https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/koalition-nachfolger-riester-rente-100.html
Man achte genau auf diesen Satz:
"Anders als bei der staatlich geförderten Riester-Rente soll es keine Garantie mehr geben, dass mit Beginn des Ruhestandes ein Vermögen mindestens in Höhe der eingezahlten Beiträge und Zulagen zur Verfügung steht."
Das eingezahlte Geld kann also plötzlich kurz vor der Auszahlung "weg" sein...
Klingt für mich wie eine US-Blackrock Kundenabzock Altersvorsorge...
Sagt mal: WOLLT IHR UNS VERARSCHEN?
Funfact:
Der tolle Entwurf kommt von der SPD.
Den Machern von Riesterrente, Rührup und Hartz4
(2001 unter Putins Handpuppe Schröder)
Leute: Wenn ihr Geld in Aktien anlegen möchtet, dann gibt es eine absolute Grundregel von der NIEMALS abgewichen werden darf:
IN AKTIEN GEHÖRT NUR GELD, DASS MAN NICHT BRAUCHT!
Und daher gehört Aktien und Altersvorsorge NICHT zusammen in einen Satz.
Niemals
Denn eine Altersvorsorge baruche ich.
Nochmal:
- Schaut nach anderen Anbietern
- Nur Geld verwenden, dass man nicht braucht
- Wenn die Kurve mal runter geht: "DON'T PANIC"
Das Risiko kann ich jederzeit anpassen.
@klaus_hammer
Hier ein wichtiger Disclaimer zu diesem Anbieter: Das Geschäftsmodell basiert auf jährlichen Gebühren auf das gesamte(!) investierte Vermögen, nicht nur auf Käufe/Verkäufe. Beispiel:
Start: 100.000 €, Rendite: 4 % p.a., Zeitraum: 10 Jahre
OHNE Gebühren:
Endwert: 148.024 €
Gewinn: +48.024 €
MIT ~0,84 % Gebühren hier:
Endwert: 136.494 €
Gewinn: +36.494 €
Gebühren: 11.530 €
Sowas in der Art bot mir mal MLP vor Jahren an, ich empfand das damals als zu teuer. 🤷♂️
@alchemist Keine Frage. Sich keinen Kopf machen zu wollen/müssen kostet Geld.
Das muss jeder für sich entscheiden, ob ihm/ihr das wichtig ist.
Mir ging es nur darum: Wenn ich in Aktien machen will, kann ich das machen, ohne mich jahrzehntelang zu binden und komme auch jederzeit an das Geld ran.
@klaus_hammer Bei einer Altersvorsorge über eine kapitalgedeckte Versicherungslösung gebe ich dir recht. Aber die Regierung öffnet die Angebotsbreite. Auf der Seite des Dt. Bundestags steht: „Neben sicherheitsorientierten Garantieprodukten mit garantiertem Kapital zu Beginn der Auszahlungsphase solle auch ein förderfähiges und zertifiziertes Altersvorsorgedepot „ohne Garantie“ zugelassen werden, in dessen Vertragsrahmen in Fonds … investiert werden kann.“
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw13-de-altersvorsorge-1156798
@klaus_hammer Am geilsten ist ja der Satz direkt danach:
"Anders als bei der staatlich geförderten Riester-Rente soll es keine Garantie mehr geben, dass mit Beginn des Ruhestandes ein Vermögen mindestens in Höhe der eingezahlten Beiträge und Zulagen zur Verfügung steht. Dies soll die Rendite der Kapitalanlage erhöhen."
Hä?
@klaus_hammer das habe ich gestern Abend auch nicht überhört.
Und mal im Ernst: die 45 €, die dabei monatlich rauskommen sollen. Ein Einkauf kostet pro Woche Minimum 100€.
🤡
Wie soll das denn kapitalbasiert anders laufen?
Will man das absichern, drückt die Absicherung selbstverständlich die Rendite.
@klaus_hammer Naja wenn jemand Erträge garantieren muss, dann beschränkt das die Anlagemöglichkeiten während Krisen. Deshalb sind alle ETF Riester jetzt „weg“, sie mussten in Krisen die ETFs verkaufen.
Das neue Gesetz kann gute ETF Sparpläme fördern, wenn die Gebühren auf 0,5% beschränkt werden. Die jetzigen 1,5% sind für solche Produkte ein Scherz und würde (wieder) nur für die Anbieter etwas bringen.
Jeder kann sich ja das Risiko/die Rendite aussuchen, hängt auch von der Laufzeit ab. Ich habe seit 13 Jahren einen ETF Sparplan, an dem zumindest fast kein 3. etwas verdient.
@klaus_hammer
Mir würde jetzt ad hoc genau *keine* Anlageform einfallen, die über die geplanten Zeiträume Wachstum *garantiert*.
Von jungen Jahren an in ETF halte ich noch für die beste Wette (und nichts anderes ist *jede* Art der Kapitalanlage über solche Zeiträume), und wenn das teilweise mit Fördergeld passiert gibt es daran nichts auszusetzen.
Kritisch wird es nur, wenn im gleichen Zug staatliche Rente gekürzt wird. Das gilt es zu verhindern.
@klaus_hammer
Jein.
Ich hab nicht jede Diskussion verfolgt, aber mir schien, dass die Kosten deutlich besser begrenzt werden sollen als bei Riester (da hab ich auch meinen Vertrag nach 10 Jahren aufgelöst, weil nicht mal die Einlage erhalten wurde 🤬)
@klaus_hammer Mal sachte.
In Australien ist sowas Standard. Es ermoeglicht mir, in Rente zu gehen, wenn ich es will und nicht, wenn Herr Merz es will.
https://en.wikipedia.org/wiki/Superannuation_in_Australia?wprov=sfla1
12 Prozent meines Einkommens gehen in einen von mir benannten Super annuation fund.
Als Rueckversicherung gibt es eine Staatsrente, die dann eintritt, wenn mein Super nicht reicht.
Wie z.B. Picketty angibt, waechst auf lange Sicht Kapital schneller als Inflation. Durch Superfunds verdienen auch Arbeitnehmer:innen davon
Ne, das passt schon so, denn Garantieren kosten Rendite.
wenn du als Anbieter Garantieren geben Musst, kannst du nicht “ riskant “ also renditeträchtig anlegen .
( dass man vor Laufzeitende aber ggf. in sicherere Anlagen umschichten sollte ist allerdings richtig. )