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@u880d Der einzige Aspekt den man anmerken könnte ist, dass unklar ist, wer angesprochen ist: Es wird von mangelnder Fachkompetenz bei der IT gesprochen (oft wahr) aber dann so getan, dass die IT-ler die Entscheidung treffen würden ob man migriert (eher selten). Selbst wenn man IT-ler hat die dahin migrieren wollen... ein solcher Plan scheitert oft an CxOs.

Traurig finde ich aber – und da stimme ich dem Post zu –, dass die IT-ler sich so mit dieser Management-Fehlentscheidung identifizieren, dass sie dahinter stehen und über Broadcom schimpfen. Dabei sollten die nach oben zeigen, zu ihrem Management.

@ljrk @u880d Achwas: Ein guter IT‘ler berät das Management so, dass die auch vernünftige Entscheidungen treffen können.

@padeluun

Wenn sich denn das Management beraten lassen will und nicht der Ansicht ist, alles selbst zu wissen, weil sie mit den CEOs der Hersteller Golf spielen oder in den 90er Jahren selbst mal kurz Admins waren.

@ljrk @u880d

@marquito @padeluun @u880d Dies. Und "beratungsresistenz" ist eine Kerneigenschaft von so manchem Management. Außer vllt. es kommt in Form von bunten Powerpoints von McKinsey. Das ist halt auch der Kern-Disconnect zwischen der In-House IT und dem Management und wo Consultants ins Spiel kommen. "qua meiner Expertise" der In-Housr Leute stinkt halt nicht gegen eine Excel mit sinnlosen Graphen auf Basis von gewürfelten Gewichten an.

Und ja, manchmal ist das auch ganz gut weil viele IT-ler auch nicht diese Fachkompetenz haben überhaupt.

Aber zu glauben mit "gute IT-ler beraten ihr Management" hätte es sich getan ist blauäugig.

@ljrk

Es ist auch sehr von der Struktur der Firma abhängig. Wenn du eine kleine IT-Abteilung mit 20 Leuten hast, die allesamt Generalisten für das daily operations sind, hast du auch einen anderen Knowledge-Level als wenn du eine riesige Firma bist, die eigene RZs betreibt und neben Operations auch Architekten- und Engineering-Teams hat.

Aber generell wissen McKinsey & Co schon ganz gut, wie man Manager beeindruckt.

@padeluun @u880d

@marquito @padeluun @u880d Absolut! Aber die Organisationen die eigene RZs betreiben in meinem Umfeld sind auch eher weniger von dem VMWare-Kram betroffen. Das sind eher die, die sich ein paar HEs oder ein Rack irgendwo einmieten und darauf Windows Server 2012 unter vSphere laufen lassen.

@ljrk

Ich kenne da durchaus einige Firmen, die vor allem VMWare einsetzen - und sei es nur in angemietetem RZ-Space. Und ja, viele denken jetzt über Nutanix nach, was ja dann ein ähnliches Problem haben wird.

@padeluun @u880d

@marquito

"wir" (großer Finanzkonzern) wechseln wegen Broadcom jetzt von VMware zu den großen US-Hyperscalern... 🥴

@ljrk @padeluun @u880d

@marquito

tbf: Es wird auch als Hebel benutzt, um diverse Legacy-Anwendungen abzuschalten oder zu modernisieren, wodurch sich das durchaus monetär rentieren könnte - und die Vorstände werden regelmäßig deswegen zum Thema digitale Souveränität gelöchert.
In Teilen ist die Systemlandschaft auch schon so abstrahiert (k8s), daß man damit auch mit wenig Schmerzen den Cloud-Anbieter oder in ein eigenes RZ wechseln könnte. Aber manches wird auch Cloud-native aufgebaut 😑

@ljrk @padeluun @u880d