Vermutlich muss Sprit noch viel teurer werden, bis es auch der letzte Autofahrer merkt: dass er sich nur mit einem Stromer von der Ölmafia lösen kann. https://taz.de/!6163373
Teures Benzin: Sorry, liebe Wutbürger!

Vermutlich muss Sprit noch viel teurer werden, bis es auch der letzte Autofahrer merkt: dass er sich nur mit einem Stromer von der Ölmafia lösen kann.

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@tazgetroete der Kommentar springt kurz - von ganz schlecht (Spritautos) zu weniger ganz schlecht (Eautos).

#EAuto s sind keinesfalls die Lösung von Abhängigkeiten im Rahmen der #Mobilität.

Der Weg der #Verkehrswende muss sein: raus aus der privaten Automasse hin zu #carsharing, #ÖPNV, #Fahrrad und #Fuss - und dabei stets mehr, wo sinnvoll, mit #Strom.

#Autokorrektur #visionzero #Feinstaub #Klimakatastrophe #Lärm #autogewalt

@To3o @tazgetroete so sieht aus. Allein der Reifenabrieb von so vielen Autos verschmutzt das Grundwasser massiv
@To3o @tazgetroete
So ist es. Leider sind Menschen nicht zu großen Schritten in der Lage, wenn es um Verhaltensänderungen geht. Es muss ein kleinschrittiger Prozess sein.
Vielleicht wäre z.B. eine Umlage der KFZ-Steuer auf die Spritkosten so einer. So würden die, die viel fahren auch viel bezahlen und evtl. denken dann mehr Leute vor dem Fahren darüber nach, ob das jetzt wirklich sein muss.
Natürlich müssen die Alternativen dann auch attraktiver werden... 🙄
@Banananassass @To3o @tazgetroete Oh, Menschen sind durchaus zu großen Sprüngen und radikalen Veränderungen imstande, aber nur, wenn der Topf überkocht. Das nennt sich dann Revolution und verläuft sehr chaotisch.
@LordCaramac @To3o @tazgetroete
Aber eher in Frankreich. Wir Kartoffeln laufen lieber jubelnd einem Führer hinterher... 🙄
@Banananassass @To3o @tazgetroete Das ist auch eine Revolution, aber von rechts.
@LordCaramac
Um was geht es hier in der Unterhaltung gerade? 🤔

@Banananassass Um Öl. Und solange Öl noch mit Macht und Geld verbunden ist, kommt man nicht aus dem Öl raus, ohne sich mit signifikanten Teilen des Kapitals auf diesem Planeten richtig hart anzulegen.
Wenn die Leute merken, daß nichts mehr geht, machen sie irgendwann Revolution, aber nicht unbedingt eine gutartige. Es kann auch die Gestalt einer spießbürgerlich-mörderischen Konterrevolution gegen die Veränderung der Welt an sich annehmen, die einfach nur Sündenböcke sucht und sich in einem Kampf um den Untergang der abendländischen Kultur wähnt. Und wenn es eine linke Revolution ist, verraten früher oder später die Anführer der Revolution die Arbeiter und richten sich als oberste Schicht im Machtapparat von Staat und Partei ein, bis irgendwann die Nachfolger ihrer Nachfolger nur noch korrupte Diktatoren sind wie alle anderen und ein wenig Sozialismus-Theater spielen, um das Volk ruhigzuhalten. Vielleicht kann eine Revolution etwas werden, wenn die Anarchisten nicht plattgemacht werden und genug Chaos reinstreuem, um die Verfestigung von Machtstrukturen lange genug zu verhindern, bis das Volk sich hinreichend horizontal organisiert hat, um im Zweifelsfalle durch kollektiven Ungehorsam und Sabotage eine Machtübernahme durch autoritäre Kräfte zu verhindern.
Wobei die Revolution natürlich zu spät kommt, um den Untergang des Industriezeitalters zu verhindern. Wir sind tief im ökologischen Overshoot, unsere gesamte globale Realwirtschaft ist wie der Kojote aus den Warner Bros. Cartoons vor Jahrzehnten über die Kante gerannt, hängt seitdem in der Luft und wartet auf den Absturz.

Die wirkliche Frage ist, ob wir es vermeiden können, die Biosphäre so zu beschädigen, daß wir komplett aussterben, oder ob hinreichend viele von uns überleben, daß es mit der Gattung Homo noch ein paar Jahrmillionen weitergeht. Wenn wir den Planeten in einem Zustand halten können, wo auch nur eine halbe Million Menschen die härtesten Zeiten irgendwie überlebt, dann können irgendwann in zigtausend Jahren, wenn sich das Klima langsam wieder stabilisiert und die Biosphäre sich wieder einigermaßen zu erholen begonnen hat, unsere Nachfahren noch einmal neu anfangen mit Zivilisation.

@LordCaramac
Okay, danke für die ausfühliche Antwort. Ich kann Deine Ausführung nachvollziehen und stimme zu. Ich muss aber auch zugeben, dass meine Gedanken dazu jetzt eher auf die kurzfristige Situation zur Verhaltensänderung gerichtet waren und wir daher gefahrgelaufen wären sehr aneinander vorbei zu schreiben.