Das stimmt leider und ist angesichts der Marktmacht von SAP für viele ein Problem. Vor allem MSPs, die im großen Stil SAP hosten, können da leider nicht "mal eben" wechseln. Und das vermutlich noch nichtmal aus technischen sondern lediglich aus "Zertifizierungs-Gründen". Laufen wird das bestimmt.
@preya @u880d bei Siemens PLM hat er 100% Recht. Ist ja meine Baustelle , und wir nutzen das auf unseren Lokalen Umgebungen.
Das Problem sind die Konzern ITs wo wir es haben. Da ist Vmware die heilige Kuh. Die neue heilige Kuh ist jetzt ploetzlich HyperV oder Virtualbox
Und ja genau mit den Argumenten immer
@u880d Im Heise-Forum ist ja viel "Interessantes" zu finden, aber den Post feier ich.
Was ich so bei diversen Firmen gesehen habe, ist, dass die Leute z. B. nicht Spezialisten für Virtualisierung suchen/ausbilden/einstellen, sondern nur solche, die die VMware-Tools bedienen können. Gleichzeitig haben die Leute auch null Interesse über den Tellerrand zu schauen. Und immer schwingt ein überhebliches "Gibt ja eh nix besseres" mit.
@u880d geil. Wie auch mit der Abhängigkeit von fossilen: dealer wechseln, sonst alles so lassen. Spot on. @atomfrede
> Vom Regen in die Traufe. Vom einen proprietären Vendor-Lock-in in den nächsten. Nutanix ist jetzt nett, weil die Marktanteile brauchen. Gebt denen drei Jahre. Dann sitzt ihr wieder hier, schreibt den nächsten Brief an die EU, und der Kreislauf beginnt von vorne. Die einzige Lektion die ihr aus dem VMware Desaster mitnehmt ist "wir brauchen einen anderen Dealer."
@u880d Der einzige Aspekt den man anmerken könnte ist, dass unklar ist, wer angesprochen ist: Es wird von mangelnder Fachkompetenz bei der IT gesprochen (oft wahr) aber dann so getan, dass die IT-ler die Entscheidung treffen würden ob man migriert (eher selten). Selbst wenn man IT-ler hat die dahin migrieren wollen... ein solcher Plan scheitert oft an CxOs.
Traurig finde ich aber – und da stimme ich dem Post zu –, dass die IT-ler sich so mit dieser Management-Fehlentscheidung identifizieren, dass sie dahinter stehen und über Broadcom schimpfen. Dabei sollten die nach oben zeigen, zu ihrem Management.
@marquito @padeluun @u880d Dies. Und "beratungsresistenz" ist eine Kerneigenschaft von so manchem Management. Außer vllt. es kommt in Form von bunten Powerpoints von McKinsey. Das ist halt auch der Kern-Disconnect zwischen der In-House IT und dem Management und wo Consultants ins Spiel kommen. "qua meiner Expertise" der In-Housr Leute stinkt halt nicht gegen eine Excel mit sinnlosen Graphen auf Basis von gewürfelten Gewichten an.
Und ja, manchmal ist das auch ganz gut weil viele IT-ler auch nicht diese Fachkompetenz haben überhaupt.
Aber zu glauben mit "gute IT-ler beraten ihr Management" hätte es sich getan ist blauäugig.
Es ist auch sehr von der Struktur der Firma abhängig. Wenn du eine kleine IT-Abteilung mit 20 Leuten hast, die allesamt Generalisten für das daily operations sind, hast du auch einen anderen Knowledge-Level als wenn du eine riesige Firma bist, die eigene RZs betreibt und neben Operations auch Architekten- und Engineering-Teams hat.
Aber generell wissen McKinsey & Co schon ganz gut, wie man Manager beeindruckt.
tbf: Es wird auch als Hebel benutzt, um diverse Legacy-Anwendungen abzuschalten oder zu modernisieren, wodurch sich das durchaus monetär rentieren könnte - und die Vorstände werden regelmäßig deswegen zum Thema digitale Souveränität gelöchert.
In Teilen ist die Systemlandschaft auch schon so abstrahiert (k8s), daß man damit auch mit wenig Schmerzen den Cloud-Anbieter oder in ein eigenes RZ wechseln könnte. Aber manches wird auch Cloud-native aufgebaut 😑
Das muss diese Marktwirtschft sein, von der alle reden.
give this guy a fucking award!!
als ich vor 6-7 jahren von win auf linux gewechselt bin, brauchte ich dennoch eine win instanz damit ich meinen workflow step-by-step migrieren und auch noch büschen gamen (nvidia) kann ohne ständig zu rebooten -> also VM
hab ne lösung gesucht wie ich die graka und die tv-karte in die VM bekomme - bei keinem hypervisor hat das ohne gebaste bzw. überhauptl funktioniert
zusätzlich war der overhead inakzeptabel
dann bin ich auf qemu/libvirt gestossen und, oh boy, war das eine offenbarung!
nicht nur dass es eigentlich keine zusätzlichen resourcen benötigte und xtrem "snappy" ist (besonders seit dem neuen scheduler ab kernel 6.6) man kann damit einfach jedes erdenkliche szenario abdecken und präzise konfigurieren
ich empfehle es seither konsequent!
@u880d Erstklassige Heise-Foren-Qualität. Kryptochef und Analüst lassen grüßen. 😂🍿
Inhaltlich ist dem alle male zuzustimmen. Auch wenn ich jetzt nicht unbedingt weiß ob ProxMox die allgemein glücklich machende Lösung ist. Von wegen MAC, root-ssh usw usf.
Aber KVM "GUI"s gibts ja wie Sand am Meer, beispielsweise KubeVirt + Aufsätze.
@u880d Ja, definitiv. Danke für den Link!
Und viele der Kommentare darunter erinnern mich wieder daran, warum ich kaum noch im heise-Forum unterwegs bin.
Ja, aber da steht was von Kommandos und Scripts schreiben. Das ist ja völlig unzumutbar. Wir Admins sind doch keine Programmierer!
😳🙄😂
Klicki klacki Maus schubsen.
@u880d word!
Ich möchte der Autor:in gerne ein Getränk ausgeben.