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@preya @u880d In Sachen SAP ist es leider nicht korrekt. Deren Zertifizierung ist von der HW über die OS Schicht bis zu SAP durchgehend. Proxmox müsste die Zertifizierung angehen oder der Teil müsste in eine zertifizierte Umgebung ohne VMware.

@hodyroff

Das stimmt leider und ist angesichts der Marktmacht von SAP für viele ein Problem. Vor allem MSPs, die im großen Stil SAP hosten, können da leider nicht "mal eben" wechseln. Und das vermutlich noch nichtmal aus technischen sondern lediglich aus "Zertifizierungs-Gründen". Laufen wird das bestimmt.

@preya @u880d

@marquito @hodyroff @preya @u880d

Das Argument bleibt aber:

Ihr zahlt Broadcom jetzt das Zehnfache für VMware-Lizenzen, damit SAP euch in den 0,1% der Fälle wo der Hypervisor relevant sein könnte nicht abweist.

@Cinux

Ja, das ist auch definitiv ein Problem

@hodyroff @preya @u880d

@Cinux @marquito @preya @u880d Zahle nix an Broadcom, sondern vermarkte reine OSS Lösungen. IMHO ist die Quote der Supportabweisung deutlich höher und der Zertifizierungsprozess hat auch fast immer Issues gefunden! Aber es sollte auch niemanden davon abhalten jetzt schon auf alternative offene Lösungen zu setzen. Letzendlich müssen hier Kunden, SAP und Subscriptionanbieter zusammen arbeiten!

@preya @u880d bei Siemens PLM hat er 100% Recht. Ist ja meine Baustelle , und wir nutzen das auf unseren Lokalen Umgebungen.

Das Problem sind die Konzern ITs wo wir es haben. Da ist Vmware die heilige Kuh. Die neue heilige Kuh ist jetzt ploetzlich HyperV oder Virtualbox

Und ja genau mit den Argumenten immer

@marlinz @preya @u880d VirtualBox? Das Oracle Kellerfundstück aus den 2000ern für Desktop-Virtualisierung? Das gibt es noch? Ist das immer noch sein eigener Hypervisor oder auch nur noch ein KVM-GUI? 😂

@u880d Im Heise-Forum ist ja viel "Interessantes" zu finden, aber den Post feier ich.

Was ich so bei diversen Firmen gesehen habe, ist, dass die Leute z. B. nicht Spezialisten für Virtualisierung suchen/ausbilden/einstellen, sondern nur solche, die die VMware-Tools bedienen können. Gleichzeitig haben die Leute auch null Interesse über den Tellerrand zu schauen. Und immer schwingt ein überhebliches "Gibt ja eh nix besseres" mit.

@fbausch @u880d
100% ACK
Sie wissen, wo sie bei vSphere hinklicken müssen, haben aber keine Ahnung, was dann passiert. Sie kennen die Auswirkung, aber nicht den Grund.

@u880d geil. Wie auch mit der Abhängigkeit von fossilen: dealer wechseln, sonst alles so lassen. Spot on. @atomfrede

> Vom Regen in die Traufe. Vom einen proprietären Vendor-Lock-in in den nächsten. Nutanix ist jetzt nett, weil die Marktanteile brauchen. Gebt denen drei Jahre. Dann sitzt ihr wieder hier, schreibt den nächsten Brief an die EU, und der Kreislauf beginnt von vorne. Die einzige Lektion die ihr aus dem VMware Desaster mitnehmt ist "wir brauchen einen anderen Dealer."

@u880d ich verstehe einige Wörter darin
@u880d in dem Fall ist heise die Abkürzung für "heul leise" 😂

@u880d Der einzige Aspekt den man anmerken könnte ist, dass unklar ist, wer angesprochen ist: Es wird von mangelnder Fachkompetenz bei der IT gesprochen (oft wahr) aber dann so getan, dass die IT-ler die Entscheidung treffen würden ob man migriert (eher selten). Selbst wenn man IT-ler hat die dahin migrieren wollen... ein solcher Plan scheitert oft an CxOs.

Traurig finde ich aber – und da stimme ich dem Post zu –, dass die IT-ler sich so mit dieser Management-Fehlentscheidung identifizieren, dass sie dahinter stehen und über Broadcom schimpfen. Dabei sollten die nach oben zeigen, zu ihrem Management.

@ljrk @u880d Achwas: Ein guter IT‘ler berät das Management so, dass die auch vernünftige Entscheidungen treffen können.

@padeluun

Wenn sich denn das Management beraten lassen will und nicht der Ansicht ist, alles selbst zu wissen, weil sie mit den CEOs der Hersteller Golf spielen oder in den 90er Jahren selbst mal kurz Admins waren.

@ljrk @u880d

@marquito @padeluun @u880d Dies. Und "beratungsresistenz" ist eine Kerneigenschaft von so manchem Management. Außer vllt. es kommt in Form von bunten Powerpoints von McKinsey. Das ist halt auch der Kern-Disconnect zwischen der In-House IT und dem Management und wo Consultants ins Spiel kommen. "qua meiner Expertise" der In-Housr Leute stinkt halt nicht gegen eine Excel mit sinnlosen Graphen auf Basis von gewürfelten Gewichten an.

Und ja, manchmal ist das auch ganz gut weil viele IT-ler auch nicht diese Fachkompetenz haben überhaupt.

Aber zu glauben mit "gute IT-ler beraten ihr Management" hätte es sich getan ist blauäugig.

@ljrk

Es ist auch sehr von der Struktur der Firma abhängig. Wenn du eine kleine IT-Abteilung mit 20 Leuten hast, die allesamt Generalisten für das daily operations sind, hast du auch einen anderen Knowledge-Level als wenn du eine riesige Firma bist, die eigene RZs betreibt und neben Operations auch Architekten- und Engineering-Teams hat.

Aber generell wissen McKinsey & Co schon ganz gut, wie man Manager beeindruckt.

@padeluun @u880d

@marquito @padeluun @u880d Absolut! Aber die Organisationen die eigene RZs betreiben in meinem Umfeld sind auch eher weniger von dem VMWare-Kram betroffen. Das sind eher die, die sich ein paar HEs oder ein Rack irgendwo einmieten und darauf Windows Server 2012 unter vSphere laufen lassen.

@ljrk

Ich kenne da durchaus einige Firmen, die vor allem VMWare einsetzen - und sei es nur in angemietetem RZ-Space. Und ja, viele denken jetzt über Nutanix nach, was ja dann ein ähnliches Problem haben wird.

@padeluun @u880d

@marquito @padeluun @u880d Uff. Ja, ich habe auch nur einen sehr speziellen Einblick in gewisse Firmen. Und da sind das entweder die, die ihr eigenes RZ mit Proxmox basteln oder die die mit VMWare auf ein paar Maschinchen IT cosplayen. Letztere sind auch nicht besonders klein, haben sogar per Namen "Architekten" aber da ist nicht viel dran.

@marquito

"wir" (großer Finanzkonzern) wechseln wegen Broadcom jetzt von VMware zu den großen US-Hyperscalern... 🥴

@ljrk @padeluun @u880d

@marquito

tbf: Es wird auch als Hebel benutzt, um diverse Legacy-Anwendungen abzuschalten oder zu modernisieren, wodurch sich das durchaus monetär rentieren könnte - und die Vorstände werden regelmäßig deswegen zum Thema digitale Souveränität gelöchert.
In Teilen ist die Systemlandschaft auch schon so abstrahiert (k8s), daß man damit auch mit wenig Schmerzen den Cloud-Anbieter oder in ein eigenes RZ wechseln könnte. Aber manches wird auch Cloud-native aufgebaut 😑

@ljrk @padeluun @u880d

@padeluun @ljrk @u880d nee, ich glaube, da haben die ITler keine Chance gegen die BWLer aus den Beratungsfirmen mit ihren super duper tollen PowerPoint Präsentationen an (ja, genau, nur PowerPoint ist professionelle Software, deshalb muss das richtig sein, was die sagen). Und wenn dann was nicht funktioniert und die Firma in den Ruin geht, ist das halt so – quasi gottgegeben.
@padeluun @ljrk
Bis zur ersten vorgesetzten Ebene stimme ich dir zu. Ins gehobene Management sieht das sicher anders aus. Und die IT Person kann dann noch so gut vorgetanzt haben, wenn sich kein Mensch traut, es aus der eigenen Führungsebene weiterzugeben und es mit den erforderlichen einfachen Worten ins Management zu tragen.

@padeluun

Dass sie es könnten, heißt aber noch lange nicht dass sie es auch wollen, geschweige denn dass sie es tatsächlich tun. Also, vernünftige Entscheidungen treffen.

@ljrk @u880d

@ljrk @u880d

Also ich sehe bei den Konzernen wo ich bin das eine Haupt IT entscheidet was eine operative zu tun hat, und ich ha. Den Eindruck bis heute es wird die Software genommen von dem Hersteller der das beste Steak abends bezahlt hat.

@u880d
So einen Post für Microslop 365 und dann schicke ich den dem Präsidium der Hochschule Hannover.
(Und den Eintrag hier bekommt die Zentral-IT. Wir in der Abteilung Informatik sind nach viel Überzeugungsarbeit meinerseits 2022 endlich von VMware weg.)
@u880d sehr gut. Ist leider mit vielem so.
@u880d herrlich. Ich habe null Ahnung, worum es geht und finds trotzdem wunderschön.
@u880d amen dazu.
Und: Bewundernswert, wie jemand so viel Energie für einen Post aufwendet, um ihn dann in einer Trollhöhle abzusetzen...
...oder stammt der Text aus einem LLM ohne Guardrails? Das wär' mal Trolling superb 😂

@u880d

Jedes Feature das ihr vermisst existiert, ihr habt nur nie gelernt es ohne Dropdown Menü zu benutzen.​

@u880d

Das muss diese Marktwirtschft sein, von der alle reden.

@u880d

give this guy a fucking award!!

als ich vor 6-7 jahren von win auf linux gewechselt bin, brauchte ich dennoch eine win instanz damit ich meinen workflow step-by-step migrieren und auch noch büschen gamen (nvidia) kann ohne ständig zu rebooten -> also VM

hab ne lösung gesucht wie ich die graka und die tv-karte in die VM bekomme - bei keinem hypervisor hat das ohne gebaste bzw. überhauptl funktioniert
zusätzlich war der overhead inakzeptabel

dann bin ich auf qemu/libvirt gestossen und, oh boy, war das eine offenbarung!
nicht nur dass es eigentlich keine zusätzlichen resourcen benötigte und xtrem "snappy" ist (besonders seit dem neuen scheduler ab kernel 6.6) man kann damit einfach jedes erdenkliche szenario abdecken und präzise konfigurieren

ich empfehle es seither konsequent!

@u880d Ich verstehe genau nichts, aber alles scheint so zu sein, wie überall in unserem modernen Leben.
@u880d Guter Post, lässt aber dennoch viele Tatsächlichkeit außen vor. Etwa, das man eine ganze Reihe Dinge so zwar sehr gut betreiben kann - aber halt nicht darf. Da fehlt ganz sicher der Druck, dass die entsprechenden Hersteller (looking at you, SAP...) das auch entsprechend zertifizieren.
@Saupreiss @u880d Ja, das wird auch weiter im Thread angesprochen, und der OP gibt zu, unnötig pauschalisiert und sich auch im Ton vergriffen zu haben. Was ihn sympathisch macht, normalerweise hat man bei Heise vor allem eins: immer und unbedingt Recht 😉

@rainer

Deshalb habe ich den Thread auch nicht weiter gelesen.   Danke, dass Du das für mich getan hast.

@u880d

@u880d Erstklassige Heise-Foren-Qualität. Kryptochef und Analüst lassen grüßen. 😂🍿

Inhaltlich ist dem alle male zuzustimmen. Auch wenn ich jetzt nicht unbedingt weiß ob ProxMox die allgemein glücklich machende Lösung ist. Von wegen MAC, root-ssh usw usf.
Aber KVM "GUI"s gibts ja wie Sand am Meer, beispielsweise KubeVirt + Aufsätze.

@u880d leider wahr. Echte VMWare Admins jammern auch über den Benzinpreis statt den Bus zu nehmen oder auf Elektromobilität zu setzen.

@u880d Ja, definitiv. Danke für den Link!

Und viele der Kommentare darunter erinnern mich wieder daran, warum ich kaum noch im heise-Forum unterwegs bin. 🫩

@u880d

Ja, aber da steht was von Kommandos und Scripts schreiben. Das ist ja völlig unzumutbar. Wir Admins sind doch keine Programmierer!

😳🙄😂

Klicki klacki Maus schubsen.

@u880d factually incorrect tho CERN uses EOS for research data not CEPH.
@u880d @SpaceGeek Ist allerdings meistens immer: IT hat einen Vorschlag (Z. B. Mal NICHT AWS, Azure, Google Cloud nehmen sondern eigenen Server oder wenigstens Anbieter aus D / EU und so programmieren, dass man unabhängiger wechseln kann) - aber Leitung (bis zur Chefetage) haben diese fancy Marketingseiten gelesen und meinen die Großen sind besser, zuverlässiger … bis sie merken: Was, bei dem Preis ist kein Support mit drin? Aber dann ist Switchen nicht mehr wirklich ganz so easy 😩

@u880d word!

Ich möchte der Autor:in gerne ein Getränk ausgeben.