@tazgetroete der Kommentar springt kurz - von ganz schlecht (Spritautos) zu weniger ganz schlecht (Eautos).
#EAuto s sind keinesfalls die Lösung von Abhängigkeiten im Rahmen der #Mobilität.
Der Weg der #Verkehrswende muss sein: raus aus der privaten Automasse hin zu #carsharing, #ÖPNV, #Fahrrad und #Fuss - und dabei stets mehr, wo sinnvoll, mit #Strom.
#Autokorrektur #visionzero #Feinstaub #Klimakatastrophe #Lärm #autogewalt
@Banananassass Um Öl. Und solange Öl noch mit Macht und Geld verbunden ist, kommt man nicht aus dem Öl raus, ohne sich mit signifikanten Teilen des Kapitals auf diesem Planeten richtig hart anzulegen.
Wenn die Leute merken, daß nichts mehr geht, machen sie irgendwann Revolution, aber nicht unbedingt eine gutartige. Es kann auch die Gestalt einer spießbürgerlich-mörderischen Konterrevolution gegen die Veränderung der Welt an sich annehmen, die einfach nur Sündenböcke sucht und sich in einem Kampf um den Untergang der abendländischen Kultur wähnt. Und wenn es eine linke Revolution ist, verraten früher oder später die Anführer der Revolution die Arbeiter und richten sich als oberste Schicht im Machtapparat von Staat und Partei ein, bis irgendwann die Nachfolger ihrer Nachfolger nur noch korrupte Diktatoren sind wie alle anderen und ein wenig Sozialismus-Theater spielen, um das Volk ruhigzuhalten. Vielleicht kann eine Revolution etwas werden, wenn die Anarchisten nicht plattgemacht werden und genug Chaos reinstreuem, um die Verfestigung von Machtstrukturen lange genug zu verhindern, bis das Volk sich hinreichend horizontal organisiert hat, um im Zweifelsfalle durch kollektiven Ungehorsam und Sabotage eine Machtübernahme durch autoritäre Kräfte zu verhindern.
Wobei die Revolution natürlich zu spät kommt, um den Untergang des Industriezeitalters zu verhindern. Wir sind tief im ökologischen Overshoot, unsere gesamte globale Realwirtschaft ist wie der Kojote aus den Warner Bros. Cartoons vor Jahrzehnten über die Kante gerannt, hängt seitdem in der Luft und wartet auf den Absturz.
Die wirkliche Frage ist, ob wir es vermeiden können, die Biosphäre so zu beschädigen, daß wir komplett aussterben, oder ob hinreichend viele von uns überleben, daß es mit der Gattung Homo noch ein paar Jahrmillionen weitergeht. Wenn wir den Planeten in einem Zustand halten können, wo auch nur eine halbe Million Menschen die härtesten Zeiten irgendwie überlebt, dann können irgendwann in zigtausend Jahren, wenn sich das Klima langsam wieder stabilisiert und die Biosphäre sich wieder einigermaßen zu erholen begonnen hat, unsere Nachfahren noch einmal neu anfangen mit Zivilisation.