr so alleine UND freue mich auf meinen nächsten Trip. Danke!
@padeluun
Danke für die Übersetzung, das liest sich flüssiger für Kölsche.😬
@Larvitz @clemensg
@Larvitz
"[...] a better mental model."😂
Survival tips for traveling on Deutsche Bahn.😂👍
@Larvitz there is the app "Wahrscheinlich ankommen" with statistics about connections, similar to bahnvorhersage:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.wahrscheinlich.ankommen
Wahrscheinlich Ankommen - Apps on Google Play

I have a dream that one day this app becomes obsolete.

@Larvitz I would add the recommendation - screenshots of the QR Codes of any card that might be controlled - Apps may stop working because of no network connection and the urgency to re-download something when opening the control view ... in my experience DB Navigator is happy to fail, especially when the ticket is booked with a Bahncard.

Instead of printing I add the calendar entries for the trip to my calendar and attach the PDFs.

but I also have a powerbank for emergencies in my bag.

@yrrsinn I always have a printout of the ticket and the printout code for the BahnCard in my laptop sleeve. (Plus the obligatory power bank and a charging brick in my backpack)

For the Bahncard, you can download a PDF in the bahn.de customer area that can be used instead of the app.

@Larvitz sure - for me would the dead phone break more processes, e.g. calling or texting updates for an appointment - thus phone must not run out of power.
Not sure if it's already on your list: https://bahn.bingo/, it's also a great starter for smalltalk, when one has not managed to catch a single seat and has to interact with fellow travelers
BahnBingo

Das innovative Feedbacksystem für die Reise mit der Bahn.

@Larvitz @WiseWoman My own DB traveling needs are much simpler (Berlin-Hamburg, mainly), so much of this does not apply to me, but it does sound like sage advice. I always have a printed ticket with me (unless I forget it in the printer), usually some water, and I always book 1st class single seat. The battery of my noise-cancelling headphones usually lasts long enough, though.

And *sometimes* the 1st-class waiter actually comes along and I can have a beer brought to me. I like that.

@Larvitz eine (schaltbare) Steckdose mit Schuko-Stecker hilft gegen die ausgeleierten Steckdosen im ICE. Damit hat das eigene USB Ladegerät einen festen Sitz. Bonus: bei einem Mehrfachstecker hat auch die Sitznachbarin etwas davon.
@Larvitz where can I find this "Verbindung im Live-Tracking" screen? As far as I know only bahn.expert's "Letzte Positionsmeldung" shows an actual GPS based position of trains
@networkexception @Larvitz Same question !

@Sobex @networkexception

If you open a trains detail view, then you see it‘s journeys history and see how punctual it was at the previous stops. That’s open more reliable than the LCD screens on the station. Like this here (I use it all the time)

@Larvitz @networkexception

Ahhh, I see that, I probably have used it already, just didn't know it by its name.

Btw, has DB navigator any way of looking up trains by number ?

@Sobex @networkexception unfortunately I’m not aware. It’s always a bit finicky to look the trains up via the connection search or the booked ticket.
@Larvitz
Are you an LLM or have you perfected writing like one?
@andrzej I write my blog posts myself, but use a small local LLM (Ministral 14B from Mistral on my laptop) to enhance the style and grammar when writing in English, which is a foreign language for me. I use AI to give the text an editorial pass before publishing.
@Larvitz Interesting. I often try the same. Just to fix grammar and spelling.  Mostly to avoid embarrassments.  And I find it genuinely challenging not to leak the LLM-personality in.  I do prompt the model to not change the tone, and I think it mostly obeys, but I am obsessing that it leaves a bigger footprint than I would like to. Perhaps this is why I became so sensitive.  Your text is strongly LLMy though.  I tried mistral yesterday for a similar task and kicked the results out.  qwen-3.5 did a better job for me (also run locally). Some say Qwen is less confident in English (i wouldn't have an idea) but maybe this makes it less pushy over style?

@andrzej Same observation here. The LLM does change the style in noticeable ways, and I accept that trade-off on a personal blog as long as the information is conveyed clearly.

having a somewhat „LLM-y“ text is still better than having the text suffering from my sometimes suboptimal English. I care more for the content than for my individual voice here. Guess that’s a matter of preference.

@Larvitz Important on some routes (eg Dresden-Berlin, Köln-Aachen): The "Zugbindung Aufgehoben"-Magic only works for DB trains (and RJ, EC, ...). You still cannot take long distance trains from private operators (EN, SJ, ...) without booking a new ticket first.
@ysegrim yes. That’s offen announced in the trains via loudspeaker. I fell into that myself when I had a Eurostar ticket from SNCB and couldn’t use the ICE train to Köln one day, because DB didn’t accept the ticket for that one (but that was still in Belgium )

@Larvitz I might add one more useful website for DB travellers: https://strecken-info.de/
Ther you can see the official reasons for a blockage and perhaps even route FAR around it.

Another thing I always use on train: A self-inlfatable cushion - only half way filled. That simulates "dynamic seating" and helps my lower back quite substantially,

Btw: I am a long distances commuter (one way 800km) for the last 14 years quite across the country....

Thanks for your insights!

strecken.info

@Larvitz Auf der Strecke von Bielefeld nach Kiel (Familie) habe ich mich so oft über doch nicht ohne Umstieg von Hannover nach Kiel durchfahrende ICEs geärgert, dass ich stattdessen neuerdings gleich mit meinem #Deutschlandticket und dem Regionalverkehr plane/fahre.

@Larvitz That reminds me of a blog post I wrote years ago. It wasn't as detailed as yours, but it was along the same lines.

https://polente.de/2023/05/21/bahnfahren-wie-die-profis/

Bahnfahren wie die Profis – Holger Hellingers' Polente

Wenn du wie ich in früheren Jahren 40.000km oder mehr im Jahr Bahn gefahren bist, dann hast du ein System wie du Strecken buchst um eigentlich immer anzukommen. Fälle wie…

Holger Hellingers' Polente
@holger Steige nicht in Provinzbahnhöfen um (und Mannheim) ... Mannheim ist mein Heimat-Bahnhof 😆 😂 👍 👍 👍
@Larvitz es ist nur Erfahrung :-)
@Larvitz Danke für diesen hilfreichen Post!
@Larvitz I know it's nerdy, but #KDEItinerary is an app that can replace the DB Navigator for everything except buying tickets (which I do via bahn.de, then import the pdf). This, the bahn.expert site and https://gitlab.com/schmiddi-on-mobile/railway for quick connection lookups are my 3 companion apps/sites on every trip.
Schmiddi on Mobile / Railway · GitLab

Find all your travel information

GitLab

I'm using Deutsche #Bahn on a budget.

I have a Bahncard 25, almost never reserve a seat, book Super Sparpreises weeks in advance. The "show our best prices" often leads to somewhat inconvenient late or early travel times.

Trick: In spite of my Deutschlandticket, I also book the first mile. Apparently constructions are planned fairly short-term, and there's always one in my home town Berlin. So over half of the time, "Zugbindung aufgehoben" results and I travel at a pleasant time.

@Larvitz

@Larvitz "ICEs that originated in Zürich or Interlaken are noticeably more often on-time than the ones that came up through Munich. Why this is so I cannot fully prove."

We guess that this is due to small progress in the third and fourth rail track construction in the Upper Rhine Valley. Between Offenburg and Karlsruhe it is virtually already 4 tracks (being the collapsed Rastatt tunnel as the one part where there is still no 3. & 4. track). South of Müllheim until Basel there is the Katzenbergtunnel which increases capacity to 4 tracks but does not allow Deutsche Bahn to acutally run mire trains yet because there is still the part between Offenburg and Freiburg which does not allow more trains to run.